Pop - Warum ist Monotonie das Rezept zum Erfolg?

Es gibt nämlich keine. Sonst könnte man einfach eine Software mit diesen Kriterien füttern, die dann automatisch gute Musik generiert.

Von "schön" habe ich übrigens nichts geschrieben, bitte dichte mir nichts an.
"Schön" ergibt sich aus "Geschmack".
Wenn musikalische Kriterien nicht objektivierbar wären, bräuchte es keine wissenschaftlichen Disziplinen, die sich mit dem Phänomen Musik auseinandersetzen. Verbieten würden sich dann auch Einordnungen wie "Hochkultur" usw.

Es kann ja sein, dass Dir das gegen den Strich geht. Das ist dann aber Deine ganz persönliche, subjektive Ablehnung.

Das heißt jedoch noch lange nicht, dass gute Musik automatisch entsteht, wenn man gute Musik definieren kann. Falls Du einen solchen Automatismus irgendwo herausgelesen hast ... :nix:

Also kannst Du selber keine objektiven Kriterien für gute Musik nennen.
Wenn Du schon im Voraus schreibst, dass Du es "genüsslich auseinander nehmen" willst, habe ich darauf keine Lust. Denn daraus spricht kein wirkliches Interesse an Auseinandersetzung und Diskussion.
 
"Schön" ergibt sich aus "Geschmack".
Nein, ich höre z.B. auch gerne mal Suffocation, würde es aber niemals als schöne Musik bezeichnen.

Wenn Du schon im Voraus schreibst, dass Du es "genüsslich auseinander nehmen" willst, habe ich darauf keine Lust. Denn daraus spricht kein wirkliches Interesse an Auseinandersetzung und Diskussion.
Wie bequem für Dich. Wer hat denn kein Interesse an Auseinandersetzung und Diskussion, wenn er vor lauter Angst davor diese gar nicht erst zulässt?
Wenn es diese objektiven Kriterien gäbe und Du selbstbewusst dahinter stehen würdest, bräuchtest Du ja keine Angst davor zu haben.
 
"Schön" ergibt sich aus "Geschmack".

Nein. Kunst muss nicht schön sein, ergo kann man Geschmack beweisen, wenn man etwas zurecht wertschätzt, auch wenn es nicht schön ist.

Die schönste Birne muss ja nicht die leckerste sein... oder die gesündeste, oder die Vitaminreichste, oder die bestgeignetste für Birne-Helene.
 
Nein, ich höre z.B. auch gerne mal Suffocation, würde es aber niemals als schöne Musik bezeichnen.
Gut, wenn etwas Deinen Geschmack trifft, das Du nicht schön findest, ist das eben so.
Es kann ja heute jeder alles behaupten und einen Gültigkeitsanspruch erheben, weil es bei ihm so ist.


Wer hat denn kein Interesse an Auseinandersetzung und Diskussion, wenn er vor lauter Angst davor diese gar nicht erst zulässt?
Na Du.
Ich habe ja einen sehr, sehr langen und ausführlichen, ziemlich viele Aspekte anschneidenden eigenen Beitrag verlinkt.
Darauf kam von Dir nichts als, dass das alles Quatsch sei.

:nix:
 
Gut, wenn etwas Deinen Geschmack trifft, das Du nicht schön findest, ist das eben so.
Es kann ja heute jeder alles behaupten und einen Gültigkeitsanspruch erheben, weil es bei ihm so ist.
Mit von Deiner eigenen abweichenden Sichtweisen scheinst Du aber sehr schlecht klar zu kommen, wenn Dir darauf nur so eine schwache Erwiderung einfällt, Du aber trotzdem unbedingt was dazu schreiben musst, statt die abweichende Sichtweise einfach zu akzeptieren.

Ich habe ja einen sehr, sehr langen und ausführlichen, ziemlich viele Aspekte anschneidenden eigenen Beitrag verlinkt.
Darauf kam von Dir nichts als, dass das alles Quatsch sei.
Bist Du jetzt ernsthaft der Meinung Dein Artikel würde irgendwelche objektiven Kriterien für gute Musik enthalten?
Es steht nur drin, dass Dir die Popmusik bis in die 80er besser gefällt und die ab den 90ern immer weniger, teilweise mit Gründen, warum dem so ist, aber immer in Negativform (Autotune gefällt nicht [guten Autotune-Einsatz hört man in der Aufnahme nicht], Growling gefällt nicht, Brit Pop plätschert vor sich hin, usw.). Selbst auf Rückfragen dazu weigerst Du Dich ja standhaft zu antworten, z.B. worauf sich das "Growling" denn jetzt bezieht, wenn nicht auf Death Metal.
 
Weiß Du was ?

Ich nehme alles zurück, was ich geschrieben habe.


Du darfst gerne mit Leuten diskutieren, die alles genau so sehen, wie Du.
 
Du überschätzt Deinen Einfluss extrem, wenn Du glaubst ich bräuchte Deine Erlaubnis für irgendwas. Mit Dir kann ich schon deshalb nicht diskutieren, weil Du an einer Diskussion gar kein Interesse hast, sondern nur daran Deine eigene Meinung ohne Gegenwind durchzuboxen.
 
Wie recht Du hast. Ein beneidenswerter Verstand.
 
sonicwarrior
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sonicwarrior
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Wenn ihr euch beharken wollt, dann macht das bitte per PM und nicht im öffentlichen Forum!
 
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  • Gelöscht von peter55
  • Grund: OT
Haben die Beatles gute Musik gemacht?
Weiterhin kann ich für mich festhalten, dass der Songtext absolut über keine Tiefe verfügt.
...
Warum ist solcher Schwachsinn so populär und gute Musik nicht? Oder: Warum ist dieser Einheitsbrei für die große Masse genau gute Musik?
She loves you, yeah yeah yeah, she loves you, yeah yeah yeah, she loves you, yeah yeah yeah,
she loves you, yeah yeah yeah yeah.

"We were just writing songs a la Everly Brothers, Buddy Holly, pop songs with no more thought to them than that, to create a sound. And the words were almost irrelevant." - John Lennon, 1980
 
Zuletzt bearbeitet:
ich glaube es liegt daran, wo und wofür die musik konsumiert wird. heute ist alles schnell und nebenbei. du sitzt im auto auf dem weg zur arbeit und willst dich einfach nur bedudeln lassen. wenn man sich nicht komplett darauf einlässt einen song wirklich zu hören, kann man halt nicht viel "wagen". früher war es so, dass leute extra für musikwerke sich an einem ort versammelt haben um diese einfach nur zu hören und zu genießen. da musik aber ein selbstverständlicher teil des lebens geworden ist, musste diese auch irgendwann (in masse) so produziert und geschrieben werden, dass ein möglichst großer querschnitt sie akzeptiert. und der querschnitt sind halt einfach die akkordfolgen die alle irgendwie gemein haben, oder die texte runterreduziert auf das nötigste. Dadurch, dass alles was etwas speziell ist, und bei leuten anecken könnte wegreduziert wird entsteht halt das, was wir heute als "Schlager" "Plastik-Pop" usw definieren.

Ich finde es eigentlich recht lustig, dass du das Glasperlenspiel Beispiel nimmst. Von der Produktion ist es natürlich kompletter 0815 Standard, aber bei dem Song ist wenigstens noch ein gewisser Sinn/Hintergrund vorhanden, der ja bei einigen anderen erfolgreichen Kandidaten nicht mal mehr vorhanden ist.
 
Warum Pop-Musik so populär ist, ist eine schwierige Frage.. Doch ich glaube, da diese einfach so leicht ins Ohr geht und man auch gar nicht so wirklich auf den Text achtet, macht sie attraktiv für viele Menschen. Gute Musik ist aber natürlich immer subjektiv zu betrachten. Heutzutage ist Pop-Musik aber so beliebt, da diese wirklich überall läuft und die Menschen sich schon ganz daran gewöhnt haben quasi. :)
 
Monotonie weisen, wie hier schon erwähnt auch andere Musikrichtungen auf. Klassischer EBM z.B. ist dennoch nicht mainstream-tauglich, da zu aggressiv und manchmal auch subversiv - nicht selten werden den monotonen Beats und Melodiefetzen Sprachsamples aus meist dystopischen SciFi-Filmen vorangestellt oder auch schon mal mittendrin gebracht.

Und bei Minimal Music, welche meist nur instrumental ist, geht es im Grunde um nichts anderes als die (kreative) Variation der Monotonie. Wobei dies zuweilen so penetrant durchexerziert wird, dass es wie eine Parodie von Einfachst-Popstücken daherkommt und den Durchschnittshörer am Ende nur noch tierisch nervt.
Steve Reich z.B. verwendete Endlos-Schleifen zweier an sich identischer Phrasen, die im Lauf des Stücks gegeneinander immer stärker phasenverschoben werden. Anfangs begnügte Reich sich noch mit Tonbandgeräten, seine späteren Werke waren tatsächlich auf menschliche Musiker zugeschnitten (wie z.B. "Piano Phase", das ausgespielt mindestens 15 Minuten lang ist).

Meiner Meinung nach sind diese Stücke perfekte Parodien auf die Produktions- und Hörgewohnheiten heutiger Popkultur, zu welcher auch Klingeltöne als weitere Stufe der Monotonie-Forcierung zählen.
 

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