Am angegebenen Link könnte ihr euch die Originalfiles runterladen und sie selbst ausdrucken - würde mich interessieren wie sie euch gefällt.
Vielen Dank für die Test-Okarinas!
Es ist wirklich faszinierend, was Du da mit Hilfe des 3D-Druckers erstellt hast.
Ich würde zwar keine meiner Konzertokarinas dagegen eintauschen, aber die kann man nicht ohne ein dickes Case in den Rucksack stecken. Deine Okarinas sind kompakt und leicht und wenn man heraus hat, wie man sie spielen muss, entwickeln sie einen ansprechenden Klang. Mit leichtem Blasdruck und moderat ansteigender Blasdruckkurve sind sie vom tiefsten bis zum höchsten Ton spielbar. Was will man mehr? Bei so einem Instrument kommt es mir persönlich nicht darauf an, dass die Intonation "concert pitched" ist. Ich suche lieber nach dem optimalen Blasdruck und spiele sie dann in sich stimmig.
Meine Einstellungen waren: PLA Material, 104% (da stimmt die Tonhöhe noch besser)
Da ist also noch Luft zum Justieren, bis man eine Einstellung gefunden hat, mit der sich die Okarina auch "concert pitched" spielen lässt.
Die zwei Größen, die Du mir geschickt hast zeigen, dass man einigen Spielraum für die Intonation hat.
Wer einen 3D-Drucker zur Verfügung hat, kommt auf diese Weise zu Okarinas in den verschiedensten Tonarten.
Cooler Tipp, der Link!
https://www.thingiverse.com/thing:4304562
EDIT
Anzumerken wäre noch, dass die Funktionalität der Okarina an ihre Grenzen kommt, sobald die Fingerlöcher durch die Skalierung Größen erreichen, die beispielsweise von schlanken Fingern nicht mehr abgedeckt werden können, oder wo breite Finger nicht mehr ausreichend Bewegungsfreiheit haben. Okarinabauer passen bei der Entwicklung eines Sets bestimmte Feinheiten der Modelle für die jeweilige Okarinagröße an und skalieren nicht "einfach nur" die Ausgangsform.
Gruß
Lisa