In-Ear für's Monitoring: Shure SE215, SE315, oder SE425?

Gegen das Kabelrutschen ist ein kleiner Streifen Leukosilk im Nacken sehr gut. Wenn du das vor dem großen Schwitzen anbringst, hält das Zeug klasse :great:
 
Der Name hat mir grade nix gesagt, aber google meint, das ist Hautpflaster welches normalerweise im medizinischen Bereich zur Fixierung von Gazen usw. eingesetzt wird... passt, das hab ich sogar noch daheim
Aber ich glaub noch nicht so recht, dass das mein Problem zur Gänze lösen wird :(
 
Der Drummer einer befreundeten Band taped damit die InEars fest. Also Stöpsel rein und dann einen Streifen Leukosilk drüber. Zumindest Live könntest du die Dinger so sichern, fürn Proberaum gibts sicherlich bessere Optionen. Ich zB trage stinknormale HiFi-Ohrhörer (so Schmalzstecker von Sennheiser) und Kapselgehörschutz da drüber. Ein Raummikkro (bei mir ein Beta 91) und der Drops ist gelutscht.
 
Es geht alles "irgendwie" aber wenn du eine ordentliche Lösung des Problem möchtest, wirst du um angepasste Otoplastiken nicht herumkommen,-

grüsse bece
 
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Gerade die Shures sind exzellent dafür geeignet, richtig in der Muschel zu sitzen und das Kabel über/hinter die Ohren zu legen. Eigentlich solltest du keine Probleme damit haben.
 
Hast du da evtl. Tipps für mich? Vielleicht setz ich sie aber auch "falsch" ein und sie flutschen deswegen wieder raus. Ausserdem habe ich das Gefühl, dass das Kabel ganz leicht an den Stöpseln zieht aufgrund seines Gewichts. Kann aber auch nur Einbildung sein, weil ich mich erst noch an das ganze gewöhnen muss..

Ich benutze (wenn ich nicht die Otoplastiken trage) die schwarzen, aus "formbaren Kunststoff". Die Dinger muss man (natürlich am Ohrhörer angebracht) zwischen Daumen und Zeigefinger "klein drehen"; dann rein ins Ohr und ausdehnen lassen. Das sitzt......
 
Gerade die Shures sind exzellent dafür geeignet, richtig in der Muschel zu sitzen und das Kabel über/hinter die Ohren zu legen. Eigentlich solltest du keine Probleme damit haben.
JO aber wie gesagt, irgendwie will das ganze bei mir nicht. Eventuell trage ich sie irgendwie falsch oder meine Ohren sind einfach doof ^^

Ich benutze (wenn ich nicht die Otoplastiken trage) die schwarzen, aus "formbaren Kunststoff". Die Dinger muss man (natürlich am Ohrhörer angebracht) zwischen Daumen und Zeigefinger "klein drehen"; dann rein ins Ohr und ausdehnen lassen. Das sitzt......
Genau die hab ich eben auch getestet, die kleinen sowie die mittleren. Den Schaumstoff zerdrückt, ins Ohr geschoben und 10 Sekunden an Ort und Stelle gehalten, so wie es die Bedienungsanleitung vorschreibt. Aber ich weiss nicht ob sich die Dinger in meinen Ohren zu wenig dehnen um wirklich halt zu finden, oder aber ich komm damit echt ned klar ^^

Ich werd heut Abend nochmals alles mögliche durchtesten, auch die grossen sowie die grauen Silikonaufsätze. Vielleicht haften die ja besser
 
Also ich nutze die hellgrauen Silokoneinsätze. Die sind mir noch nie aus den Ohren gerutscht, und das obwohl ich auch ordentlich mit der Musik mitgehe. Zusätzlich habe ich an dem Kabel, dort wo es sich teilt für die rechte und linke Seite, eine klammer angeklebt die ich mir ans T- Shirt mache, als so eine art Zugentlastung. Dann zieht auch nix an den IE´s.

Gruß der Pearl Flo
 
Die hellgrauen Aufsätze fand ich beim Durchtesten ein wenig unbequem - das kann aber auch nur Gewöhnungssache sein. Allerdings besitzen die im Gegensatz zu den Schaumstoffvarianten keinen Filter in der Mitte... inwiefern ist dieser wichtig und gibt es einen bestimmten Grund wieso dieser bei den Silikonaufsätzen fehlt?

Ebenfalls fiel mir (unter anderem durch Youtube) auf, dass ich die Shures wohl falsch trage/einsetze. Ich glaube es ist so gedacht, dass der Body der Hörer wirklich von der Ohrmuschel umschlossen wird, damit dieser nicht rausflutschen kann. Um das zu erreichen muss ich die Spitze jedoch ziemlich weit in den Gehörgang reindrücken und ich krieg dabei schon beinahe Panik, dass ich irgendwas dort drin verletzen könnte.
Muss das wirklich so sein, dass beinahe der Ganze Silikon/Schaumstoffaufsatz im Gehörgang verschwindet, damit der Body in der Ohrmuschel Platz findet? Oder wäre es falsch, so lange rumzuwursteln bis das erreicht ist?
 
Auf den Ohrhörern steht L und R drauf, keine Angst - so tief dass du dein Trommelfell perforierst kriegst du die Dinger nicht mal mit Gewalt rein.
Ja - die Ohrpolster müssen ganz in den Gehörgang rein.
 
Welcher links und welcher rechts muss, hab ich soweit schon verstanden :D Selbst wenn es nicht angeschrieben wäre ^^

Es war mir irgendwie einfach unwohl dabei, die Dinger so weit in mein Ohr rein zu stopfen... aber wenn das so sein soll und ich keine Angst haben muss, dann beruhigt mich das natürlich :)
 
Also ich hab am Donnerstag eine weitere Bandprobe "überstanden" und dabei die Shures erstmal so eingesetzt, wie es der Hersteller eigentlich vorgesehen hat - also den Body so im Ohr platziert, dass er von der Muschel umschlossen wird. Ich hab dann auch noch die Kabelschlinge am Hinterkopf so zugezogen, dass der Sitz so gut wie möglich gesichert war. Im Endeffekt ist mir der Stöpsel kaum mehr aus dem Ohr gerutscht, selbst wenn ich mit der DoFuMa heftig Gas gegeben oder mit dem Kopf mitgewippt habe. Ich denke, ich hab nun den Dreh also raus ^^

Aber an das Gefühl im Ohr werde ich mich noch etwas gewöhnen müssen - es ist trotz Schaumstofftips noch nicht sooooo angenehm. Aber ich gehe davon aus, dass sich das mit der Zeit legen wird. Der Sound und die Freiheit des eigenen Monitorings machen das Ganze jedenfalls locker wett.
 
Ich benutze die 425 seit Jahren und habe die 315 meiner Tochter vermacht - der Bass ist wesentlich akzentuierter und die Auflösung der einzelnen Instrumente erschien mir im Vergleich zu günstigeren Hörern als Offenbarung.
Ich habe auch wesentlich teurere Exemplare ausprobiert und war gelinde gesagt enttäuscht - auch die >1000€ - Exemplare von Ultimate Ears waren nicht "definierter" bzw. war kein Unterschied hörbar der den Preis mMn rechtfertigen würde.
Ich habe mir dann Otoplastiken für die Shure anfertigen lassen; damit war der Tragekomfort auch noch optimiert.
Was soll ich sagen - für mich "die" Lösung....

Habe mir auch vor ca. 2 Monaten die E425 geholt und komme mit den mitgelieferten Ohrpasstücken nicht klar. Als Heavyhitter ist die Außendämpfung für mich das A und O, und hier passts einfach nicht. Entweder verrutschen mir die Hörer nach ein paar Bewegungen oder ich bekomme sie erst garnicht geschlossen ins Ohr hinein. Die Gitarristen schauen immer schon auf die Uhr, wenn sie auf mein Einzählen warten und ich noch mit meinen Hörern beschäftigt bin. Und andererseits beim Spielen jeden Snareschlag als stechenden Schmerz wahrzunehmen, gleichzeitig aber nichts anderes mehr zu hören, ist ja auch nicht gerade Sinn des gemeinsamen Musizierens. :(.

Was kostet denn die Anpassung für die Dinger? Bringt das viel? Macht das jeder Hörakustiker? Und wie sieht es mit Außenkopfhörern für die Bühne aus. Zum Üben benutze ich die zuverlässigen, aber hässlichen Vic Firth SIH1 Kopfhörer. Doch auf der Bühne sind die viel zu wuchtig. Wenn es welche gibt, die nicht so auffällig aussehen, aber gut nach außen abdämpfen, empfände ich das auch als eine gute Alternative zu InEar Hörern.
 
Wenn man soweit mit den Hörern zufrieden ist kann man die auch selbst mit ein bischen basteln anpassen.
Da gibt es jetzt http://www.amazon.de/Ahead-ACME-Cus...832429&sr=8-1&keywords=custom+molded+earplugs

Damit macht man sich normalerweise reinen Gehörschutz.
Wenn man schnell genug ist, kann man sich in der Verarbeitungsphase noch seine Inears mit reindrücken und hat dann für relativ kleines Geld angepassten Gehörschutz.
Hab ich vor 2-3 Jahren gemacht und die Dinger halten bei mir immer noch sehr gut.
 
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Wenn man soweit mit den Hörern zufrieden ist kann man die auch selbst mit ein bischen basteln anpassen.
Da gibt es jetzt http://www.amazon.de/Ahead-ACME-Cus...832429&sr=8-1&keywords=custom+molded+earplugs

Damit macht man sich normalerweise reinen Gehörschutz.
Wenn man schnell genug ist, kann man sich in der Verarbeitungsphase noch seine Inears mit reindrücken und hat dann für relativ kleines Geld angepassten Gehörschutz.
Hab ich vor 2-3 Jahren gemacht und die Dinger halten bei mir immer noch sehr gut.


Cool, das werde ich probieren. Danke!
 
ich hab das auch mal mit billig inears und diesem zeug getest und war doch recht enttäuscht. die shure schirmen wesentlich besser ab, als die billig inears mit dem selbstgemachten otoplasten.
villeicht bin ich auch nur unfähig.
berichte mal wie es gelaufen ist.

gruß der pearl flo
 
Was waren das denn für billig-Inears?
Ich hab welche für 100€ genommen, die taugen schon ordentlich, auch wenn es nur welche mit einfachem Treiber sind
 
Puh, das weiß ich nicht mehr. Das ist so 2 Jahre her. Seid dem spiele ich mit den SE315er und wechsel nur ab und an mal die Silikonaufsetzte. Ich bin sowohl mit der Abschiermung wie auch mit dem Tragekomfort voll zufrieden. Hatte vorher die schwarzen Schaumstoffdinger drauf, die schiermen zwar etwas besser ab, halten aber nicht solange wie die Silikonaufsetze.


Gruß der Pearl Flo
 
Wenn man soweit mit den Hörern zufrieden ist kann man die auch selbst mit ein bischen basteln anpassen.
Da gibt es jetzt http://www.amazon.de/Ahead-ACME-Cus...832429&sr=8-1&keywords=custom+molded+earplugs

Damit macht man sich normalerweise reinen Gehörschutz.
Wenn man schnell genug ist, kann man sich in der Verarbeitungsphase noch seine Inears mit reindrücken und hat dann für relativ kleines Geld angepassten Gehörschutz.
Hab ich vor 2-3 Jahren gemacht und die Dinger halten bei mir immer noch sehr gut.


Wie genau geht das? Du musst doch einen offenen Gang darin haben, damit da was durchkommt? Oder drückst du die dann so weit rein, dass sie auf der anderen Seite wieder rauskommen?

Zum Thread selbst: ich trage nach wie vor meine Beyerdynamics um die 100€ + angepasste Otoplastiken und bin wahnsinnig zufrieden. Live als auch im Proberaum.

Liebe Grüße,
Bacchus
 
da gibt es einige videos auf youtube wie man es macht.
du musst dir erst die masse in das ohr drücken und gut verteilen. Anschließend den in ear hörer rein drücken und 10 - 15 min aushärten lassen.
Dann alles vorsichtig aus dem ohr nehmen und noch mal ne Stunde aushärten lassen. Nun muss man im prinzip das innenteil ( das was am weitesten in das ohr ragt) da wo die öffnung des in ear hörers ist abschneiden, damit das ende frei ist und der ton ungehindert weitergegeben werden kann.
das mit den shure teilen hinzubekommen ist nicht ganz einfach, da diese ja schon recht groß sind und die innenmuschel des ohres recht stark ausfüllen.
der tragekompfort mit diesem zeug und meinen billig in ears ist zwar sehr gut, aber die dämpfung hätte ich mir stärker gewünscht.

gruß der pearl flo
 

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