Townes van Zandt - If I needed you (BEGINNER)

von Rude Mood, 30.07.20.

  1. Rude Mood

    Rude Mood Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.20   #1
    Nachdem ich vor einigen Tagen eine kleine Aufnahme von mir gepostet habe und von allen die (absolut gerechtfertigte) Kritik bekommen habe, dass die Intonation sehr schlecht ist, poste ich heute noch einen Song von Townes van Zandt. Ich habe mir dieses Mal mehr Mühe gegeben, die Töne zu treffen. Ob es besser ist, müsst Ihr entscheiden. Ich bin für jede Kritik offen. Bitte denkt daran, dass ich noch am Anfang des Weges stehe und mir im Klaren bin, dass ich schlecht bin.

    Danke im voraus für Eure Beiträge!

    https://soundcloud.com/user-615496589/needed300720
     
  2. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.20   #2
    Hallo...
    hab mir jetzt Beides angehört...
    Ich merke tatsächlich eine Verbesserung bez. der ersten Hörprobe.
    Es sind immer noch eine Menge schiefe Töne zu hören, die schon allein ob der Songstruktur auffallen, da viele Worte/Silben lange gehalten werden (müssen).
    Du hast eine angenehme Folk Stimme und das "Treffen" und "Halten" ist m.E. eine reine Übungssache und das dies funktioniert, merkt man ja schon an den beiden Beispielen.
    Versuch doch mal, Gitarre und Vocals nacheinander aufzunehmen, um dich vollstens auf den Gesang konzentrieren zu können. (Zur Technik des Recordens dazu gibts hier ggf. auch gute Tipps).
     
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  3. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 31.07.20   #3
    Hallo @Rude Mood

    Was die Intonation angeht, kann ich ehrlich gesagt leider keine Verbesserung zur vorigen Hörprobe feststellen. Es hätte mich auch stark gewundert, wenn sich das Problem nach drei Tagen relativiert hätte.

    Eine Verbesserung ist es allerdings zu deinen ersten Hörproben von vor sieben Jahren (Billy the kid / Bigiron). Vor allem, was die Stimme selbst angeht.
     
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  4. Rude Mood

    Rude Mood Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.07.20   #4
    Danke. Ich habe Glück gehabt, da eine alte Freundin von mir, die klassische Geige und Gesang studiert hat, sich nun dazu bereit erklärt hat, mich zu coachen. Sie meinte, dass das relativ normal ist mit den schiefen Tönen am Anfang und es eigentlich nur sehr wenige Menschen gibt, die es instinktiv können. In der Regel sind das die Leute, die in ihrer Kindheit sehr intensiv mit Musik in Berührung gekommen sind und für die deswegen das Singen etwas völlig natürliches darstellt. Sie hat gesagt, dass ich mich darauf konzentrieren sollte, mit mehr Luft bei den höhen Tönen zu singen und dass ich versuchen muss, meine Resonanzräume im Körper zu öffnen.

    Danke. Vielleicht ist das auch dem Alter geschuldet. Wie gesagt hat damals meine Leben einen anderen Verlauf genommen, und ich musste das Projekt Gesang etwas auf Eis legen. Leider...
     
  5. Frank-vt

    Frank-vt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.07.20   #5
    Habe jetzt nicht alles gehört, aber da ist schon Einiges sehr schief und nicht publikumsreif.
    Um das zu ändern, hilft nur permanentes Üben und Verbesserungen dauern je nach Veranlagung ihre Zeit. Es macht daher keinen Sinn alle 3 Tage was zu posten, selbst 3 Monate sind im Regelfall nix. Erwarte daher keine schnelle, sprunghafte Veränderung.
    Der Ansatz mit der Freundin sollte dir schon helfen.
    Das mit der separaten Aufnahme Gesang/Gitarre kann man machen, ich selbst kann mich damit nicht anfreunden. Für mich ist das eine Einheit und geht nur zusammen.
    Wichtig ist hierbei, dass man die Lieder auswendig kennt, dann läuft die Gitarre praktisch nebenher im Automatikmodus. Das muss aber jeder für sich entscheiden.
    Würde auch nicht versuchen TvZ zu imitieren, der ist schon speziell. Zudem finde ich, das er zwar einige tolle Songs geschrieben hat, aber gesanglich nun nicht unbedingt der Bringer ist.
    Wir/ich orientieren uns mehr an dieser Version, die ist etwas "weicher/fließender".
    Letztendlich musst du das Lied spielen/singen und deine Variante finden.
     
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  6. Rude Mood

    Rude Mood Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.07.20   #6
    Danke! Mir ist es auch klar, dass ich noch sehr viel üben muss. Ich kann recht ordentlich Gitarre spielen, also weiss ich, wie viel Energie ein Instrument kostet. Das "Instrument" Stimme ist da wohl keine Ausnahme. Im Gegenteil.
    Als "publikumsreif" wollte ich dies auf keinen Fall durchgehen lassen. Deswegen hab ich ja auch absolute beginner geschrieben. Ich wollte lediglich Rat, damit ich gleich am Anfang weiss, in welche Richtung ich die Schritte machen muss.

    Geht mir auch so...:-)

    Die schöne Emmylou...wusstest Du, dass es nur zwei Typen von Männern auf der Welt gibt: diejenigen, die Emmylou lieben, und diejenigen, die sie nicht kennen. Soll mal Willie Nelson gesagt haben...:-)
     
  7. Frank-vt

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    Erstellt: 31.07.20   #7
    Ich gehöre jedenfalls zu ersterer Kategorie :)
     
  8. Rude Mood

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    Erstellt: 31.07.20   #8
    Dann bleibt uns nur, es wie Männer zu lösen, Cowboy, ich liebe sie nämlich auch...morgen zwölf Uhr mittags vor dem Saloon! ;)
     
  9. Frank-vt

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    Erstellt: 31.07.20   #9
    Nicht nötig, ich mag auch noch ein paar andere:tongue:
     
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  10. Frank-vt

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    Erstellt: 09.08.20   #10
    Gesanglich gibt es noch eine etwas "knorrigere" :D Variante von Lyle Lovett, falls dir das besser zusagt:


    Beim Refrain singt Allison Kraus mit, die auch recht bezaubernd ist ;)
    Bei Flying Shoes orientiere ich mich übrigens auch eher an der Version von Lyle.

    Du spielst deutlich besser Gitarre als ich, was mir zeigt, das du bereit bist, ernsthaft zu üben.
    Wenn du den Gesang auch ähnlich ernsthaft übst, dann wirst du da auch auf ein vernünftiges Level kommen.
    Als ich vor gut 10 Jahren wieder (etwas) angefangen habe, Musik zumachen, haben meine Töchter zu mir gesagt "Papa, dein Gitarrespiel geht ja noch, aber der Gesang..." :dizzy:Irgendwann haben sie dann aber gefunden, dass es halbwegs erträglich ist :D
    Und wenn wir auftreten und ich meine Parts singe, werden im Regelfall keine Tomaten geschmissen :cool: Das ist immer noch ganz weit weg von professionell, aber das ist vollkommen okay für mich, da es mir um Spaß und Freude geht. Also denke ich, dass du das auch schaffen kannst :great:
     
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  11. Rude Mood

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    Erstellt: 14.08.20   #11
    Danke. Ich spiele eben sehr gerne Gitarre. Mit dem Gesang ist es da schwieriger, und irgendwie brauchst Du auch mehr Selbstbewusstsein, wenn Du vor Publikum singen willst. Hinter der Gitarre kannst Du Dich ja verstecken, und schiefe Töne fallen da den meisten nicht auf.
     
  12. Frank-vt

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    Erstellt: 14.08.20   #12
    Das ist völlig normal. Bei meinen ersten Auftritten haben mir ganz schön die Knie gezittert :embarrassed: Inzwischen ist es weitestgehend besser, aber das hängt auch von der Tagesform ab. Habe erst mal im kleinen Kreis gesungen (Partys, Sessions) und bin dann zaghaft aufgetreten. Aber da solltest du erst noch einige Zeit üben. Bei mir war es damals günstig, da ich in einem freistehenden Einfamilienhaus gewohnt habe, wo ich laut und falsch singen konnte, wie ich wollte :D Wenn man sich nicht traut, weil man Angst hat wg Nachbarn o.ä., ist das nicht förderlich.
    Einfach jeden Tag üben, üben, üben. Wichtig ist auch, das man die Lieder auswendig kann. Schließe z.Bsp. oft die Augen, weil ich mich da besser auf den Gesang konzentrieren kann.
    Bei den ersten Auftritten - da bist du m.M.n. noch ein bischen weg von - habe ich mir auch immer gesagt, das ich dem Publikum "Eier zeigen" muss :tongue: Hat zum. manchmal geholfen...
    Bin dann relativ schnell als Duo mit Sängerin unterwegs gewesen, was ich auch hilfreich fand. Mit Gitarre übernimmt man dann ja einen gewissen Führungspart.
    Kann man natürlich auch mit anderen Musikern machen, wie 2. Gitarre, Cajon o.a. Dann steht man nicht so allein da ;)
    Als Duo kommt übrigens die TvZ- Version von Dead Flowers gut, da mache ich die Strophen allein und die Sängerin singt bei Bridge und Refrain die 2. Stimme drüber. Noch Mundi dazu - :great:
    Ist recht straight und kannst du vlt mit deiner Bekannte üben.
    Achja, schiefe Töne fallen den meisten Leuten nicht auf, solange es insgesamt stimmig ist. Wir hatten kürzlich den 1. Nach-Corona-Auftritt (siehe Plauderecke/Picthread ;)), wo wir nach über einem halben Jahr nur 2x proben konnten. Dabei lief Einiges nicht rund, was aber anscheinend nur wir gemerkt haben :D
    Wichtig ist, dass man nicht stoppt, sondern unbeirrt weiter macht.
    Mein Credo ist übrigens: "Ich kann nicht gut Gitarre spielen, aber dafür richtig schlecht singen" :juhuu:
     
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