Push-Pull Volumepoti - Aktiv-passiv-Umschaltung knackt

Carsten-Bass
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Hallo,
ich hab mir zum testen einen "Harley Benton" Five String FretlessBass gekauft - hier mein Problem:
Beim Push/Pull Volumepoti, hier kann ich von aktiv auf passiv schalten, knallt es beim betätigen aus dem Lautsprecher!
Diesen Bass kann man auch ohne Batterie spielen und der passive Teil funktioniert einwandfrei. Alles Regler funktionieren, sind überall Stereoregler verbaut.
Nun dachte ich mir im Normalspiel - passiv und beim Solo aktiv, aber das Umschalten ist so laut, das man dies vergessen kann, beim Spielen!
Kann man dies irgendwie änderen? Hab zur Zeit keine Erfahrung mit Push/Pull Potis, meine anderen bündierten Bässe sind fix aktiv, oder passiv!
Ist der zweite Bass, den ersten hab ich getauscht, hatte auch noch ein anderen Fehler, aber beide knacksen beim schalten.
Vielleicht ist das auch normal, das man sich vorher entscheidet was man schalten will...
Dank euch schon mal im Voraus
euer Carsten
 
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Hi,

ob das Umschaltknacken bei diesem Bass konstruktionsbedingt "normal" ist weiß ich nicht.
Gut muss man es jedenfalls nicht finden und bei anderen Bässen klappt sowas auch ohne lautes Knacksen (ein ganz leiser Knacks tritt aber auch bei anderen Bässen mal auf).

Gruß Ulrich
 
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Mein Six&Four Bubi V hat das leider auch. Anfang des Jahres war auch plötzlich (genialerweise an einem Samstagabend während eines Gigs) der halsseitige Humbucker tot. Hab ihn daraufhin mangels Zeit vom Experten prüfen und nachlöten lassen. Seitdem ist das Umschaltknacken deutlich leiser geworden, aber immer noch deutlich hörbar.

Den HB Fretless will ich auch kaufen. Bin gespannt...
 
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Hallo,
Danke für eure Antworten!
Was ich gehört hab ist zB dass bei der Gibson Les Paul die auch so einen Push/Pull haben auch laut kracht...
Werde mal alles nachlöten und gegebenenfalls einen anderen hochwertigeren Push/Pull Poti einbauen, ist aber ein sehr komplexer Schaltaufbau mit Platine am Poti - mal schauen!
Der "HB" ist ein B-550FL BK Progressive Series und gibt's auch als 4 String - ich bin sehr begeistert, man muss natürlich gewisse Abstriche machen und flatwound Saiten draufgeben, läßt sich super spielen und klingt voll geil...

LG Carsten
 
Grüß euch...
hier nun eine kleine Erweiterung zu meinem Problem mit dem Knacksen!
Hab nun drei Pedale (Overdrive, Compressor, Chorus) in den Signalweg geschaltet und wenn ich passiv spiele ist alles ganz normal, beim umschalten auf aktiv knallt es im Amp und wenn ich auf einen (ist egal welcher) trete, kracht es auch wieder!
Test ich das ganze mit einem anderen aktiven Bass (nicht umschaltbar), ist alles so wie es sein sollte...
Nun denke ich mir zu viel Output vom Bass, aber auch bei zugedrehten Volume ist das knacksen da!?
Jetzt hab ich zum testen eine DI Box am Ende der Signalkette zwischen geschaltet (In > Direktout), vor dem Amp und Wunder kein knacksen bei den Bodentretern und auch der Bass macht keinen Muckser beim umschalten von passiv/aktiv!
Soll ich das so lassen? Immer die DI vorm Amp?
Vielleicht habt ihr ja noch eine Idee...

Let's Rock
Carsten
 
hatte die gleiche Frage hier auch mal gestellt. Mein Sandberg Elektra knackt auch extrem, beim ERSTEN Umschalten von Aktiv auf Passiv! Damals wurde mir hier gesagt, dass sei zum Teil normal bei aktiven Bässen, da sich da Potentiale entladen, die in den Widerständen bzw Kondensatoren sind, wenn man von Aktiv auf den Passiv-Modus umschaltet.

Konnte sowas auch schon bei Pedalen feststellen. Mein Bass Soul Food knackt auch beim ersten Umschalten. Ich bin mittlerweile einfach dazu übergegangen und schalte beim Einschalten einfach alles bei ausgeschaltetem Amp ein mal ein und aus, danach den Amp an und alles passt. Es knackt wie gesagt bei mir nur beim ersten Mal.

Wenn es bei jedem Umschalten knackt, weiß ich leider auch nicht weiter!
 
Hallo A160
leider macht er das nicht nur beim erstenmal schalten, sondern immer!
Einzige Hilfe bis jetzt ist die DI Box, da funktioniert es wie es sollte...
Werde es mal an einem anderen Amp (kein kl. Amp für zu Haus), mit 450 Watt mit 4x10er Box testen, wie er sich dort verhält...
Wer weiß was da dann ist, aber ich glaube, dürfte das gleiche sein.
LR Carsten
 
okay, dann bin ich auch etwas ratlos. Ich könnte mir noch vorstellen, dass man da mit einem großen Widerstand vielleicht das Knacken vermindern könnte! Gibt hier bestimmt Leute mit mehr Wissen im Bereich der Elektrotechnik und dir da weiterhelfen können. Hatte das aber z.B. bei einem selbstgebauten Pedal, da half es dann, einen Widerstand einzulöten. Oder vielleicht mal eine andere Buchse ausprobieren?
 
Hallo,
was meinst du mit anderer Buchse?
Werde mal einen anderen Amp probieren, werde dann ja sehen was passiert...
Ansonsten arbeite ich mit der DI im Signalweg!
LR Carsten
 
sorry, meinte einen anderen Poti :D Ich würde mich wundern, wenn ein anderer Amp besser wäre, da ich nicht glaube, dass es vom Amp kommt. Aber hey, wenns hilft! Wenns mit der DI geht, würde ich halt so weiter machen.
 
Hello,
Müsste mir sowieso mal die Schaltung genauer anschauen im Bass - vielleicht ist ja eine schlechte Masseführung, oder kalte Lötstelle...
Mit dem anderen Amp glaube ich das auch viel davon abhängt, wie der preamp aufgebaut ist...
Aber ich werde dann das Ergebnis posten.
LR Carsten
 
Hallo,
ich hatte bei meinem Bass auch das Problem, dass es nach der Erweiterung mit zu Aktiv-/Passivbetrieb auch geknackt hat. Ein 1uF-Keramikkondensator in Reihe zum Ausgang des Preamps und gleich dahinter ein 100K-Widerstand gegen Masse haben das Problem behoben.
 
Hallo Natha,

das werde ich mal probieren...
Ist dann ein Unterschied vom Output her, oder ist das gleich?

Hab nun auch mit anderen Amps getestet, immer das gleiche, außer ich gib die DI Box vorm Amp.

LG Carsten
 
Hallo Natha,

das werde ich mal probieren...
Ist dann ein Unterschied vom Output her, oder ist das gleich?

Hab nun auch mit anderen Amps getestet, immer das gleiche, außer ich gib die DI Box vorm Amp.

LG Carsten
Hi,

ein solcher Hochpassfilter (Kondensator im Signalweg, dahinter Widerstand nach Masse) https://de.wikipedia.org/wiki/Hochpass#Hochpass_1._Ordnung beschneidet die tiefen Frequenzen, was aber bei einem Kondensator von 1µF und einem Widerstand von 100kOhm nur theoretische Bedeutung hat (nach der Formel im Link fc = 1 / (2*pi*R*C), da die beschnittenen Frequenzen so gut wie im unhörbaren Bereich liegen.
Insofern sollte sich nach der Theorie hörbar kaum etwas ändern.

VG Ulrich
 
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