Superlux WH5 oder Mikrofon für obskure Stimmen

  • Ersteller Erotiksound
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Ich kann hier nur ein Tischstativ aufstellen.. (...)
Das Millenium DS100 scheint man aber mit 3 Löchern in die Tischplatte verschrauben zu müssen. (...)

(Ich) möchte mich erstmal mit der Technik zwischen den einzelnen Geräten vertraut machen. Und ich möchte mit Hardware Sounds gestalten, weniger mit Software, denn da ginge mir einfach die Lust verloren. (...) Das Geld ist da für mich nur sekundär. (...) So ist das Leben!

:) Ja, so ist das Leben. - Scherz beiseite. Wenn Du mit Hardware das Konzept ausführen willst, brauchst Du
1) Mikro (kann auch dynamisch sein)
2) Mikrofonkabel
3) kleines Mischpult mit Foldback oder Insert-Möglichkeit
4) 10-Band Equalizer
5) digitales Effektgerät (auch analog, ist aber seltener)
6) Audio-Interface (hast Du bereits)
7) Computer und DAW (alternativ Cassetten-Recorder od. anderes Aufzeichnungsgerät)
8) diverse Kabel, um alles miteinander zuverbinden
9) ziemlich viel Platz auf Deinem Schreibtisch (kostenlos!)

Wenn Du alles gebraucht kaufst, kommst Du vielleicht mit 200-300 € hin. Das macht natürlich alles viel mehr Spaß, als es "nur" im Computer zu erstellen, ist aber längst nicht so flexibel wie im Rechner und für einen "Quasi-Laien" wie Dich schwer korrekt auf die Reihe zu kriegen. Da wird das eine oder andere pfeifen, brummen oder knacken oder gar keinen Laut von sich geben und Du musst den Fehler ohne Tutorials selber lokalisieren und ausmerzen. Da müsste Tontechnik oder eine Affinität dazu schon ein bißchen eines Deiner Hobbys sein. Oder Du fuchst Dich ein, brauchst dafür aber Zeit, Geld und Geduld.

Das Millennium mit Galgen (DS100) kann man auch mit einer Klemme am Tisch befestigen und muss es nicht zwangsläufig verschrauben. Das DS-10 würde ich nicht nehmen, weil ein Galgen - und sei er auch noch so kurz - immer besser ist.
 
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Es wird wohl langsam klar worauf es hinauslaufen könnte:

Mikro + XLR-Kabel ist ja wohl schonmal klar. Ein Ständer/Schwenkarm o.ä. zur Aufnahme des Mikros ist ja auch besprochen.

So - nun kommt aber der gewiefte Teil:

Computergedöns ist nicht des Threadersteller´s Ding. Also muss nach einer Hardwarekette gesucht werden mit einer Aufzeichnungsmöglichkeit am Ende.
Da würde ein kleiner Mikro-Preamp mit einem Line-Out-Ausgang insofern Sinn machen, als daß man den Line-Out dann mit dem Line-In eines Hardware-Effektprozessors verbinden kann, der natürlich auch wieder über einen Line-Out verfügen muss. Den Line-Out vom Effekt-Prozessor kann man dann mit den Line-In eines Mischpults verbinden. Und den Line-Out vom Mischpult dann mit dem Line-In des Aufzeichnungsgerätes verbinden (oder mit dem Line-In des vorhandenen Interfaces - nachgeschaltet hinter dem Interface eine leicht zu bedienende Aufnahmesoftware).

Ein sehr günstiger Vertreter der Hardware-Prozessoren wäre z.B. dieser (Behringer FX 2000 3D FX Processor für aktuell 105,00 Euro):

http://www.youtube.com/watch?v=vLFVPBfrT5o
 
@TE: Wenn Geld nur sekundär eine Rolle spielt und Du analog arbeiten willst, so höre auf den guten "rbschu"!

Unterwegs geschrieben, Rechtschreibung exklusive.
 
Junger Freund, ich bin überhaupt nicht unzufrieden, da liegst Du falsch. Ich bin ein höflicher und geduldiger Mensch, aber Du solltest auch so höflich sein, Dich mit den Antworten, die Du Hier erhältst, ernsthaft auseinander zu setzen! Wir sind nämlich keine Verkäufer, die sich ihr Ding denken, und ihr Schmerzensgeld einstreichen!
 
...Ich habe mich doch wohl dazu entschieden, auf Euch zu hören, und entsprechend bestelle ich gerade die empfohlenen Sachen. Und wenn ich dennoch mal irgendwelche Rückfragen habe, oder durch verschiedene Vorschläge unsicher bin, da ich eben keine Ahnung habe, dann sollte es mir dennoch vergönnt sein, statt mich blöd anzumachen. Immerhin bin ich ja lernwillig. Du solltest aber mal in Dich gehen und nachschauen, ob ich nicht nur ein Aufhänger für Deine eigene Unzufriedenheit geworden bin, für die ich letztendlich nichts kann!

Und genau da liegt ein dicker Hase im Pfeffer:

Du weisst mangels Wissen noch gar nicht, was für Deine Zwecke eine praktikable Kombination sein kann und bestellst womöglich nach den ersten zwei Tipps munter drauf los. Reflektiere doch bitte erstmal die genannten Möglichkeiten der anderen User, mache Dich selber schlau und stelle dann wieder Rückfragen.

Und ein User mit HCA-Auszeichnung wird bestimmt nicht "unzufrieden" sein, denn bei einem HCA ist das Wissen um Gerätschaften und deren Wirkweise in einer gut funktionierenden Signalkette bestimmt vorhanden.

Eine leichte Unzufriedenheit kann ich eher bei Dir beobachten:
Es gibt leider keine Null-Komma-Nix-Sekunden-Kleber-Lösung für Recording-Fälle. ;)

´A la: Man nehme a+b+c und erhalte die Dr.Oetker-Instant-Recording-Lösung....hmpf!

...was jedoch nicht schlimm ist! Man muss am Anfang mitunter auch mal Fehleinkäufe, Selbstüberschätzung uvm. hinnehmen. Aus den gemachten Fehlern lernen und immer am Ball bleiben. :great:

Ich selber habe mich früher NIE mit dem Thema Recording, Mixing, Mischpult, Effekte usw. beschäftigt. Ich habe halt einfach nur gute (? :D ) Musik gemacht. Aufgrund einer sagen wir mal - beruflich bedingten Computer-Affinität - habe ich den Weg zum Recording mittels Audio-Interface, Cubase usw. gefunden. Jedoch waren EQ, Kompressor, Aux-Send uva. erstmal die ober-böhmischsten Dörfer für mich. :eek:

Aber davon habe ich mich nicht abschrecken lassen. Man lernt hier ein wenig, liest dort wieder einen Fachartikel, probiert was anderes usw.
Dann habe ich auch mal was gelernt zu dem Unterschied symetrische/asymetrische Signalübertragung, Gain, Preamp einstellen, Bit-Raten, Auflösung in KHz, Signalrauschabstand, Phasendrehung, Raumakustik, Absorption/Reflektion, Delay - Predelay, High-Cut, Low-Cut, und den ganzen anderen sog. "Fachbegriffen".


Und dann macht es langsam - aha!

(Naja, ich bin mit dem Lernen auch noch relativ am Anfang.)

So - genug zur Theorie, back to Topic:

Wenn Du ein Smartphone hast und eine Audio-Aufzeichnungsmöglichkeit, so böte sich hier erstmal ein sehr weites Feld - ganz ohne Recording-Krempel-Gedöns:

Besuche verschiedene Räume, wie z.B. grosse Fabrikhallen, U-Bahnstationen, Besenkammer, Gäste-Toilette und mache folgendes:
Sprich einen Text und bewege Dein Smart-Phone mal hin zu Dir, mal weg von Dir, halte es auch mal mit dem Mikro vor die Wand und führe hektische Bewegungen im Haltewinkel durch.
Da wird mitunter der ein oder andere "psychedelische" Effekt dabei sein.

Eines macht mich unterm Strich aber noch stutzig:

Du sprichst einerseits von Sprachaufnahmen / Aufnahmen eines Mikros verändern, im Eingangspost aber ist die Rede von "experimentelle Musik machen". Spielst Du also noch zusätzlich Instrumente und willst Du diese ebenfalls aufnehmen?? :gruebel:
 
Zuletzt bearbeitet:
(...) Und ein User mit HCA-Auszeichnung (...)

Kleine Zwischenfrage (off topic) an dieser Stelle: Was bedeutet HCA? Ich bin mit vielem hier in diesem riesigen Forum auch nicht so vertraut, dass ich mich hier wirklich souverän bewegen könnte... HFU kann man sich herleiten (helpful friendly user), doch HCA erscheint mir nur krytisch. Und zweitens: wer verteilt diese Attrribute und wodurch sind sie qualifiziert? Ein Link zur entsprechenden Informationsquelle reicht mir (jedoch bitte nicht seitenlang!) - Sorry, für off topic.
:hail:
 
Noch ein Wort zu möglichen Stativen: Wenn Geld nicht so primär die Rolle spielt, dann schau mal nach einem stabilen Teil, das Du langfristig einsetzen kannst. Ich z.B. nutze ein kl. Stativ für meine Webcam, die an einer Mikrofonklemme eingespannt ist. :hat: Ja, ja, das klingt nach Missbrauch dieses Teils, zeigt aber, wie vielseitig Stative, bzw. das richtige Stativ genutzt werden kann. Das Ding ist von K&M, hat einen ca. 50cm langen Galgen und steht mit der Webcam in ca. 35 cm Höhe auf dem Schreibtisch. Ursprünglich ist dieses kleine Stativ wohl zur Abnahme an Boxen gedacht. Ich habe das nie gemacht sondern es immer als Tischstativ eingesetzt; natürlich manchmal auch mit Mikrofon. Ich habe mal nachgeschaut, wo man ein solches Teil finden könnte, wobei ich bestimmt nicht nur bei Th. kaufe/bestelle, sondern auch andernorts. Eine Liste möglicher Quellen für Equipment füge ich Dir im Anschluss bei. Jedoch hat man bei Th. den Vorteil, diverse Rückmeldungen von Kunden lesen zu können. Das hilft (manchmal) bei Kaufentscheidungen.

Also meine Empfehlung wäre ein Stativ von K&M (das ist ein Hersteller), etwa wie folgende Modelle:
https://www.thomann.de/de/km_25950.htm
https://www.thomann.de/de/km_25935.htm
https://www.thomann.de/de/km_25910_schwarz_mikrofonstativ.htm (ich glaube, dieses Modell ist meines)
https://www.thomann.de/de/km_25960.htm
https://www.thomann.de/de/km_255_mikrofonstativ.htm
https://www.thomann.de/de/km_25910_grau.htm

Hier die Auswahl an Bezugsquellen, die Du mal prüfen solltest. Ich war selbst mehrfach in FfM bei Session und kann von der Betreuung und qualitativen Beratung her wirklich nur eine Empfehlung aussprechen. Das ist aber eine wertende Aussage und muss nicht generell für jedermanns Empinden zutreffen. Die Reihenfolge ist zufällig.

Thomann, Erlangen Rockshop, Karlsruhe Musik-Service, Aschaffenburg Musikhaus Korn, Oschatz Music Store, Köln Session Music, Frankfurt Musik Produktiv, Ibbenüren AudioPalace, Berlin Sonic8 DACH ts-musicstore, Neukirchen Music-Town, Neubrandenburg audio-fabrik, Waldorf justmusic, Berlin u.a. Soundland, Stuttgart Klier, Nürnberg Farm-Sound, Kassel Rockinger Digital Audio Service
 
Ergänzung: K&M ist ein deutscher Hersteller. Die Qualität ist wirklich noch "Made in Germany" !
 

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