Kemper Player vs. Tonex Pedal

  • Ersteller buesing_de
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@Leader ok, krass. danke für den Hinweis
ich check zwar nicht warum dann sicher Bezahlen eingerichtet war aber ja, die Welt der Betrüger ist vielseitig.
 
ich check zwar nicht warum dann sicher Bezahlen eingerichtet war

Ich glaube, dass ist standardmäßig bei ebay Kleinanzeigen eingerichtet. Das es da steht, hat also keine Aussagekraft und bedeutet nicht, dass der Anbieter es auch akzeptiert.
 
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Ja, genauso! Backup heißt für mich aber auch, dass ich das sehr viel kleinere Teil auch "mal eben" mitnehmen kann, zu unserem Basser, in den Proberaum usw. Das große Case für den Fractal entfällt dann.

Und ja, natürlich will ich auch mal was anderes sehen, erleben und spüren. Bin riesiger Fractal Fan, aber der AM4 ist mir - dafür - zu teuer und funktional tun sowohl Tonex als auch der Kemper Player sicher beide ihren Dienst.

Ich teste die beiden mal 1:1 gegeneinander und werde dann entscheiden, ob das nun 300€ mehr wert ist. Der Hinweis von @wary ist aber nicht zu vernachlässigen, daher muss ich mir das echt mal nebeneinander anschauen.

Da die Frage nach der Signalkette aufkam: ich gehe von da aus in einen Splitter/Soundcraft und per IEM weiter.
 
So, hier ein Zwischenupdate, falls es jemanden interessiert - ich habe jetzt beide Geräte da:

1) Tonex Pedal, 208€ als Amazon Warehousedeal mit 10% Zusatzrabatt
2) Kemper Profiler Player, 538€, B-Stock direkt von Kemper

Der größte Unterschied ist damit schonmal klar: der Preis! 😅

Es sind beides sehr gute Geräte, das muss ich klar festhalten. Die Entscheidung fällt mir trotzdem sehr schwer....

Der Kemper gefällt mir haptisch und von der Größe her eindeutig besser. Dazu XLR Out und mobile Apps, was ich auch charmant finde. Die Effekte sind deutlich (!) besser. Ein zum test angeschlossener Beyerdynamik-Kopfhörer klang am Kemper (warum auch immer) sehr viel besser, druckvoller und vor allem lauter.

Der Tonex ist für den Preis ein Kracher, gar keine Frage. Was mich stört sind das extrem altbackene Display, die schwergängigen und sehr lauten Fußschalter und das wirklich echt schlechte Noisegate.

Unterm Strich gefällt mir der Kemper eindeutig besser. Aber er kostet halt das 2,5fache...😵‍💫

PS: Ich habe beide Geräte mit identischen Profiles verglichen (gleicher Hersteller, gleiches Capturepack, nur einmal für Tonex und einmal für Kemper).
 
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Ich kann deine Argumentation vollkommen nachvollziehen.

Ich warte auch auf ein Tonex Pedal MK2 mit XLR (symmetrischen Ausgang), Bluetooth Integration zum Einstellen via Smartphone/Tablet und Pitch-Shifter.

Das Noisegate finde ich im Gegensatz zu meinem Boss auch eher mittelprächtig, aber für mich ist's "noch" ok.

Und hey, wenigstens hat es ein Display. 😉

Der "Zurück in die Zukunft" Look finde ich btw. auch noch sexy und könnte mir das auch bei einem MK2 vorstellen. Für die Einstellungen würde ich ja Smartphone und Touchscreen bevorzugen.
 
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So, hier ein Zwischenupdate, falls es jemanden interessiert - ich habe jetzt beide Geräte da:
[...]
PS: Ich habe beide Geräte mit identischen Profiles verglichen (gleicher Hersteller, gleiches Capturepack, nur einmal für Tonex und einmal für Kemper).
Ich hatte das Tonex bereits 3x. Ja, tatsächlich. Sound war nie das Problem, aber die Bedienung der Software, ein Graus...inzwischen hat sich einiges getan, aktuell hat man glaub 3 Software(s?) die man laden muss, generell finde ich alles recht umständlich. Dazu ist es nicht möglich einen Ausgang mit, einen ohne IR zu belegen , es gibt keinen High/Lowcut und das Noisegate ist wirklich Schund. Da ich vor einer ähnlichen Überlegung stand, auch der Tonex wieder im Rennen war, habe ich lange überlegt, mich aber schlussendlich für den Kemper Player entschieden. Sollte morgen oder Montag ankommen. Hatte mal den Head, aber da ich inzwischen eher zu Hause spiele kommt mir der Player vom Format her gelegen und viele Effekte nutze ich eh nicht. XLR Out ist definitiv ein großes Plus, Display kann man über USB nachrüsten wie mir das Internet verraten hat. Denke also ich werde zufrieden sein.
 
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Denke also ich werde zufrieden sein.

Ja, da bin ich mir sehr sicher! Tonex hat softwareseitig deutlich gewonnen (durch die Aufteilung in 3 Amps), aber so richtig fluffig ist das immer noch nicht. Entscheidend war für mich aber das wirklich lausige Noisegate, der fehlende XLR Out und dass es keine mobile Apps gibt. Gerade durch letztere gewinnt der Kemper für mich nochmal deutlich, weil man so schön bequem und "mal eben" noch was einstellen kann oder auch Preset wechseln etc. Das klappt gerade mit einem iPad ganz hervorragend, da brauche ich echt kein Display.

Auch der Tuner des Kempers ist für mich viel besser ablesbar (hab auf "Strobe" umgestellt) als beim Tonex mit seinem Taschenrechnerdisplay. Genau geht anders.

Tonex ist bei mir als raus. Ich grüble jetzt nur noch, ob ich den Kemper wirklich brauche oder nicht auf die Kombi Fractal (für Band) und NAM (für zuhause) setze. Dazu kommt, dass der Kemper im Bereich der Profilingqualität einfach nicht mehr mit NAM und Tonex mithalten kann. Mikko von ML Soundlab hat dazu ein großartiges Video gemacht, was die erheblichen Schwächen des Kempers zeigt. Der Kemper klingt und fühlt sich für meine Ohren trotzdem großartig an, aber dieses Gefühl (andere können das viel authentischer) bleibt. Wer weiß, was Kemper mit seinem Algorithmus 2.0 tatsächlich reißen kann, falls der jemals kommt. Die sind ja weit (!) hinter ihrer eigenen Zeitplanung.

Vermutlich habe ich nur ein neues Spielzeug gesucht, denn bis auf die kompakte Größe hat der kleine Kemper natürlich nichts, was mein Fractal nicht auch hätte.

Aber ist das eine andere Sache, die ich für mich ganz alleine durchdenken muss...😵‍💫
 
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Naja , diese Vergleiche bezüglich der Qualität...ich bin Hobbymusiker. Kein Profi. Und selbst Profis nutzten und nutzen den Kemper auf jeder Bühne dieser Welt. Auf die 2% am Ende kommt es auch nicht an. Klar, am Rechner habe ich auch Nam Profile und Software, Plugins. Klingen großartig. Aber ich habe auch gern eine Hardwarelösung einfach. Nennen wir es einen Spleen oder so. Und wenns dochmal live was geben könnte kann ich den Kemper halt einfach mitnehmen. Hardwaremäßig gibts für Nam im Prinzip nur den Dimehead aktuell der die Profile ohne Umwandlung nutzen kann . Da sagt mir die Bedienung nicht besonders zu. Denke da wird sich noch einiges tun in Zukunft, zumal die ja an Nam 2 quasi arbeiten um alles noch detaillierter darzustellen. Was für Kemper spricht ist die langlebigkeit und die Verbesserungen über viele Jahre. Deswegen war der Player, abseits vom Format, auch interessanter als ein gebrauchter Kemper MK1 , auch wenn sich da preislich nicht viel tut. Denn der hat schon die Hardware für MK2 und ementsprechend kann ich über die Jahre noch viel erwarten.
 
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Ja, da bin ich voll bei Dir! Der neue Kemper Algorithmus kommt und damit wird man sicherlich wieder näher rankommen. NAMM ist heute ja schon bei über 99% Akkuratheit, so ganz viel kann da nicht mehr passieren.

Den NAM Player hatte ich auch schon im Auge, gerade wegen der superniedrigen Latenz, den guten Wandlern etc. Dafür mangelt es halt an Effekten, an einem vernünftigen Display und jeglicher Konnektivität. Profiles per USB-Stick raufladen ist schon ganz schön 90ies...🤷🏻‍♂️
 
Klar ist es antiquiert Profile auf den Namen Player per USB Stick zu laden... Aber es funktioniert. Und man lädt ja allenfalls am Anfang täglich.

Klar ist die tonex Software ein wenig frickelig. Ich brauche aber nur den tonex Editor also nur eine Software. Und damit geht es.

Der Kemper ist messtechnisch etwas hinter tonex und nam? Mag sein, aber er klingt trotzdem hervorragend.

Bitte nicht falsch verstehen: alle erwägungen und Kritikpunkte sind valide, am Ende kann man aber eben doch mit alles Geräten hervorragende Ergebnisse erzielen.

Es bleibt also allein dabei, welches gerät dir Spass macht. Es klingt für mich so, als wäre das der Kemper.
 
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Well said, @wary! 👏🏻
 
Aktuell definitiv Team Kemper. Ist heute morgen angekommen der gute Player und das macht echt Spaß. Ohne große Einarbeitung direkt wieder drin. Und ob hier oder da 1% fehlen...das ist mir am Ende völlig gleich. Auch Fractal hat tolle Sachen usw. Muss dazu aber sagen, ich habe ja schon einiges hinter mir, speziell aber wenn man massiv editieren kann verliere ich mich komplett. Ich möchte nicht in die komplexen Tiefen eintauchen, krasse Effektketten basteln usw. Daher bin ich aktuell grad Happy.
 
Ich denke gerade darüber nach, ob ich einen Kemper Player brauche. Aber an meinem HX Stomp, den ich zuhause zum Üben und Aufnehmen benutze, stört mich eigentlich (fast) nichts. Es wäre also bloßes Interesse, etwas Neues zu probieren, und die Tatsache, dass der Kemper "Made in Germany" ist.

Soundmäßig verbessere ich sicher mehr, indem ich an meinem Spiel arbeite, als mit einem Wechsel. Spielgefühl, ja...? Macht der Kemper da einen großen Unterschied?

Ich habe zeitweise etwas bedauert, mein Strymon Iridium verkauft zu haben, wegen der Einfachheit und der Unmittelbarkeit bei der Bedienung. Jedes Drehen hatte sofort eine Änderung zur Folge. Ich vermute, der Player ist da ähnlich direkt.

Beim HX Stomp braucht es da schon den Editor, am Gerät ist das ein PITA.
 
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Ich hatte seinerzeit erst den Helix LT und dann den HX Stomp XL, bevor ich zu Fractal gewechselt bin. Meine bescheidenen 2 Cent - man merkt dem Modeling von Line 6 halt an, dass es veraltet ist. Nicht schlecht, aber im Modeling gibt es deutlich bessere.

Der Kemper verfolgt ja mit dem Profiling einen ganz anderen Ansatz. Das kann gut sein wenn man ein Profile hat, das gut passt. Ich habe sowas bei Drums & Tones gefunden, der (nach meinem Geschmack) ganz hervorragende Captures machen (für Kemper, NAM und Tonex). Das ist halt ein ganz anderer Ansatz wie bei einem Modeler, wo man vollen Einfluss auf die komplette Signalkette hat.

Ich würde mir den Kemper an Deiner Stelle bestellen und anspielen. Oder halt Tonex oder den Dimehead NAM Player, je nach Vorliebe. Allerdings muss ich auch sagen, dass die zahllosen kostenlose Profiles/Captures fast alle gruselig für meine Ohren klangen...
 
Klanglich bin ich mit dem HX Stomp zufrieden, verwende teilweise aber zusätzliche IRs, die werten das Ergebnis hier und da deutlich auf.
Die Liquid Profiles vom Kemper, die ich gehört habe fand ich auch echt nett. Wie gesagt, wirklich brauchen würde ich den wahrscheinlich nicht, aber meine Neugier ist schon getriggert. (GAS ist quasi schon am Zünden...)

:ROFLMAO:
 
Ja, kenne ich alles (leider) nur zu gut :ROFLMAO:

Ansonsten probiere doch mal NAM als Plugin aus. Aktuell der beste Algorithmus und komplett for free!
 
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Klanglich bin ich mit dem HX Stomp zufrieden, verwende teilweise aber zusätzliche IRs, die werten das Ergebnis hier und da deutlich auf.
Die Liquid Profiles vom Kemper, die ich gehört habe fand ich auch echt nett. Wie gesagt, wirklich brauchen würde ich den wahrscheinlich nicht, aber meine Neugier ist schon getriggert. (GAS ist quasi schon am Zünden...)

Nun.

Die Antwort kennst Du selber. Du brauchst keinen Kemper. Dein HX-Stomp bietet sehr gute Sounds, die auch professionellen Ansprüchen genügen.

Du willst einen Kemper, weil Du dir Spaß und Inspiration erhoffst. Ob eines oder beides davon in ausreichender Größenordnung eintritt, kann dir hier niemand sagen.

Betrachte doch den potentiellen Outcome beider Szenarien:

Würdest Du tatsächlich die Zeit die Du in den Kemper investieren müsstest beim Nichtkauf konsequent in die produktive Beschäftigung mit der Musik stecken? Dann lass die Finger vom Kemper. Würde der Kaufpreis oder in ein par Monaten/Jahren ein Weiterverkaufsverlust die Lebensführung von dir und deiner Familie beeinflussen? Dann lass die Finger vom Kemper.

Das Geld liegt ohnehin auf der Bank, der potentielle Verlust von 100-200 € bereitet dir keine Schmerzen und wenn Du ehrlich bist, wirst Du auch ohne Kemper halt genauso am HX Stomp rumschrauben anstatt konsequent am Instrument zu arbeiten? Dann kauf doch einfach den Kemper (ggf. gebraucht).

Vielleicht ist das Ding für dich die Offenbarung, vielleicht nur ein weiteres Stück okaye Ausrüstung. So richtig wissen kann man es erst hinterher. Diese Einstellung hat mich beim Equipmentkauf gelassen gemacht, weil ich es akzeptiert habe, dass nicht jedes Gerät ein Volltreffer sein kann... und man ohne intensives Ausprobieren aber auch selten Volltreffer findet.

Und das Volltreffer oder nicht natürlich maßgeblich vom Geschmack aber auch vom Einsatzzweck und Restequipment abhängen.
 
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Klanglich bin ich mit dem HX Stomp zufrieden, verwende teilweise aber zusätzliche IRs, die werten das Ergebnis hier und da deutlich auf.
Die Liquid Profiles vom Kemper, die ich gehört habe fand ich auch echt nett. Wie gesagt, wirklich brauchen würde ich den wahrscheinlich nicht, aber meine Neugier ist schon getriggert. (GAS ist quasi schon am Zünden...)

:ROFLMAO:
Spielst du viel mit Kopfhörer? Da fand ich den Kemper dem HC Stomp überlegen, mit dem HX war ich nie so richtig zufrieden. Es kann natürlich auch Geschmackssache sein oder unzureichende Einstellungen, aber gerade der Air Parameter beim Kemper auf dem Headphone Out tut der Sache gut. Ich weiß gar nicht, ob der Player das so auch hat.
 
Danke Euch, das erste "haben wollen" ist eh wieder verraucht. Von daher...

Manchmal reicht es wirklich, ein paar Nächte drüber zu schlafen und sich ein paar Tage mit dem vorhandenen Gear zu beschäftigen.

Ich gehe wieder üben... :m_git1:
 
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was mach ich nun wenn das 2. beim Gig das Rauchen anfängt? ;)
Da muss man auch mal streng sein und sagen "ey sorry jetzt, wir haben nen Job zu erledigen - mach die blöde Kippe aus und drück Dir meinetwegen ein Nikotinpflaster auf die Platine, aber wir spielen jetzt".

Mal ehrlich, in der Situation mit dem Rauchen anzufangen ist doch unprofessionell.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

habe zeitweise etwas bedauert, mein Strymon Iridium verkauft zu haben, wegen der Einfachheit und der Unmittelbarkeit bei der Bedienung. Jedes Drehen hatte sofort eine Änderung zur Folge.
Das Strymon Iridium halte ich ohnehin für mittlerweile unterbewertet, weil es so viele Wunderkisten gibt, die noch so viel mehr machen was man nicht braucht.
Es lohnt sich auch, die internen CabIRs auszuschalten und das Teil über ein OX Stomp oder ein TN Opus zu spielen, um die Qualität wirklich einzuschätzen.
Ist dann zwar nicht mehr all in one, aber immer noch kein und saugut.
 
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