Taylor 414ce Studio

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Ich habe mir vor 2 Monaten die neu herausgekommene 414ce Studio zugelegt. Die Decke aus thermisch behandelter Sitka Fichte, Boden/Zargen aus indischem Palisander, V-Class Belastung, Hals aus Mahagoni, Griffbrett aus Ebenholz, das alles im Grand Auditorium Format mit Cutaway und Expression ES 2 Soundsystem.
Die Halsbreite beträgt am Sattel 43mm, was insbesondere primär auf der E-Gitarrer spielenden entgegenkommt. Während ich bei meinen bisherigen Taylor Acustics den trockene Klang im Vergleich zu elektrisch verstärkten Klang immer vergleichsweise leblos fand, ist dieser Mangel anscheinend durch die neuartige V-Class Beleistung behoben. Die Studio klingt auf Bass und Diskantsaiten gleichmässig lebhaft frisch und macht, durch das eingebaute ES 2 System, auch an der PA eine sehr gute Figur.
Was sich geändert hat, abgesehen von der Halsbreite mit 43mm, ist die Form des Halses, der etwas flacher ausfällt und damit nicht mehr ganz so satt in der Hand liegt.
Die Werkseinstellung war mir persönlich etwas zu hoch und nicht alleine durch die Halskrümmung korrigierbar, so dass der Gitarrenbauer ran musste und die Brücke einen Tick tiefer legte. Der Preis bewegt sich bei der Studio, bedingt durch die fehlenden Applikationen, mit 2200€ im Mittel in einem durchweg akzeptablem Bereich für ein solches Modell.
Ich setze die Taylor regelmässig bei Gigs ein, beispielsweise bei Songs von Tom Petty, Bon Jovi oder bei Balladen die eine Akustik Gitarre beinhalten.
Wer eine sehr gute Akustik zum Bühneneinsatz zu einem Akzeptablen Preis sucht sollte die Taylor 414ce Studio unbedingt einmal checken.
 
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Danke für deinen Beitrag.
ich stehe kurz vor dem Kauf einer neuen Westerngitarre und habe die 414 in die engere Wahl gezogen.
Ich besitze eine 224ce UA mit der ich sehr gut zurecht komme, gerade wegen des 43er Halses.
Den Klang an sich finde ich super aber irgendwie hat die 224 wenig Dynamik.
Sanft oder fest angeschlagen macht nur wenig Unterschied.
Ich habe letzte Woche eine 517e Urban Ironbark getestet die mir vom Klang überhaupt nicht gefallen hat.
Zumindest nicht beim Strumming.
Wie würdest du Sound und Dynamik bei deiner beschreiben?
Vielen Dank im Voraus
Harald
 
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Ich dachte, dass man bei den Taylors auf Grund des verschraubten Halses, einfach den Halswinkel anders einstellen kann. Da wäre die Saitenlage eigentlich eine Sache des Halswinkels gewesen und nicht der Bridge-Einlage???
 
Ich bin sehr zufrieden mit der 414 Studio. Ich besaß in der Vergangenheit eine Reihe Taylor (214, 314, und noch eine aus der 6er Reihe) sowie Akustikgitarren von Martin, Gibson, Larsson und Boucher und dies ist die bisher Beste, Dynamik und Klang betreffend. Ich denke daß das überarbeitete Bracing hat damit zu tun und auch der Palisanderkorpus bringt echte Frische in den Klang. Ich habe bei Session in Frankfurt und Guitarplace in Aschaffenburg hintereinander ca. 20 Taylor, Martin und Gibson in der Preisrange bis 6000€ angespielt und bei der 414ce passte das Gesamtpaket, d.h. Klang (akustisch und elektrisch) Haptik und Preis.
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Ich dachte, dass man bei den Taylors auf Grund des verschraubten Halses, einfach den Halswinkel anders einstellen kann. Da wäre die Saitenlage eigentlich eine Sache des Halswinkels gewesen und nicht der Bridge-Einlage???
Korrekt, mir war die Saitenlage aber auch bei gerade eingestelltem Hals immer noch zu hoch, deshalb wurde die Brücke ein Tick tiefer gelegt.
Es wird ja immer durch die Einstellschraube die Halskrümmung korrigiert, der Halswinkel ist bei jeder Gitarre mir eingeleimtem Hals fix. Bei einer Schraubhalsgitarre kannst du den natürlich durch das Unterlegen eines Schims korrigieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke ihr redet etwas aneinander vorbei....
Zum einen sind alle Taylor Hälse verschraubt aber nur einige Modelle haben den sogenannten Action Control Neck, bei dem der Halswinkel einfach per Schraube eingestellt werden kann.
Die 414 hat einen Hals ohne dieses System.

@coleslaw Nochmals Danke. Dann werde ich die 414 mal testen.

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Action Control muss ja nicht sein. Es gibt auch einen Streifen Papier zum dazwischenlegen. Das bring ca. 2/10mm pro Streifen. Taylor selbst hat passende Shims um den Halswinkel auch ohne Action Control einzustellen.
 
Viel einfacher ist doch die Bearbeitung der Stegeinlage. Oder nicht?
 
Da ich die Gitarre bei Guitarplace in Aschaffenburg gekauft habe und der Juniorchef selbst hochwertige Akustikgitarren baut denke ich das er es schon richtig gemacht hat.
Vielleicht hat er auch einen Schim untergelegt, aber das ist mir ehrlich gesagt egal, Hauptsache die Gitarre lässt sich top spielen.
 
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Das ist die Hauptsache
 

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