500k und 250k Poti in einem ---Gibts das?

  • Ersteller n4wh3r3
  • Erstellt am
Zu Fehler 1: Das ist halt die Frage die ich allgemein habe. Gehts um den Gesamtwiderstand oder den Widerstand der einzelnen Potis? Und hier scheiden sich hab ich das Gefühl die Geister weil viele auf hören und sagen oder mit gefährlichem Halbwissen hantieren. Ebenso obs ein Unterschied macht ob man 300k VOl /500K Tone oder 500k Vol/ 300k Tone nutzt.
Wenns um den Gesamtwiderstand geht ist 250 schon richtig denke ich. 2 250k Potis sind parallel zueinander ja gesamt ein 125k Widerstand zur Masse. 2 500k Potis ergeben 250kohm...fehlt also noch ein 250kOhm widerstand um gesamt auf 125KOhm zu kommen.
Parallel ist ja 1/gesamtwiderstand = 1/R1 + 1/R2 + ....

Zu 2. Gut wenn das so rum besser ist da mach igs auch
 
2 250k Potis sind parallel zueinander ja gesamt ein 125k Widerstand zur Masse. 2 500k Potis ergeben 250kohm...fehlt also noch ein 250kOhm widerstand um gesamt auf 125KOhm zu kommen.
Parallel ist ja 1/gesamtwiderstand = 1/R1 + 1/R2 + ....

Wieso 250k bzw. 125k? Ich verstehe das nicht.

Nur um dieses mögliche Missverständnis zu vermeiden: der Vol.- und Tone-Pot sind nicht parallel zueinander. Der Tone-Pot geht ÜBER den Kondensator an Masse, und der Kondensator ist ein frequenzabhängiger Wechselstrom-Widerstand. Wenn der Tone-Poti heruntergedreht wird, werden also nur hohe Frequenzen nach Masse kurzgeschlossen, aber auch nicht vollständig, wegen des Kondensators. Für die tiefen und mittleren Frequenzen ist der Widerstand nach Masse nahezu unendlich (bzw. ausschließlich durch den Vol.-Poti definiert), egal, wo der Tone-Poti steht. Vol/Tone ist also KEINE echte Parallelschaltung von zwei Potis. Insofern willst du eigentlich nur den Wert des Vol.-Potis halbieren. Mit 125k reduzierst du nur den Ausgangspegel, sonst nix.
 
push pull poti.JPG
als Darstellung der Auswirkungen auf die Kontaktbelegung unterhalb der 3 normal vorhandenen Pole eines Potentiometers mit
Push/Pull Funktionsprinzip
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso 250k bzw. 125k? Ich verstehe das nicht.

Nur um dieses mögliche Missverständnis zu vermeiden: der Vol.- und Tone-Pot sind nicht parallel zueinander. Der Tone-Pot geht ÜBER den Kondensator an Masse, und der Kondensator ist ein frequenzabhängiger Wechselstrom-Widerstand. Wenn der Tone-Poti heruntergedreht wird, werden also nur hohe Frequenzen nach Masse kurzgeschlossen, aber auch nicht vollständig, wegen des Kondensators. Für die tiefen und mittleren Frequenzen ist der Widerstand nach Masse nahezu unendlich (bzw. ausschließlich durch den Vol.-Poti definiert), egal, wo der Tone-Poti steht. Vol/Tone ist also KEINE echte Parallelschaltung von zwei Potis. Insofern willst du eigentlich nur den Wert des Vol.-Potis halbieren. Mit 125k reduzierst du nur den Ausgangspegel, sonst nix.

Also muss den Tone Poti dann auch reduziert werden!? Kondensator hin oder her würden bei 500k Tone Poti ja dennoch die höhen zu sehr im Sound verbleiben bei den SC´s oder? Gut aber wenn das so richtig ist was du su schreibst dann wirds ein 470kOhm Widerstand vom Anschluss oben links zur Masse und dafür nutze ich die 2. Ebene des Push Pull Potis um je nach SC oder Humbucker den richtigen Tone Poti anzusteuern...falls überhaupt nötig.

@bubili Was willste mir jetzt damit sagen? Ist doch das gleiche was ich oben genutzt habe also schon weiss;) Edit: Die Belegung oben in meiner SKizze ist schon richtig. ICh glaub du verstehst nur nicht worauf man hinaus will. Ich hab den Poti auch von vorne betrachtet...demnach war deine erste SKizze schon richtig wo die Masse rechts ist...nun haste es verdreht
 
Zuletzt bearbeitet:
ICh glaub du verstehst nur nicht worauf man hinaus will. Ich hab den Poti auch von vorne betrachtet...demnach war deine erste SKizze schon richtig wo die Masse rechts ist...nun haste es verdreht

worauf will man denn hinaus?:eek::D
 
Also muss den Tone Poti dann auch reduziert werden!? Kondensator hin oder her würden bei 500k Tone Poti ja dennoch die höhen zu sehr im Sound verbleiben bei den SC´s oder?

Nein. Kümmere dich einfach nicht um den Tone-Poti, der funktioniert relativ abgekoppelt von allem, was du mit dem Volume-Poti anstellst. Die Frequenzen, die beschnitten werden, sind durch den Kondensator definiert, und der Widerstand des Tone-Potis definiert hauptsächlich den Verlauf des Regelweges, d.h. ob in Relation zur Potidrehung die Höhen eher schnell oder eher langsam beschnitten werden. Letztlich ist es nicht so wichtig, denn die Eckpunkte (Höhen voll da oder voll weg) sind vom Kondensator definiert, nicht vom Poti.

Gut aber wenn das so richtig ist was du su schreibst dann wirds ein 470kOhm Widerstand vom Anschluss oben links zur Masse und dafür nutze ich die 2. Ebene des Push Pull Potis um je nach SC oder Humbucker den richtigen Tone Poti anzusteuern...falls überhaupt nötig.

Der erste Teil stimmt (470k vom Vol.-Potieingang auf Masse über Schalter), um für die SCs einen scheinbaren 250k-Poti bereitzustellen. Den zweiten Teil (separaten Tone-Poti) kannst du m.E. knicken. Überhaupt würde ich dir mittlerweilen fast zu aktiven EMGs raten, da hast du immer nur 25k und sparst dir den Kampf … :D
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Ne da mach ichs doch einfach so...und den 3. Potiplatz verpasse ich einen Rotaryswitch um die Kondensatoren für den Tone Poti zu varieren...ergeben sich vllt. auch ganz interessante Kombis...ist im jedenfall besser als ein Loch;)

Aktive EMGs kommen für mich eigentlich 0 in Frage...1. wegen Elektronikfach, 2. wegen Sound(der mir bei bisherigen EMG klampfen nicht zugesagt hat) und 3. weil ich eigentlich meine Favoriten an Tonabnehmern habe und die auch nutzen will.
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben