Roland TD-4KX und Roland TD-11KV

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Daria-x
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Hey!
Also ich habe mich gerade hier registriert, da ich eine Frage zum Thema E-Drums habe und hoffe, dass ich hier ein paar hilfreiche Antworten erhalten werde!
Ich spiele seit ca. 10 Jahren Schlagzeug und habe auch seit einige Jahren ein Akustik-Set... Ich wollte mir aber nun auch ein E-Drum Set zulegen, damit ich auch abends üben kann ohne die Nachbarschaft allzu sehr zu nerven ;) Mein Budget ist natürlich auch begrenzt, ich würde gerne unter 1000€ bleiben, insofern habe ich mich auch mal bei gebrauchten Sets umgeschaut. Dort sind mir jetzt das Roland TD-4KX und das TD-11KV aufgefallen... Wenn ich das richtig verstanden habe, sind die beiden sich ja eigentlich relativ ähnlich, nur dass das TD-4KX etwas älter ist oder? Da ich mich nicht wirklich mit E-Drums auskenne, bin ich jetzt aber auf eure Hilfe angewiesen! :) Welches der beiden würdet ihr mir empfehlen? Oder lieber ein ganz anderes? Unterscheiden sich diese beiden Sets stark voneinander? Und machen Sets in dieser Preisklasse auch einigermaßen Spaß zu spielen? Bei ganz günstigen Sets habe ich nämlich häufig gelesen, dass der Spaß-Faktor dann doch eher gering sei...
Ich freue mich auf eure Antworten! Vielen Dank und Liebe Grüße!
 
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Hey,

ich kann zwar nicht helfen, aber ich unterschreibe die Frage 100%ig.
:)
Bin ebenfalls auf der Suche nach einem reinen Übungskit, und schiele ein wenig auf das TD-11K.

In der der E-Bucht gibts es hier und da ein günstiges TD-4, und ich frage mich, ob ich des schnellen Einstiegs wegen dieses Dings schnell schießen soll, oder einfach die Scheine mehr in die Hand nehme, ein TD-11 neu zu kaufen (gebrauchte sind rar, und nur unwesentlich unter Neupreis).
Und dann winken ja noch die NoName-Klone mit ähnlichen Features zum knapp halben Preis - die Bewertungen lassen aber eine fragliche Verarbeitung und mechanische Qualität (Klammern brechen ab, Schraubengewinde drehen durch) befürchten?

Wenn also einer dazu was sagen kann, gerne her mit den Tipps:great:
 
Zuletzt bearbeitet:
Der "Geheimtipp" bei Roland ist ein gebrauchtes TD-9.

Das TD-11 ist (bzw. war) so gesehen ein feature-mässig kastrierter "Nachfolger" (in Anführungszeichen...) des TD-9.

Das TD-4 macht auf Dauer keinen Spass... es ist/war die noch kleinere Variante des TD-9. Beide wurden im selben Zeitraum angeboten (2008 - 2012).



Wer mehr "E-Drum für sein Geld" haben möchte, dem empfehle ich, ein Auge auf gebrauchte Yamaha DTX 500 bzw. DTX 502 zu werfen!

:)



HTH
:hat:
 
Hi hairmetal,

danke für deinen Tipp. Ich habe mich mal umgesehen, TD-9 Kits sind auch gebraucht eher teurer als TD-11 Kits (999EUR) neu.. was ist denn beim TD-11 wegkastriert worden, das ist aus den offizellen Specsheets nicht so leicht zu erkennen für den Laien.
Ich stehe jetzt vor der Wahl, bei ebay ein gebrauchtes TD-9 Kit mit Meshsnare und Gummitoms für 725 EUR zu kaufen (andere Angebote für TD-9er sind eher teurer) . Beim Musikalienhändler gibts ein TD-11 Kit für 999 EUR. Was würdest du nehmen?
 
Ein gebrauchtes Yamaha DTX-522 aus den Ebay-Kleinanzeigen ...! :cool: ;)


Die wegrationalisierten Sachen beim TD-11:
  • MIDI-Input fehlt
  • Percussion-Set auf MIDI-Kanal 11 fehlt
  • 50 Drumkits weniger
  • knapp 350 Sounds weniger
  • zwei weggefallene Trigger-Eingänge



HTH
:hat:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe ein TD-11. Der fehlende MIDI-Input spielt für mich keine Rolle. Weniger Sounds/Drumkits auch nicht.

Es macht schon ziemlich Spaß damit zu üben, aber die Sounds sind für mich nicht 100% überzeugend. Fürs Üben reicht's aber und das ist für mich die so ziemlich einzige Aufgabe vom TD-11 (Kit), sonst hätte ich mir ein 2Box geholt (war damals im Oktober 2015 noch wesentlich günstiger zu haben).
 
Hi hairmetal,

kannst du den Yamaha-Tipp erläutern (hat ja im Vergleich zum Roland sicher einige Stärken/Schwächen)?
(Vor allem, ob der Tipp ernstgemeint ist, angesichts der smileys dahinter..)

Yamaha hatte ich gar nicht auf dem Schirm...?
 
Hallo :)


(Vor allem, ob der Tipp ernstgemeint ist, angesichts der smileys dahinter..)


Der ist durchaus ernst gemeint - in erster Linie, was das Preis-Leistungsverhältnis angeht, das Spielgefühl der Snare (ein TCS-Sillicon-Pad; sehr angenehm), die Anschlussvielfalt, oder das Hardware-Paket (Yamahas Hardware-Qualität, eben!)

Nicht, das ein gebrauchtes TD-9 jetzt schlecht wäre (eigentlich war es das beste Midprice-Kit bisher von allen Roland-Kits), aber in einigen Punkten kann das Yamaha technologie-bedingt einfach mehr - die Natursounds sind herrausragend, während z.B. die Roland's ihre Stärken eher bei elektronischen- und Toy-Sounds haben.


HTH
:hat:
 
Na dann bin ich ja beruhigt - ich habe nämlich meiner sonstigen Angewohnheit auf die Schnelle im Onlinestore eines kleinen Musikhändlers ebenjenes DTX-522 erworben, und wollte nur mal prüfen, ob ich das nun gut finden darf ohne ausgelacht zu werden, hahaha ;)

Hatte nur schnell recherchiert, was die jeweiligen Ausstattungsoptionen rund um das 502er Modul kosten und dann direkt zugeschlagen, als ich eine Versandretoure für 750 EUR erblickte.. schneller Versand, volle Garantie, und beim Öffnen stellte sich heraus, das Teil war vom Erstkäufer offensichtlich nicht mal ausgepackt worden, geschweige denn aufgebaut oder bespielt. So hat man das gerne ;)

(Zugegebenermassen, so ganz ungetestet habe ich nun auch nicht gekauft - hatte vor ca. einem Jahr, bei einer Fahrt durch Franken und einem Abstecher beim großen T mal verschiedenes angespielt, und Yamaha-Pads im Spielgefühl für gut befunden, aller Faszination für Meshheads zum Trotz)

Erster Eindruck:
Hardware sieht vernünftig aus - von meiner Akustik-Drummer-Perspektive kommend wirkt das dünnwandige Alugeröhre mitsamt Plastikmuffen zwar etwas ungewohnt "consumerig" daher, wird aber sicher im Wohnzimmereinsatz seinen Dienst verrichten. Im Vergleich zu einem grobschlächtig-schweren Pearl-Vierkant-Rack drängt sich in etwa so das Verhältnis eines VW Tiguan zu einem Land Rover Defender auf..

Sehr vernünftig finde ich die Verpackung/Konfektion der Klinkenkabel. Die sind in unterschiedlicher Länge, waren mit Kabelbindern zu einer Peitsche zusammengefasst und an beiden Enden beschriftet (Snare, Tom1 etc..) , so daß man einfach einen geordneten Kabelstrang von links (Modul) nach recht (bis zur dritten Tom) verlegen kann. Klettkabelbinder sind auch genug mit dabei, um die Kabel sauber aufzuräumen.

Sehr lustig: Das Modul hat einen Samplespeicher von sage und schreibe 1MegaByte. Ich gucke mal eben auf den Kalender, um sicherzugehen - dochdoch, 21.Jahrhundert. Wo kriegt man solche Speicherbausteine noch her, das muss doch inzwischen sauteuer sein auf dem Raritätenmarkt..?

Das Snare-Pad fühlt sich super an, fängt aber doch ein wenig Übersprechen von den benachbarten anderen Pads ein. Ich habe das Manual noch nicht gelesen, mal sehen ob da was zu justieren ist. Zur Not hole ich einen Snareständer aus dem Keller und isoliere die Snare damit vom Rest.

Das HiHat-Pedal ist für mein Gefühl ein wenig zu leichtgängig, von außen erkennbar keine Stellschraube. Kann man sich aber dran gewöhnen, nicht schlimm.

Spielgeräusch - annehmbar, ich messe aus ca. 1m Entfernung so umme 70-75dB mit meinem alten Analog-SPL-Meter beim lockeren Spielen aus dem Handgelenk. Wissenschaftlich gemessen ist sicher was anderes, insbesondere ist der mechanische Zeiger des Messgerätes für diese Anwendung sicher zu träge.

Drum-Sound: Gar nicht schlecht, zum Üben auf jeden Fall ok. Ich habe mir gleich zwei eigene Kits zusammeneditiert, eins mit "natürlichen" Sounds zum Üben, eins mit attackbetonten, komprimierten, bearbeiteten Sounds zum Playalong-Dazuspielen zu meiner Lieblingsmusik (normale mp3s, keine Drum-removten Playalongs). Das zweitere mischt sich gut zur Musik ein, das erste macht Laune bein Techniküben - so soll es sein.

Fazit:
Gefällt mir, darf bleiben ;)
 
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