Lautstärke beim Spielen anpassen - Volume Pedal und Alternativen

Ich bin grundsätzlich für Vol.-Regler an der Gitarre. Aber wie schon erwähnt, gibt es Fälle für das Volumenpedal im Effektweg des Amps. Hier eine praktikable Lösung für das Verstellen per Fuß (Riesenpotiknopf), sodass man eine optische Kontrolle über die Einstellung behält. Mit etwas Übung kann das auch live feinfühlig genug regeln. Soundfetischist Scott Henderson benutzt aktuell dieses Teil:




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Statt
 
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Hier eine praktikable Lösung für das Verstellen per Fuß (Riesenpotiknopf), sodass man eine optische Kontrolle über die Einstellung behält. Mit etwas Übung kann das auch live feinfühlig genug regeln.

Ich habe ein EHX Signal Pad und es damit mal probiert, aber das hat nicht richtig geklappt.
 
Ob dein Zeug überhaupt dynamisch reagiert ist die Frage..
Nicht jede Gitarre läßt sich sauber herunter regeln und nicht jedes pedal und jeder Amp reagiert sauber auf eine Signal Veränderung

Erzähl doch mal was du überhaupt nutzt..

Gitarre... Pedale... Amp...
 
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Gitarre ist meine DH Junior Racer (siehe Signatur, Suhr Doug Aldrich Humbucker) und (selten) eine Gibson Les Paul. Pedale im Normalfall nur ein HoF mini in der FX-Loop, bei Soli noch ein MXR Carbon Copy (FX-Loop) und ein VFE Standoud als Mid-Boost (vor dem Amp). Verstärker ist ein Laboga The Beast 30W plus. Eigentlich schon Sachen, die recht dynamisch reagieren, soweit ich sie bisher vergleichen konnte. Ist ja clean auch kein Problem, aber bei ausreichend Zerre sieht die Sache eben anders aus.
 
ich verwende ein volumenpedal im loop.
mein amp hat zwei master, master 1 ist für standard lautstärke, master 2 für solos.
die gesamtlautstärke, in abhängigkeit zur band mache ich mit dem volumen pedal.
 
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So, ich habe nun noch einmal getestet.
  • Gitarren-Volume funktioniert nicht. Das Gain der Verzerrung ist zu hoch, an der Lautstärker ändert sich praktisch nichts, nur die Zerre ändert sich.
  • EQ als Mid-Boost. Funktioniert gut, wenn ich im Refrain etwas mehr Gas gaben will. Leiser geht damit aber nicht.
  • Volume Pedal: Ich habe das Boss FV-50 getestet. Das einstellbare Minimalvolumen ist absolut notwendig. Trotzdem ändert sich Gefühlt vor allem auf dem letzten Stück Pedalweg das Volumen am meisten und damit wird das Einstellen wie befürchtet schwer. Ist da ein Log-Poti drin? Gibt es andere Pedale, die da besser wären?
Falls ihr eine Idee habt, teste ich die gerne auch noch. Sonst steht derzeit nur noch das EWS Subtle Volume Control auf der Liste.
 
Es gibt doch auch solche Minusbooster....also die leiser statt lautet machen das in Kombination mit dem EQ hast du dann 3 Lautstärken.
 
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Es gibt doch auch solche Minusbooster....also die leiser statt lautet machen das in Kombination mit dem EQ hast du dann 3 Lautstärken.
Stimmt, ich kann auch ein zweites EQ-Pedal dafür nutzen. Habe ich auch schon überlegt. Etwas mit mehreren Stufen oder kontinuierlich wäre mir trotzdem lieber.
 
In mehreren Stufen wäre z.B. mehrer Booster im Loop als Kaskade schalten...kann man evtl als Bausatz auch etwas platzsparender gestalten. volumenpedal hat halt immer den Nachteil das man immer genau den Punkt treffen muss.
Ich hab zwei Vol/Dist. Pedale die sich sehr angenehm regeln lassen aber auch da denke ich ist es schwierig.
Kann man dich nicht eins bauen(oder gibt es sowas sogar) wo man eine LED Anzeige hat.
 
Hast du schon mal ein Deeflexx probiert?
Ich hatte auch das Problem, seitdem ich eins hab hört die ganze Band das gejaule meines Amps.
Beim ersten Gig mit dem Deeflexx meinte der Drummer "Alter was hast du mit deinem Amp gemacht, der Hund ist laut". Tja, das von einem Drummer zu hören ist als Kompliment aufzufassen :). Außerdem ist's bei kleinen Gigs, bei dem man vielleicht die Amps nicht abnimmt bzw. nicht zu laut, daß dein Sound im ganzen Raum gehört wird.
Hätt mir nie gedacht, daß das so einen Unterschied macht aber die Teile wirken Wunder und du hörst jede Nuance deines Spiels.
Vielleicht kannst du dir zum testen eins borgen. Ich hatte das Glück, daß mir ein Kollege seins borgte und bestellte darauf gleich eins, da der "Effekt" der Wahnsinn war.
 
Den Deeflex finde ich auch sehr gut, deshalb mal als Empfehlung den Daumen hoch! Einen Haken hat das Teil dennoch, denn auf kleinen Bühnen wird es etwas eng. Ich denke nämlich, dass es vielleicht doch ein psycho-akustisches Problem ist, was unseren TE umtreibt.

Volumenpedal:

Zwischen Gitarre und Amp und hinter den Effekten reduziert man nur das Volumen zum Amp und die Effektkette bleibt unangetastet, wird leiser. Rückwirkungen auf den Preamp und die Endstufe sind dabei vorhanden.

Volumenpedal zwischen Gitarre und Pedalboard reduziert das Gitarrenvolumen, was dann auch die Effekte auf dem Pedalboard beeinflußt. Und es macht schon einen Unterschied, ob ich das Volumenpoti an der Gitarre verwende, je nach Schaltung, weil dann z.B. auch die Pickups einzeln weniger Ausgangsleistung haben können (ok, Floh-Husten).

Volumenpedal im seriellen Loop reduziert die Lautstärke des Preamps vor der Endstufe.

Ich denke jedoch, dass die vom TE gewünschten Abstufungen eher etwas mit der Durchsetzungsfähigkeit im Bandgefüge zu tun haben. Oftmals glaubt man als Gitarrero, dass man nicht mehr wahrgenommen wird, weil man sich selbst nicht so gut hört. Im Gesamtsound klingt es trotzdem rund. Daher ist der Test mit dem Deeflexx wahrscheinlich eine gute Option. Und kontrollieren, ob der Höreindruck wirklich mit dem korrespondiert, was man zu hören glaubt. Da hilft ein Monitor allein für das Gitarrensignal (den habe ich immer).

Und es ist auch eine gute Idee zu unterscheiden, ob man mit einem hohen Gain oder einem cleanen Amp spielt, wo die Pedale die Verzerrung bestimmen.

Im letzteren Fall sind Clean Boosts eine gute Sache. Will man jedoch feinfühliger vorgehen, braucht man ein Volumenpedal, welches nicht so leicht verstellbar ist und einen ausreichenden Regelweg zur Verfügung stellt.

Von all dem abgesehen, ist es aber fraglich, ob man live dann auch so diszipliniert ist, dass man die Wunschlautstärke immer wiederholbar hinbekommt. Das ist ja auch von der Location abhängig...
 
Ja, es geht natürlich um Hörbarkeit im Mix. Wir haben das im Probenraum schon recht gut aufgestellt. Meine 2x12 hat Diffusoren eingebaut und strahlt zur Seite zu mir. Außerdem wird sie mit Mikro abgenommen und wir haben alle Instrumente auf den Monitor. Wenn die Gitarre mir zu laut oder zu leise erscheint, dann geht es den anderen in der Band genau so.

Mein aktueller Stand sind zwei EQ Pedal am Ende der FX Loop. Eins als Mid Boost, eins das den Pegel über alle Frequenzen etwas senkt. Damit bin ich bei der letzten Probe recht gut durch die Setlist gekommen. Das wird wohl mein Setup fürs nächste Konzert. Trotzdem werde ich weitersuchen und probieren, wie ich eine eher stufenlose Anpassung hingekomme.
 

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