Wunder der KI

Naja, ein Maßband teilt schon eine Information mit, viele Werkzeuge tun das
das ist aber schon ein Unterschied, ob ich etwas messe oder eine Wasserwaage anlege oder ein Flut von Informationen erhalte, die
einer Art Dialog gleichen. Ein Hammer oder eine Zange geben eigentlich keinerlei Auskünfte.
Sie beschleunigt meine Arbeit und durch die Vorschläge, kann ich z.T. bessere Ergebnisse liefern.
Wäre interessant zu wissen, wie du das in ein paar Jahren siehst. (Ich hoffe sie ersetzt dich nicht komplett:rolleyes:)

Ich denke, dass man damit rumspielen sollte,
warum sollte ich das tun in Sachen Musik. Das würde meine Kompetenzen am Computer erweitern, bei denen meiner musikalischen Fähigkeiten bin ich da eher skeptisch. Für mich sehe ich auch auf anderen Gebieten nicht, was ich damit anfangen sollte. Mir reicht es schon, wenn die KI im Hintergrund aktiv ist.
Nur weil alle Welt jetzt drauf abfährt, muß ich mich doch nicht damit beschäftigen. Ich habe auch kein Interesse an Autos und fahre auch keins und bin trotzdem durch `s Leben gekommen. Und nein, ich bin nicht technikfeindlich eingestellt. Aber nicht alles was möglich ist macht für mich persönlich auch Sinn.
 
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Nur weil alle Welt jetzt drauf abfährt, muß ich mich doch nicht damit beschäftigen. Ich habe auch kein Interesse an Autos und fahre auch keins und bin trotzdem durch `s Leben gekommen.
Dito, ich liebe die heutige Technik, besitze aber z.B. auch kein Handy weil es mir keinerlei Vorteile bringt, ich kann damit absolut nichts anfangen. Der Druck es bei alltäglichen Dingen nutzen zu müssen (einkaufen,was und wann essen, trinken, schlafen, bewegen oder das simple betätigen eines Schalters/Reglers) kotzt mich gelinde gesagt an.
Diese Technik macht aus einen selbstständigen Menschen einen Kunden, aus machen wird konsumieren, du nutzt nicht die KI, sodern sie benutzt dich.
Das Auto schwächt deinen Körper, TV und Co. verblödet, Suno verhindert musikalisches können,LLMs spionieren dich aus...
Man muss nicht jeden Mist mitmachen.
 
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Ich denke, dass man damit rumspielen sollte, um herauszufinden, was einem dieses Werkzeug bringen/ geben kann. Wir verbrachten schon ziemlich vergnügliche Nachmittage mit Suno-KI, Gänsehaut hatte ich dabei allerdings noch nie.
Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Bedenklich wird es dann, wenn der menschliche Anteil an Kunstwerk auf 0% sinkt und der komplette Song mit Text, Melodie, Instrumentierung etc. von der KI generiert wird.
Dadurch wird mMn der Künstler zum Konsumenten und hat somit auch nicht mehr das Recht, dieses generierte Musikstück als sein Kunstwerk zu bezeichnen (und dafür Geld zu verlangen).

Ich verwende solche Tools wie Suno oder ChatGPT nicht und werde sie auch ganz sicher nie verwenden.
Ich will mir ja Texte und Melodien selbst ausdenken und ich will ja meine eigene Kreativität ausleben - genau das habe ich ja als Hobby entdeckt.
Für mich wäre es ungefähr so, wenn ich als Hobby stricken hätte, aber lediglich ein fertiges Muster in eine Strickmaschine hochlade und den Befehl eintippe "strick dieses Teil in Größe M".
Wo bleibt da der Spaß an der Sache?
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Das würde meine Kompetenzen am Computer erweitern,
Nicht einmal das.
Das Konzept von ChatGPT ist ja, dass der Konsument (irgendwann) nicht mehr merkt, dass er Dialoge mit einer Maschinenintelligenz führt.
Die Bedienung ist keine große Herausforderung, man benötigt keinerlei technische Vorkenntnisse und kann auch seine IT skills nicht erweitern - es sei denn,
man lässt sich von ChatGPT das OSI-Modell erklären o.ä. 🤪
 
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Ich verwende solche Tools wie Suno oder ChatGPT nicht und werde sie auch ganz sicher nie verwenden.
Ich will mir ja Texte und Melodien selbst ausdenken und ich will ja meine eigene Kreativität ausleben - genau das habe ich ja als Hobby entdeckt.
Ich wüsste jetzt nicht warum sich das wiedersprechen sollte, außer man geht - wie es einige hier leider immer noch tun - davon aus dass man sich immer ein komplettes Stück erstellen müsste. Muss man aber nicht.

Wenn ich als Hobbymusiker heutzutage bspw. eine Drumspur für meine Gitarrentracks brauche, aber keinen Drummer an der Hand habe- schwupps, lade ich den unfertigen Song in 's Suno Studio und lasse mir zwei passende Drumtracks erstellen. Einer davon passt immer. Man muss ihn noch nicht mal unbearbeitet in den eigenen Song einfügen, sondern kann in der DAW weiter dran arbeiten- wenn man die Midis davon runterlädt oder sampelt.
Oder ich möchte im dritten Chorus vom Song ein Sax-Solo ... das selbe Spielchen. Ich kenne nicht mal einen echten Saxofönisten.

In jede vernünftige DAW wird KI Einzug halten, Suno Studio uÄ. wird man gar nicht mehr benötigen um solche Ideen umzusetzen. Einige haben schon KI-Plugins an Board oder lassen sich zB. per Sprachbefehlen steuern.
uswusf.

Aber okay, mit Stift und Taschenrechner kommt man heutzutage auch sehr weit, oh wait- Taschenrechner machen ja auch dumm.
 
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Das Auto schwächt deinen Körper, TV und Co. verblödet, Suno verhindert musikalisches können,LLMs spionieren dich aus...
:rofl: :rofl: :rofl:

1763286244961.jpeg


Dein Humor, … genau mein Ding. Sowas im Internet zu schreiben, anstatt es am analogen Stammtisch zu skandieren.

Spaß beiseite. Ich nehme an, Du schwächst Deinen Körper auch nicht durch eine Matratze. Und Gott bewahre, ich hoffe wirklich, Du schwächst Deine Kraft nicht durch eine elektrifiziert verstärkte Gitarre, sondern klimperst brav und kraftvoll auf einer richtig dicken Jazzbox akustisch vor Dich hin, und setzt Dich im Verbund einfach durch die Kraft Deines Anschlags durch. Löcher bekommt man auch mit dem Handbohrer in die Wand.

Kann man so machen. Es ist auch ein Lifestyle. Aber vielleicht gibt es ein oder zwei Zwischenstufen von Grau und nicht alles ist schwarz oder weiß.
 
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Mit Technikfeindlichkeit kommen wir nicht weiter, klar; die jungen Leute sind oft erstaunt, wenn ich darauf hinweise, dass Kleidung auch Technik ist, sogar eine sehr faszinierende.
Und zu den Auswüchsen von KI gerade in der „SZ“ (Titel vom Wochenende 15.11.25) ein großer Seufzer:


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Ich wüsste jetzt nicht warum sich das wiedersprechen sollte, außer man geht - wie es einige hier leider immer noch tun - davon aus dass man sich immer ein komplettes Stück erstellen müsste. Muss man aber nicht.
Genau das habe ich aber kürzlich erlebt, als es darum ging, ein speziellen Song zum 50. Geburtstag zu erstellen.
Da war ganz schnell klar, dass hier eine KI beauftragt wird, keine Ahnung, welches Tool sie eingesetzt haben, wahrscheinlich war es dieses Suno.
Gegen KI-Unterstützung habe ich nichts einzuwenden, aber wer komplette Musikstücke von der KI generieren lässt, um damit abzucashen, ist in meinen Augen kein Musiker.

Wenn ich als Hobbymusiker heutzutage bspw. eine Drumspur für meine Gitarrentracks brauche, aber keinen Drummer an der Hand habe- schwupps, lade ich den unfertigen Song in 's Suno Studio und lasse mir zwei passende Drumtracks erstellen.
Für eine rudimentäre Drumspur brauche ich keine KI :ROFLMAO:

Oder ich möchte im dritten Chorus vom Song ein Sax-Solo ... das selbe Spielchen. Ich kenne nicht mal einen echten Saxofönisten.
Ich auch nicht, aber ein Saxophon-Plugin kann ich bedienen.

Aber okay, mit Stift und Taschenrechner kommt man heutzutage auch sehr weit, oh wait- Taschenrechner machen ja auch dumm.
War dieser zynische Kommentar wirklich nötig?
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Ehrlich gesagt interessiert es mich gar nicht, was Suno alles kann und wie toll das Ergebnis sich anhört.
Ich möchte lieber herausfinden, was ich selbst alles kann und ob ich Dinge, die ich noch nicht kann, möglicherweise erlernen kann. :)
 
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Ehrlich gesagt interessiert es mich gar nicht, was Suno alles kann und wie toll das Ergebnis sich anhört.
Ich möchte lieber herausfinden, was ich selbst alles kann und ob ich Dinge, die ich noch nicht kann, möglicherweise erlernen kann. :)
Das ist der Punkt, selber machen. Als Musiker möchte und kann ich die Drums usw. selber einspielen und wenn ich ewas nicht kann wird's halt gelernt und geübt. Dadurch etwickelt man sich weiter und darauf kommt es mir an. So toll diese Simulationen sich auch anhören, es bleiben Simulationen.
 
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Bin eben eher zufällig auf DrumGPT und SynthGPT gestoßen:

Musikinstrumente aus Textbeschreibungen kreieren. Die Musik muss man dann trotzdem noch selber machen.
Das ist eine echt praktische Anwendungsmöglichkeit von KI.
 
dazu möglichst vorm Probieren lesen:
 
dazu möglichst vorm Probieren lesen:
Die Rechte an meinem Stück werden also doch abgegeben! 😠
 
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Das mit den Rechten abgeben wollte ich auch gerade einbringen. Habe mir die Rechteinfos zu Suno angesehen. Selbst als Hobbymusiker müsstet du dir eigentlich die kostenpflichtige Variante nehmen damit nicht der gemachte Song Suno gehört. Als Profi ist das sowieso ein NoGo. Die kostenlose Variante, wo ich den Song dann nicht monetarisieren darf, ist ja ein schlechter Scherz und eigentlich nur für Spassaktionen wie dem Schreiben eines Geburtstagssongs für die Mama geeignet.
Man stelle sich vor: Du machst via Suno einen geilen Song. Dann musst du den, damit du den Song der Welt zur Verfügung stellen kannst, noch einmal machen. So weit so egal. Nur das das Original eben Suno gehört und die natürlich diese Aufnahme genauso verwerten können. Gehört ja ihnen.

Noch ein Input zum Statement auf der Startseite im musiker-board: "Eines bleibt uns zumindest dauerhaft - Livemusik durch Menschen auf der Bühne."
Da möchte ich folgendes anmerken: Schon vor Jahren wurde der verstorbene Ronnie James Dio als Hologram in Konzerte hinzugefügt. Und ich glaube, auch ABBA haben hier schon Holograme ihrer selbst kreiert. KI-generierte Konzerte wird es also früher oder später geben.... und dafür wird es einen Markt geben: Weil: Stau, Parkplatzsuche, große Personen vor einem, das fällt dann alles weg. :)
 
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Ich finde es eigentlich logisch, dass Suno das Werk für sich beansprucht.
Wenn man einen Dienstleister beauftragt, muss man ja auch dafür bezahlen. "Erstelle einen Song mit folgenden Eigenschaften..." ist ja im Grunde genommen ein solcher Auftrag.
 
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Ich finde es eigentlich logisch, dass Suno das Werk für sich beansprucht.
Wenn man einen Dienstleister beauftragt, muss man ja auch dafür bezahlen. "Erstelle einen Song mit folgenden Eigenschaften..." ist ja im Grunde genommen ein solcher Auftrag.
Falsch!
"Erstelle einen Song mit folgenden Eigenschaften..." ist die Dienstleistung!
Genauso, wie etwa der Quelltext eines Programm: "Lade $d1 in den Akkumulator."
Grüße
 
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Ich finde es eigentlich logisch, dass Suno das Werk für sich beansprucht.
Nach meinem Verständnis sieht das der Gesetzgeber anders. Urheberrecht kann nur einem Urheber zukommen und eine Maschine ist kein Urheber.

Ob bei einem Prompt die Schöpfungshöhe für einen urheberrechtlichen Schutz ausreicht, halte ich für fraglich, ist aber – glaube ich – bisher nicht geklärt. Wenn es keine allgemeine Klärung gibt, muss das vermutlich individuell für bestimmte Prompts geschehen.

Unmut gibt es offensichtlich, wenn Suno sich im Kleingedruckten Rechte an hochgeladener Musik sichert.

(Das ist übrigens keine Rechtsberatung, aber durchaus der Versuch, rechtliche Fragen laienhaft zu diskutieren.)
 
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Ob bei einem Prompt die Schöpfungshöhe für einen urheberrechtlichen Schutz ausreicht, halte ich für fraglich, ist aber – glaube ich – bisher nicht geklärt.
Also erstmal möglichst nicht benutzen.
Vor/seit ca. 15 Jahren haben wir die aufkommenden Sachen wie FB, Twitter, Whatsapp, Insta usw. gestürmt, jetzt müssen wir es den Jugendlichen/Kindern verbieten, weil wir es nicht erstmal geklärt haben.
 
Nach meinem Verständnis sieht das der Gesetzgeber anders. Urheberrecht kann nur einem Urheber zukommen und eine Maschine ist kein Urheber.
Die Maschine selbst (derzeit) nicht, die ist letztlich nur das Werkzeug, aber wie sieht es mit dem Besitzer / Betreiber aus?
Suno wird ja mit dieser Klausel eine bestimmte Absicht verfolgen... (3x dürft ihr raten, welche 🤑)
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Falsch!
"Erstelle einen Song mit folgenden Eigenschaften..." ist die Dienstleistung!
Genauso, wie etwa der Quelltext eines Programm: "Lade $d1 in den Akkumulator."
Grüße
Das sehe ich nicht so.
Der Prompt ist ja die Aufgabenstellung an die KI.
Oder noch anders formuliert: Ich beauftrage die Firma Suno (oder wie immer der Betreiber dieser KI heißt) für mich ein Kunstwerk XYZ zu erstellen, welches nachfolgende Eigenschaften haben soll etc.
Der Auftrag wird dann mit dem Werkzeug Suno KI umgesetzt und der Auftraggeber (also ich) kann das fertige Produkt dann kaufen - ansonsten bleibt es Eigentum von Suno.
Ob das alles rechtlich wasserdicht ist, will ich gar nicht wissen, aber so könnte ich es mir vorstellen.
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Also erstmal möglichst nicht benutzen.
Vor/seit ca. 15 Jahren haben wir die aufkommenden Sachen wie FB, Twitter, Whatsapp, Insta usw. gestürmt, jetzt müssen wir es den Jugendlichen/Kindern verbieten, weil wir es nicht erstmal geklärt haben.
Das möge jeder für sich entscheiden. Wer das eine will muss das andere mögen.
Generell gibt es bei diesen ganzen KI Generatoren bestimmt noch sehr viele rechtliche Fragezeichen, deren Klärung man vermutlich auf "irgendwann später" vertagt hat,
weil man nicht damit gerechnet hat, dass das Ganze so schnell den Kinderschuhen entwächst.
Die Entwicklung ist ja gefühlt beinahe expotentiell :oops:
 
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Was habt ihr eigentlich alle gegen KI?
Klaus und Ingo sind doch eigentlich ganz nett?

Spaß beiseite, ich denke KI ist bereits ein sehr weites Feld. Ich selbst möchte zumindest in Teilen damit umgehen können, aber ich muss ja nicht alles damit machen, nur weil ich es "kann". Bei Suno und ähnlichen Kandidaten wäre ich persönlich aber auch extrem vorsichtig, wenn es denn um mehr als irgendwelche Spielereien ginge.

Vieles ist aber für mich auch rechtlich noch völlig ungeklärt und wie fast immer, ich kann auch diese Technik für alle Mögliche einsetzte.
Im Guten, wie im bösen Sinne. Alles, womit man Geld scheffeln kann, wird leider auch missbräuchlich verwendet.
 
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Was habt ihr eigentlich alle gegen KI?
Wenn die KI nach und nach vollständig Deinen Job erledigt und Du arbeitslos wirst, vergeht Dir eines Tages das Lachen 😬
Genau das ist ja (wie weiter oben beschrieben) einer Freundin passiert, die als Dolmetscherin, Übersetzerin und Sprachlehrerin arbeitet.
Die KI ist mittlerweile zur knallharten Konkurrenz geworden und nimmt ihr de facto die Arbeit weg!
Und genau das gleiche kann eben auch Berufsmusikern oder generell Künstlern passieren.
 

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