Neuartige Tenorblockflöte SIGO von Kunath, auch für kleine Hände

  • Ersteller Igor Güldenstern
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Danke für die Antworten. Habe jetzt den Shop angeschrieben, dass ich es mit 14 Tagen des Auslüftens probieren möchte, auch mal an der frischen Luft. Falls der Gestank dann noch Bestand haben sollte, gebe ich die Flöte zurück.
 
War das von Anfang an so (wobei Dein Post nicht danach klingt), oder hat sich der Geruch nach und nach entwickelt? Riechen andere ihn auch?

ansonsten stinkt es übelst aus dem Rumpfteil oben
Wenn das so ausgeprägt ist, wie Du schreibst, werden
14 Tagen des Auslüftens
vermutlich nicht reichen.
Zudem wird Kunath vermutlich ein Interesse daran haben, die Flöte zu sehen und untersuchen, obwohl sie im Einfürungsvideo gesagt haben, dass Resonia ein erprobtes Material ist. Vielleicht ist es ein Produktionsfehler bei Deinem Exemplar.

Berichte bitte über die weitere Entwicklung!
 
Einmal ordentlich ausspülen. Das ist laut Kunath kein Problem.
 
Die Flöte war am Anfang in Ordnung, nur die Hände waren halt noch eine Weile ölig. Das Problem ist erst jetzt aufgetreten - das Instrument hatte davor wohl ca. 14 Tage gelegen -, und andere Menschen riechen und empfinden es wie ich. Puh. Ehrlich gesagt glaube ich auch nicht, dass weiteres Auslüften das Problem lösen wird, da die Flöte im offenen Regal liegt, seitdem ich sie ausgepackt habe.

Das mit dem ordentlichen Ausspülen werde ich mal recherchieren und ggf. mit dem Shop absprechen, danke für den Hinweis.
 
Ich verlinke mal einen post aus dem Blockflötenforum von Silke Kunath vom Blockflötenshop.
Sigo spülen
 

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Grund: Ich habe den post mal als pdf angehängt.
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Macht nix, hab' mich gerade angemeldet. Dann werde ich einfach mal Wasser durchlassen. Dankeschön, werde dann wieder berichten.
 
kleines Experiment mit 6 Sigos, in zT. hoher Lage
und ja es geht, wenn auch die Magie des Originals unübertroffen bleibt

 
Grund: Medien eingebunden
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kleines Experiment mit 6 Sigos
Und wir haben (wenigstens als Silhouette) schon einmal ein Preview auf den angekündigten Bass-Sigo im Film.

Wenn die Proportionen der Silhouetten untereinander stimmen, ist der Sigo-Bass natürlich kleiner, aber dennoch von einer respekteinflößenden Erscheinung.
 
1753356424436.png

ca. 630g = 1/3 leichter
 
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Ich hole den Thread mal wieder hoch:
Kunath hat den Preis für die Sigo-Bassflöte gesenkt, was die Verbreitung des Sigo-Basses sicher sehr fördern wird! Der Sigo-Bass hat die Länge einer Altflöte und zwei Klappen für's tiefe "F" / "Fis". Er wird im April 2026 rauskommen, zeitgleich mit einer neuen Sigo-Altflöte, die wohl die Mensur der Sigo-Tenorflöte hat. Mir gefällt der Klang der Sigo-Tenor weiterhin sehr gut, was mich aber nicht wundert, weil ich früher sehr gerne auf Küng-Flöten gespielt habe. Ich freue mich schon auf meine neuen Sigos!

Danke für Deine großartigen Entwicklungen @Geri Bollinger !! (y)(y)(y) :)
 
Ich habe hier mal zwei Fragen an das Forum zu den höheren Tönen auf dem Sigo.

Offenbar gibt es zwei unterschiedliche Grifftabellen. Eiinmal die übliche grafische, wie sie fast jeder Blockflöte in ähnlicher Form beiliegt, sie geht von c1 bis d3:

Grifftabelle Sigo grafisch

Dann eine rein textliche Grifftabelle, barrierefrei, sie geht von c1 - g3:

Grifftabelle Sigo Text / Screenreader

Nun ist ja der "offizielle" Tonumfang einer Tenorblockflöte von c1 - d3; einige Modelle, wie Moeck Rondo Rottenburgh haben aber eine Grifftabelle bis zum g3:

Grifftabelle Moeck Tenor Rondo Rottenburgh

  1. Wie kommt Ihr damit klar, dass man beim d3 das Schalloch halb, beim cis3 ganz bedecken muss? Ohne das halb bedeckte Schalloch klingt das d3 unangenehm schrill, aber das Bedecken hemmt bei mir sehr den Spielfluss.
  2. Wie ist nun der "offizielle" Tonumfang bei dem Sigo? c1 - d3 wie auf der Tabelle für Sehende, oder c1 - g3 in der barrierefreien Variante?
Einerseits ist mir klar, dass der Standardumfang der Blockflöte nur bis zm d3 geht, aber bei anderen Modellen (und in der barriefreien Variante) werden dei Griffe ja bis zum g3 angegeben.
 
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INun ist ja der "offizielle" Tonumfang ....
Es scheint mir völlig normal zu sein, dass es modellabhängig leicht abweichende Griffweisen gibt, gerade am oberen Ende, und es haufenweise Spezialgriffe für bestimmte Zwecke gibt (z.B. Triller, leise Töne ...).

Sorry für die komische Formatierung -> bitte runterscrollen

Was das hohe C# angeht, hier wirst Du fündig (Link direkt zum passenden Zeitpunkt):


View: https://youtu.be/ouMMfMvc1zQ?t=562

Überhaupt ist dies die m.E. fundierteste Vorstellung des Sigo überhaupt - von einem absoluten Profi.
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Dann eine rein textliche Grifftabelle, barrierefrei, sie geht von c1 - g3:
Ui, die hat noch mehr Abweichungen.

(c1-g3? Sollte das nicht C4-G6 (klingend C3-G5) sein?)

Beim G♯4 zum Beispiel hat die visuelle Form das Äquivalent von (6), die textuelle (6;‌).

Die visuelle hat für C♯5 nicht nur den Standardgriff 1 2, sondern auch einen Alternativgriff 0, der in der textuellen fehlt.

D♯5 hat textuell 1 2 3 4 5 6 7 und visuell das eher bekannte 2 3 4 5 6.

H♭5 hat textuell 0; 1 2 5 6 7; und visuell 0; 1 2 5 6 7 wie Mollenhauer.

C♯6 hat textuell 0; 1 3 4 6 UL und visuell 0; 1 3 5 7 UL.

Insgesamt würde ich hier als Kunde mal ein dickes WTF und eine Frage, was das denn bitte soll, in Richtung Hersteller werfen. (Wäre auch super, wenn sie die Ziffen vertikal dazuschreiben am Anfang der Zeile bei der visuellen Darstellung, und vielleicht einfach beide in ein PDF packen, damit man immer eine zugänglichere Form mit archiviert hat.) Kommt wohl aktuell auf ausprobieren und hören/messen raus…
 
(c1-g3? Sollte das nicht C4-G6 (klingend C3-G5) sein?)
Das hängt davon ab, wie man das mittlere C auf der Klaviertastatur bezeichnet. Also die Note zwischen den beiden Systemen,

Das, was ich als c1 bezeichne, ist bei Deinem System das C4.

Ich zitiere mal aus Googles KI:

In Deutschland und Europa ist c1, c2, c3 Standard. Im internationalen Kontext, bei elektronischen Instrumenten und in der Musikproduktion (DAWs) ist C4 üblich.

So weit ich weiß, ist die Tenorblockflöte doch (im Gegensatz z.B. zur Sopranblockflöte) klingend notiert, und nicht oktaviert? Bei der Sopranblockflöte würde ja korrekterweise eine kleine 8 an den Violinschlüssel geschrieben, was in der Praxis aber oft nicht geschieht.

Dass die beiden Tabellen auch innerhalb des gemeinsamen Bereichs differieren, war mir, ehrlich gesagt, gar nicht aufgefallen.
 
KI kannste sonstwohin stecken.

In Deutschland ist das Helmholtz-System üblich, das hat aber „Striche“ (technisch: prime), keine Ziffern: C₄ = c′, dann kommen c″, c‴, c⁗, usw.

Das mit den Ziffern ist SPN (scientific pitch notation). Das ist auch die, wo sich z.B. das A₄ drauf bezieht.

Ja, vergiß mein „klingend“, ich war falsch abgebogen (Blockflöten „klingen“ fürs Empfinden eine Oktave tiefer, das hat mit klingender Notation aber nix zu tun). Sorry.
 
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Ich zitiere mal aus Googles KI:
Den Hinweis von @mirabilos möchte ich noch unterstreichen. Unsere Tonbezeichnungen folgen außerhalb der in Pop, Rock und Jazz üblicheren englischen Bezeichnungen den Oktavräumen ab Subkontra-Oktav, Kontra-Oktav, große Oktav, kleine Oktav, eingestrichene Oktav beginnend mit dem Schlüsselloch c bzw. c' und weiter bis zur fünfgestrichenen Oktav, legt man die übliche moderne "88er" Klaviertastatur zugrunde.
Informativ ist eine entsprechende Übersicht auf der Homepage von Eberhard Sengpiel selig:
sengpielaudio.com/rechner-notennamen

Außerdem ist nicht nur dazu eine aktuelle Ausgabe von Wieland Ziegenrücker, ABC Musik eine nützliche Anschaffung. Das Lese- und Nachschlagewerk habe ich als besonders lesefreundliche Großdruckausgabe.
https://www.breitkopf.com/work/7238/abc-musik-allgemeine-musiklehre
Die inhaltlich gegliederten Kapitel sind darin als "lehr- und Lernsätze" durchmummeriert, unter Nummer 34 bis 36 wird die Darstellung mit Bezifferung erläutert. Es gibt aber auch die Bezeichnung der Oktavräume mit "einfachen Anführungsstrichen" nach dem Notennamen rechts oben und ab Kontra-Oktav vor dem Notennamen links unten.
Ziegenrücker Notennamen 1.jpg

Ziegenrücker Notennamen 2.jpg


Quelle: Wieland Ziegenrücker, ABC Musik, S. 31

Gruß Claus
 
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Ich hab’ mir mal eine Vergleichstabelle zwischen SPN, Helmholtz-Notation und GW-BASIC-„PLAY“-Oktaven sowie normalen¹ MIDI-Nummern gemacht, leider aktuell nur als Kommentar in einem (WIP‑)Shellskript: ab Zeile 91 oder so in https://mbsd.evolvis.org/music/Tuner/Tuner.sh

Das hilft beim Umrechnen. (Ich habe GW-BASIC gelernt und dann SPN, nie Helmholtz, mangels Musikunterricht².)

① ja, ich weiß, nicht alle halten sich dran und oktavieren eins hoch oder runter, aber jene ist die mit Abstand verbreitetste Fassung

② in der Flötengruppe reichte „hohes“ / „tiefes“ z.B. C
 
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