Was ist eine gute Beratung oder Mit Kanonen auf Spatzen

  • Ersteller cello und bass
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Nicht mit einverstanden! "Billig" ist nicht das Selbe wie "günstig"!

Aber ja, es gibt auch Preiswerte Produkte die in gewissen Hinsichten besser sind als teurere!


Stimmt oder die günstigen haben die Features die ich mir als Anwender wünsche und die meine Bedürfnisse und zukunftsweisende Investition decken.
 
Nicht mit einverstanden! "Billig" ist nicht das Selbe wie "günstig"!

Aber ja, es gibt auch Preiswerte Produkte die in gewissen Hinsichten besser sind als teurere!

Das Problem mit den beiden Begriffen ist das in der Wirklichkeit aus dem Preis eines Produkts keine direkte Aussage auf die Brauchbarkeit des Produkts ableiten lässt. Dazu ist die Preisbildung verschiedener Hersteller zu unterschiedlich. Und nur zu oft zahlt man für den Markennamen einen Obulus der durch die Qualität des Produkts nicht gerechtfertigt ist. Nur eine konkrete Prüfung im jeweiligen Fall schafft Klarheit.
Und überhaupt, ich hab ja auch nur gesagt das beide Aussagen gleich viel Humbug sind. Das kann ja auch heissen das keiner Humbug ist;-) (Ausrede verlass mich nicht)
 
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Moin!

Gerade im Hobbybereich werden in den seltesten Fällen die Geräte durch Cases geschützt. Das wird einfach mal ins Auto geworfen.

Ist das bei deinen Kunden so? Müssen ja komische Typen sein. :) Ich kenne das fast gar nicht.

Der Aspekt, das man Kunden die nie oder fast nie mit dem teuren Equip in Berührung kommen, dann damit nicht klar kommen ist auch wahr. Stell mal einen an einen große Vi1 oder Si2, da kommen doch die meisten gar nicht mit klar.

Der richtige Mix macht es eben!

Greets Wolle
 
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Hi,
jedenfalls ist das "..mit Kanonen auf Spatzen.." nicht alleine auf das PA-Unterforum beschränkt.
Gruß
 
Es ist doch logisch das hier jeder die Beratung aus einem anderen Blickwinkel sieht.
Wenn ich Verleiher bin dann stelle ich doch ganz andere Anforderungen an das Material als der HobbyMusiker der vielleicht 5-10 VA im Jahr bedient.
Wenn ich mein Geld damit verdienen müsste würde ich auch anderes Material am Start haben.
Liebend gerne würde ich meine Endstufen (T-amp 4-700/T-amp 4-1300/DAP TAS-4000/Yamaha P700/Behringer Inuke 3000DSP ich habe noch mehr z.B gegen
Dynacord H 5000 tauschen.
Alleine der Preis hällt mich davon ab.
Aber alle besagten Kandidaten die ich habe machen genau das was Sie sollen vielleicht nicht optimal,aber es funktioniert zufrieden stellend.
Der DCX vom Uli läuft bei mir seid 8 Jahren ohne Probleme und natürlich gibt es deutlich wertigere Geräte und ich hätte auch gerne einen von Xilica.
Als die Entscheidung für einen neuen Mixer fallen sollte habe ich mich gegen den A&H GL 2400 entschieden und habe das LX7 von Soundcraft genommen alleine des Preises wegen.
Diese Entscheidung habe ich auch bereut trotz alle dem habe ich schon dutzende gute Gigs mit dem Soundcraft erlebt.
Wie gesagt in die Beratung fliesst natürlich auch immer der backround mit ein.
Es gibt Geräte die würden Profis nicht anfassen und trotz alle dem kann man mit günstigen Material gute Gigs abliefern,je besser das Know how desto besser die Performance.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen was noch funktioniert und wo man besser die Hände von lassen sollte.
Unterschiedliche Erfahrungen und unterschiedliches Know how führen dann natürlich auch zu unterschiedlichen Ergebnissen in der Beratung.
Letztendlich bestimmt der Treadstarter was für ihn das beste ist,nimmt er Empfehlungen an und denkt noch mal drüber nach oder kauft er sich billiges Geraffel und fällt auf die Nase.
Letztendlich ist es seine Kohle die er verbrennt.
Wer nicht hören will der muss halt fühlen.
Problem ist das man sich nach der investition das Material auch schön reden kann obwohl man weiss das man Mist gekauft hat.
Auch ein oft bemerktes Phänomen ist das vielle den Unterschied weder hören noch merken und sich nicht erklären könne warum andere soviel Kohle für gutes Material in die Hände nehmen.


Wie gesagt diese Diskussion kommt hier alle paar Jahre wieder auf den Tisch,speziell wenn Leute die das professionell betreiben ins Board kommen.
Hier sind hauptsächlich Musiker unterwegs im PA-Forum eher Techniker deshalb auch die unterschiedliche Sichtweise.
 
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Es ist doch logisch das hier jeder die Beratung aus einem anderen Blickwinkel sieht.
Ja! Schon alleine deshalb, weil keiner einen allumfassenden Überblick hat. Jeder kennt ein paar Produkte und dazu hat er eine Meinung. Leider beschränkt er sich aber nicht darauf seine echte Pro- oder Kontra-Meinung zu eben diesen Produkten zu äußern, sondern es wird pauschalisiert.

Ein PA-Verleiher ist in der Situation, ständig unterschiedlichsten Kunden sein angeschafftes Equipment hinzustellen. Er muss daher polarisierendes Equipment vermeiden, weil sonst bei den Kunden der sogenannte Pygmalion-Effekt wirkt. "Das kann ja nichts werden, wenn der ein Grtlbrnft-Mischpult da hin stellt." Also kauft er entweder totsichere Marken, oder solche, die möglichst kein Schwein kennt. Und das, womit er Erfolg hat, proklamiert er in Diskussionen.

Das entspricht genau diesem Statement:
Ein weiterer Punkt, den man nicht vergessen sollte, ist, dass man eher Sachen weiterempfiehlt, mit denen man einerseits zu tun hatte, die man aber andererseits auch gut findet. Das dadurch klare Empfehlungen für sehr günstiges Equipment ausbleiben, ist nur allzu verständlich.

Ich komme aus einer anderen Ecke. Ich habe 30 Jahre einen Musikladen geführt und jetzt führe ich ein riesiges Forum. Mein primäres Ziel ist, dass dieses Forum prosperiert und möglichst viele Menschen Spaß am Musikmachen haben. Und da seit 14 Jahren Foren eine meiner Hauptbeschäftigungen sind, weiß ich, warum einige Foren prosperieren und andere sterben. Ich habe gerade oben im Mod-Talk-Bereich das da gepostet, aber das passt auch hier... ich zitiere mich daher mal selbst:

Es ist auch so, dass so ein Forum von kontroversen Diskussionen lebt, und nicht von Friede, Freude, Eierkuchen, eben nicht davon, dass wir einen finalen Konsens finden.

Mir geht es immer eigentlich nur darum, die Balance zu halten und die Meinungspluralität und den möglichst friedlichen Disput zu sichern. In vielen anderen gewinnt eine aggressiv polarisierte Meinung die Oberhand. Die vertreiben die Opposition und dann geht das Forum ein, weil es stinklanweilig ist, die verbliebene Einheitsmeinung zu ventilieren.

Ich habe keine Zweifel, dass User wie @yamaha4711 oser @HenrySalayne wissen, wovon sie reden. Mein Interesse kann überhaupt nicht sein, denen das Maul zu verbieten... ich bin doch nicht blöd. Das Problem ist eher, die Balance zu halten und Meinungspluralität zu sichern. Muss ein Mikro 500€ kosten, oder reicht nicht, wie yamaha4711 hier im Thread meine persönliche persönliche Erfhrung bereits bestätigt hat, meist ein SM58, weil das bei PA-Kunnden weithin akzeptiert ist? Oder reicht für eine Anfängerband gar ein Mikro für 39€ wenn man weiß, dass dessen Schwachpunkt Handgeräusche sind, das Mikro aber mindestens noch 3 Jahre mit einem sicher auch nicht professionellen Chinastativ für 15€ im Probekeller auf einem Betonboden steht?

Ich denke, man sollte dieser Schülerband nicht sagen: Ein gutes Mikro kostet 500€ und alle Mikros und Stative aus China sind Schrott. Das würde nämlich nicht nur das Ende der Schülerband bedeuten, sondern ist so pauschalisiert auch falsch.
 
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Die grundlegende sache ist, dass man mit Maß und Ziel einem Kunden (und nichts anderes ist einer der eine frage hat auch wenn es eine kostenlose Dienstleistung ist) da hin zu beraten, dass er das für sich richtige findet und ggf. Alternativen aufzeigt oder tipps aus Erfahrung gibt die aber nicht unbedingt den Rahmen sprengen in dem sich manch einer bewegt.

Ich finde es ist ein Riesen unterschied ob einer ne pa für 100PAX sucht ob er Rock spielt oder eine elektro-Party und ob er damit Hobby oder professionelle Arbeit betreibt. Die die gut sind werden über kurz oder lang eh beim profieq.landen wenn sie am Markt bestehen wollen. Die denen es reicht wenn da Matsch aus den boxen kommt werden ihr Hobby wieder einstampfen und versuchen in der bucht ihren Verlust in gewinn umzuwandeln. Sieht man ja immer wieder was da an Massen von unbrauchbaren Sachen für sehr teures Geld feilgeboten werden. Weil sie sich billig versorgt haben und 8 oder 10 noname boxen rumschleppen wo man mit 2 namhaften fullranges mehr klang und Pegel bereitstellen kann.
 
Hallo,

ich verfolge das Thema schon seit ein paar Tagen mit Interesse und melde mich jetzt auch mal zu Wort:

Dass hier in letzter Zeit oft weit über das Ziel hinausgeschossen wird, ist mir auch schon schon aufgefallen. Ich gehöre ja auch zu denjenigen, die bei speziell bei Erstanschaffungen raten, nicht immer das allerbilligste Hausmarken-Material zu kaufen. Oft muss man nur einen kleinen Betrag drauflegen, um halbwegs ordentliches Equipment zu bekommen, deshalb halte ich Tipps wie im überspitzt formulierten Beispiel im Startbeitrag auch für ziemlich daneben.

Für genauso daneben halte ich aber auch das ständige Nachplappern von Kaufempfehlungen ohne eigene praktische Erfahrungen. Aktuelles Beispiel sind die Aktivmonitore aus dieser Serie: https://www.musiker-board.de/threads/the-box-pro-mon-a12-ein-kleines-review.579775/
Ich wage zu behaupten, dass kaum ein User diese Teile wirklich aus eigener Erfahrung kennt, aber trotzdem werden sie immer wieder gebetsmühlenartig verlinkt - aber warum?

Schön ist, dass man im Musiker-Board auch immer wieder auf den ein oder andere "Geheimtipp" aufmerksam gemacht wird, der sich aus der unüberschaubaren LowBudget-Menge positiv abhebt.

Also, was ist eine gute Beratung? Einsatzzweck und Budget beachten, den Fragesteller (speziell Anfänger) von groben Fehlkäufen bewahren. Und vor allen Dingen objektiv beraten!
 
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Gutes Fazit!

Vielleicht noch als Ergänzung:
Wenn man kein Material aus dem angefragten Preis- und/oder Qualitätsniveau kennt, ist es auch eine Option, einfach nichts zu antworten.
 
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Ich habe keine Zweifel, dass User wie @yamaha4711 oser @HenrySalayne wissen, wovon sie reden. Mein Interesse kann überhaupt nicht sein, denen das Maul zu verbieten... ich bin doch nicht blöd. Das Problem ist eher, die Balance zu halten und Meinungspluralität zu sichern. Muss ein Mikro 500€ kosten, oder reicht nicht, wie yamaha4711 hier im Thread meine persönliche persönliche Erfhrung bereits bestätigt hat, meist ein SM58, weil das bei PA-Kunnden weithin akzeptiert ist? Oder reicht für eine Anfängerband gar ein Mikro für 39€ wenn man weiß, dass dessen Schwachpunkt Handgeräusche sind, das Mikro aber mindestens noch 3 Jahre mit einem sicher auch nicht professionellen Chinastativ für 15€ im Probekeller auf einem Betonboden steht?
Ich wusste gar nicht, dass ich zu den militanten Usern gezählt werde... :engel:

Ich stimme vollkommen zu, dass es bestimmt einen großen Personenkreis gibt, auf den genau zutrifft, dass eine günstige Anschaffung ausreichend ist.
Es gibt aber auch genügend Personen, die Geld ansparen, ungeduldig der Anschaffung entgegenfiebern, dann von den günstigen Preisen verlockt werden und am Ende feststellen, dass es doch nicht das ist, was sie wollten. Das wiederholt sich dann einige Male und ich kenne genug, die in Summe für ihre "günstigen" Anschaffungen mehr ausgegeben haben, als für die Sache, die dann ihren Ansprüchen gerecht wurde.
Ich denke, es ist nicht möglich bei dieser Problematik zu einem Konsens zu kommen (ist ja auch unerwünscht; es lebe die Meinungsverschiedenheit!). Manchen reicht ihr günstiges Equipment, andere brauchen den virtuellen Arschtritt, um nicht der Verlockung der günstigen Preise zu verfallen, sondern sich das richtige zu kaufen.
 
Ich wusste gar nicht, dass ich zu den militanten Usern gezählt werde... :engel:
Oh nein. Ich lese hier unten wenig und es gibt auch sonst keine Hinweise, dass du besonders problematisch wärst.

Es gibt aber auch genügend Personen, die Geld ansparen, ungeduldig der Anschaffung entgegenfiebern, dann von den günstigen Preisen verlockt werden und am Ende feststellen, dass es doch nicht das ist, was sie wollten.
Ich gehöre eigentlich zu denen, die völlig verrückt waren. Ich hatte früher kein eigenes Auto und stattdessen jede Menge sündteurer Keyboards und Synthesizer. Aber man muss tolerieren, wenn andere Menschen das anders handhaben.

es lebe die Meinungsverschiedenheit! ... Manchen reicht ihr günstiges Equipment, andere brauchen den virtuellen Arschtritt, um nicht der Verlockung der günstigen Preise zu verfallen, sondern sich das richtige zu kaufen.

So ist es. Und dass Meinungsverschiedenheiten zu härteren Disputen werden können, ist normal und gehört zur Substanz, von dem dieses Forum lebt. Mich interessiert allenfalls, dass diese Dispute fair bleiben und nicht in persönlichen Anfeindungen, Herabwürdigungen oder Beleidigungen ausarten. Im Übrigen ist es Sache seines Publikums, zu entscheiden, ob das Equipment eines Musikers hinreicht... denn das was beim Publikum vom Musiker rüber kommt, ist die Summe seines Könnens plus die richtige Auswahl seines Equipments.
 
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Hi an alle,

für die Beratungsleistung kommt mir hier in der Diskussion ein Punkt zu kurz: Den der eigenen Lernkurve der Fragesteller.
Sicherlich wäre es wünschenswert, wenn man jedem anfragenden Mitglied das optimale Gerät anraten könnte. Viele Frager sind aber kaum in der Lage ihre Anforderungen umfänglich zu beschreiben. Und wenn dann mehr Wunschdenken als realer Bedarf geäußert wird, geht die Beratung in die Vollen.
Meiner Ansicht nach kann nur derjenige die Mehrausgaben für Geräte wertschätzen, der auch einmal Fehler gemacht hat, oder die Grenzen der "billigen" Geräte kennengelernt hat. Und wenn er dann halt zweimal kauft, so what? Dann hat er etwas dafür erhalten, was man jedem nur wünschen kann: eigene Erfahrung.

Also kann man m.E. durchaus günstiges Equipment anraten wenn man dazuschreibt wo man dessen Grenzen sieht. Und es können ja hier sowohl Profis als als andere "Anfänger" ihren Rat abgeben. Das sich dieser unterscheiden wird, liegt auf der Hand. Hier muss man es dem Fragenden überlassen, an welchen Kriterien er sich dann orientiert, bzw. aus Budgetgründen orientieren kann.
 
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Viele Frager sind aber kaum in der Lage ihre Anforderungen umfänglich zu beschreiben.
Richtig, das macht die Sache sehr schwer.

Also kann man m.E. durchaus günstiges Equipment anraten wenn man dazuschreibt wo man dessen Grenzen sieht.
Ich glaube schon, dass wir das tun. Zumindest in vielen Fällen.
NUR: versuch mal einem Blinden zu beschreiben, warum GRÜN eine viel angenehmere Farbe ist als NEONPINK.
Damit meine ich: sehr viele der Anfragenden haben keine Ahnung davon wie z.B. eine gute PA Frontbox zu klingen hat. Aus diversen Gründen heraus.
Entweder weil sie noch nie vorne gestanden sind und bewusst gehört haben, oder weil sie noch nie mit vernünftigem Material gearbeitet haben, oder weil sie sich bislang nicht dafür interessiert haben mit welchem Frontholz die Band xxx oder yyy ihren Frontsound macht.

Und in solchen Fällen kannst du ganz schwer vermitteln, dass eine 12er Box für 1.000 Euro besser klingt als eine für 298 Euro (zumindest in den allermeisten Fällen).
Was wir jedoch vermeiden müssen: so jemand zu sagen, dass es unter 1.000 Euro eigentlich nix gescheites gibt oder dass eine Box für 2.500 Euro nochmal viiiiieeel besser klingt. Das ist kontraproduktiv :bad: und bringt gar nix ausser Frust.
 
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Hi Harry,

nun, ich denke.. sagen kann man das schon... aber der Ton macht hier die Musik.

Ich verkaufe seit 10 Jahren (früher Subwoofer und heute Raumklangsysteme) "HiFi" Produkte und habe jeden Tag Leute an der Strippe die mich fragen warum mein kleinstes Modul bereits 300 Öcken kosten soll, dafür kaufen sie ja sonst den ganzen Verstärker. Hier muss man zaghaft die Leute auf ein Level von Verständnis heben, und sie eben ihre eigenen Erfahrungen machen lassen.
Ich sage dann manchmal, dass es wohl Gründe geben muss, wenn es Hersteller gibt, die für den ähnlichen Zweck Geräte für 9000 EUR anbieten. :) In der Jugend hat man eben mehr Zeit als Geld, später dreht sich das oft und man ist eher gewillt Fehler zu vermeiden wenn man dies mit einem höheren Budget erreichen kann.

Was mir ebenso wie dir in der Hinsicht Hörerfahrung auffällt, ist, dass viele Schrott von gutem Klang kaum zu unterscheiden wissen, Hauptsache "es drückt". Hier sind oft musikalische Verbrechen vorausgegangen, die man mit gutem Equipment kaum retten kann. Wer nur in Kellerdiscos mit Öhringer Brüllboxen Musikhören gewohnt ist, wird keine x tausend EUR für Boxen ausgeben wollen bis er eben selbst den Unterschied gehört hat und ihn schätzt.
Das kann ein sehr weiter Weg sein.

Ich habe letztes Jahr bei meinem PA Verleiher nachgefragt, was er denn für 'ne Gartenparty meines Weibes für Equipment anrät wenn man nicht allzusehr auf den Geldbeutel schauen muss, und habe mir dann eine Kombination aus QSC K12 Tops & KW181 Sub, K&M Stativen & Hybridkabel zugelegt. Das waren ca. 3500 EUR Invest (und damit für hiesige Diskussionen bestenfalls untere Mittelklasse), aber ich erfreue mich jedesmal am guten Klang und den Reserven den mir dieses Set bietet.
Diese Wertschätzung kann man nicht in einem Forum leisten, das ist Lebenserfahrung, eigene Wertebildung und letztlich auch verfügbare Mittel. Dazu braucht man eben viel Zeit und auch den einen oder anderen Fehlkauf.
 
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eine Kombination aus QSC K12 Tops & KW181 Sub, K&M Stativen & Hybridkabel
Na, da würde sich do so mancher die Finger lecken. Bei der Anlage würde ich nicht nein sagen, wenn ich drüber spielen sollte. (Für mich 1 Nummer zu groß).
Und die würde hier im Forum schon als gut und brauchbar gehandelt.

Gruß
Christoph
 
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Das gaaaaaaanz große Problem an der Sache ist doch die, dass die wenigstens entweder die Möglichkeit haben (weil es eben kein Laden gibt, der so etwas führt) oder nicht die Muse wirklich mal einen A/B vergleich zu machen, denn nur da fällt es direkt auf, dass die eine Box Mist ist und die andere annehmbar und wieder andere optimal.

Ich würde zu gerne wissen wieviele der Fragesteller wirklich mal einen direkten A/B Vergleich mit auch höherwertigem Equipment gemacht haben, einfach nur um mal zu hören wie das denn tut und dann selbstverständlich auch mal produktiv.

Man kann viel erzählen und das geschriebene Wort ist sehr geduldig. Wissen wird man es immer nur dann, wenn man es auch wirklich vergleicht und sich auch darauf einlässt zu erkennen, dass es durchaus Produkte gibt, die ihren Preis wert sind.
Nicht alles was teuer ist, ist gut aber gute Dinge sind oftmals etwas teurer.

Allerdings hört es nach oben auch irgendwo mal auf. Auch wir Vermieter müssen wirtschaftlich bleiben und wenn mal eine Box 8k€ kostet, dann rechnet sich das nicht mehr, egal wie gut das Ding ist. Allerdings findet man im Bereich unter 500€ nur sehr sehr sehr selten etwas und die Luft wird auch nicht wirklich dicker, wenn man zwischen 500 - 800 € geht. Alles drüber hat dann schon einen gewissen Anspruch und das hört man in 99% der Fälle auch.
 
Ich würde zu gerne wissen wieviele der Fragesteller wirklich mal einen direkten A/B Vergleich mit auch höherwertigem Equipment gemacht haben

Gute Frage, die ich auch gleich mal um eins weiterdrehen möchte:

Wieviele der Ratgeber haben wirklich mal einen direkten A/B Vergleich mit höher- und wirklich hochwertigem Material gemacht?
 
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Gute Frage, die ich auch gleich mal um eins weiterdrehen möchte:

Wieviele der Ratgeber haben wirklich mal einen direkten A/B Vergleich mit günstigerem Material gemacht?


Nur damit kein falscher Eindruck entsteht: ich halte nix von billigen Chinakrachern. Das sind nach wie vor nur umgebaute Hamsterkäfige.
Aber bei den letzten Besuchen im Thomann PA-Showroom habe ich mir Zeit genommen und war überrascht über diverse günstige Anlagen.
 
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Ein paar kenne ich :D
 

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