Schlechte Erfahrung mit Georg Zalud (Guitarox)

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Supertramp1991
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Leider sehr enttäuschende Erfahrung.

Ich habe über Kleinanzeigen mit dem Händler Georg Zalud eine Gitarre getauscht und zusätzlich 350 € gezahlt. (Seine Gibson-ES 335 Memphis von 2007 gegen meine Gibson ES-339 Nashville von 2021). (Über den Deal lässt sich streiten, ich wollte aber die größere Bauform).
In seinem Inserat waren lediglich nur ein paar wenige Infos wie das Baujahr sowie „guter gebrauchter Zustand“ angegeben. Nach dem Auspacken zeigte sich jedoch, dass die Bünde stark heruntergespielt sind - so stark, dass man beim Spielen teilweise hängen bleibt und die Intonation darunter zu leiden hat! Zusätzlich liegt ein Wackelkontakt in der Elektronik vor. Beides sind aus meiner Sicht wesentliche, spielrelevante Mängel, die mit einem „guten gebrauchten Zustand“ nicht vereinbar sind. Das ganze habe ich mir auch von einem Gitarrentechniker bestätigen lassen.

Ich habe mehrfach ruhig und sachlich erklärt, dass „guter gebrauchter Zustand“ für mich bedeutet, dass ein Instrument spielbar ist, ohne gravierende Abnutzung, die die Nutzung erheblich einschränkt. Besonders die Bundabnutzung ist hier ein echtes Problem. Trotz mehrfacher ruhiger und sachlicher Hinweise wurde dies lediglich mit dem Alter der Gitarre (2007) relativiert und als subjektiv dargestellt.

Nach mehreren längeren Telefonaten wurden mir ausschließlich zwei Optionen angeboten: Rückabwicklung oder ein Entgegenkommen von 50 €, was in keinem Verhältnis zu den notwendigen Reparaturkosten steht. Auf alternative Lösungsvorschläge oder eine realistische Einigung ließ sich Georg sich nicht ein. Stattdessen wurde mehrfach betont, wie sehr man mir preislich bereits entgegengekommen sei, was meiner Ansicht nach nicht stimmt, da die Gitarre nahezu zum Neupreis angeboten wurde und dies zudem nichts an den vorhandenen Mängeln ändert. Das Gespräch drehte sich zunehmend im Kreis und wurde dann irgendwann im Kleinanzeigen Chat fortgesetzt. Auf meine Frage, ob wir uns nicht wenigstens auf 100€ einigen könnten (da ein befreundeter Techniker es mal mit einer Bundabrichtung zu dem genannten Preis probieren wollte), antwortete er nicht, bzw. ignoriert seitdem meine Nachrichten. (Anderen Usern kann er pausenlos antworten, ich habe bereits 1-2 Freunde gefragt, ob sie ihm nichtmal schreiben wollen um zu schauen ob er antwortet.)

Schade ist vor allem, dass trotz mehrfacher sachlicher Hinweise auf die bestehenden Mängel keine Bereitschaft zu einer angemessenen Lösung bestand! Ich habe mich letztlich entschieden, die Gitarre zu behalten, der Umgang mit der Situation hinterlässt jedoch den Eindruck, dass bei Problemen nach dem Kauf kein echtes Entgegenkommen zu erwarten ist.
Hier ist der Kunde definitiv kein König, der Händler wirkt rein profitorientiert und von einer fairen Abwicklung ist wirklich nicht zu sprechen. Zudem sind seine Antworten oftmals wirklich sehr unfreundlich formuliert und die Nachrichten eines Kunden komplett zu ignorieren, ist meiner Meinung nach nicht nur unprofessionell, sondern geht einfach nicht.

Ich habe ihm jetzt ein Ultimatum gestellt, dass er mir doch bitte bis 18:00 Uhr eine Antwort geben soll und ich ansonsten einen Anwalt einschalten würde, da er mittlerweile garnicht mehr antwortet und ich somit nichtmal auf die von ihm angebotenen 50€ eingehen könnte oder von meinem 14-tägigen Rückgaberecht Gebrauch machen kann.

Wie hättet ihr reagiert?
 
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Keine Rechtsberatung .-. nur meine persönliche Erfahrung und Ansicht ...

Wenn er ein gewerblicher Händler ist, hast Du als Privatkunde ein Rückgaberecht, genauer gesagt Widerrufsrecht nach BGB.
Das gilt mMn auch bei einem Tausch mit finanziellem Ausgleich und bei Angebot über Kleinanzeigen. Es ist trotzdem ein Kaufvertrag mit einem gewerblichen Händler.

"Der Käufer kann die Ware innerhalb dieser Frist ohne Angabe von Gründen zurückgeben, vorausgesetzt, die Ware ist unverändert und unbenutzt. Der Händler muss den Käufer über das Widerrufsrecht informieren. Fehlt diese Belehrung, verlängert sich die Widerrufsfrist auf bis zu 12 Monate und 14 Tage."

Dafür brauchst Du keine Gründe anzugeben, es erübrigt sich dann also auch, über die Qualität oder die Beschreibung zu streiten.


Bei einer Beanstandung der Qualität müsste er reparieren, Ersatz beschaffen oder zurücknehmen - da kann es aber passieren, dass man sich über die Bedeutung eines "guten gebrauchten" Zustands erst einig werden muss. Ich sehe den zwar wie Du, aber Du weißt ja, wie das ist, ehe man recht bekommt, kann schon mal ein halbes Jahr vergehen.

Ich würde also einfach das gesetzliche Rückgaberecht einfordern. Ggf musst Du die Portokosten für Deine Gitarre tragen.
Wie die Fristen sind, müsstest Du Dich mal kundig machen, also wann er auf Deinen Widerruf reagieren muss. Den Widerruf unbedingt aktenkundig nachweisbar dokumentieren, ggf mit Zeugen, Videos, Email mit cc. usw.
 
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Alles richtig.

Ich möchte nur anmerken, dass dem TE eine Rückabwicklung sogar ausdrücklich angeboten wurde.


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Nach mehreren längeren Telefonaten wurden mir ausschließlich zwei Optionen angeboten: Rückabwicklung oder ein Entgegenkommen von 50 €,

Ich hätte das einfach angenommen, anstatt mich nachher darüber zu streiten, was ein "guter gebrauchter Zustand" bei einer 18 Jahre alten Gitarre ist.

Vor Allem hätte ich im Vorfeld um Bilder oder explizite Aussagen zu den Bünden bspw. gebeten.

Was ich nach dem meines Erachtens vernünftigen Angebot der Rückabwicklung jedenfalls nicht gemacht hätte, wäre hier öffentlich unter klarer Nennung des Anbieters mich zu beschweren. Das würde ich allenfalls tun, wenn es um Betrug geht.
 
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Beides richtig.

Aber augenscheinlich wolltest Du die Gitarre unbedingt haben, sonst wäre der Kauf ja bereits entsprechend rückgängig gemacht worden.

Es hilft meiner Meinung nach auch nicht unbedingt, jetzt im Forum nach Meinungen zu fragen und dabei den Verkäufer schlecht zu machen, da Du locker aus der Nummer hättest rauskommen können.
 
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Ja, seh ich auch so.

Auf alternative Lösungsvorschläge oder eine realistische Einigung ließ sich Georg sich nicht ein.
Muss er auch nicht.
Er haftet aber für Sachmängel, die bei Kauf bereits bestanden. Erkennt er die nicht an, wird es strittig. Offensichtlich hat er aber grundsätzlich anerkannt, dass es ein Problem gibt (50 € ).
Soweit ich weiß, hat er auch die Wahl, ob er zurücknimmt, den Preis mindert oder repariert.

Du kannst jetzt natürlich ein Gutachten einholen, wie groß der Unterschied zwischen der angebotenen Eigenschaft und der tatsächlichen Eigenschaft ist und diesen dann einfordern. Wenn Du gern etwas über das deutsche Verbraucherrecht lernen willst, würde ich Dir das sehr ans Herz legen. Ganz im Ernst, es ist wirklich interessant, sich damit mal zu beschäftigen - das Risiko ist ja überschaubar ;)

Wenn Du aber andere Hobbies hast, würde ich den einfachsten Weg suchen und notfalls auch die 50 € in den Wind zu schreiben. Je nachdem, welchen Stundenlohn Du für Deine Zeit ansetzt.



Auf meine Frage, ob wir uns nicht wenigstens auf 100€ einigen könnten (da ein befreundeter Techniker es mal mit einer Bundabrichtung zu dem genannten Preis probieren wollte), antwortete er nicht, bzw. ignoriert seitdem meine Nachrichten. (Anderen Usern kann er pausenlos antworten, ich habe bereits 1-2 Freunde gefragt, ob sie ihm nichtmal schreiben wollen um zu schauen ob er antwortet.)
Alles schön und gut, aber er ist nicht verpflichtet, sich lange im Chat mit Dir zu unterhalten. ;)

Sind die 14 Tage schon rum?
 
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Als Händler bist Du darauf angewiesen, gute Geschäfte zu machen, sonst überlebst Du nicht. Ich vermute, dass alles über 50€ Entgegenkommen kein gutes Geschäft für Guitarox wäre, und deshalb das Angebot war: entweder Dir reichen die 50€ oder das Geschäft als Ganzes wird gelassen - also Rückabwicklung. Dann hat er bewusst oder unbewusst einkalkuliert, wieviel Zeit eine längliche Diskussion und der damit verbunden Gewinn oder Verlust Deiner Kundenzufriedenheit ihm Wert ist und verhält sich entsprechend. Ich würde das an Deiner Stelle so hinnehmen und und die angebotene Rückabwicklung, die ja auf das gleiche wie der Ausübung deines Rückgaberechts hinausläuft, vornehmen. Sich über gutes/kundenfreundliches Geschäftsgebahren und/oder Angebotstexte zu streiten, bringt nix, wenn keine Verhandlungsbreitsschaft da ist. Lieber konsequent handeln und draus lernen.
 
Ich habe mich letztlich entschieden, die Gitarre zu behalten, ...

Ich habe ihm jetzt ein Ultimatum gestellt, dass er mir doch bitte bis 18:00 Uhr eine Antwort geben soll und ich ansonsten einen Anwalt einschalten würde
Und was soll der Anwalt jetzt machen?

Für 50 Euro Streitwert (die noch nicht mal klar sind, ist ja nur deine Schätzung) schreibt der noch nicht mal die Adresse auf den Briefbogen.
 
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Ja, aber was soll der genau machen?
Du willst den Vertrag akzeptieren, oder hast es schon (Gitarre behalten).
Damit ist das Ding doch durch, der Anwalt kann ihm doch keine rechtssichere Auskunft über die voraussichtlichen Kosten einer Bundrichtung schicken?

Ich versteh Dich ja irgendwie, aber wenn der Verkäufer und Du andere Ansichten haben, dann geht halt nur sich irgendwie einigen, oder Du gibst die Klampfe zurück --> Nachricht innerhalb der 14 Tage.
 
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Als Händler bist Du darauf angewiesen, gute Geschäfte zu machen, sonst überlebst Du nicht. Ich vermute, dass alles über 50€ Entgegenkommen kein gutes Geschäft für Guitarox wäre, und deshalb das Angebot war: entweder Dir reichen die 50€ oder das Geschäft als Ganzes wird gelassen - also Rückabwicklung. Dann hat er bewusst oder unbewusst einkalkuliert, wieviel Zeit eine längliche Diskussion und der damit verbunden Gewinn oder Verlust Deiner Kundenzufriedenheit ihm Wert ist und verhält sich entsprechend. Ich würde das an Deiner Stelle so hinnehmen und und die angebotene Rückabwicklung, die ja auf das gleiche wie der Ausübung deines Rückgaberechts hinausläuft, vornehmen. Sich über gutes/kundenfreundliches Geschäftsgebahren und/oder Angebotstexte zu streiten, bringt nix, wenn keine Verhandlungsbreitsschaft da ist. Lieber konsequent handeln und draus lernen.
Seine Preise sind allgemein viel zu hoch angesiedelt. Er verkauft teilweise gebrauchte Gitarren zum Neupreis. Selbst wenn ich die 350€ nicht on top bezahlt hätte, wäre es ein Plusgeschäft für ihn gewesen. (Das haben mir mittlerweile 4 befreundete Händler bestätigt, die ihn selbst übrigens auch kennen.) Zwei dieser Händler hätte mir in diesem Fall sogar 200€ zurückgezahlt.
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Ja, aber was soll der genau machen?
Du willst den Vertrag akzeptieren, oder hast es schon (Gitarre behalten).
Damit ist das Ding doch durch ?
Akzeptiert ist von beiden Seiten noch garnichts. Ich habe nur mehrmals klar gemacht, dass ich die Gitarre behalten und sie nicht zurückschicken möchte/werde.

Wir befinden uns nach wie vor noch am ersten Tag des Rückgaberechts. (Auf dass er ja mittlerweile auch nicht mehr eingeht, weil er offensichtlich eingeschnappt ist, da ihm mein Vorschlag mit den 100€ nicht gefallen hat.)
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Ja, seh ich auch so.


Muss er auch nicht.
Er haftet aber für Sachmängel, die bei Kauf bereits bestanden. Erkennt er die nicht an, wird es strittig. Offensichtlich hat er aber grundsätzlich anerkannt, dass es ein Problem gibt (50 € ).
Soweit ich weiß, hat er auch die Wahl, ob er zurücknimmt, den Preis mindert oder repariert.

Du kannst jetzt natürlich ein Gutachten einholen, wie groß der Unterschied zwischen der angebotenen Eigenschaft und der tatsächlichen Eigenschaft ist und diesen dann einfordern. Wenn Du gern etwas über das deutsche Verbraucherrecht lernen willst, würde ich Dir das sehr ans Herz legen. Ganz im Ernst, es ist wirklich interessant, sich damit mal zu beschäftigen - das Risiko ist ja überschaubar ;)

Wenn Du aber andere Hobbies hast, würde ich den einfachsten Weg suchen und notfalls auch die 50 € in den Wind zu schreiben. Je nachdem, welchen Stundenlohn Du für Deine Zeit ansetzt.




Alles schön und gut, aber er ist nicht verpflichtet, sich lange im Chat mit Dir zu unterhalten. ;)

Sind die 14 Tage schon rum?
Nein, gerade erst angefangen.
 
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eine Preise sind allgemein viel zu hoch angesiedelt.
Entschuldige, aber warum kaufst Du dann dort?
So langsam frage ich mich, worüber wir hier diskutieren ;)

Ich habe nur mehrmals klar gemacht, dass ich die Gitarre behalten und sie nicht zurückschicken möchte/werde.
Dann mach Deinen Frieden mit dem Preis oder den 50 Euro und mach statt Dich und den RA zu beschäftigen lieber Musik - wäre mein Tip.
Oder, wenn es Dich doch wurmt, Widerrufsrecht.

Alles andere ist Zeitverschwendung.
 
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Beides richtig.

Aber augenscheinlich wolltest Du die Gitarre unbedingt haben, sonst wäre der Kauf ja bereits entsprechend rückgängig gemacht worden.

Es hilft meiner Meinung nach auch nicht unbedingt, jetzt im Forum nach Meinungen zu fragen und dabei den Verkäufer schlecht zu machen, da Du locker aus der Nummer hättest rauskommen können.
Ich mache ihn ja nicht schlecht, sondern gebe ganz neutral meine eigene Erfahrung und meine Meinung, aus meiner eigenen Perspektive wieder. Damit mache ich ihn nicht schlecht, sondern tausche mich nur über sein Verhalten aus. (Das er ja selbst kontrollieren kann.)
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Entschuldige, aber warum kaufst Du dann dort?
So langsam frage ich mich, worüber wir hier diskutieren ;)


Dann mach Deinen Frieden mit dem Preis oder den 50 Euro und mach statt Dich und den RA zu beschäftigen lieber Musik - wäre mein Tip.
Oder, wenn es Dich doch wurmt, Widerrufsrecht.

Alles andere ist Zeitverschwendung.
Ich bin auf den Deal eingegangen, weil ich eine 335 für meine 339 haben wollte - wäre der Zustand in Ordnung, bzw. so wie in dem Inserat angegeben gewesen, hätte ich nie was zu meckern gehabt. Darüber diskutieren wir hier.
 
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gebe ganz neutral meine eigene Erfahrung und meine Meinung, aus meiner eigenen Perspektive wieder.
Eine Meinung ist nicht neutral.
Neutral sind nur die gesicherten Fakten: Kaufvertrag, Annahme oder nicht, Ware erhalten oder nicht, Fotos vom Zustand ohne Bewertung oder ggf von neutralem Gutachter.

"Unfreundlich", "angemessen" ist alles Deine Ansicht - dazu müsste man immer erstmal die Gegenseite hören. Der Händler hat u.U. eine andere Meinung dazu.
Das ist jedenfalls die Erfahrung aus meinen langen Wanderjahren ;)
 
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Seine Preise sind allgemein viel zu hoch angesiedelt. Er verkauft teilweise gebrauchte Gitarren zum Neupreis. Selbst wenn ich die 350€ nicht on top bezahlt hätte, wäre es ein Plusgeschäft für ihn gewesen. (Das haben mir mittlerweile 4 befreundete Händler bestätigt, die ihn selbst übrigens auch kennen.) Zwei dieser Händler hätte mir in diesem Fall sogar 200€ zurückgezahlt.

Dann vergleiche doch bitte das nächste mal vor (!) dem Kauf.
 
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..steht jetzt für mich im klaren Widerspruch, denn das sind doch völlig angemessene Lösungen, oder warum denkst du, das seien keine?
-Rückgabe ist keine angemessene Lösung, weil ich die Gitarre behalten möchte, es ihm mehrmals mitgeteilt habe und er mir nichtmal die 60€ Versand (Hin&Rückversand von DE nach Österreich übernehmen würde.

-50€ sind keine angemessene Lösung (steht im Text) weils definitiv nicht die Kosten einer Reparatur deckeln würde. Da wären wir, bei einer Neubundierung, bei 350+-. Selbst wenn nur eine Abrichtung der Bünde fällig werden würde, hätte ich die Kosten mit den 50€ nicht abgedeckt. Und von der defekten Buchse nichtmal zu sprechen.
 
Akzeptiert ist von beiden Seiten noch garnichts. Ich habe nur mehrmals klar gemacht, dass ich die Gitarre behalten und sie nicht zurückschicken möchte/werde.

Dann mach deine Gewährleistungsrechte halt geltend.

Wenn Du bzw. dein Anwalt ein Gericht davon überzeugt kriegst, dass hier Mängel vorliegen (wofür jedenfalls im Hinblick auf die Bünde wahrscheinlich ein Sachverständigengutachten für 800 € aufwärts notwendig wird), kriegst Du die Kosten für eine Bundabrichtung, falls notwendig sogar für eine Neubundierung abzl. Vorteilsausgleich.

Du gehst am Ende vielleicht mit 300 € da raus, riskierst aber Kosten von rund 1.000 €.

Halte ich für eine schlechte Idee, aber Du musst ja wissen, was es dir wert ist.
 
Eine Meinung ist nicht neutral.
Neutral sind nur die gesicherten Fakten: Kaufvertrag, Annahme oder nicht, Ware erhalten oder nicht, Fotos vom Zustand ohne Bewertung oder ggf von neutralem Gutachter.

"Unfreundlich", "angemessen" ist alles Deine Ansicht - dazu müsste man immer erstmal die Gegenseite hören. Der Händler hat u.U. eine andere Meinung dazu.
Das ist jedenfalls die Erfahrung aus meinen langen Wanderjahren ;)
Dann ist sie eben subjektiv - ändert trotzdem nichts daran, dass ich gerade not amused über die Situation bin und Georgs Art und Weise mit seinen Kunden umzugehen mehr als unprofessionell empfinde.
 
Selbst wenn ich die 350€ nicht on top bezahlt hätte, wäre es ein Plusgeschäft für ihn gewesen.

Das versteh ich jetzt wirklich nicht. Warum zahlst Du dann 350 Euro?

-Rückgabe ist keine angemessene Lösung, weil ich die Gitarre behalten möchte, es ihm mehrmals mitgeteilt habe und er mir nichtmal die 60€ Versand (Hin&Rückversand von DE nach Österreich übernehmen würde.
Überleg einfach nochmal, wie die Rechtslage ist, und nicht was Du gern möchtest.
Das ist dann angemessen.
 
Dann mach deine Mängelrechte halt geltend.

Wenn Du bzw. dein Anwalt ein Gericht davon überzeugt kriegt, dass hier Mängel vorliegen (wofür jedenfalls im Hinblick auf die Bünde wahrscheinlich ein Sachverständigengutachten für 800 € aufwärts notwendig wird), kriegst Du die Kosten für eine Bundabrichtung, falls notwendig sogar für eine Neubundierung abzl. Vorteilsausgleich.

Du gehst am Ende vielleicht mit 300 € da raus, riskierst aber Kosten von rund 1.000 €.

Halte ich für eine schlechte Idee, aber Du musst ja wissen, was es dir wert ist.
Für das Gutachten bräuchte ich ebenfalls keine Kosten, da ich auch in die Richtung Kontakte habe, die mir dafür nichts berechnen würden. Ich werde mal darüber nachdenken.
 
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