Kemper Player vs. Tonex Pedal

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Moin zusammen!

Ich spiele eigentlich einen Fractal FM3, bin aber auf der Suche nach einer kleinen Backup-Lösung und dachte an den Kemper Profiler Player oder das Tonex Pedal (also das "große", das One war mir doch zu beschränkt).

Das Tonex Pedal kann ich aktuell als Rückläufer bei Amazon für 208€ bekommen, für den Kemper müsste ich deutlich über 300€ mehr hinlegen, selbst als Rückläufer. Nur - lohnt das den deutlich Aufpreis?

Vorteile, die ich aktuell bei Kemper sehe:

- kleiner
- hochwertiger in der Haptik (finde das Teil einfach sexy :love:)
- Apps für iPhone und iPad (in meinem Fall)
- XLR-Out - damit könnte ich sogar Gigs spielen und direkt an FOH ran, beim Tonex bräuchte ich ja noch eine DI-Box.
- Besseres Noisegate
- Gute Software-Lösung (Rig Manager)
- Bessere Fußschalter (die vom Tonex finde ich doch sehr, sehr "schwergängig" und laut)

Gegen den Kemper spricht der höhere Preis und aktuell finde ich die Lage bei Kemper (überfälliges Update des Modeling-Algorithmus, eigentlich mal für "End of summer 2025" angekündigt...) etwas bedenklich. Keine Ahnung, ob die sich noch wieder fangen.

Rein von der Capturingqualität dürfte Tonex ja vorne liegen, wenn ich den Null-Tests von Leo Gibson & Co. Glauben schenken darf. Ich habe für beide Lösungen gutes, professionelle Captures, sogar für das gleiche Pack (bin großer Fan von Drums & Tones und habe mir dort mal die Packs vom EVH 5150 III EL34 geholt).

Was die Signalkette angeht, bin ich straight forward, das können beide: Noisegate, Amp, IR, Reverb, Delay. Mehr brauche ich nicht.

Mich würde mal Meinungen interessieren, wie Ihr das sehr....vielen Dank für Eure Einschätzungen! 🤘🏻
 
Ich kenne nur das Tonex und das ist soweit top. Einzig ein symmetrischer Ausgang fehlt mir, sodass ich eine DI-Box dahinter schalte. Das ist ein echtes Minus.
 
Beim Tonex fehlen wohl im Vergleich zum Kemper die Lo- und High-Cuts am Ausgang, um schnell mal eine Anpassung an unterschiedliches Abhöramps (FOH, FRFR, Gitarrenamp) zu machen. Das ist für mich ein NoGo.
 
Was mich beim Tonex massiv stört ist die Software. Ich hatte es bereits mehrfach tatsächlich und das hat mich immer wieder genervt ehrlich gesagt. Momentan denke ich allerdings auch darüber nach es nochmal zu probieren denn da gab es einige Aktualisierungen und vielleicht ja auch zum besseren. Mich stört zudem das man nicht einen Ausgang mit IR und einen ohnen belegen zu können, da ich gern eine Lösung hätte mit der ich auf dem Board direkt in die PA und parallel in eine kleine Endstufe spielen könnte und der fehlende High/Lowcut. Ich habe im Regelfall bei 80Hz und ca 6kHz einen drin, bei Modellern jeglicher Art eigentlich immer eine Verbesserung. Für das Tonex spricht der gute Sound und der Preis. Alternativ dazu eben der Kemper Player. Software definitiv einfacher und übersichtlicher zudem schon Kemper 2 tauglich. Dagegen spricht der Preis. Dritter Mitbewerber wäre der Nano Cortex. Preislich günstiger, sicher auch guter Sound. Ebenso wie beim Kemper könnte man hier einen Ausgang mit einen ohne Boxensim belegen seit dem letzten Update wenn ich das richtig gelesen habe. Dagegen spricht das es keine richtige Software gibt, ausschließlich über eine App bedienbar, das ist wohl auch nicht so super wenn man den Bewertungen trauen darf.
 
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@buesing_de
ich nehm an, dass dein Setup einfach aus dem Gerät direkt ins Pult ist.

Tonex hatte ichschon, den Kemper nicht, daher kann ich nru Pro&con vom Tonex sagen:

Pro:
- VST Software inkludiert => Achtung hier beim Rückläufer, Software wird mit Seriennummer des Gerätes freigeschalten, wenn der Rücksender das installiert und anschließend nicht aus seinen IK Account wieder sauber entfernt hat, dann hast du womöglich Probleme.
- Kompakt
- Umschaltzeiten

neutral:
- für mich relevant sind ein Kanal mit IR einer ohne, das geht beim Tonex nur mit separaten IR Loader Pedal, für ander ist das wiederum vollkommen wurst

Contra:
- der Editor ist aus meiner Sicht ein unübersichtliches Scheißhaus. klar er schaut hübsch aus, und Tweaken ist einfach, aber so sachen wie Presets am Rechner speichern, oder vom Tonex ziehen und am Rechner als VST nutzen war aus meiner sicht alles andere als Intuitiv..
- Ausgänge sind Asymetrisch, d.H. für längere Wege ist ne DI Box ganz gut
- Bedienung am Gerät ist der Passierschein A38 aus dem Film "Asterix erobert Rom" ohne Editor sind sogar die kleinsten Tweakings mega kagge.


ich hatte zwar den Kemper noch nie, würde aber definitiv eher zum Kemper greifen.

btw. aktuell für 290€ auf kleinanzeigen

oder nochmal die Alternativen Checken.

ich bin Quad Cortex Nutzer, hab aber für zweite Gitarre und Bass in meiner Band das Ampero2 Stomp geholt, das ist relativ einfach zu bedienen, gibts gebraucht um die 300€ und kann halt NAM Profile laden, bzw. auch einge Profile Erstellen, d.H. du kannst mit dem Ampero z.B. auch dien FM9 profilen.
bei gebrauchten kanns halt sein, dass du erst updaten musst, das läuft dann im Schlimmsten fall erst alten Editor installieren, dann updaten, dann neuen Installieren und am rechner editieren.
Leo Gibson hat das Ampero2 auch mit Softwarestand der den NAM import unterstützt getestet 😉

gibt sicherlich auch noch mehr 😉
 
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Da hier einige schreiben die nur den Tonex kennen, schreibe ich jetzt auch mal obwohl ich nur den Kemper Player kenne (Nutze ich).

Wie ich an andere Stelle schon schrieb, bin ich umgestiegen, da das Gewicht meiner Amps meinem Rücken nicht mehr gut taten.

Die Software ist gut und einfach zu bedienen.
Die beigefügten Sounds/Profile (und der Zugriff auf die Datenbank) ist gut (man findet schnell eine gut klingenden Grundsound den man noch anpassen bzw. verändern kann)
Es gibt massenhaft Fremdanbietern die herausragende Profile zu teilweise super günstigen Preisen anbieten. Einer meiner Favoriten: Bert Meulendijk.
Man kann (fast) alle Profile auch der "großen" Kemper nutzen (es gibt im Player weniger Slots für Effekte - aber bei mir passt es)
Man kann gleichzeitig ein korrigiertes Signal an den Mischer geben und zusätzlich einen Amp (Endstufe) mit Box betreiben (für das Wohlgefühl auf der Bühne) - geht auch Stereo.

Ich nutze den Kemper sowohl im Studio als auch Live.
Mein Setup Live:
Kemper Player > Blackstar_AMPED-1 (als Endstufe) > 2x12er Marshallbox oder 4x12er Marshallbox
Dazu ein Effektrack (wird im Blackstar eingeschliffen)
Und als Fußboard für den Kemper das Blackstar_Live-Logic-Midi-Board (nur 3 Fußschalter am Kemper sind mir doch zu wenig und unbequem).

Das zusätzliche Effektrack weil ich da doch meine gewohnten Effekte drauf habe. Es ginge aber auch nur mit den Kemper Effekten.
Allerdings müsste ich dann viele Grundsounds mit verschiedenen Effekten abspeichern - also z.B. Clean mit Chorus, Clean ohne Chorus, Clean mit Delay etc. pp.
So habe ich jeden Sound nur einmal (4 Sounds reichen mir - Clean, Crunch, Brett, Solo) und die Effekte schalte ich mittels Fußboard jeweils passend dazu.

Das Setup rockt echt Geil und im Bandgefüge ist der Unterschied zu einem Röhrenamp nicht hörbar - außer von Hardcore-Röhrenamp-Nutzern. ;o)

By the way - bevor ich meinen heißgeliebten (aber zu schweren) Amp (Crate BV150H) verkauft habe, habe ich mir bei einem befreundeten Studio mit ihrem großen Kemper ein Profil meiner Sounds erstellen lassen.
Jetzt habe ich auch meine alten Crate-Sounds auf dem Kemper.

Gruß
 
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Meine Sicht auf die Dinge.

Vorab: Wenn du das ToneX gebraucht kaufst, dann versichere dich erstmal so gut es halt geht, dass das Gerät nicht mehr auf den Vorbesitzer registriert ist.

Was ToneX vers. Kemper Player betrifft:

Schau halt sehr genau hin, was du brauchst, bzw. möchtest um deine Sounds abzubilden. Eine virtuelle Zerre oder ein Boost vor dem Amp gibt es da genauso wenig wie ganz viele andere Möglichkeiten im Kemper. Auch erstmal (fast) egal ob Kemper Player oder der Große. Der ToneX ist insgesamt vergleichsweise "puristisch", auch was die wenigen Effekte betrifft. Ich persönlich halte sie allerdings schon für sehr praxistauglich.

Einen High- und Low-Cut wie beim Kemper gibt es beim ToneX nicht, aber im "Advanced Mode" gibt es in der Software einen doch recht mächtigen EQ", der scheinbar oft unterschätzt wird. Ich benutze die ganze Klangregelung immer nur nach dem Amp und das funktioniert für mich eigentlich ganz wunderbar. Auch live habe ich das schon in allerbester Qualität gehört.

Eine DI-Box kann halt auch nötig sein, aber so etwas hat man ja wahrscheinlich irgendwo rumliegen und wenn nicht, dann ist da je keine große Investition.

Die ToneX Software und der Editor sind schon etwas merkwürdig, was die Bedienung betrifft, allerdings kann das Zeug alles, was man so braucht und wenn man die Software mal verstanden hat, dann muss ich ehrlicherweise zugeben, dass es gar nicht mehr so weh tut. Der Kemper Rig-Manager ist da im Vergleich auch nicht so ganz ohne, aber ok, da ist ja auch insgesamt sehr viel mehr möglich.

Klanglich vermisse ich allerdings so gar nichts bei dem ToneX.

Ich persönlich würde aber schon auch abwägen, ob man nicht vielleicht sogar doch ganz in der Fractal Welt bleibt und dort nach einem halbwegs "günstigen" Backup schaut.

Ganz grundsätzlich würde ich sagen: Die konkreten funktionalen Anforderungen sind da eher die KO-Kriterien.
Das, was du rein von der Signalkette beschreibst, ist aber sicher erstmal kein Thema.

Wenn/dann, würde ich für den ToneX aber zumindest noch einen zusätzlichen Fußschalter empfehlen. Ich schalte damit nur die Bänke, aber das ist so schon deutlich angenehmer.

Der ToneX arbeitet halt mit Captures. "Liquid-Profiles" wie beim Kemper hat es da übrigens auch nicht.

Da finde ich es (ganz persönlich) immer besten, einfach mit einem gut sortierten Set passender Captures zu arbeiten und am "Tone-Model" erstmal nur eher nur Anpassungen wie bei einem EQ nach dem Amp vorzunehmen.

Eher wenig am "Gain" zu drehen macht da auch Sinn.
Das ist ein reines Input-Gain. Das funktioniert auch nicht ganz so, wie man das vielleicht bei Fractal, oder erst recht einem Röhrenamp gewohnt ist.
 
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Ich kenn nur den Kemper Player und das Tone X Pedal nicht, deshalb hier meine Kommentare bezüglich Kemper Player.

Vorab: Ich hab Ende 2024 einen Erfahrungsbericht dazu geschrieben, vielleicht hilft der Dir bei der Entscheidungsfindung:

- XLR-Out - damit könnte ich sogar Gigs spielen und direkt an FOH ran, beim Tonex bräuchte ich ja noch eine DI-Box.
Geht, aber leider nur Mono da nur ein XLR Out vorhanden ist. Man könnte jetzt Adapterkabel verwenden und den XLR Out als Ausgang zu einer Endstufe/Box benutzen und mit TRS zu XLR Adaptern über die Klinkenausgänge stereo zum FOH gehen (da gibt es auf YT in der "Kemper Tones and Talks" Serie eine Folge dazu, scheinbar braucht man nichtmal eine DI Box). Die Ausgänge kann man dann im Output Menü des Kempers entsprechend umbelegen damit auch "Cab Off" dann auf den XLR Ausgang wirkt.
Aber ich persönlich mag den Player als Minimal-Lösung und hab keine Lust zusätzliche Kabel oder DI Box mitzunehmen....

Da hier schon angesprochen wurde dass dem Tone X ein Output EQ fehlen würde mit dem man noch einen Low Cut auf den Ausgang zum FOH setzen kann:
Ja der Kemper kann das (nicht nur Low Cut sondern richtiger EQ), aber ich finde das nicht soooo wichtig. Jeder halbwegs fähiger FOH'ler wird bei allem außer Bassdrum und Bass eh nen Low Cut setzen... und zur Sicherheit kann man das dem Tonmenschen ja auch nochmal sagen. Ich hab inzwischen auch den Output EQ am Kemper gar nicht mehr im Einsatz und überlass das komplett dem FOH-Menschen.

Gegen den Kemper spricht der höhere Preis und aktuell finde ich die Lage bei Kemper (überfälliges Update des Modeling-Algorithmus, eigentlich mal für "End of summer 2025" angekündigt...) etwas bedenklich. Keine Ahnung, ob die sich noch wieder fangen.
Ja Kemper stellt sich bei den Updates und Aussagen zum Release-Termin machmal "goofy" an... Die alten Kemper User erinnern sich bestimmt noch an die Zeit bevor es den Editor im Rig Manager gab - ständig wurde da ein Editor von Kemper in Aussicht gestellt aber nie geliefert. Das wurde irgendwie zu so einem Running-Gag... und irgendwann hat ein findiger Software-Entwickler über MIDI Implementierungen einen eigenen Kemper Editor geschrieben und für umsonst angeboten. Letzten Endes kam dann der offizielle Editor von Kemper und der ist (hat noch 1-2 Bugfix Releases gebraucht) auch echt super geworden. Wichtig ist: Kemper maintained seine Hardware extrem lange und es gibt immer wieder Firmware Updates. Aber wenn man auf ein spezielles Feature wartet kann die Durststrecke auch mal recht lang ausfallen.

Rein von der Capturingqualität dürfte Tonex ja vorne liegen, wenn ich den Null-Tests von Leo Gibson & Co. Glauben schenken darf. Ich habe für beide Lösungen gutes, professionelle Captures, sogar für das gleiche Pack (bin großer Fan von Drums & Tones und habe mir dort mal die Packs vom EVH 5150 III EL34 geholt).
Ich warte ehrlich gesagt gar nicht so sehnsüchtig auf das "Profiling 2.0". Mir reicht das was ich heute schon erhalte vollkommen aus und vermute mal dass Profiling 2.0 nicht ein kompletter Gamechanger wird sondern vielleicht eher die Klangqualität und Dynamik punktuell noch verbessern kann. Da gibt es im Live-Betrieb Situationen die sehr viel mehr auf den Sound einwirken als Profiling 1.0 vs 2.0. Aber ich lass mich gerne positiv überraschen sobald es verfügbar ist und erste User-Erfahrungen zu sehen/hören/lesen sind...

Was die Signalkette angeht, bin ich straight forward, das können beide: Noisegate, Amp, IR, Reverb, Delay. Mehr brauche ich nicht.
Was in einem der letzten Firmware Updates dazu kam sind die "Fixed FX", die sind gerade beim Player extrem hilfreich. Das sind jeweils ein FX Slot vor und hinter dem Amp wo abgespeckte "Alltags-FX" wie WahWah, Kompressor, Chorus etc. enthalten sind. D.h. man muss nicht extra einen der spärlichen "richtigen" FX Slots belegen wenn man mit der abgespeckten Form dieser FX zufrieden ist. Ansonsten gäbe es natürlich die Feature Upgrades. Aber ob man das will für das entsprechende Geld steht auf einem anderen Blatt - ich bin ohne Feature Upgrades mit dem Player als Backup- und Proberaumlösung überaus zufrieden und hab auch schon den ein oder anderen kleineren Gig damit bestritten...
 
Mich würde mal Meinungen interessieren, wie Ihr das sehr....vielen Dank für Eure Einschätzungen! 🤘🏻

Was mir in deinen Ausführungen fehlt ist die Antwort auf: "Wie passiert dein eigenes Monitoring?" ...

ToneX in ToneX Cab - für das Monitoring - bedeutet auch, das du vom CAB per XLR weiter Richtung FOH kommst (und einstellen kannst, welches Signal du weiter gibst). Habt ihr für die Bühne ne InEar Kette, macht das halt keinen Sinn.

Insofern beschreibe doch noch mal, wie es weiter geht mit dem Sound.

Gruß
Martin
 
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ich hatte zwar den Kemper noch nie, würde aber definitiv eher zum Kemper greifen.

btw. aktuell für 290€ auf kleinanzeigen
😉
Da muss ich einwerfen das jegliche Anzeigen die den Player so günstig anbieten zu 95% Fake und Betrug sind, so auch garantiert diese. Ich habe bei der Suche danach mittlerweile 9 von 10 Anzeigen gemeldet oder wurde vor dem Kontakt gewarnt. Wirkt das Angebot gut...ist es das im Regelfall nicht. Daher Obacht. Denn es wird ausschließlich auf Paypal Freunde oder Überweisung bestanden. Mal im Ernst, Kemper Player wird meist um 500 gebraucht gehandelt. Dann Level 2+3 drauf, insgesamt also ein 4 stelliger Neubetrag für 290. Nutzer privat usw...Leute...
 
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Denn es wird ausschließlich auf Paypal Freunde oder Überweisung bestanden.
das von mir verlinkte Angebot seriös ist weiß ich natürlich nicht, aber:
- es steht da die kleinanzeigeneigene Funktion "sicher Bezahlen ist eingerichtet" ... wobei ich die definitv nicht mehr nutzen werde, gibt ja aber noch paypal.
- es sind weiter Anzeigen online die jetzt nicht unbedingt gesuchte dinger sind, das würde mich jetzt auch nicht auf einen Betrüger schließen lassen
- man kann ja nach Paypal sicher bezahlen anfragen, und wenn es akzeptiert wird als Betreff: Anzeigen ID, Beschreibung und nochmal die Adresse reinklopfen um sicher zu gehen.
 
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:opa: Vorsicht!!!! ... Paypal ist nicht sicher, solange das Geld über Paypal Freunde überwiesen wird. :opa:
 
Vielleic
Moin zusammen!

- kleiner
- hochwertiger in der Haptik (finde das Teil einfach sexy :love:)
- Apps für iPhone und iPad (in meinem Fall)
- XLR-Out - damit könnte ich sogar Gigs spielen und direkt an FOH ran, beim Tonex bräuchte ich ja noch eine DI-Box.
- Besseres Noisegate
- Gute Software-Lösung (Rig Manager)
- Bessere Fußschalter (die vom Tonex finde ich doch sehr, sehr "schwergängig" und laut)

Du hast Dir die Antwort selbst schon gegeben. Nimm den Kemper, den findest Du sexy. Wenn du das Tonex nimmst, wird es sich immer als B-Lösung anfühlen und alle (realen oder vermeintlichen) Unzulänglichkeiten fallen dann subjektiv umso mehr ins Gewicht.

Unterschiede im Klang? Halte ich für absolut vernachlässigbar.

Ich nutze das Tonex Pedal und finde den Klang hervorragend. Ein Low- und Highcut fehlt aber tatsächlich. Die Software ist eigenartig, aber mit ein bischen Einarbeitung für mich vollkommen OK. Die Effekte sind praktisch gut nutzbar, der Plate Hall scheint mir (inzwischen?) sogar sehr gut zu sein.

Beide Produkte sind wirklich hervorragend, nimm einfach das, dass dich optisch und haptisch besser anspricht. Ich mag den Look der Tonex Kiste irgendwie und für mich fühlt sie sich auch OK an (weder besonders hochwertig noch minderwertig, eben OK).
 
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Ich finde es immer wieder erstaunlich, wenn man als „kleine Backup-Lösung“ auf ein völlig anderes System zu wechseln gedenkt. Heißt das, dass du mit dem FM3 doch nicht 100%ig zufrieden bist? Falls doch, dann käme für mich nur ein AM4 als Backup in Frage. Besser noch ein (gebrauchter) FM3.
 
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Ich finde es immer wieder erstaunlich, wenn man als „kleine Backup-Lösung“ auf ein völlig anderes System zu wechseln gedenkt.

Backup-Lösung ist ein Euphemismus für "Bock auf ein weiteres Spielzeug mit pragmatischer Rechtfertigung".

Natürlich wäre als reiner Backup das gleiche Gerät die deutlich pragmatischere Lösung. Aber erstens kostet das natürlich deutlich mehr und man hat halt kein weiteres Spielzeug. Und oft bedeutet "kleines Backup" auch Alternativsetting für den Kneipengig oder Ähnliches.
 
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wenn man als „kleine Backup-Lösung“ auf ein völlig anderes System zu wechseln gedenk

für den Angepeilten Preisbereich bekommst du bestenfalls ein AxeFX1 oder sowas, zudem passt ein Tonex, oder Kemperplayer halt schon fast in die hosentasche, bei Fractalgeräten ist das eher schwierig.


die meisten hier sind eher Hobbymusiker und müssen das im Zweifel ihrer Familie gegenüber rechtfertigen, warum man jetzt nochmal 1000€ für nice to have krimskrams ausgibt ;)
 
warum man jetzt nochmal 1000€ für nice to have krimskrams ausgibt ;)

Zumal eine Backup-Lösung ja nichtmal "nice to have" ist.

Eine Backup-Lösung für 1.000 € lässt sich nur rechtfertigen, wenn die Gigs auch gut bezahlt sind.
 
Eine Backup-Lösung für 1.000 € lässt sich nur rechtfertigen, wenn die Gigs auch gut bezahlt sind.
oder wenn man das geld gespaart und Bock drauf hat. :biggrinB:

kann jeder machen wie er/sie will. meistens haben gitarristen eh 4 Gitarren mehr als wie sie Nutzen, das ist mindestens genauso teuer :ROFLMAO:
 
Das ist doch gerade mein Punkt.

Auf das gleiche gerät als Backup hat doch niemand Bock. Es ist die logische, naheliegende und professionelle Lösung. Aber eben auch die langweiligste. Als Musikdienstleister würde ich das machen um konsequent auf möglichst konstanten Niveau liefern zu können.

Als Hobbymusiker mit einer Hand voll Gigs im Jahr? Hier ist die Wahrscheinlichkeit, dass es überhaupt zum Ausfall kommt so gering, dass man dann schon riskieren kann, den Gig mit einem anderen Ersatzgerät zu spielen.

Ein anderes Gerät für 1.000 Euro passt dann aber wieder :)... Insofern war mein Satz missverständlich
 
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