ESP Ltd Arrow 200 als grobe Vorlage für Eigenentwicklung

  • Ersteller LeGravier
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Je nachdem, ob der Lack eher klebt, oder splittert, reicht es vielleicht auch mit einem Messer parallel zur Griffbrettoberfläche an der Unterkante des Bundes auf beiden Seiten entlang zu schneiden.
Bei mir ist damit damals der PU-Lack bei Nr.2 sauber vom Bund abgesplittert.
Bei der Bundfeile hätte ich die Angst, dass sie zuschmiert.
Viel Geduld und frohes Schaffen weiterhin, bei diesem schönen Projekt!
 
1761740196330.png

Wie dick sind Korpus und Hals am Halsfuß? Es sieht so aus, als müsste man riesige Hände haben, um die höchsten Bünde bequem zu spielen.

Aber vielleicht ist das nür optisch so, mein Flying V sieht auch ganz dick am Halsfuß aus, und deine Gitarre hat das Griffbrett direkt auf dem Korpus, was die Dicke erhöht. :gruebel:
 
Wie dick sind Korpus und Hals am Halsfuß?

Bummelig 51 mm inkl. Griffbrett (auf dem oberen Bild zwischen Daumen und Zeigefinger). Gefühlt ist das aber ok.

Hohe Bünde.jpg


Unter Anderem deshalb will ich die komplette Gitarre vorm Lackieren einmal komplett fertig zusammenbauen. Dann kann ich ausprobieren, wie sich das anfühlt. Danke für den Hinweis.
Mit dem Schleifen der Innenradien hinten bin ich inzwischen weitestgehend durch. Das sieht ganz ordentlich aus und fühlt sich auch gut an. Ein bißchen Feinarbeit ist noch nötig, aber das werde ich wohl machen, wenn ich festgestellt habe, ob das ganze Konzept funktioniert, also nach dem Probezusammenbau. Da gehe ich dann mal morgen bei, ich bin schon ganz gespannt.
 
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Bummelig 51 mm inkl. Griffbrett (auf dem oberen Bild zwischen Daumen und Zeigefinger). Gefühlt ist das aber ok.
Ja, ich habe gerade diesen Abstand an meiner Stratocaster Bolt-On gemessen und er hat dieselbe Dicke, ~51mm. Sieht also wohl dicker aus, als er wirklich ist.
 
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... er hat dieselbe Dicke, ~51mm.

Das ist ja schon einmal beruhigend.
Ich habe inzwischen auch etwas weiter gemacht. Die Gotoh-Mechaniken passen völlig unproblematisch in die vorhandenen Bohrungen.

Mechaniken.jpg


Für die Kabel der TAs habe ich eine Vertiefung gefräst und dann die Kabeldurchführung gebohrt. Die TAs schließen relativ bündig mit der Oberfläche der Gitarre ab, es bleibt also etwas Luft, um eine Höhenverstellung zu ermöglichen. Das Tremolo habe ich dann eingesetzt, 6 Löcher gebohrt und befestigt. Auf der Rückseite habe ich dann den Federhalter vormontiert. Das ging alles recht problemlos.

TA und Tremolo.jpg


Zwischen dem Tremolo-Schacht und dem TA-Schacht bleibt eine Materialstärke von ziemlich genau 10 mm, daher kann ich die Länge der Schrauben für die TAs erst festlegen, wenn Saiten drauf sind. Dann entscheide ich auch, ob ich für die Höhenverstellung Federn nehme oder Schaumstoff.
 
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Ich habe eine ganze Weile gerätselt, wie ich die Potis, den 3-Wege-Schalter und die Ausgangsbuchse positioniere. Schlußendlich habe ich mich entschlossen, das Ganze so rudimentär wie möglich zu machen. Dazu mußte ich erst einmal den Ausschnitt des E-Faches nach vorn übertragen. Die ersten Versuche mit Durchpausen und Übertragen waren sehr ungenau und damit unbefriedigend. Da das Fach recht klein ist, mußte die Übertragung schon sehr präzise sein, damit das nachher auch passt. Nach einigem Grübeln hatte ich die Lösung. Ich habe noch einige kleine Neodym-Magnete. Mit denen ging es ganz einfach, die Innenform nach vorn zu übertragen.

Um eine gefällige Anordnung zu erreichen, habe ich dann die Verlängerung der Sichtlinien des Bodys am Griffbrett markiert und den Schnittpunkt als Drehpunkt für die Positionieruungslinien verwendet.
Dann habe ich entsprechende Potiknöpfe, einen Schalterknopf und die Ausgangsbuchse auf diesen Linien hin- und hergeschoben, bis mir das Ergebnis gefiel. Ich habe auch noch andere 3-Wege-Schalter, aber der von der Strat unterstützt die Linienführung irgendwie am Besten. Die hier gezeigneten Knöpfe sind alt und vergilbt, da habe ich für kleines Geld neue schicke Knöpfe in Chrom bestellt.
Position Schalter Potis und Buchse.jpg


Damit die Positionierung der Potis nachher mit dem Tremolo zusammenpasst, habe ich die üblichen Stellungen des Tremolo ausprobiert und die Potiknöpfe dem entsprechend ausgerichtet. Ebenso der 3-Wege-Schalter. Die Buchse mußte einfach nur so weit wie möglich nach hinten in Flucht mit dem 3-Wege-Schalter.

Anordnung Schalter Potis und Buchse.jpg


Im rechten Bild sind die Potis, der Schalter und die Buchse fertig montiert. Als Anschluß kommt entweder ein 90° gewinkelter Stecker oder ein Wireless Stecker zum Einsatz.
Als Nächstes werde ich die Gitarre komplett zusammenbauen und auch alle Anschlüsse zusammenbasteln, um einen Probelauf zu machen. Bilder folgen.
 

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Gute Idee das mit den Magneten 👍
Und die Kurven-Fasen kommen jetzt richtig gut!
 
Sieht sauber aus!
 
Wie ihr sicher gemerkt habt, habe ich mir eine kleine Pause gegönnt.
Der P180-Humbucker klingt gelinde gesagt "Shice"... Der vordere TA ist recht leise, der hintere eher laut und die Kombination als Humbucker irgendwo dazwischen. Ich habe noch einen anderen Bridge P 90, den werde ich mal mit dem vorderen tauschen. Mal sehen, was dabei rauskommt.
 
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Na sowas, heute morgen dachte ich noch 'was macht eigentlich LeGravier, lange nichts mehr gehört'.
Schade dass der P180 shice klingt, ich drück dir die Daumen dass das noch irgendwie klappt.

Lautstärkedifferenz: Über die Höheneinstellung der Pickups lässt sich nichts machen?
Allgemein: Vielleicht lässt sich ja noch was mit anderen Widerstandswerten bei den Potis oder mit ein paar Kondensatoren und Widerständen hintricksen, Stichwort Bass-Cut, C-Switch?
 
Ich habe das jetzt mal umgebastelt und es klingt schon besser. Vorn sehr laut, hinten wie gehabt und wenn beide laufen ist es etwas magerer. Ich glaube aber, daß ich damals wohl die Magnete des vorderen P90 umgedreht habe, der jetzt rausgeflogen ist. Da muß ich wohl nochmal die Magnete umdrehen. Ich habe das leider damals nicht aufgeschrieben.
 
Die Ausrichtung der Magnete kannst du recht einfach mit einem billigen Kompass testen.
Aber die Ausrichtung hat nichts mit der Lautstärke zu tun

Wenn es bei Zusammenschaltung der P90 magerer wird, dann versuch sie in Reihe zu schalten statt parallel.
Ob das mit deinem Blade geht weiß ich leider nicht
 
Ich habe jetzt die Magnete des vorderen TAs umgedreht und die Polschrauben gleichmäßig weit rein- bzw. rausgedreht und siehe da, die TAs sind ungefähr gleich laut und klingen auch recht ordentlich. Da ich noch keine Abschirmung eingebaut habe, gibt es bei den einzelnen TAs bei Overdrive die typischen Single Coil Nebengeräusche. Bei der gekoppelten Mittelstellung (Humbucker) ist kaum etwas davon zu hören. Ich bin also erst einmal zufrieden und baue jetzt alles wieder auseinander, um den Lackjob fertigzustellen.
 
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