1. Richtiger Homerecording Versuch

von Paul, 27.06.08.

  1. Paul

    Paul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.08   #1
    Hi,

    hab' gestern und heute mal meinen ersten richtigen Versuch in Sachen Homerecording gemacht. Die Drums sind aus Beatcraft. Die Gitarren und der Bass ist selbst eingespielt.
    Als "Mikro" hab ich ein Singstar Teil bentuzt:o:(
    Bin damit direkt in die Soundkarte gegangen und hab mit dem Musicmaker aufgenommen.

    Hoffe ich krieg hier paar gute Tipps&Tricks, wie ich den Sound noch verbessern kann.

    Wenn ich in paar Wochen/Monaten mehr Erfahrung habe, will ich mir auch neues Equipment zulegen.:)

    Grüße Daniel

    Hier der Link: http://turboshare.eu/files/68372/Bloodwork1.mp3.html
     
  2. 200puls

    200puls Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.08   #2
    hi gibson,

    - ich kenne beatcraft und seine möglichkeiten nicht, aber hier fehlt etwas das "humanizing"... d.h. alle schläge sind hier gleichlaut wodurch die drums sehr steril und künstlich erzeugt wirken. du solltest im midi-editor mit den anschlagstärken experimentieren - mal sanfter, mal härter, dann klingen die drums natürlicher...

    - die hihat hat mich etwas verwirrt, da sie erst links kommt und dann plötzlich von hart-rechts. hier gibts es auch einige lautstärke-unterschiede die behoben werden sollten...

    - die gitarren und bass gehen ziemlich unter bzw. die drums sind zu sehr im vordergrund.

    - an einigen stellen sind deutliche timing-probleme hörbar

    insgesamt für den ersten gehversuch gar nicht sooo zum weglaufen :D das gespür für panning, pegel, etc. kommt mit der zeit und der erfahrung...

    fang alleine mit den drums an bis die lautstärkenverhältnisse und positionen (panorama) passen. wenn der drumsound einigermaßen stimmt, nimmst du den bass hinzu und dann die gitarren. danach alles im kontext anhören und nachpegeln. lad dann mal ne neue version hoch...

    gruß

    edit: ich war grad mal auf der beatcraft-seite... ich glaube das mit dem humanizing kannst du vergessen, da das programm in seinen möglichkeiten doch sehr limitiert ist. ich fand selbst die referenz-samples grauenhaft :) habe das gefühl das ding ist eher für elektronische musik erfunden worden, wo spiel-sensivität keine grosse rolle spielt...
     
  3. mastercelebrator

    mastercelebrator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.08   #3
    Stimmt so nicht. Das Blech ist viel zu sehr im Vordergrund. Ich hör kaum Bassdrum oder Snare dafür aber viel zu viel von den Becken. Dadurch auch der Eindruck, dass die Saitenfraktion nciht so deutlich kommt.

    Der Gitarrensound gefällt mir persönlich noch nicht so ganz. Die Gitarren sind zu dünn und sägen etwas viel... vielleicht hilft da schon zu doppeln und im Nachhinein mit dem EQ in den höheren Mitten etwas absenken...

    Lautstärkenverhältnis von Gitarre und Bass sind aber schon ganz gut. Ich würd den Bass allerdings ein klein wenig zurück nehmen. Nicht viel, nur ein bischen...

    Aber für'n ersten Versuch ud dann noch mit "Mikros" von der PS ganz annehmbar.
     
  4. Kfir

    Kfir HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 28.06.08   #4
    Ja, wenn man das fiese Blech mal nen Kilometer weiter nach hinten schiebt, dann könnte das durchaus passabel werden.
    Allerdings auch noch die Gitarren leiser/Drums lauter, das passt so nicht.

    Und irgendwie tönt es für mich stellenweise out of tune...
     
  5. Paul

    Paul Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.08   #5
    Hier der nächste Versuch. Meiner Meinung nach ist der deutlich besser als der letzte.
    Die Drums sind von 200puls gemacht (auch hier nochmal vielen Dank:great:).

    Link: http://turboshare.eu/files/4971439/Bloodwork.MP3.html

    Die Gitarren sind jetzt mehr im Vordergrund. Beim Bass hab ich ein bisschen mit einem Kompressor rumgespielt.
    Mal sehen ob es euch gefällt:)
     
  6. 200puls

    200puls Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.08   #6
    hi,
    jetzt sind die drums zu leise :D
    schraub die drums etwas hoch und evtl. die anderen instrumente etwas runter, damit ein ausgewogenes klangbild entsteht. die drums müssen sich gut duchsetzen aber nicht im vordergrund stehen. wenn du dir die spuren dann solo anhörst, kann es gut sein, dass die gitarren dünn und mikrig klingen - macht aber nix: im mix/kontext wirken sie viel voller!
    evtl. muss ich dir das blech auch etwas leiser machen, aber das merkt man ja erst wenn man alles im kontext hört...
    gruß
     
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