Wie lerne ich die grifftabelle

B
bass-rocker
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
13.07.18
Registriert
09.06.09
Beiträge
10
Kekse
0
Hallo habe nach langer Zeit, wieder mit dem Ebass angefangen habe mir direkt mein Schätzchen ausgepackt.
Aber ich hatte schon immer Probleme mir die Positionen zu merken wo welche Note auf dem Bass ist.
Habt ihr Tipps? Habe damit echt Probleme.
Bin ab nächster Woche zum Unterricht.
Danke euch
 
Eigenschaft
 
Hallo habe nach langer Zeit, wieder mit dem Ebass angefangen habe mir direkt mein Schätzchen ausgepackt.
Aber ich hatte schon immer Probleme mir die Positionen zu merken wo welche Note auf dem Bass ist.
Habt ihr Tipps? Habe damit echt Probleme.
Bin ab nächster Woche zum Unterricht.
Danke euch

Aufkleber mit den Buchstaben aufkleben wäre das Einzige wenn man es nicht auswendig lernen kann.
 
Ehrlich gesagt kann die einzige Antwort hier nur „Üben“ sein.

Spiel jeden Tag 50 Takte A und 50 Takte E im Wechsel und sprich die Noten laut mit, bis du A und E kannst. Dann bist du eigentlich schon ein perfekter Bassist. ;) (Scherz)
Bau dann noch 50 Takte D ein, usw.
Irgendwann hast du dann alle Töne beisammen.

Generell hilft natürlich, wenn man die grundsätzliche Reihenfolge der (Halb-)Töne auswendig kennt und vielleicht auch ein wenig versteht, was da wie auf dem Griffbrett zusammenhängt, wo sich Töne wiederholen und mit welchen Verschiebungen die selben Töne auf verschiedenen Saiten auftauchen.

Und Unterricht ist am Anfang natürlich immer eine gute Idee. Viel Spaß und Erfolg!

P.S.:
Ich bin übrigens kein Freund von Buchstaben-Aufklebern, denn damit lernst du m.E. erstmal nur, die Finger auf die richtigen Aufkleber zu setzen, schaffst aber nicht automatisch die Verknüpfung zwischen Ton und richtigem Bund. Mit Aufklebern zu lernen erfordert eher noch eine Abstraktionsecke mehr, die du im Kopf noch machen musst, denn du lernst quasi nicht den direkten Zusammenhang Ton-Bund, sondern stattdessen Ton-Aufkleber-Bund. Und da für ein erfolgreiches, richtiges Greifen und Spielen die letzte, aber entscheidende Verknüpfung zur Lage auf dem Griffbrett nicht zwingend nötig ist, besteht hier Gefahr, das „zu schludern“. Und dann lernst du halt nur, dir einen C-Aufkleber zu suchen, wenn du ein C spielen musst.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Ehrlich gesagt kann die einzige Antwort hier nur „Üben“ sein.
...
Genau so ist das.

Ein Jahr Unterricht nehmen ist auch eine gute Idee. Da Skalen und deren Verknüpfung miteinander lernen. Das Ganze dann grooven lassen, und fertig ist der Walking Bass für's Leben.

Nur einzelne Musikstücke zu erlernen ist nicht zielführend. Die Basics müssen vorher sitzen.
Also Augen auf bei der Lehrerwahl.

Das wirklich durchzuziehen erfordert schon sture Übearbeit.
Parallel inner Band spielen beschleunigt zusätzlich enorm. :great:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Hey @bass-rocker,

Die Tipps "Üben" und "Unterricht nehmen" stimmen natürlich. Aber vielleicht hab ich hier noch eine handfestere Idee für dich.

Neues Wissen hält sich immer an vorhandenem Wissen fest. Am schnellsten lernst du also etwas, wenn du es mit etwas verknüpfst, dass du schon kennst und kannst. Meine Herangehensweise ist daher in den meisten Fällen mit einem Song zu arbeiten, den du geil findest und auch schon (einigermaßen oder teilweise) spielen kannst.

Hast du vielleicht ein Beispiel auf Lager, mit dem wir arbeiten können?

Ich erklär schon mal wie wir da heran gehen könnten:

Wir suchen uns also einen Song aus und nehmen uns davon nur die ersten paar Noten vor. Das kann ein Takt sein oder zwei, je nachdem, wie viele Töne da vorkommen. Wir suchen die Noten auf dem Griffbrett und finden die Notennamen raus (Lehrer fragen/googlen, wie ist egal).

Jetzt spielen wir den Part und singen gleichzeitig die Notennamen mit. Wenn du das eine Weile gemacht hast, wirst du es nicht mehr vergessen, dass dieser geile Ton in deinem Lieblingssong das G auf dem dritten Bund der E-Saite war.

Eigentlich eine simple Methode oder? Das Ganze hat zwei Schlüsselemente:

  1. Mach dir bewusst was du tust. Wenn du nicht weißt, wie die Note heißt, die du spielst, finde es heraus und mach sie dir bewusst. Sing sie mit, wenn du sie spielst
  2. Arbeite mit der Salamitaktik: Versuche nicht auf einmal das ganze Griffbrett oder jede Note im Song zu lernen. Nimm dir drei - vier Noten vor, arbeite mit ihnen und gehe langsam voran.
Ich wünsch dir viel Erfolg. Sag bescheid, wie es läuft.

Hau rein,
Denis
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Du brauchst zwei Hilfsmittel:
1. einen Zettel, auf dem Du die Töne des Quintenzirkels notierst: Ces Ges Des As Es B F C G D A E H Fis Cis
2. eine Tabelle, auf der das Griffbrett des Basses mit den Tönen notiert ist.

Jetzt schnappst Du Dir den ersten Ton und spielst alle, die es in den ersten 12 Bünden gibt. Langsames Tempo, jeder Ton acht Achtel, von unten nach oben und wieder zurück.
Das Gleiche wiederholst Du mit allen Tönen, bis Du einmal durch bist.

Drei mal Täglich 10 Minuten. Das erste Ziel ist es, die Tabelle mit dem Griffbrett wegzulegen.
Das zweite Ziel ist es, das Ganze in höherem Tempo flüssig durchspielen zu können.
 
Hallo Danke euch allen lese es mir heute Abend mal durch und antworte dann noch mal auf einzelne Fragen
 
Es gibt Typen, die am besten visuell lernen.

Für die gibt es eine Griffbrett-Tabelle und eine Tabelle mit den gängigsten Skalen in Poster-Größe. Jeweils für Gitarre und Bass. Kostet etwas über 5 Euro, wenn ich das richtig im Kopf habe.

Aufhängen, davorsetzen, spielen. Mit den Augen auf dem Poster bleiben. Dann lernst Du gleichzeitig blind spielen und gut die Töne zu treffen.

Alle anderen Tipps sind auch super.

x-Riff
 
Manchen Menschen hilft beim Lernen auch reden bzw. hören!
Es KANN also durchaus helfen, den gegriffenen Ton "laut" zu sagen - und sich selbst dabei zu hören!

Augen, Ohren und Mund bilden dann ein gutes Team.


Ich kann mir meist gehörte Namen nicht merken!
Daher schreibe ich mir ggf. einen Namen auf. Das Schreiben des Namens reicht schon - und muss mir das dann nicht 100x ansehen!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Es KANN also durchaus helfen, den gegriffenen Ton "laut" zu sagen - und sich selbst dabei zu hören!
Es KANN nicht nur helfen, es hilft auf jeden Fall! Unabhängig davon, was man für ein Lerntyp ist, bringt multimodales Lernen, also Lernen unter Nutzung mehrerer Sinne, immer einen Mehrwert.

Also: Auf‘s Griffbrett gucken und Ton laut sagen oder gar mitsingen - dürfte m.E. die theoretisch Erfolg versprechendste Methode sein.

(... und gern auch mal an den verschiedenen Bünden lecken.) :tongue:
 
(... und gern auch mal an den verschiedenen Bünden lecken.) :tongue:
Bei manchen hilft auch die Gedächtnisverankerung mit Hilfe mehrerer Sinne plus Eselsbrücken:
Einfach die Töne auch geschmacklich kennzeichnen: für das E wird gerne Erbsensuppe oder Eisbein genommen, A kann jeder Alkohol sein, Frikadellen kennzeichnen oft das F - und so fort ...
Unbedingt hungrig üben - sich einen Ton ausdenken bzw. vorher visuell anvisieren, dann spielen und sofort mit der Zunge drüber lecken ... soll Wunder wirken ...

x-Riff
 
So lernt man dann Licks.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Hallo Danke euch, habe ab heute jede Woche unterricht, habe einen Bass mit Aufkleber und einen ohne und lerne durch Bilder und Spielen. Aber alles nicht so leicht
 
Kommt mit der Zeit ... Dinge brauchen im Kopf eine Weile, ehe sie sich setzen und ehe die Verbindungen von Hirn und Hand und Auge problemlos hinhaut ... wird ...
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben