Wie Keyboard einrichten und welche Herangehensweise

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Zuchtkasper
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Angenommen ich stehe vor folgender Aufgabe:

Ich brauche in einer Band wo ich spiele bisher als Nchttastenspieler neu Tasten weil das Album eben so ist dass dort Tasten sind und nun wäre es gut das umzusetzen live. Ich kenne mich mit Keyboards 0 aus aber kann rudimentär Akkordeon und Piano bedienen.

Es gibt 3 Songs bei denen werden folgende VST Instrumente benutzt:

1x Celesta
1x Cembalo (relativ breit egal welches)
1x Hammondorgel aber ich hasse den Sound also hätte ich am liebsten gern einen kleinen nicht plenum Kirchenorgelsound- welchen nicht sicher aber irgendwas zwischen Flöte mit Tremulant, Bourdon, Quintadena mit oder ohne Tremulant, humana vox mit Tremulant... einen realistischen kleinen Kirchenorgelsound, nur 1 Auswahlmöglichkeit, keine massive Orgel.

Wie könnte das setup aussehen und wo Klänge suchen?
 
Verrate doch mal, welche Geräte Du zur Verfügung hast. Nutzt Du schon ein Keyboard oder möchtest Du eine Kaufempfehlung? Möchtest Du VST-Instrumente benutzen und in dieser Richtung eine Empfehlung, welche passend sein könnten? Mac oder PC? Welches Host-Programm? Oder ein Keyboard, dass Dir passende Sounds bietet (life imo die bessere Wahl).

Ohne nähere Angaben ist es schwierig, Dir etwas sinnvolles zu schreiben, ohne Gefahr zu laufen, dass man aneinander vorbei redet.
 
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Hilfreich für Empfehlungen wäre auch, wenn wir den Einsatzzweck verstehen. Was bedeutet "das Album ist so, dass da Tasten sind"? Spielt ihr Musik, die das Publikum kennt und möglichst vertraut wiedererkennen soll? Geht es um euren eigenen Anspruch, den Komponisten eines klassischen Werks gerecht werden zu wollen? Oder seid ihr doch freier in der Interpretation?

Ich frage das, weil es für mich doch ungewöhnlich klingt, eine Hammond mit einer Sakralorgel wiedergeben zu wollen - habe ich noch nie versucht: Statt eines Leslies, das eine vertraut-künstliche Klangmodulation erzeugt, müsstest du einen massiven Hallraum aufziehen, ohne den eine Pfeifenorgel nur dünn und unbekannt klingt - da versetzt du die Musik in einen ganz anderen Kontext. Wie du dir das denkst, habe ich noch nicht verstanden.
 
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... und wenn Du Dir Bodentreter für die Gitarre kaufst, um diese oder ähnliche Sounds "
rudimentär (...) bedienen
" zu können? Dann musst Du die "Tasten" gar nicht bemühen und ich glaube, sie (= "die Tasten") werden es Dir danken.
 
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1x Celesta
1x Cembalo (relativ breit egal welches)
1x Hammondorgel
und wenn Du Dir Bodentreter für die Gitarre kaufst
Das halte ich von den bisherigen Infos hier auch am sinnvollsten. Um VSTis sinnvoll einsetzen zu können, muss man ja erstmal spielen können, und Klavier ist kein Instrument, das man mal so schnell nebenbei beherrscht 😉

Vielleicht wäre sowas eine Option?
 
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Es gibt 3 Songs bei denen werden folgende VST Instrumente benutzt:

1x Celesta
1x Cembalo (relativ breit egal welches)
1x Hammondorgel aber ich hasse den Sound also hätte ich am liebsten gern einen kleinen nicht plenum Kirchenorgelsound- welchen nicht sicher aber irgendwas zwischen Flöte mit Tremulant, Bourdon, Quintadena mit oder ohne Tremulant, humana vox mit Tremulant... einen realistischen kleinen Kirchenorgelsound, nur 1 Auswahlmöglichkeit, keine massive Orgel.

Wie könnte das setup aussehen und wo Klänge suchen?
die genannten Sounds sollen anscheinend von VST Instrumente kommen, also wird es sich wohl beim Gesuchten eher um ein Masterkeyboard handeln.

Welche VST stehen denn konkret zur Verfügung, und welcher VST Host / welche DAW o.Ä. stehen denn zur Verfügung?
 
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Was life eher suboptimal ist - just my 2 cents.
Nicht unbedingt. Wenn "live" (bitte mit "v", das tut echt weh!) eh schon Kram vom Backingtrack kommt, was ja heute jetzt nicht ungewöhnlich wäre, dann ist ein weiteres VST ja nun kein Problem.
Und wenn es nur im drei Songs geht, wäre ein iPad oder Laptop sogar niederschwelliger als Hardware...
 
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bisher als Nchttastenspieler
Dann würde ich unbedingt ein Portable Keyboard empfehlen, da dort alles erstmal (manchmal außer den Boxen) in einem Gehäuse und aufeinander abgestimmt ist. Z.B. ein gebrauchter Tyros 1/2/3/4. Alle Lösungen mit einzelnen Geräten wie z.B. PC und Masterkeyboard erfordern mehr Know-How und sind aufwändiger zu transportieren und aufzubauen.
 
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Nutzt Du schon ein Keyboard oder möchtest Du eine Kaufempfehlung?

Ich wollte mir ohnehin dieses zulegen https://www.thomann.de/de/arturia_keylab_essential_49_mk3_white.htm

Möchtest Du VST-Instrumente benutzen und in dieser Richtung eine Empfehlung, welche passend sein könnten?

Das ist mir unklar.


Noch nichts; Tablet oder Laptop wären möglich.

Welches Host-Programm?
Keine Ahnung wie es überhaupt gehen soll.

Oder ein Keyboard, dass Dir passende Sounds bietet (life imo die bessere Wahl).

Auch das gut denkbar, aber wahrscheinlich nicht als Dauerlösung da ich langfristig sowieso mit dem Gedanken spiele Kammerorgeln aus Hauptwerk oder Sweelinck zu benutzen - sei es in dieser Band oder daheim- also dann auf jeden Fall mit Tablet oder Laptop PC. Zudem bin ich sehr kritisch was Klang angeht.




Hilfreich für Empfehlungen wäre auch, wenn wir den Einsatzzweck verstehen. Was bedeutet "das Album ist so, dass da Tasten sind"? Spielt ihr Musik, die das Publikum kennt und möglichst vertraut wiedererkennen soll? ... Oder seid ihr doch freier in der Interpretation?

Wir spielen relativ simple eigene Musik. Die Lieder kennt das Publikum na ja wenn dann vom eigenen Album. Es sind nun einmal auf dem Album vom Produzenten ein paar VSTs hinzugefügt worden die mit einem Keyboard eingespielt wurden von ihm aber es gibt keinen Keyboarder in der Band. Die Keyboardspuren könnten weggelassen oder ersetzt werden- es wäre nur so eine Idee das eben vielleicht doch selber zu tun. Ob das letztendlich die beste Lösung ist wird sich zeigen aber ich liebäugele sowieso seit langem mit einem Keyboard.

Ich frage das, weil es für mich doch ungewöhnlich klingt, eine Hammond mit einer Sakralorgel wiedergeben zu wollen - habe ich noch nie versucht: Statt eines Leslies, das eine vertraut-künstliche Klangmodulation erzeugt, müsstest du einen massiven Hallraum aufziehen, ohne den eine Pfeifenorgel nur dünn und unbekannt klingt - da versetzt du die Musik in einen ganz anderen Kontext. Wie du dir das denkst, habe ich noch nicht verstanden.

Ja ich weiß das ist extrem ungewöhnlich- es würde zunächst mal auch eine ganz simple Simulation einer Hammondorgel tun also nur eine einzige Klangfarbe. Das Ding ist ich kann Hammond Orgel nicht leiden und es gibt durchaus Kammerorgeln und kleine Orgeln die Ähnlichkeiten damit haben und die find ich generell sehr toll. Hall bräuchte ich da aus 2 Gründen nicht zwingend- ich vermisse ihn nicht bei kleinen Kirchenorgeln denn ich will nicht ein strahlendes Plenum, und der Tontechniker kann das auch regeln.

Für mich haben elektronische Orgeln wegen Gospel schon ein leichtes sakrales feeling ich kann mir den Ersatz durch zarte Orgelregister oder eine simulierte Kastenorgel- so ein Continuokasten- oder eine kleine Kammerorgel gut vorstellen. Bei zahlreichen Sakralorgelsamplesets wo auch schüchternere Register dabei sind - wie die von Hauptwerk oder Sweelinck - würde ich da schnell fündig.

... und wenn Du Dir Bodentreter für die Gitarre kaufst, um diese oder ähnliche Sounds "

" zu können? Dann musst Du die "Tasten" gar nicht bemühen und ich glaube, sie (= "die Tasten") werden es Dir danken.

Das wird nicht gehen es geht darum die Parts tatsächlich zu spielen. Sie sind in den Songs drin und wir haben keinen Klick im Ohr und ohne Backings oder zumindest bisher/überwiegend.

Das halte ich von den bisherigen Infos hier auch am sinnvollsten. Um VSTis sinnvoll einsetzen zu können, muss man ja erstmal spielen können, und Klavier ist kein Instrument, das man mal so schnell nebenbei beherrscht 😉

Ich hatte früher 3 Jahre Klavierunterricht und spiele in der Band ein Roland Akkordeon also spieltechnisch eher kein Problem. Habe nicht dran gedacht dass ein Akkordeon auch Tasten hat lol.
die genannten Sounds sollen anscheinend von VST Instrumente kommen, also wird es sich wohl beim Gesuchten eher um ein Masterkeyboard handeln.

Welche VST stehen denn konkret zur Verfügung, und welcher VST Host / welche DAW o.Ä. stehen denn zur Verfügung?
Nein nein das ist ein Missverständnis. Bei den (nicht von mir) gebastelten Spuren auf dem Album handelt es sich um VST. Wie ich das am besten spielen könnte ist mir gar nicht klar also das könnte über Samples und einen PC laufen oder über keybordimannente Klänge. Oder was auch immer. Langfristig würde es mir wahrscheinlich gefallen sehr großen Einfluss auf die Klänge zu haben des dürfte gegen die portable Keyboard (?) Lösung sprechen.

Je kompakter und billiger des ganze desto wahrscheinlicher die Umsetzung. Ist es sehr teuer lohnt es sich gewiss nicht.

PS eine pianoartige gewichtete Tastatur würde mich wohl auch nicht stören und hätte wenn man eine eierlegende Wollmilchsau wollte den Vorteil dass man auch mal glaubhafter Piano spielen könnte- aber ich brauch wohl eher so 4 Oktaven und das wäre halt weit kompakter möglich stage Piano mit 4 Oktaven gibt es ja kaum und solche Tastaturen sind ja wohl erheblich teurer.

Es wäre vielleicht auch denkbar live ein möglicherweise sogar noch kleineres Keyboard zu verwenden und auf die Sakralorgelsache zu verzichten; mit integrierten Klängen und so ein Masterkeyboard daheim stehen zu haben für vielseitigere Zwecke (???)
 
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Je kompakter und billiger des ganze desto wahrscheinlicher die Umsetzung. Ist es sehr teuer lohnt es sich gewiss nicht.
Dann wäre ein Casio CTS oder ähnliches vielleicht eine Lösung ohne VST ...je nach Anspruch an die Soundqualität...
 
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Das wird nicht gehen es geht darum die Parts tatsächlich zu spielen. Sie sind in den Songs drin und wir haben keinen Klick im Ohr und ohne Backings oder zumindest bisher/überwiegend.
Womöglich hast Du da keine Infos oder Vorstellungen, was z.B. das Electro-Harmonix KEY9 Electric Piano Machine

Hier Beispiele:


View: https://www.youtube.com/watch?v=av4X84lChEE

Aus der Reihe gibt es noch ein paar weitere "Gerätchen"


Die erfüllen alle genau das, was Du an Anforderungen hast, wie eben als Gitarrist mal gelegentlich Keys-Sounds beizusteuern und dabei auch noch bei der gewohnten Spielweise auf den Saiten bleiben zu können.
 
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Ich habe den Eindruck, dass die Motivationen noch nicht ganz offengelegt sind. @Zuchtkasper ist Multiinstrumentalist, und du scheinst einfach Lust zu haben, live auch mal ein Keyboard mit ins Spiel zu bringen. Kann das sein? Musst du dann aber auch schleppen - nach aktuellem Stand mindestens ein weiteres Softcase mit Tasten und ein iPad, einen Ständer, evtl. noch einen Monitor, ein Audiointerface sowie ein paar mehr Kabel.

Wie sieht es mit deinem Dudelsack-Problem aus - willst du deswegen auch mal mit Digitalkeyboard experimentieren?

Aus meinem Erfahrungsbereich käme ein Nord Electro 5 oder 6 in Frage - aber das entspricht nicht dem Budget. Da könntest du jedenfalls die genannten Sounds aus der Nord Sample Library greifen und installieren - und bei Bedarf eigene Samples hinzufügen. Der Schwerpunkt der dort verfügbaren Sounds liegt auf akustischen "Klassikern", auch ein bisschen Folklore, sonst die elektrischen Klassiker der 1960er bis 80er Jahre.
 
Ja das mit den Fußschaltern habe ich falsch verstanden aber ich kann keine Gitarre spielen :)

Ich habe den Eindruck, dass die Motivationen noch nicht ganz offengelegt sind. @Zuchtkasper ist Multiinstrumentalist, und du scheinst einfach Lust zu haben, live auch mal ein Keyboard mit ins Spiel zu bringen.

Yup. Wobei ehrlich gesagt.... es würde nicht so extrem viel bringen. Aber des Ding ist halt ich will neue Instrumente lernen und einsetzen dazu ist mir derzeit jeder Anlass willkommen. Es nervt mich brutal dass die Logistik da quasi dagegensteht weil unkompliziert ist leider Trumpf wenn alles abgenommen wird.

Und Keyboards sind halt super vielseitig.

Dazu ist es halt so dass ich sowieso, auch damit ich ein vollwertigeres Bandmitglied werden kann und dazu vielleicht auch selber mal was unabhängig davon aufnehme, ein kleines Homestudio aufbauen muss und da muss sowieso ein Keyboard rein da ich keine Gitarre spielen kann. Also zumindest keine ausgewachsene Gitarre lol.

Selbst um nur Songskizzen zu machen auf dem Level von den Kollegen bräuchte ich sowieso ein kleines Masterkeyboard.

Kann das sein? Musst du dann aber auch schleppen - nach aktuellem Stand mindestens ein weiteres Softcase mit Tasten und ein iPad, einen Ständer, evtl. noch einen Monitor, ein Audiointerface sowie ein paar mehr Kabel.

Ja ja ich weiß. Des ist echt ein Problem. Deshalb wurd mir das ja bisher auch von der Band ausgeredet. Nur jetzt hätte ich bessere Argumente. 😃

Wie sieht es mit deinem Dudelsack-Problem aus - willst du deswegen auch mal mit Digitalkeyboard experimentieren?

Nein eher nicht, denn

1. Ich bin zum Ergbnis gekommen dass ein künstlicher Drone nur auf Click als Backing Track funktioniert da die Gefahr besteht, dass man vergisst ihn auszuschalten- oder das Ausschalten zumindest grob verpasst. Einfach weil es ist halt quasi aus meiner Sicht kein Ton sondern ein klangfarbenmäßiger Bestandteil des Instruments und der geht halt an wenn man anfängt und aus wenn man aufhört und muss drastisch leiser sein als die Spielpfeife - auch auf dem Ohr- sonst wird man ja verrückt aber wenn der leise ist dann vergisst man ihn ggf.. Alle künstlichen Lösungen mit Fußschalter etc. tun das nicht organisch sondern strapazieren die Konzentration die man für anderes gebrauchen kann. Er würde auch besser funktionieren wenn man einen Schalter für den Daumen an der Dudelsackspielpfeife hätte aber das wäre nicht von der Stange zu haben. Andernfalls besteht immer das Problem dass man den Bordun extrem unrealistisch ein- und ausschaltet. Zudem gibt es da die (allerdings kostspielige und nicht ganz ideale) Lösung E-Dudelsack.

2. Auf einem Keyboard mit den Tasten an sich einen Dudelsack nachmachen ist Travestie, des geht nicht so gut. Wenn doch dann jedenfalls nicht mit den Tasten selber sondern mithilfe von anderen Tools und/oder vorprogammierten Geräuschen um die schnelleren Finger zu imitieren und das wäre mir sehr zuwider.




Aus meinem Erfahrungsbereich käme ein Nord Electro 5 oder 6 in Frage - aber das entspricht nicht dem Budget. Da könntest du jedenfalls die genannten Sounds aus der Nord Sample Library greifen und installieren - und bei Bedarf eigene Samples hinzufügen. Der Schwerpunkt der dort verfügbaren Sounds liegt auf akustischen "Klassikern", auch ein bisschen Folklore, sonst die elektrischen Klassiker der 1960er bis 80er Jahre.

Das scheint alles gar nicht mal so unkompliziert zu sein.
 
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2. Auf einem Keyboard mit den Tasten an sich einen Dudelsack nachmachen ist Travestie, des geht nicht so gut. Wenn doch dann jedenfalls nicht mit den Tasten selber sondern mithilfe von anderen Tools und/oder vorprogammierten Geräuschen um die schnelleren Finger zu imitieren und das wäre mir sehr zuwider.
Mit entsprechenden VSTis geht das schon ganz gut, ich nutze dafür z. B. NI's Uilleann Pipes in Kontakt, die auch in der Factory Selection 2 dabei sind. Dort kann man unzählige Spielweisen nachahmen, die über Keyswitches zugänglich sind. Ich hatte das z. B. für das Intro beim Weihnachtslieder-Thread genutzt:
Beitrag im Thema 'Das voll gestimmte - äh - stimmungsvolle Weihnachtslied 2025'

Aus meinem Erfahrungsbereich käme ein Nord Electro 5 oder 6 in Frage - aber das entspricht nicht dem Budget.
Günstigere Alternativen wären kleine Workstations in die Richtung https://www.thomann.de/de/korg_kross_2_61.htm oder wenn Budget etwas größer ist https://www.thomann.de/de/yamaha_modx_m6.htm. Diese haben den Vorteil, dass es "all-in-one" Geräte sind, je nach Ausführung auch gleich mit integriertem USB-Midi-/Audiointerface.
 
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Mit entsprechenden VSTis geht das schon ganz gut, ich nutze dafür z. B. NI's Uilleann Pipes in Kontakt, die auch in der Factory Selection 2 dabei sind. Dort kann man unzählige Spielweisen nachahmen, die über Keyswitches zugänglich sind. Ich hatte das z. B. für das Intro beim Weihnachtslieder-Thread genutzt:
Beitrag im Thema 'Das voll gestimmte - äh - stimmungsvolle Weihnachtslied 2025'

Das klingt schon wie ein Dudelsack, aber eher näherungsweise. Also ist schon krass was man machen kann aber nicht nur gibt es schon noch Unterschiede die man jetzt eher als Dudelsackspieler hört, es ist auch wohl eher ungünstig auf der Bühne einen Dudelsack gegen ein Keyboard einzutauschen wegen der Optik.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Günstigere Alternativen wären kleine Workstations in die Richtung https://www.thomann.de/de/korg_kross_2_61.htm oder wenn Budget etwas größer ist https://www.thomann.de/de/yamaha_modx_m6.htm. Diese haben den Vorteil, dass es "all-in-one" Geräte sind, je nach Ausführung auch gleich mit integriertem USB-Midi-/Audiointerface.

Was ist der Unterschied zu

 
Das Arturia KeyLab ist nur ein Controller Keyboard, hat also keine eigene Klangerzeugung, sondern sendet nur Midi-Daten. Die Sounds müssen hier von einer anderen Komponente (Software, Expander etc.) erzeugt werden.
Eine Workstation hat dagegen eigene Sounds, teilweise sogar mit verschiedenen Syntheseverfahren (vergleichbar mit der Nutzung verschiedener VSTi oder Apps am PC). Einen ganz guten Überblick dazu (inkl. einer Zusammenfassung, was eine Synthsizer-Workstation genau ist) gibt es bei Bonedo: https://www.bonedo.de/artikel/die-besten-synthesizer-workstations-2/

die man jetzt eher als Dudelsackspieler hört
Das stimmt sicher - ggf. lässt sich die Spielweise als Dudelsackspieler in solchen Fällen auch in einer Software noch ein bisschen verbessern, mir persönlich fehlt da die Erfahrung, das zu tun 😊
es ist auch wohl eher ungünstig auf der Bühne einen Dudelsack gegen ein Keyboard einzutauschen wegen der Optik.
Die Optik ist je nach Musikstil natürlich ein wichtiges Argument. Eine Mittelalterrockband wäre ohne traditionelle und authentische Instrumente irgendwie nicht so einladend. Was für einen Stil spielt ihr denn (sorry, falls ich das überlesen habe)?
 
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Einfach mal die wichtigste Frage:
Maximales Budget?
 
Das klingt schon wie ein Dudelsack, aber eher näherungsweise.
Das sind irische Uileann Pipes, die zwar mit dem Dudelsack verwandt sind, aber auch ein wenig anders klingen. Bei Uileann Pipes wird der Druck im Luftsack mit dem Ellenbogen statt mit einem Blasrohr erzeugt.
 
Maximales Budget um Keyboard auf die Bühne zu holen 350 bis 500 Euro.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Das sind irische Uileann Pipes, die zwar mit dem Dudelsack verwandt sind, aber auch ein wenig anders klingen. Bei Uileann Pipes wird der Druck im Luftsack mit dem Ellenbogen statt mit einem Blasrohr erzeugt.

Ich weiß, ich dachte schon konkret an Details wie dass man normalerweise nicht ganz so regelmäßig und coulement-artig verziert auf den UP dadurch klingt es ein bisschen nach Smallpipes/Hümmelchen.

Uilleann Pipes sind auf einer sehr lauten Bühne leider wegen ihrer wirren Direktionalität nicht so leicht abzunehmen sonst würd ich die spielen. Ich stecke mein Micro zur Vermeidung von massivem Schlagzeugbleed in den Dudelsack unten in die Pfeife rein, ist bekloppt wirkt aber.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Die Optik ist je nach Musikstil natürlich ein wichtiges Argument. Eine Mittelalterrockband wäre ohne traditionelle und authentische Instrumente irgendwie nicht so einladend. Was für einen Stil spielt ihr denn (sorry, falls ich das überlesen habe)?

Ja handelt sich um Folkrock richtig geratne.
 
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