Line6 Helix LT & Alternativen

Kannst du schon, dann läuft nur das Signal über die Vorstufe des VT20. Denke allerdings eh nicht, dass du das Potential des Helix über so einen kleinen Übungsamp ausnutzen kannst.
Besorg dir am besten anständige Monitore ;)
 
Zu Fall 1: Ich sehe keine FX-Return Buchse an meine Amp (VOX VT20X). Heißt das etwa, dass ich kein externes Effektgerät an einen solchen Amp anschließen kann?

Interessiert mich nach wie vor ;-)
 
Lt. Anleitung hat das Teil nur einen Aux in. An diesen könntest du einen Modeller anschließen.
 
Lt. Anleitung hat das Teil nur einen Aux in. An diesen könntest du einen Modeller anschließen.

D.h. dann, dass ich nur den Lausprecher meines Vox-Amps, nicht aber auch dessen Verstärker nutzen kann wenn ich ein externes (Multi-)Effektgerät wie den Helix LT anschließe, richtig?
 
Anmerkung: Ich habs noch nicht so mit den Fachbegriffen (Vor-/Endstufe,...), vll kanns daher sein dass ich was frage, was beantwortet wurde weil ich "Nicht-Fachbegriffe" manchmal verwende.
 
D.h. dann, dass ich nur den Lausprecher meines Vox-Amps, nicht aber auch dessen Verstärker nutzen kann wenn ich ein externes (Multi-)Effektgerät wie den Helix LT anschließe, richtig?
So sehe ich das.

Ich sehe nur zwei Optionen:

1) klemm das Teil an den Aux In. Dann wird die interne Vorstufe des Combos übergangen, was aber kein besonderer Verlust ist, weil die Helix das bessere Modeling hat.

Das Problem am Aux ist, dass es nur ein Miniklinken-Eingang ist. Dann bräuchtest du einen Adapter

2) du stellt deinen Vox auf einen möglichst neutralen Cleansound ein und nimmst beim Helix als Vorschaltgerät mit entspr. Einstellungen.

Das Problem ist, dass du zwei Vorstufen seriell geschaltet hast, aber das wäre trotzdem meine Präferenz.

Alternative 3: Du willst/hast 8-900 Steine für eine Helix ausgegeben: Investiere nochmal ein bisschen und kaufe was, das als System Sinn macht. Sonst sind die Perlen (Helix) vor die Säue (der Vox 8" Spekaer) geworfen.


just my 2 Pfennig...:)
 
Interessiert mich nach wie vor ;-)
Ich zitiere mich mal selbst...:
Kannst du schon, dann läuft nur das Signal über die Vorstufe des VT20. Denke allerdings eh nicht, dass du das Potential des Helix über so einen kleinen Übungsamp ausnutzen kannst.
Besorg dir am besten anständige Monitore

Es macht einfach kaum Sinn ein Effektgerät wie das Helix über so einen billigen Übungsamp laufen zu lassen. Das ist rausgeworfenes Geld.
 
Es macht einfach kaum Sinn ein Effektgerät wie das Helix über so einen billigen Übungsamp laufen zu lassen. Das ist rausgeworfenes Geld.
Wie sieht es aus, wenn ich eine 12" Combo nehme, wenn ich den Schwerpunkt darauflege guten Gitarrensound zu haben und die Musikwiedergabe zweitrangig ist? Mir ist klar, dass der Lautsprecher des Combo färbt. Aber tut das ein PA-Lautsprecher nicht auch, nur vll weniger?

Natürlich mag ich nach wie vor eine "Universallösung", sprich wo alle genannten Anforderungen möglichst gut erfüllt werden. Ansonsten, wie erwähnt, bin ich bereit mehrere Geräte zu nutzen. Nur hab ich da noch nicht so den Überblick (PA, Studiomonitore, Gitarrencombo...), also welche Kombination am geeignetsten wäre, um nicht zb den Helix LT einzuschränken.

Gibt es einen Unterschied, wenn man direkt zb mit dem Helix LT in einen PA-Lautsprecher spielt oder wenn man eine Combo per Mikrofon abnimmt und über den PA-Lautsprecher wiedergibt? Hab letzteres bislang nicht ausprobiert, daher bin ich gespannt was ihr Erfahrenen dazu sagt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Über eine vernünftige Gitarrenbox geht das natürlich, einen Vox VT20 würde ich da allerdings nicht zu zählen.
Dann musst du halt die Boxensimulation am Helix ausschalten. Du kannst das auch trennen und gleichzeitig ohne Simulation in die Box und mit Simulation in die PA.
Nachteil: Du hörst nicht das was in die PA geht - muss nicht schlimm sein, aber dann sollte man vorher gut testen.

Wenn du die Box abnimmst, schränkst du dich schon sehr ein. Gerade bei Sounds Richtung AC30 oder verschiedenen Fender-Amps macht die richtige Box eine Menge vom Sound aus. das kannst du dann natürlich nicht simulieren. Zudem laufen dann auch alle Effekte über die Gitarrenbox. Reverb und Delay machen aber eigentlich etwas mehr her, wenn sie direkt in die PA gehen.

Wofür willst du das Helix denn überhaupt benutzen? Zuhause, Proberaum, Live?
Ganz grob...: für zuhause Studiomonitore, für Proberaum und Live Floormonitore und/oder Gitarrenbox. Mit den Routing-Möglichkeiten des Helix geht auch beides gleichzeitig.
 
Dann musst du halt die Boxensimulation am Helix ausschalten.

Wieso muss die unbedingt ausgeschaltet werden? Die kann man doch anlassen unter Berücksichtigung, dass die Combo-Box die Box-Simulationen des Helix mitfärbt? Wobei ich denke dass eine PA Box auch mitfärbt, nur wahrscheinlich deutlich weniger als eine gitarrenbox die eben auf gitarransound ausgelegt ist, oder?
 
Du musst überhaupt nichts, das wird erfahrungsgemäß nur nicht gut klingen, wenn du ein Signal mit Boxensimulation über eine Gitarrenbox schickst.

Gitarrenboxen haben einen extrem „schlechten“ Frequenzgang, da bleibt einfach nicht viel mehr übrig.

Kannst es natürlich einfach ausprobieren?
 
Kannst es natürlich einfach ausprobieren?

Hab ich nun und ein wenig interessant ist schon, auch wenn vll nicht ganz so spektakulär. Aber das Feeling eben eine Gitarrenbox zu spielen ist da. Beim Spielen direkt über die PA hab ich den Eindruck, dass der Klang nicht so echt ist bzw. klingt distanziert.
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Wenn du die Box abnimmst, schränkst du dich schon sehr ein. Gerade bei Sounds Richtung AC30 oder verschiedenen Fender-Amps macht die richtige Box eine Menge vom Sound aus. das kannst du dann natürlich nicht simulieren. Zudem laufen dann auch alle Effekte über die Gitarrenbox. Reverb und Delay machen aber eigentlich etwas mehr her, wenn sie direkt in die PA gehen.
D.h. den Unterschied, auch wenn die Wiedergabe jeweils am Ende über die PA erfolgt, hört man, also ob per Mikro angenommen oder direkt in die PA mittels Preamp (bsp Helix lt) gespielt wird?

Wofür willst du das Helix denn überhaupt benutzen? Zuhause, Proberaum, Live?
Ganz grob...: für zuhause Studiomonitore, für Proberaum und Live Floormonitore und/oder Gitarrenbox. Mit den Routing-Möglichkeiten des Helix geht auch beides gleichzeitig.
Hauptsächlich zuhause (live) oder auch mal woanders (zb bei kleineren Veranstaltungen wie Geburstagen...). Derzeit also vor keinem großen Publikum :D
 
Ein Gitarrensound setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen (die Gitarre selbst jetzt mal ausgenommen):
Vorverstärker - Endstufe - Box - Mikrofon

Jedes Teil hat einen nicht zu kleinen Einfluss auf den Sound.
Wenn du also die maximale Flexibilität haben willst, macht es Sinn sämtliche Komponenten durch das Helix zu simulieren.

Sobald du eine "richtige" Gitarrenbox verwendest, legst du damit auch einen Teil deines Sounds fest.
Eine Fender-Simulation über eine Marshall 4x12 Box wird nie so klingen wie ein Fender-Combo.

Das muss du halt selbst wissen, wie weit flexibel du sein willst oder musst.

und ja - das Feeling über eine Monitorbox ist natürlich ein anderes, weil du da den Sound einer mit einem Mikro abgenommenen Gitarrenbox hörst und nicht das aus einer Gitarrenbox direkt.
Muss man sich ein wenig dran gewöhnen (und gute Monitorboxen benutzen).

Es gibt nicht die eine Lösung, die für alle funktioniert.
Wenn du nur zuhause spielst, würde ich mir Studiomonitore kaufen (so Richtung Neumann KH120, Genelec 8320).
In einer Band spielen noch dutzende andere Faktoren rein (Musikrichtung, Probelautstärke, In-Ear-Monitoring)...

Ich spiele selbst in meiner Band ein Pod HD500 in einen Line6 DT25 (also eine Röhrenendstufe) und dann in eine Marshall 2x12er Box.
Warum?
Ich benötige die Flexibilität von zahlreichen Boxensimulationen nicht, sondern benutze ausschließlich einen Grundsound.
Allerdings nutze ich recht viele Effekte und auch häufiger welche die auf den Click des Drummers synchronisiert werden. Deswegen Modelling...
Das ist aber nur eine Möglichkeit von vielen - und funktioniert eben in meiner Band so.
 
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Ist denn der von einer Gitarrenbox abgenommene und über die PA wiedergegebene Sound derselbe wie der Sound direkt aus dem Helix LT (oder eines anderen Modelling-Floorboards) ?

Der Helix LT enthält also Sounds, die von echten Gitarrenboxen per Mikrofon abgenommen wurden, richtig? D.h. die Sound des Helix LT wurde nicht nur auf dem PC gebastelt sondern haben als ursprüngliche Quellen echte Gitarrenboxen usw ?

Ich sehe schon, dass es darauf hinausläuft, was einem wichtiger ist: Die Flexibilität oder echter Gitarrensound. Vielleicht wird man eines Tages, wenn die Modelling-Technologie noch firtgeschrittener ist, sich diese Frage nicht mehr stellen müssen. Gespannt bin.
 
Ist denn der von einer Gitarrenbox abgenommene und über die PA wiedergegebene Sound derselbe wie der Sound direkt aus dem Helix LT (oder eines anderen Modelling-Floorboards) ?
Grundsätzlich... ja. zumindest wird im Publikum niemand den Unterschied merken.

Der Helix LT enthält also Sounds, die von echten Gitarrenboxen per Mikrofon abgenommen wurden, richtig? D.h. die Sound des Helix LT wurde nicht nur auf dem PC gebastelt sondern haben als ursprüngliche Quellen echte Gitarrenboxen usw ?
Ähm, sämtliches Modelling beruht auf der mathematischen Beschreibung des Verhaltens einer Box und eines Verstärkers. Das wird natürlich "am PC gebastelt" (wie soll man sonst programmieren?), beruht auf Messungen der realen Objekte.
Bei Boxen gibt es zudem die Möglichkeit eigene Boxenmodelle - sogenannte Impulse Responses - zu laden.

Ich sehe schon, dass es darauf hinausläuft, was einem wichtiger ist: Die Flexibilität oder echter Gitarrensound. Vielleicht wird man eines Tages, wenn die Modelling-Technologie noch firtgeschrittener ist, sich diese Frage nicht mehr stellen müssen. Gespannt bin.

Nein, eigentlich nicht... weiß auch nicht wo du das gelesen haben willst. Es ist richtig, dass das Spielgefühl über eine Monitorbox anders ist. Das ist aber prinzipbedingt.
Ansonsten sind Helix, Axe-FX oder Kemper auf einem Level, auf dem das eigentlich von einem richtigen Verstärker nicht mehr zu unterscheiden ist.
Live oder im Bandkontext erst recht nicht mehr.
 
Du kannst auch über die FX Loops Backing Tracks einspielen, hab das aber auch noch nie getestet.

Thorsten

Hat das inzwischen mal jemand getestet? Oder ist der einzige Weg den Aux-In zu ersetzen die zu Beginn genannte USB-Methode, wie auch immer das funktionieren mag? Hab gerade erst festgestellt, dass das LT in der Tat keinen Aux In hat und bin doch etwas sehr überrascht darüber :dizzy:
 
Hat das inzwischen mal jemand getestet? Oder ist der einzige Weg den Aux-In zu ersetzen die zu Beginn genannte USB-Methode, wie auch immer das funktionieren mag?

Geht prima über USB !
 
Geht prima über USB !

Wie genau darf ich mir das vorstellen? Bzw. eher gefragt: Welche Voraussetzungen gibts da usw.? Also gehen dann sämtliche Sounds vom PC zum Helix (so wie ich es bräuchte)?
 
Wie genau darf ich mir das vorstellen? Bzw. eher gefragt: Welche Voraussetzungen gibts da usw.? Also gehen dann sämtliche Sounds vom PC zum Helix (so wie ich es bräuchte)?

Hab die Helix-Software installiert und den Helix LT über USB an meinen PC angeschlossen. Dann als Wiedergabe-Medium eben den Helix LT auswählen (Vorsicht: Wird gleich auf max. Lautstärke in Windows eingestellt!). Dann einfach den gewünschten Song, z.B. über Youtube, laufen lassen. Nicht vergessen, dass man die Lautstärke noch zusätzlich durch die jeweiligen Regler des Helix LT und Lautsprecher beeinflussen kann. Kannst dann dazu Egitarre spielen, vorausgesetzt das Gitarrenkabel ist in der richtigen Buchse :) Welche das ist, sollte aus der Bezeichnung locker ersichtlich sein.

Wenns noch genauer sein soll: Die Lautsprecherkabel ins 1/4 Out jeweils einstecken oder Kopfhörer in entsprechende Buchse.. keine Ahnung was genau vorhast :-D
 
Grund: Korrekturen und Ergänzungen
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