Ich denke mir das so, dass bei Instrumenten, die nur Samples abspielen, der Klang nicht abbricht, während bei Instrumenten, die den Sound "ad hoc" generieren der Sound abbricht (fände ich jedenfalls logisch).
Ich denke, man kann das nicht so verallgemeinern.
Die Frage ist ja nicht, von welcher Grundlage der Klang erzeugt wird, sondern wie die Architektur der Klangerzeugung ist.
Ist dein gerät monotimbral bricht der Sound garantiert ab, weil es dann ja einfach unmöglich ist, mehr als eine "Soundart" gleichzeitig zu genrieren.
Wenn es multitimbral ist, würds gehen, denn dann könnte man einen Oszillator mit den alten Einstellungen weiterlaufen lassen während neu angeschlagene Tasten die anderen Oszillatoren schon mit den neuen Einstellungen laufen lassen.
Aber dann gibts natürlich auch dahinter noch andere Systeme, z.B. LFOs, Filter usw. usf.
Die müssten dann auch alle gedoppelt werden (einmal neuer Sound, einmal alter Sound), plus nochmal sämtliche Effekte.
Ich glaub nicht dass das so einfach ist...
Grundsätzlich müsste also nicht die Klangerzeugungsmethode (Sampling oder nicht), sondern die Dopplung der entsprechenden Elemente der gesamten Klangerzeugung entscheiden ob und wie extrem ein Sound abgeschnitten wird.
Das würde dann heißen, dass man durchaus abschnittfreie Synths bauen kann, nur dass das mit ner Menge Aufwand verbunden ist.
Ich GLAUBE, dass das beim Virus TI gemacht wurde, das war mal in irgendeinem NAMM-Video oder so...
So, hoffentlich hab ich jetzt nicht den totalen Schwachsinn geschrieben
