Key-Stammtisch

  • Ersteller bluebox
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Inzwischen auch Multisamples mit Velocity-Layern? Gerade für Pianos wäre das schon wesentlich...
Nope natürlich nicht, nur Single Layer für den Sample Synth :rolleyes: Pianos schützt Nord nach wie vor und lässt nur die eigenen Multilayer Piano Samples zu
 
Das ist einer der Gründe, warum das lange geplante SL mk2 noch nicht bei mir eingezogen ist. Gibt es schon Erfahrungen, ob das bei der TP/110 auch so ist?

Das Numa X 73 hat eine TP110. Hätte das noch ne 100 gehabt, hätte ich das gar nicht erst gekauft.

Möglicherweise geht man bei Nord davon aus, dass ein "komplett nutzbares" Electro samt Pitch Bend, Mod-Wheel und zeitgemäßem Speicherausbau dem Stage Kunden abspenstig machen könnte, was ich angesichts einer besseren Hammermechanik nicht unbedingt aus der Luft gegriffen fände.

Besser als die TP40/L mit Nord-Mod und Triple Sensor im Stage 4? Das will ich erst noch sehen.
 
Ich denke, diejenigen, für die ein Electro wegen des fehlenden Pitch Bends ausscheidet, würden wahrscheinlich auch nicht glücklich damit, wenn es da wäre. Dafür ist und bleibt die Synthsektion zu rudimentär.
...

... das würde ich so nicht unterschreiben: Ich hätte zum Beispiel durchaus Interesse an so einem "kleinen" Nord. Als Synth-Sounds für Live - was tatsächlich nicht mehr so oft vorkommt - würden mir ein paar brauchbare Allerwelts-Sounds reichen.

+ ich wollte einfach immer schon mal gerne einen Nord haben. Einfach, weil die immer schon in meiner Gefühlswelt einen gewissen "Coolness"-Faktor hatten. Die ganzen Profis spielen damit UND die Dinger sehen auf einer Bühne ja auch immer gut aus :)

Deshalb wäre so ein neues Instrument als Ergänzung zu meinem YC88 schon eine Option gewesen. Aber, wenn man mit seinen Wünschen als Kunde oder als User so offensichtlich ignoriert wird, schwindet nicht nur die Kauflust, sondern auch ein Stück vom Nimbus. Und so ein Modwheel benutze ja sogar ich mit meinen rudimentären Synth-Einsätzen regelmäßig.

Ich fand das schon beim YC88 grenzwertig, wie Yamaha das mit den kleinen Hebelchen umgesetzt hat. Aber bei so einem Instrument ist das doch ein völlig unnötiges Handicap.

Preise? Ok, damit kommen andere (Apple) auch durch. Allerdings bekommt man dort im Gegenzug auch etwas, das in etwa State of the Art ist. Das sehe ich jetzt bei diesem Instrument so gar nicht.

Und bei solchen Sachen, wie Pitchwheel etc. denkt man ja beim Kauf auch nicht "Ach, das brauche ich gerade auch nicht.", sonder eher "Ah, das sollte es auf jeden Fall haben, weil ich es vielleicht/bestimmt irgendwann mal brauchen werde oder könnte."

Von daher, wie schon gesagt wurde: Schuss ins eigene Knie - oder vielleicht auch eine Verzweiflungstat, weil denen die Kohle ausgegangen ist ... :unsure:
 
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Warten wir mal ab wie er sich verkauft. Wenn die Kollegen alles falsch machen würden, hätten Sie sich nicht so am Markt gehalten und sogar etwas durchgesetzt.
 
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ich wollte einfach immer schon mal gerne einen Nord haben. Einfach, weil die immer schon in meiner Gefühlswelt einen gewissen "Coolness"-Faktor hatten. Die ganzen Profis spielen damit UND die Dinger sehen auf einer Bühne ja auch immer gut aus :)
Naja, ganz im Ernst - das ist ja nun echt kein Grund. Wenn du ein Keyboard wg. des Coolness-Faktors willst, kann dir egal sein, was es kann; und wenn du ein Keyboard wg. seiner Ausstattung und/oder seines Sounds willst, dann kaufst du dir das, was das leisten kann.

Und bei solchen Sachen, wie Pitchwheel etc. denkt man ja beim Kauf auch nicht "Ach, das brauche ich gerade auch nicht.", sonder eher "Ah, das sollte es auf jeden Fall haben, weil ich es vielleicht/bestimmt irgendwann mal brauchen werde oder könnte."
Ich kann nur für mich sprechen, aber nein, ich denke eben nicht, dass es das auf jeden Fall haben sollte, auch wenn ich es grad nicht brauche (Ausstattung, die ich nicht benötige, verteuert das Produkt, ohne mir zu nutzen), sondern ich überlege, was ich brauche, und dann schaue ich, ob es dabei ist.

Ich bleibe dabei: Wer Pitch Bend braucht, für den ist das Electro einfach nicht das richtige Keyboard. So what? :prost:
 
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+ ich wollte einfach immer schon mal gerne einen Nord haben. Einfach, weil die immer schon in meiner Gefühlswelt einen gewissen "Coolness"-Faktor hatten. Die ganzen Profis spielen damit UND die Dinger sehen auf einer Bühne ja auch immer gut aus :)
Nun ja, in Musicals und Orchestern sehe ich nirgendwo einen Nord. Ich wüsste niemanden in meinem Keyboarder-Bekanntenkreis, der drauf schwört. Ich sehe Nords in In Deutschrock-Bands und im Worship ständig ("Nord is where the Lord is" geht der Spruch ja). Ich habe hin und wieder (aber zugegebenrmaßen zu selten für ein ernsthaftes Urteil) Nords unter den Fingern gehabt, überzeugt haben sie mich nie.

Der Grund war, dass man sich schon für die grundlegende Bedienung auf die Bedienphilosophie des Geräts einlassen muss. Wenn man's nicht kennt und unter Zeitdruck (z.B. Festivalsituationen, wo man ein Instrument vom Veranstalter gestellt bekommt) kann das extrem nerven. Das ist in der Tat so ähnlich wie bei Apple: teuer, und der User muss erstmal dazulernen. Aber auch ich bin mittlerweile Apple-User, weil manche Dinge nur damit gehen.
 
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Die ganzen Profis spielen damit

Ist ein bisschen selektive Wahrnehmung, weil das rot einfach so plakativ und die Konkurrenz eher unauffällig schwarz ist.

Warten wir mal ab wie er sich verkauft. Wenn die Kollegen alles falsch machen würden, hätten Sie sich nicht so am Markt gehalten und sogar etwas durchgesetzt.

Das gleiche hat man zB über Kodak gesagt. ;)
 
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Besser als die TP40/L mit Nord-Mod und Triple Sensor im Stage 4? Das will ich erst noch sehen.
Ich denke eher, dass Kawai mehr Abstufungen bei seinen Tastaturmodellen vorweisen kann als andere Hersteller, aus der Sicht von Nord würde ich also Kosten/Nutzen-Optimierung vermuten.

Gruß Claus
 
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Von daher, wie schon gesagt wurde: Schuss ins eigene Knie - oder vielleicht auch eine Verzweiflungstat, weil denen die Kohle ausgegangen ist ... :unsure:

Na ja, der Electro 6 ist jetzt fast acht Jahre alt. In der Zeit gabs drei neue Pianos, beinahe zwei Stages, einen (wenn meine Informationen stimmen) komplett neuen Code-Unterbau für die jeweils letzten davon, eine neue Orgel, einen neuen CEO... sprich; es war irgendwie an der Zeit.

Mit dem Fortschritt kannibalisiert man sich zunehmend halt das Lineup.
Vorbei die Zeiten, wo klar war, wer was kann: Lead Synth, Electro Orgel und Piano, Stage beides zusammen.

Aus dem Bedarf, auch mal ein paar Tröten zu brauchen, wurde das Sample-Feature beim Electro. Aus dem Bedarf, auch mal nur Klavier verkaufen zu wollen, wurde das Piano. Aus dem Bedarf, die Tröten auch mal zusätzlich aufs Piano zu legen, wurde der Sample-Synth-Strip bei Piano und Electro und aus früheren Dreingaben wurden, Bedarf der Kontrolle, mittlerweile komplette Engines. Das Piano hat durch seine Dual-Layer-Struktur jetzt schon einen Part mehr als der neue Electro (und nebenbei seit zwei Generationen das doppelte an Sample-Speicher).

An und für sich hat man beim Electro an den absolut richtigen Stellen nachgelegt (ich bemühe dazu die Vergleichsfunktion auf der Nord-Website).
- Triple-Sensor-Keyboard (nur beim HP) und allgemein bessere Tastatur
- Anschluss fürs firmeneigene Triple-Pedal
- komplett neue Orgel-Engine, die man sich nur mit der NO3 teilt (und damit den aktuellen Stage überragt)
- aufgebohrter Synth (wobei das vermutlich die Engine aus Wave 2 / Stage 4 ist, einfach in ihren Möglichkeiten und/oder Bedienung reduziert)
- komplett unabhängige Effektsektionen pro Part (wie bei Stage 4 und Piano 6)
- das beste Display von allen Nord-Geräten überhaupt

Das würde für mich selbst einen direkten Wechsel vom Electro 6 rechtfertigen (mal abgesehen von diesen gestörten Preisen – wobei das immer noch Handmade in Switzerland Sweden ist). Viel mehr kann man da aber auch nicht machen, sonst macht man sich den Stage 4 im eigenen Hause komplett obsolet. Ja, der hat mit den Fadern, seinen sieben statt drei Parts, dem wesentlich besseren Zonensystem und einigen Knöpfen mehr natürlich noch ein paar Vorteile, aber allzu viele sind es auch nicht mehr. Und trotzdem wäre mir ein Stage 4 73 immer noch näher als ein Electro 7 HP – und das nicht wegen dem Pitchstick, sondern weil man konzeptbedingt beim Electro ständig an irgendeine serienbedingte Limitation knallt. Die ist da schon zurecht drin, aber halt auch, weil man mehr Stages verkaufen muss.
 
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UND die Dinger sehen auf einer Bühne ja auch immer gut aus :)
Geschmackssache. Ich selbst mag die Farbe rot nun überhaupt nicht und hatte mir schon überlegt, wie ich meinen NE6 foliere, hätte ich ihm behalten.
Ich fand das schon beim YC88 grenzwertig, wie Yamaha das mit den kleinen Hebelchen umgesetzt hat. Aber bei so einem Instrument ist das doch ein völlig unnötiges Handicap.
Im direkten Vergleich zu den Nords hat Yamaha bei den YCs meiner Ansicht nach bei der Anordnung der Bedienelemente gepatzt, weil die Wesentlichen zu weit von der Tastatur platziert sind. Ich hatte darüber im Nachbarforum mal was geschrieben, möglicherweise auch hier, das müßte ich aber selbst nachschauen.

Was das mit den fehlenden Pitchbend und Modwheel angeht, so werden sich diejenigen, die das brauchen, ein entsprechendes Controllerkeyboard dazustellen, denn mit nur einer Tastatur kommt man eigentlich selten aus. An dieser Stelle hätte Clavia allerdings auch mal mitdenken und einen USB Hostport einbauen können, den es selbst bei den kleinen, günstigen Rolands gibt (und den ich bei meinem Fantoms immer gerne nutze). Klar geht das auch über DIN MIDI, allerdings braucht man dann ein Controllerkeyboard welches einen solchen Ausgang hat (zum Glück werden die wieder mehr) und ein Kabel/Netzteil mehr zur Spannungsversorgung.

Interessant dürfte es werden, wenn Akai eine erneuerte Key 61 bringt (vorgesehen ist es wohl, die Produktcodes der neuen Modelle stehen bereits im aktuellen MPC OS drin), die den neuen Prozessor der Live III und XL hat, was nicht nur mehr gleichzeitig verfügbare Plugins bedeutet, sondern auch deutlich kürzere Ladezeiten. Mal ab davon, daß es mit dem neuen MPC OS möglich ist, ein komplettes Set incl Audio Backingtracks in einem einzigen Projekt unterzubringen und sich das jetzt schon deutlich kürzere Nachladen komplett sparen kann. Allerdings müßte Akai dazu auch mal seine Hausaufgaben machen und zB Start/Stop des Sequenzers per Fußschalter zu ermöglichen, was trotz vorhandener Anschlüsse nicht möglich war.
 
Hmm, extra Controllerkeyboard - ich denke eher, Nord electro 73 HP hätte das erste mal eine all in one Lösung sein können - oder Yamaha yc 88 - oder verbessertes Roland v stage (Lesliesim).
 
Die all-in-one Lösung ist der Nord Stage 4, soweit man das auf die generelle Philosophie von Clavia für die Fähigkeiten der Nord Instrumente bezieht.

Wie @ribboncontrol schon schrieb hat Nord die Positionierung von Electro und Stage über die Generationen hinweg angenähert, aber trotzdem bestimmte Trennlinien eingehalten. Mit der Erweiterung der Synth Fähigkeiten des Electro 7 um FM Synthese und Analog Waveforms rücken die beiden noch näher zusammen, von daher verstehe ich schon dass zB PitchBend beim Electro 7 Sinn machen würde.
 
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Ich denke auch, dass das aktiv Leute zur Konkurrenz treibt. Die Abgrenzung zum Stage ist durch Speicher und Anzahl der Parts absolut gegeben. Man hätte ja einen Roland Style Joystick nehmen können. Aber es ist halt so.

Controller dazu ist dann die Frage, inwiefern man den überhaupt sinnvoll einbinden kann. Sollte schon gehen.
 
Nun ja, in Musicals und Orchestern sehe ich nirgendwo einen Nord.
Das wundert mich ein wenig 😉 In meinem Umfeld nutzen sehr viele Leute Nord-Equipment (mich selbst eingeschlossen). Und ich habe schon mehrere Musicals damit gespielt, das funktioniert wunderbar!
An und für sich hat man beim Electro an den absolut richtigen Stellen nachgelegt (ich bemühe dazu die Vergleichsfunktion auf der Nord-Website).
Das stimmt absolut. Zu einem etwas besseren Preis wäre das NE7 je nach Projekt wirklich eine super Alternative. Das fehlende Pitch- und Modwheel würde mich dabei gar nicht so sehr stören, zur Not stelle ich einfach etwas in der Art Arturia MiniLab 3 dazu, damit hat man dann genügend zusätzliche Controller (auch für die internen Sounds des NE interessant, da ja selbst das NE5, welches ich neben dem NS3 seit vielen Jahren spiele, Pitchbend-Befehle berücksichtigt).
 
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Ich denke auch, dass das aktiv Leute zur Konkurrenz treibt.
Kann sein, glaube ich aber eher nicht. Sechs Generationen Electros hatten kein Pitch Bend - und da bin ich dann wieder der Meinung, dass die Leute, die es unbedingt brauchen oder haben wollen, von vornherein nicht die Zielgruppe sind. Oder eben, wenn es Nord sein muss, dann doch zum Stage greifen.
 
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Die Diskussion ist interessant, da ich mich aufgrund diverser Kriterien (angesichts des Preises zähneknirschend) für den Stage 4 73 entschieden habe. Ich bin weder Orgler noch Synth-Player. Die Zugriegel brauche ich nur, um meinen Sound einmal einzustellen. Bei bisher ca. 40 Songs in der Coverband benötige ich Pitchbend (und Aftertouch für Modulation) genau einmal… 🤪 Trotzdem liebe ich das Teil mit all seinen Eigenheiten.

Die Erkenntnis für mich ist, dass es viele wünschenswerte Funktionen gibt, wie freie Splitpunkte, Unmengen an Speicher, man aber auch gut ohne auskommt, wenn die Grundfunktion und der Klang gut sind. Man bekommt ein Instrument, man lernt die vorhandenen Sounds kennen, und kommt so schnell zu einem guten Ergebnis.

Ich verstehe aber natürlich, dass es blöd ist, kein PB/MW an einem Synth zu haben, wenn man diese braucht. Aber Nord ist da sehr konsequent, siehe Splitpunkte…

Gruß,
glombi
 
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Die all-in-one Lösung ist der Nord Stage 4, soweit man das auf die generelle Philosophie von Clavia für die Fähigkeiten der Nord Instrumente bezieht.
Für mich interessant: 73er mit guter Hammermechanik, gibt es so ja nur beim neuen electro 73 HP.
 
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Für mich interessant: 73er mit guter Hammermechanik, gibt es so ja nur beim neuen electro 73 HP.
und beim Stage 4 73 …

IMG_4820.jpeg
 
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Wollte ich auch schon schreiben. Egal was da nominell verbaut ist. Für mich besser als Nord-Piano oder Grand…
 
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