Im
Musiker-Board, einem der größten deutschen Foren für Musiker, hat der Gründer und Administrator
Johannes Hofmann das Thema KI schon sehr früh und auf eine sehr praktische Weise aufgegriffen – oft lange bevor der aktuelle Hype um ChatGPT & Co. begann:
Hier sind die wichtigsten Punkte dazu:
1. KI als Experiment (Aprilscherze und Testläufe)
Johannes Hofmann ist dafür bekannt, im Forum technische Experimente durchzuführen. Ein markantes Beispiel war der
Aprilscherz 2023, bei dem er eine "Künstliche Intelligenz" im Forum freischaltete, der die User Fragen stellen konnten. Auch wenn dies oft mit einem Augenzwinkern geschah, diente es dazu, die Möglichkeiten von Sprachmodellen innerhalb der Community auszuloten und die Reaktionen der Musiker zu testen.
2. Automatisierung im Marketing und Content
Abseits des öffentlichen Forenbetriebs setzt Johannes Hofmann KI schon länger professionell ein. Er tritt mittlerweile auch als Experte für die
Automatisierung der Content-Produktion auf. Dabei nutzt er KI-Tools, um:
- Repetitive Prozesse zu verschlanken.
- Marketing-Inhalte effizienter zu erstellen.
- Die Datenqualität im Hintergrund zu verbessern.
3. KI zur Moderation und Strukturierung
Schon vor dem Durchbruch von LLMs (Large Language Models) wurden im Musiker-Board Algorithmen zur Unterstützung der Moderation genutzt – etwa um Spam zu erkennen oder Threads besser zu kategorisieren. Hofmann hat früh erkannt, dass ein Forum dieser Größe (mit Millionen von Beiträgen) ohne technische Assistenzsysteme kaum noch zu bändigen ist.
4. Kritische Begleitung der Community-Diskussion
Er hat zudem frühzeitig Forenbereiche für die Diskussion über
KI in der Musik (z. B. Kompositionshilfen oder KI-generierte Stimmen) geschaffen. Sein Ansatz war dabei weniger das "Ersetzen" von Musikern, sondern das Verständnis der KI als ein neues Werkzeug, ähnlich wie es früher der Synthesizer oder die DAW waren.
Zusammenfassend: Während viele die KI erst seit kurzem auf dem Schirm haben, hat Hofmann sie im Musiker-Board schon vor Jahren als
effizienzsteigerndes Werkzeug im Hintergrund und als
diskussionswürdiges Thema für die Musikproduktion etabliert.