12-String Gitarre HBD200-12 Erfahrungen

von madocbr, 13.06.07.

  1. madocbr

    madocbr Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.07   #1
    Ich grüße alle Mitglieder!

    Ich spiele mit dem Gedanken, mir bald eine 12-String-Westerngitarre zu zulegen. Ich liebe den Glockenhaften Klang dieser Gitarre (wie das insbesonders bei der Band The Byrds typisch ist). Habe auch bereits schon auf geliehenen Gitarren mit Begeisterung gespielt.

    Nun möchte ich auch etwas Preiswerteres. Ein Mittelklasseinstrument mit Tonabnehmer und Cutaway genügt mir. Hauptsache die Gitarre hält einige Jahre und ist auch mal tauglich
    für einen Bühnenauftritt.

    Nun kam mir die Harley Benton HBD200-12 https://www.thomann.de/de/harley_benton_hbd20012nt_12string_westerngitarre.htm insbesonders preislich gesehen, in den Sinn.

    Hat jemand von Euch Erfahrungen mit dieser Gitarre gemacht? Es gibt auch leider keinerlei Testberichte im Internet über dieses benannte Instrument.

    Würde mich über Antworten bzw. Erfahrungsberichte freuen.
     
  2. Craden

    Craden Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.07   #2
    hmm von harley benton rate ich eigentlich grundsetzlich eher ab, du schreibst du willst ein mittelklasseinstrument, also mittelklasse fängt für mich eher so ab 400€ an, ich würde keine gitarre mit tonabnehmer und cutaway für 129 euro kaufen, denn irgendwo muss der kleine preis ja herkommen, meist von schlechter Verarbeitung.

    Geh einfach mal in nen Laden und spiel was an.

    Ps: hab ich grad gefunden http://www.gitarren-forum.de/forum/thread.php?threadid=17803
     
  3. Mauli

    Mauli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.07   #3
  4. Lautenquäler

    Lautenquäler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.07   #4
    Hallo
    Ich habe selbst ne Jumbo von Harley Benton und das seit ca 7 Jahren.
    Preis Leistung waren absolut Spitze, mal von schlecht polierten Bundstäben und ein paar Nachstellarbeiten abgesehen.
    Bei Billiggitarren gerade wenn 12 Saitig würde ich gleich nen neuen Satz Saiten mitbestellen, und zwar die dünnsten die gehen, die Gitarren machen dann einfach wesentlich länger mit auch wenn man Anfangs etwas Nachjustieren muss.
    Gerade Decke und Hals - Korpusübergang sind Schwachstellen bei Billiggitarren, du hast es klanglich dann etwas dünner aber die Bespielbarkeit leidet auch nach Jahren kaum, ich habe mal ne billige 12 Saitige Washburn erlebt die war nach nem Jahr kaum mehr bespielbar so hat der Steg die Decke angehoben.
    Gruß
    Hartmut
     
  5. delayLLama

    delayLLama Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.07   #5
  6. madocbr

    madocbr Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.06.07   #6
    hmm, ware es dann nicht empfehlenswerter eine elektrische 12-string Gitarre von Harley Benton für an die 300 € anzuschaffen? Zu mal ich ja auch gern mal verzerrt spielen möchte und nicht nur clean.
    Elektrische "Brettergitarren" sind reparabeler, als akkustische Gitarren. Habe nämlich schon selbst an meiner "normalen" elektrischen Gitarre so einiges repariert - und sie klang dann immer wieder normal und ließ sich auch so handhaben. Ja ich habe sie sogar schon mal zerlegt und wieder zusammengebaut - alles ohne Probleme. Ich habe nämlich schon etwas Ahnung von Technik, bzw. von elektrischen Gitarren.

    zu Lautenqu?ler: Reißen die dünnsten Saiten nicht leichter? Sind dort nicht auch die Verletzungen größer, wenn beim Stimmen oder Spielen mal ne dünne Saite reißt, als eine dickere? Und schneiden die dünnsten Saiten nicht unangenehm in die Finger ein? Hab zwar schon Hornhaut auf den Fingerkuppen, aber dennoch - Sehr dünn klingt für mich auch "messerscharf".

    Zu Schlagzeuger: Wo kann man denn eine "Jack and Danny" -Gitarre denn beziehen. Der Markenname klingt für mich ziemlich amerikanisch bzw. exotisch. Hoffentlich muss man diese Gitarre dann nicht mit Dollar oder Kreditkarte bezahlen, wenn man sie kaufen oder bestellen möchte.
     
  7. delayLLama

    delayLLama Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 18.06.07   #7
    @ madocbr
    Nein, die kann man ganz einfach für 110€ beim musicstore in Köln beziehen.
    Hier gibts weitere Infos und Fotos.
    Kannste Dir ja mal anschauen.

    Für das Geld echt ne Klasse Gitarre.
     
  8. Lautenquäler

    Lautenquäler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.06.07   #8
    Hallo
    Ich spiele seit ewigkeiten die dünnsten weil meine 12 Seitige schon etwas verzogen ist, sehr vorstitig muss man bei der dünnen G Saite sein die kann beim aufziehen schon mal hopps gehen.
    Die Fingerkuppen machen das problemlos mit, und die Hornahaut wird ja auch mehr mit der Zeit, am meisten tut es ja weh wenn die Saiten stramm sind und man Dank hoher Saitenlage tief drücken muss das problem ist bei dünnen Saiiten weniger ausgeprägt.
    Ach so, an ner Saite die reist habe ich mich noch nie Verletzt da sich die Saite ja beim reissen nur ein stückchen entspannt, wären die aus Gummi würde es mit Sicherheit mehr utschen.
    Ich stufe die Gefahr von nem Herzkasper durch den Schreck höher ein als das eigentliche Verlezungsrisiko, und ne gut aufggewickelte Saite die an Steg und Brücke nicht klemmt ist schwer zum reissen zu bewegen.
    Gruß
    Hartmut
     
  9. grafix

    grafix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.07   #9
    Warum eigentlich von irgendeiner Marke grundsätzlich abraten? Und zum Thema Preis: der Preis muss nicht von schlechter Verarbeitung herrühren. Viel wichtiger sind Stückzahl und vor allem Produktionsstandort und -art (überwiegend maschinelle Herstellung, Lohnbedingungen usw.).
    Diese wirtschaftlichen Zusammenhänge eignen sich zwar nicht zu so einfachen platten (Vor-)Urteilen, sind aber insbesondere bei Gitarren Realität. Eine Gitarre aus Korea müsste, würde sie in Deutschland gefertigt, mindestens das dreifache kosten (eine grobe Schätzung, wobei mindestens eben nach oben offen bedeutet ...).

    Spielbarkeit und Klang einer Gitarre haben nicht ausschließlich mit dem Preis zu tun. Es mag sein, das man von manchen Marken und ab einer gewissen Summe Qualität erwarten darf. Das klappt ja auch meistens. Dieses Argument taugt aber nicht dazu, preiswerte Instrumente einfach abzuqualifizieren.

    Ich habe bei meinen Schülern (zur Zeit über 100 in Einzel- und Gruppenunterricht) über die Jahre schon etliche Instrumente (bestimmt weit über 1000) gesehen und spielen dürfen. Was ich gelernt habe, ist eines: ich muss das Brett spielen, um es beurteilen zu können.

    Und noch was zur Mittelklasse, die für dich bei 400 Euro anfängt:

    1. Das waren mal fast 800 Mark, dafür kann man was erwarten.
    2. Muss eigentlich jede Gitarre so viel (oder mehr kosten)?
    3. Glaubst du wirklich, dass es darunter keine spielbaren Instrumente gibt?
    4. Teilweise ist der Preis nur durch Einlegearbeiten, bessere Mechaniken oder ähnliches höher geworden. Alles sehr schön und Geld wert. Allerdings: am Klang ändert das nichts.

    Ich selbst spiele von ganz billig von der Stange bis hin zu handgearbeiteter Konzertgitarre einige Scheithölzer, die ich nicht mehr missen möchte. Aber ich habe alle getestet, bevor ich entschieden habe, zu welchem Zweck ich sie mit ans Lagerfeuer nehme. Zum Spielen oder zum Verbrennen.
     
  10. S.Tscharles

    S.Tscharles Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.07   #10
    ... für die Herrschaften, die bei ihren 12-saitigen Lieblingen mit hochkommenden Decken zu kämpfen haben:
    wie wäre es damit, die Gitarre einfach einen Ganzton oder vielleicht eine kleine Terz tiefer zu stimmen. Dann könnte man eventuell auch mit etwas dickeren Saiten arbeiten (sofern man sie auftreiben kann), auf jeden Fall nimmt es doch etwas Zug von der Decke. Und das sind bei einem 10er Satz immerhin so ca. 100KG.
    Und für die Verfechter des "dünnere Saiten aufziehen hilft immer", von GHS gibt es einen Satz 009, der recht gut klingt.
    Allerdings, ich habe heute erst wieder eine 12-saitige Ibanez in der Hand gehabt. Kostet beim großen T knappe 400,-€ und klingt sehr bescheiden.
    Ziemlich schwer, keine Bässe, und - was viel schlimmer ist - absolut keine Dynamik! Ob man das Teil mit einem 038-Pick oder einem Wengen FatTone (3,5mm) bearbeitet, ist fast völlig egal, weil´s immer gleich laut ist. Und das Problem ist jetzt nicht auf die Marke bezogen, sondern tritt eigentlich bei allen 12-saitigen bis zum drei- oder vierfachen Preis auf. Einzige Ausnahme die ich kenne: Tanglewood TW 15-12, die kostet auch irgendwo um die 400,-€ und klingt und lässt sich dynamisch bearbeiten. Nebenbei bemerkt, ich kenne auch die teueren Gitarren von Guild und Taylor.
    Wer ein Hörbeispiel braucht, soll mal beim Kollegen reinschauen, der hat so ein Teil, und unter http://www.karl-jürgen--klimke.de/12saitig.html kann man/frau auch sehen, was sich damit anstellen lässt.
     
  11. Wowang

    Wowang Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.07   #11
    Hallo an die beiden letzten Threadteilnehmern,
    auch ich gehe schwanger mit dem Gedanken der Anschaffung einer 12er.

    Ganz vorn im Rennen ist bei mir die Ovation

    http://www.musik-schmidt.de/osc-sch...celebrity-12string-ruby-redburst-p-17233.html

    bzw. die

    https://www.thomann.de/de/yamaha_cpx70012_nt.htm

    Könnt ihr mir dazu eure fachmännische Meinung sagen bzw. andere Tipps geben?

    Neu für mich ist jetzt z.B. das man mit konstruktiven Mängeln zu kämpfen hat, wenn man dickere Saiten aufzieht bzw. unverständlich für mich wäre z.B. wenn ich die gleiche dicken Saiten wie ab Werk aufziehe und dann Deckenprobleme bekäme.

    Das wäre es fürs Erste.
    Bin aber überzeugt das mir speziell zum Thema 12 saitige noch mehr Fragen kommen, insbesondere wenn man an Leute gerät, die rein beruflich schon mit soviel Modellen Kontakt bekommen.

    Ich spiele ansonsten Fender E Modelle und eine ältere Taylor 510CE (ein Traum:great:)

    Erstmal vielen Dank im Voraus.
     
  12. Lautenquäler

    Lautenquäler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.07   #12
    Hallo Wofgang
    Ich weis nicht ob es Generell so ist, mit den konstruktiven Mängeln, ich habe es aber schon oft gesehen (auch bei 6 Saitigen)
    Ich nehme Grundsätzlich dünner als Werksaiten gerade bei billigen, denn ich gehen davon aus das die Dinger nicht für die Ewigkeit gebaut werden und mit den dünnen Saiten kommt man dem Ewig halt ein gutes Stück näher.
    Gruß
    Hartmut
     
  13. delayLLama

    delayLLama Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.07   #13
    Ich hab gestern auch mich Schrecken feststellen müssen, dass sich bei meiner J&D DG2-12 die Decke hinterm Steg hebt, dabei sind "nur" 10er Saiten drauf.
    Ist jetzt noch nicht megakritisch, werds mal beobachten.
    Falls es schlimmer wird, werde ich sie wohl runterstimmen müssen und nehme dann halt einen Kapo.
    Ich hatte von 20 Jahren eine Aria, auch 12-saitig... da gab nie Probleme.
    Ich hätte jetzt auch gedacht, dass die gesperrte Decke der J&D etwas stabiler ist als eine vollmassive, scheinbar aber kann sich auch dieses schichtverleimte nicht gegen die hohen Zugkräfte wehren :-(
    Ist sowas eigentlich ein Garantiefall?
    Denke schon, das darf eigentlich nicht sein.
     
  14. Lautenquäler

    Lautenquäler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.07   #14
    Hallo
    Im Zweifelsfall gibt es noch 009 -046 Sätze das ist dann nochn tacken leichter.

    @ Schlagzeuger Garantie sollte Zugschäden auf jeden fall andecken (ausser es ist ein Zug drübergefahren)

    Gruß
    Hartmut
     
  15. delayLLama

    delayLLama Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.07   #15
    Nee Zug ist keiner drübergefahren, aber vll. hat sie einen Zug bekommen.
    Hilft da vll. Zugsalbe zum einsalben?
    Sind Schwalben eigentlich Zugvögel :confused:

    Jaja Clown gefrühstückt :D:D
     
  16. delayLLama

    delayLLama Gesperrter Benutzer

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    Nee Zug ist keiner drübergefahren, aber vll. hat sie einen Zug bekommen.
    Hilft da vll. Zugsalbe zum einsalben?
    Sind Schwalben eigentlich Zugvögel :confused:

    Jaja Clown gefrühstückt :D:D
     
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