2 Bassboxen mit AB/Y-Umschalter testen

Smashcraaft
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Boxen testet man am besten, dass ist klar. Aber ist es problemlos möglich zwei Bassboxen mit einem A/B oder AB/Y-Switch (1 Eingang auf 2 Ausgänge) zu testen ohne das Topteil zu töten?
 
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jooooa leise und nicht "im Ton" umschalten...

dann soooollte eigentlich nix passieren die üblichen umschalter halten schon n paar Watt aus! Aber wie gesagt: LEISE! Wenn du wirklich "Laut" machen willst, brauchst du n switch der auch strom verträgt! Der billige "Line-Selector" den man so kaufen kann tut das üblicherweise nicht
 
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Zuerst einmal DANKE! Aber hm… leise und laut sind ja jetzt nicht so wirklich greifbare Begriffe und um eine Box zu testen muss man diese IMO ja zumindest mal mit 30-50 % Leistung belasten.
Ich mache mir auch weniger Sorgen um den A/B-Switch der mit rund 40 Euro ja noch zu riskieren wäre:
https://www.thomann.de/de/electro_harmonix_nano_switchblade.htm

Wichtiger ist mir die Sicherheit des Bass-Heads bei dem es sich in unserem Fall um folgenden handelt:

BIAS Rack https://www.positivegrid.com/bias-rack/
CLASS-D Power Amplifier
850 Watt RMS @ 4 Ohm
600 Watt RMS @ 8 Ohm
300 Watt RMS @ 16 Ohm

Eventuell ist es für die grundsätzliche Einschätzung wichtig zu wissen, dass der BIAS Head/Rack als klassischer Amp-Modeler auch ohne angeschlossene Box nur über die Balanced oder Unblanced Outputs gespielt werden kann. Es wäre schon eine tolle Sache, wenn man zwei Boxen wirklich einmal nebeneinander ausprobieren könnte ohne dazwischen erst langwierig Kabel umswitchen zu müssen.
 
MrC
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Zunächst einmal: es gibt auch spezielle Lautsprecher-Umschalter, mit denen ich aber keine Erfahrungen habe. Wenn so was für wenig Geld im Elektrohandel angeboten wird, bin ich eher vorsichtig ... auf der anderen Seite sind solche Umschalter auch in HiFi-Geschäften zu finden, ganz unmöglich ist das also nicht. Ein Anbieter von HighEnd-Umschaltern ist z.B. die Firma Dodocus, guckst Du hier:
http://www.dodocus.de/lautsprecher-umschalter.html

Zweite Idee: wie für fast alles, gibt es auch hier einen Work-Around. Falls Du die Möglichkeit hast: was spricht dagegen, eine PA-Endstufe (vielleicht von einem Bekannten) auszuleihen und zwischen Bias Rack und Boxen zu stellen? Dann kannst Du mittels "normalem" Line-Umschalter zwischen den Endstufen-Kanälen hin und her wechseln, ohne Angst vor rauchenden Umschaltern etc. haben zu müssen ...
Also: Bias Rack Line Out => Switchblade (oder Vergleichbares) => [Endstufen-Kanal A => Box A] bzw. [Endstufen-Kanal B => Box B]. Ist ein bißchen mehr Verkabelung, aber in punkto Betriebssicherheit sicherlich 'ne Alternative ...

Bässte Grüße

MrC
 
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Aber hm… leise und laut sind ja jetzt nicht so wirklich greifbare Begriffe

Stimmt. Ich präzisiere elektrotechnisch:

Ich unterstelle mal, dass übliche Schalter ungefähr 1A Effektiv locker wegstecken. Nimmt man ein Basssignal mit 12dB Crestfaktor an (was schon ordentlich komprimiert wäre), dann hätten wir einen maximalen Strom von uuungefähr 4A, der problemlos wäre.
An einer 8Ohm Box wären das pi mal daumen 32V maximale Ausgangsspannung.

Dein Amp kann, wenn 600W rms angegeben sind (meist (aber nicht immer man müsste sich die Railspannungen angucken, die man eveeeentuell im Datenblatt findet)) ca 1200W maximal an 8 Ohm.
Das macht eine maximale Ausgangsspannung von ungefähr 96V (damit kann man jetzt schön rechnen).

Das ist also das dreifache von dem, was dein Switch "sicher" verträgt.Wir arbeiten also auch "1/3" Spannung, das entspricht in dB ca. -10dB.

Jetzt gibt es so eine "Pi mal Daumen"-Näherungsformel, wonach "10dB Schalldruckdifferenz" einer "gefühlten halben Lautstärke" entsprechen.

Kurzum: Du spielst auf hälfte der Maximallautstärke....

Finde ich bei einem 600W Amp recht viel und ausreichend für einen Lautsprechertest, sofern es um Grundklang und nicht um Verhalten an der Leistungsgrenze geht.



Wenn dir die Argumentation jetzt "greifbarer" erscheint, dann: Gern geschehen ;)


Wichtiger ist mir die Sicherheit des Bass-Heads bei dem es sich in unserem Fall um folgenden handelt:

So lang der switch nicht abbrennt passiert nix. Falls doch sollte bei nem halbwegs ordentlichen Amp der Kurzschlussschutz greifen. Aber das kann man nicht garantieren.


Eventuell ist es für die grundsätzliche Einschätzung wichtig zu wissen, dass der BIAS Head/Rack als klassischer Amp-Modeler auch ohne angeschlossene Box nur über die Balanced oder Unblanced Outputs gespielt werden kann.

Nicht wirklich, aber trotzdem gut, dass möglichst viele Infos gegeben werden.


Also nochmal zusammenfassend: Du sprichst von "30-50% Leistung", was du eher meinst (denke ich) ist "30-50%" der Lautstärke. In dem Falle wären wir bei dem oben skizzierten Fall ;)


Man kann das ganze jetzt hardcore ausdiskutieren, ODER man sagt:

Kauf/Leih ein einen Leistungsumschalter (Also Boxenumschalter) und gut! ;)
 
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Wow! Dankeschön für Deine hilfreichen Mühen :keks:
 
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Ja,man sagt normalerweise,daß man das nicht machen sollte.Ich mache das trotzdem seit mehr als 10 Jahren mit einem Lehle Umschalter,bis heute ist weder der Umschalter noch sonst irgendein Amp,weder Röhren noch Transistoramps kaputt gegangen.Das werd ich auch weiterhin machen.Da waren Marshall Amps,Fender Amps,Henriksen ,Engl Amps dabei...ich hatte noch nie einen Defekt bei irgendeinem Teil.Und ich habe das schon oft ausprobiert.Und immer schön durchgespielt,allerdings mit der Gitarre.
 
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Wollt's gerade sagen; Gitarre und Bass ist natürlich auch noch einmal ein kleiner Unterschied im Leistungsschub und Lehle spielt, was die Qualität der Komponenten angeht in seiner ganz eigenen (Preis-)Klasse. Da wage ich mich mit meinem Electro Harmonix Switchblade besser nicht an das Bassrig meines Bandkollegen. Ist mir einfach zu riskant.

Trotzdem (oder gerade deshalb) vielen Dank für Eure Einschätzungen!
 
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Teil dein DI Signal auf eine zweikanalige Endstufe und schließe je eine Box an.

Dann jeweils laut und leise drehen, je nachdem, welche Box du hören willst.

Voraussetzung: 2 Kanal Endstufe ausleihen. Und Ein Splitter Fürs DI Signal

Edith sagt: MrC war schneller und genauer als ich....
 
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Norbert
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Hallo zusammen,



ist wirklich interessant das alles zu lesen.
Stellt sich die Frage: sollen hier Bassboxen an Transistor-Amps verglichen werden oder an Röhren-Amps?


1. Bei Röhren-Amps ist das Wechselspiel Amp-Box viel entscheidender als bei Ts-Amps. Also immer den eigenen Rö-Amp mit den beabsichtigten Boxen testen.
Zwar sollen Rö-Amps nie ohne Last betrieben werden, aber wenn man absolut nichts verstärkt, d.h. Master auf 0 oder einfach kein Signal einspeist passiert nichts, wenn man mal kurz eine Box aussteckt und die andere einsteckt. Wenn meherere Ausgangsbuchsen vorhanden sind kann man auich problemlos (ohne Signal - gilt für die, die Angst um ihre Amps habe) ) beide
Boxen eingesteckt lassen bis die 2. Box ausgesteckt ist.

2. Ts ist rel. unkompliziert, weil hier das Wechselspiel Amp-Box nicht sooo gravierend ist wie bei Röhrenamps.
Da kann man ggf. auch mittendrin die Boxen umstecken.

Der extra-Aufwand für einen entsprechend belastbaren Umschalter kann man sich MEINER Meinung nach wirklich sparen. Ein paar Sekunden lang sollte der Sound im Kopf gespeichert bleiben.
Viel mehr klangbeeinflussend ist m.M.n. die Aufstellung verschiedener Boxen auf Bühne, im Probenraum nah oder entfernt von Wänden, speziell bei rear-ported Boxen....

Und nun?

Das waren meine Gedanken zum Samstagabend

Norbert
 
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Vielen Dank Norbert. Der verlinkte Switch ist eh bereits vorhanden und der Amp ist folgender...
https://www.thomann.de/de/electro_harmonix_nano_switchblade.htm

Wichtiger ist mir die Sicherheit des Bass-Heads bei dem es sich in unserem Fall um folgenden handelt:


BIAS Rack https://www.positivegrid.com/bias-rack/
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850 Watt RMS @ 4 Ohm
600 Watt RMS @ 8 Ohm
300 Watt RMS @ 16 Ohm

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Und, ja, es ist durchaus möglich die Boxen auch manuell umzustecken und dazu den Output auf 0 zu regeln oder den Amp kurz auszuschalten. Die paar Sekunden bleibt der Ton schon noch im Gedächtnis.
 

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