Townes Van Zandt - Tecumseh Valley

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Ladies and Gentlemen,

ich war vor Ewigkeiten hier im Gesangsforum unterwegs und habe mich mit wenig Erfolg an der Singerei versucht. Damals musste ich im Leben dann andere Prioritäten setzen, und das Projekt Singen hat sich dann irgendwie im Sand verlaufen. aber irgendwie hat mich der Traum, noch in diesem Leben halbwegs erträglich singen zu lernen, nie ganz verlassen, und nun hab ich das Projekt wieder ausgegraben.

Ich habe mal spontan einen meiner liebsten Songs aufgenommen. Ich habe mich dabei selbst auf der Gitarre begleitet. Wenn Ihr bereit seid, es Euch anzuhören, bin ich für jede Kritik dankbar. Ich weiss, dass ich sehr, sehr schlecht bin, und ich habe eine ziemlich dicke Haut, also müsst Ihr mich nicht schonen!

https://soundcloud.com/user-615496589/tecumsehvalley

Danke!
 
Eigenschaft
 
Hey,

erstmal Respekt für den Mut für das Einstellen.
Hast du Gesang und Gitarre gleichzeitig aufgenommen? Falls ja, würde ich beide Spuren trennen.
Gesanglich haut es mit den Tönen nicht hin, die Gitarre ist soweit eigentlich schön gespielt.

Wenn du damit Schwierigkeiten hast die richtigen Töne im Gesang zu treffen, dann würde ich die Melodie auf der Gitarre lernen und mir die Töne einprägen, falls diese nicht im "Ohr" liegen sollten.
Die Aufnahmequalität von Gitarre und Stimme ist soweit echt gut (Damit meine ich das Mixing).

vlg Matze
 
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Wenn Ihr bereit seid, es Euch anzuhören, bin ich für jede Kritik dankbar.
Die ersten 30 Sekunden habe ich gehört. Der Klangqualität ist gut. Intonation und Rhythmik/Phrasierung sind noch nicht so gut. Ich schätze, das ist ganz normal, wenn man "noch nicht so weit ist". Bleib dran und viel Spaß dabei. Das wird sicher schnell ein ganzes Stück besser. :) Der Feinschliff danach dauert dann dann wieder länger.
 
Ich weiss, dass ich sehr, sehr schlecht bin

Also ehrlich gesagt, finde ich eigentlich alles sehr gut, bis auf die falschen Töne. Stimme, Tragfähigkeit, Ausdruck und Artikulation finde ich gelungen und authentisch, wie man heute inflationär sagt. Bei dir stimmt es aber.

Ich habe mir auch mal das Original angehört. Man muss zu deinen Gunsten sagen, dass die Art und Weise, wie van Zandt phrasiert und intoniert, alles andere als einfach zu reproduzieren ist. Das ist eine Mischung aus erzählen und singen, die keinem starren Muster folgt und daher trotz des geringen tonalen Umfangs abwechslungreich ist. Und auch seine Intonation ist nicht die beste, was bei diesem Stil aber auch nicht das wichtigste ist.

Und: :eek: Mann ey, bei Minute 1:05 hast du mich echt erschreckt. Da kommt so ein seltsames Geräusch, von dem ich dachte, es käme aus meinem System. Ich hätte beinahe meinen Virenscanner gestartet.
 
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Also ehrlich gesagt, finde ich eigentlich alles sehr gut, bis auf die falschen Töne. Stimme, Tragfähigkeit, Ausdruck und Artikulation finde ich gelungen und authentisch, wie man heute inflationär sagt. Bei dir stimmt es aber.

Ich habe mir auch mal das Original angehört. Man muss zu deinen Gunsten sagen, dass die Art und Weise, wie van Zandt phrasiert und intoniert, alles andere als einfach zu reproduzieren ist. Das ist eine Mischung aus erzählen und singen, die keiner starren Regelmäßgkeit folgt und daher trotz eines geringen tonalen Umfangs abwechslungreich ist. Und auch seine Intonation ist nicht die beste, was bei diesem Stil aber auch nicht das wichtigste ist.

Und: :eek: Mann ey, bei Minute 1:05 hast du mich echt erschreckt. Da kommt so ein seltsames Geräusch, von dem ich dachte, es käme aus meinem System. Ich hätte beinahe meinen Virenscanner gestartet.

Vielen Dank für Deine lieben Worte! Wie kann ich es denn hinbekommen, dass ich die Töne besser treffe? Kommt das mit der Zeit, wenn man viel singt? Eigentlich sind meine Ohren relativ gut, ich spiele viel nach Gehör auf der Gitarre.

Die Originalversion ist natürlich das Original...;-) aber hör Dir mal Josiah Early an:



Bei 1:05 bekam ich eine Nachricht über Messenger, und das Programm hat das einfach aufgenommen. Wenn es Dich etwas tröstet: es war die Nachricht einer schönen Frau...aber nicht Caroline! ;-)
 
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Wie kann ich es denn hinbekommen, dass ich die Töne besser treffe? Kommt das mit der Zeit, wenn man viel singt? Eigentlich sind meine Ohren relativ gut, ich spiele viel nach Gehör auf der Gitarre.

Bei einem Instrument drückst du eine Taste und es kommt der Ton, in deinem Fall Gitarre...
Beim Gesang sind deine Stimmbänder dafür verantwortlich den Ton zu produzieren. (Genaugenommen eigentlich das Gehirn, das die Stimmbänder ja kontrolliert...)
Da hilft nur, wenn man die richtigen Töne der Melodie mit einem Instrument abgleicht... Ein gutes Gehör, sollte aber hören, wenn ein Ton schief gesungen ist.
Beim Benden der Saiten einer Gitarre hört man das ja auch, wenn der Ton nicht sitzt.

Und hier greift dann das, was der Vorposter schrieb: Üben.
 
I'm back....

Ich hatte die Möglichkeit, mich mal mit meiner Freundin auszutauschen, die klassisch ausgebildete Altistin ist, und sie meinte mir, dass ich versuchen sollte, meine Stimme etwas höher zu schieben, da ich von der Veranlagung eher hoch liege. Habe also das ganze Stück einen ganzen Ton nach oben transponiert:

https://soundcloud.com/user-615496589/tecumseh1608203

Hört Euch bitte nicht nur die ersten Takte an. Ich habe das Gefühl, dass ich später etwas selbstsicherer bei der Aufnahme geworden bin. Und: ich bin immer noch Anfänger und will das hier nicht als publikumsreif präsentieren. Ich würde nur gerne wissen, ob ihr jetzt wegen der anderen Tonart eine Veränderung merkt.

Danke im Voraus für Eure Geduld und Eure Hilfe!
 
Hallo Rude,

die höhere Lage klänge besser, da deine Stimme helle Nuancen besitzt (Hell heißt nicht hoch). Das Gesungene wirkt auf mich bemühter als vorher. Beansprucht halt mehr den Kehlkopf.

Ich hoffe, dass das kurze Feedback Dir hilft.
 
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Weiß nicht so recht, ob das jetzt besser ist. Vlt schlägt das "Geiere" (sorry, aber k.A. wie ich das bezeichnen soll - Halt, wenn der Ton nicht getroffen wird und es dann irgendwie hin- und her schwankt) etwas weniger aus Aber da ist immer noch sehr viel daneben.
Hier hilft wirklich nur permanentes Üben und das über Monate. Du hast ja jetzt professionelle Hilfe ;)
Ob das mit der Tonhöhe besser passt, musst du testen. Das ist - zum. bei mir - auch tagesformabhängig. Allerdings gehe ich für mich mit dem Capo max bis zum 2. Bund. Aber ich habe auch eine eher tiefe Stimmlage.
Für die Sängerin ist der 4. Bund die Grenze - höher klingen aus meiner Sicht auch höherwertige Gitarren einfach nicht mehr vernünftig. Da muss man halt schauen und experimentieren.
Was ich auch immer wieder sage - Songs raussuchen, die zur eigenen Stimme passen. Und das sind nicht unbedingt Lieder, die einem primär gefallen. Frag doch mal die Bekannte - welche dich ja in natura hört, was noch mal ein bischen anders ist - was sie dir für deine Stimmlage als Lieder empfehlen würde. Oder ihr geht Lieder durch, die du gerne machen würdest und sie sagt dazu, welche erst mal geeigneter scheinen.
 
Ich würde nur gerne wissen, ob ihr jetzt wegen der anderen Tonart eine Veränderung merkt.

Na klar. Ich merke eine Veränderung der Tonhöhe. :)

die klassisch ausgebildete Altistin ist, und sie meinte mir, dass ich versuchen sollte, meine Stimme etwas höher zu schieben, da ich von der Veranlagung eher hoch liege.

Jaja, die klassisch ausgebildeteten Altistininnen kennen sich aus mit traurigen Cowboyliedern .;)

Du kannst gerne schieben, wohin du magst. Aber das Problem mit der Intonation bleibt. Und das liegt an mangelnder Stabilität und/oder daran, dass du nicht weißt, welche Töne du singen musst und daher auf gut Glück singst oder den Ton während des Singens "suchst". MAnche Töne verschuderst du auch einfach, da könnte ein bisschen mehr Pingeligkeit bereits helfen. Vielleicht könnte deine Freundin hierbei als Kontrollinstanz behilflich sein. Das wäre für den Anfang sinnvoller, als am Klang rumzudoktorn.
 
Eigentlich sind meine Ohren relativ gut ...,

Klar kann man mit guten Ohren auch Töne beim Singen nicht treffen, weil man den Ansatz schon nicht trifft.
Aber mit guten Ohren korrigiert man den Ton dann, während er klingt.

Da dies bei Dir fehlt, würde ich - als nicht-Gesangspädagoge - empfehlen: Unbedingt mehr Gehörschulung als irgendetwas anderes.

LG
Thomas
 
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Kleiner Nachtrag:

Ich würde nur gerne wissen, ob ihr jetzt wegen der anderen Tonart eine Veränderung merkt.

Mir fällt hier der Begriff "Vermeidungsstrategie" ein.

Der Klang der Stimme in der zuerst gewählten Tonart wurde ja von niemandem kritisiert. Ausgerechnet daran etwas zu verändern, umgeht das Problem. Beide Tonarten sind okay. Nimm die, die dir mehr Spaß macht. Aber mach nicht den Fehler, nur an den Sachen zu werkeln, die dir halbwegs leicht fallen. ;)
 
Mit Gehör und der eigenen Stimme ist das so eine Sache. Die sitzen wahrscheinlich zu nah beieinander :tongue:
Bei anderen höre ich falsche Töne relativ gut, aber bei mir leider nicht immer :confused:
Am "Vermeiden" sehe ich an sich nichts Schlechtes. Ich versuche auch höhere Lagen zu vermeiden und mich gesanglich in meiner Wohlfühlzone zu bewegen. Bei einem Anfänger halte ich das sogar für noch wichtiger .
 
Am "Vermeiden" sehe ich an sich nichts Schlechtes. Ich versuche auch höhere Lagen zu vermeiden und mich gesanglich in meiner Wohlfühlzone zu bewegen.

Das ist ein anderes Thema. Die Range ist anatomisch begrenzt und nicht jeder hat Bock darauf oder ist darauf angewiesen, diese Grenze auszuweiten. Solange dabei trotzdem was Hörbares rauskommt, nenne ich das nicht "vermeiden", sondern einen bewussten Umgang mit den eigenen Fähigkeiten. Aber Töne treffen muss man nun mal eingermaßen in den Griff bekommen - da hilft keine Vermeidung. Außer, gar nicht erst zu singen.
 
Ich nenn das eher den bewussten Umgang mit den eigenen Unzulänglichkeiten :D
 
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Ich fand die zweite Version tatsächlich etwas besser. Ich habe mir die erste und die letzte Minute angehört, die letzte hat mir besser gefallen.

Und sagen wir mal so, da sind ja nicht alle Töne falsch, sondern auch einige richtige und schön gesungene dabei. Aber wie wäre es mit einem einfachen melodischen Lied zu probieren, ohne Sprechgesang - keine Ahnung, "alle meine Entchen" oder irgendwas anderes, aber eben einfach und melodisch. Wenn das sauber klappt (benütze die Altistin zur Kontrolle ;-) ), nimm halt ein etwas schwierigeres Liedchen usw.

lg
Kristina
 
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vielleicht würde ein einfaches langsames skalentrainig bei der intonation helfen?

mein gesangslehrer ist da sehr akribisch und wir hängen solange auf einer tonhöhe fest, bis sie akkurat gesungen ist
 
mein gesangslehrer ist da sehr akribisch und wir hängen solange auf einer tonhöhe fest, bis sie akkurat gesungen ist
in einem Stück oder bei der Einsingübungen?
Es liegt ja nicht immer direkt an der Höhe, dass etwas unsauber gesungen wird.
 

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