Equipmentberatung Black Metal/Progressive Metal/Melodic Death

  • Ersteller EmorionMarc
  • Erstellt am
Meines Wissens sind die aktuellen Engl 12AX7 alle selektierte JJ ECC83S, nur eben umgelabelt mit Engl Logo drauf.
jep, aber der amp scheint ja schon etwas älter zu sein. versuch macht kluch.
 
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Ja das sowieso. Wobei Vorstufenröhren ja Pi mal Daumen rund 3 Mal so lange halten wie Endstufenröhren. Allerdings ist der Verschleißprozess schleichend.

Es wäre auch eine Idee, mal eine JJ ECC83 Gold mitzubestellen. Die Goldpinbeschichtung hat natürlich keinen klanglichen Einfluss. Allerdings werden diese Röhren bei JJ selbst im Werk selektiert und liegen klanglich sehr eng beeinander. Anschließend werden die Pins mit Gold beschichtet und das Goldlabel aufgedruckt.
Klanglich orientieren diese sich noch mehr am NOS Telefunken Vorbild als die regulären JJ ECC83, haben mehr Transparenz, schlankere Bässe und feinere Höhen.
Das sind richtig gute Röhren und der klangliche Unterschied ist tatsächlich gegeben. Ich hatte in den letzten zwei Jahren schon sicher über 30 12AX7 JJs hier und kann das einschätzen. Ich würde auch keinen Amp ausschließlich mit den Goldpins bestücken, das wäre dann klanglich eher ein Overkill.
 
Ja das sowieso. Wobei Vorstufenröhren ja Pi mal Daumen rund 3 Mal so lange halten wie Endstufenröhren.
narf ^^
ich mein dass da möglicherweise andere drin stecken als jj. wie in meinem fireball damals und die sind einfach doof im direktvergleich...
 
...Andere Röhren werden am Sound nicht viel ändern, das Geld kannst dir sparen. Der Unterschied ist bestenfalls minimal, wenn überhaupt wahrnehmbar.....

Nun, es kommt auch immer darauf an, in WAS man die Röhren steckt. Mein Earforce verhält sich bei Röhrenwechsel wie eine lustige Soundexperimentierbude im positivsten Sinn. Wie das bei Engl ist weiss ich nicht. Wie Myxin aber schon sagte, die vorgeschlagene ECC833cc dürfte absolut nicht den gewünschten Effekt der größeren Transparenz haben.
 
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Andere Röhren werden am Sound nicht viel ändern, das Geld kannst dir sparen. Der Unterschied ist bestenfalls minimal, wenn überhaupt wahrnehmbar.

Das will ich hier auch noch mal DICK unterstreichen.

Um die Röhren wird immer sooo ein Brimborium gemacht.
Ich hab schon Vorstufe und Endstufe gewechselt (wechseln müssen wegen Defekt) und es hat minimalsten Einfluss auf den Sound.
Von 6L6 auf EL34.
Und Vorstufe auch auf andere (weiß grad nicht aus dem Kopf von was auf was).

Lass es bleiben. Nur aus Soundgründen niemals die Röhren wechseln!
Den Verstärker in eine andere Raumecke zu stellen hat 40 Mal mehr Einfluss auf den Sound.
Sogar mit einem Q-Tip das Ohr sauberzuschrubben bringt mehr!
 
[E]vil;6718158 schrieb:
narf ^^
ich mein dass da möglicherweise andere drin stecken als jj. wie in meinem fireball damals und die sind einfach doof im direktvergleich...

Achso, ja wenn es Sovteks sind, dann wird man das ja sehen - einfach mal Bilderchen vergleichen. : )

Ob der Röhrenwechsel was bringt, und wenn ja, wie viel, kann ich beim Engl wirklich nicht sagen, da fehlt mir die Erfahrung. Es gibt durchaus Amps, da macht das eine Menge aus! Und mit "eine Menge" meine ich von "bah klingt das sch****" bis "wow was für ein Sound". Kein Scherz! ^^

Das hängt natürlich immer vom jeweiligen Amp bzw. dessen Schaltung ab!
 
ich tippe GordonF spielt entweder nen Engl oder nen Rectifier. Denn dann mag es wohl stimmen.
 
Also ich habe mich auf dieselben Röhrentypen diverser Hersteller bezogen, da ändert sich gar nicht viel. Mit anderen Röhrentypen kann man viel ändern, oder wenn's ganz dumm läuft auch den Amp mit schöner Lightshow ins Nirvana befördern :D Da muss man schon GENAU wissen, was man tut.

Was die Endstufe betrifft, die Unterschiede zwischen verschiedenen Röhrentypen sind eher in der typischen Soundfärbung (= Verzerrung) in bestimmten Frequenzbereichen, diese sind größtenteils aber nicht soo riesig, vor allem da 95% der Zerre eh aus dem Preamp kommt. In der Endstufe geht es eher um die jeweilige pseudo-Exciter Qualitäten diverser Röhren.
 
Ich würde schon auch bei 12AX7/ECC83 bleiben, wenn der Amp dafür ausgelegt ist. Manche probieren auch mal eine 12AT7 in V1 um dem Amp etwas Drive zu nehmen oder den Clean Headroom zu erweitern. Klingt aber meistens dann nicht so, wie es vom Ampdesign her gedacht ist.
Was man allerdings auch mal probiert haben kann, ist eine JJ ECC803S, entweder in V1 oder PI. Ich mag sie bei manchen Amps im PI echt gern, lieber noch als eine Sovtek LPS. Aber wenn JJ 803S in V1, dann bitte die Goldpin nehmen. Die Nicht-Goldpins sind leider nicht mehr in V1 Qualität verfügbar. Ist auch der Grund, warum es sie bei Tube Town als V1 nicht mehr gibt.
 
Folgendes werde ich in der nächsten Probe probieren: Gain etwas zurück so auf 10/11 Uhr, Tubescreamer davor zum "aufräumen", Endstufen/Vorstufen Lautstärke Verhältnis angleichen.

Vielleicht hilft das ja auch schon etwas. Speakerwechsel hatte ich eh schon länger vor und biete grade auf zwei Celestion V30s. Röhren werde ich mal ein wenig mit rumexperimentieren. Der Amp ist ca. 7 Jahre alt, habe ihn selbst vor 5 Jahren gebraucht gekauft, sind noch alle Originalröhren drinnen


ich werde dann mal berichten wenn es euch interessiert :)
 
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bei gebrauchtkauf und 7 jahren würd ich sogar mal über neue endstufenröhren nachdenken. wieviele stunden pro woche spielst du den amp durchschnittlich?
 
[E]vil;6719267 schrieb:
bei gebrauchtkauf und 7 jahren würd ich sogar mal über neue endstufenröhren nachdenken. wieviele stunden pro woche spielst du den amp durchschnittlich?

naja 2 bis 3 mal die woche Probe a la 90 Minuten, aber nur zur Zeit, früher immer nur einmal die Woche plus Konzerte. Man kann sagen 3-4 Stunden, früher so 1-2 Stunden.
 
Kurzer Bericht, der Tubescreamer hat wunder bewirkt :) Habe das Gain am Amp etwas zurück gedreht und den Tubescreamer ohne zusätzlichen Gain benutzt. War ziemlich geil. Eine seltsame Sache ist mir aufgefallen (auch ohne Tubescreamer): Der Amp rückkoppelt trotz voll aufgedrehtem Noisegate ziemlich stark, aber sobald ich ca einen halben cm Volume am Poti zurückdrehe habe ich damit keinerlei Probleme mehr.
 

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