3/4 Westerngitarre, Lefthand??

von Malte@Guitar, 30.11.08.

  1. Malte@Guitar

    Malte@Guitar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.11.08   #1
    Hi,

    Mein kleine Cousin ist 8 Jahre und möchte Gitarre spielen lernen. Das soll ihm natürlich ermöglicht werden, nur sind Eltern natürlich nur begrenzt bereit so eine Sache am Anfang zu Unterstützen.

    Aufgrund seines Alters ist er natürlich auch mit den Händen noch recht klein. Ich dachte daher an eine 3/4Gitarre.
    Er hat jetzt zwar Unterricht aber auf einer 4/4 Konzert Gitarre. Definitiv zu riesig das Teil.

    Und wenn man schon eine neue kauft wieso nicht gleich mit Stahlsaiten? Später steigt er soweiso um. Die 3/4 kann er aber auch bis min bis zum 12ten Lebensjahr spielen denke ich.

    Noch eine Sache. Er ist Linkshänder... Das macht die Sache nicht grad leichter:-) Knn man die Saiten einfach tauschen? Also von E nach e eben andersrum?? bei ner kustik Gitarre sollte das ja nicht unbedingt das Problem sein...

    nd jetzt die Frage schlechthin. Wo kriege ich so eine?? bei Thomann hatte ich 2Gefunden, aber der Disney Aufdrück wird nicht so sein fall sein:-) Was neutrales wäre geil.

    Ich danke euch.
     
  2. basslayer

    basslayer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.11.08   #2
    Hallo erstmal.
    Ich bin selber Linkshänder und habe hier eine normale 4/4 Klassikgitarre, die eigentlich rechtshändig war.
    Als ich sie bekommen hab, habe ich erstmal die Saiten anders herum aufgezogen und den Sattel gefeilt, ist natürlich nicht so perfekt.

    Wenn man diese Methode nimmt, und eine Rechtshändergitarre "umfunktioniert", muss man halt darauf achten, dass sie eine symmetrische ohne Cutaway ist, dass man den Sattel am Besten austauschen sollte, da ja die Kerben nicht passen, und dass die Oktavreinheit aufgrund des leicht schrägen Stegs nicht perfekt ist, was aber denke ich auf der ersten Gitarre recht vernachlässigbar sein sollte.

    Ist halt ein bisschen Getüftel und Gewurschtel, sollte man nicht unbedingt mit einer teuren Martin machen :D

    Gruß, Max
     
  3. teh_Q

    teh_Q Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.11.08   #3
    Doch, das gestaltet sich relativ schwierig. Mit einem neuen Sattel und neu aufgezogenen Saiten ist es nicht getan, da kommt auch noch ein neuer Steg hinzu... Müsstest den alten entfernen lassen und den neuen aufleimen lassen (Die Stegeinlage sitzt ja leicht schräg drin, wegen der Intonation, einfach umdrehen is' nich), das würde wahrscheinlich schon den Preis der Gitarre selbst übersteigen, die einzigen 3/4 Western, die ich gefunden haben, waren Staggs im Bereich 60 Euro... Vielleicht doch lieber erstmal versuchen, irgendwo eine gebrauchte 3/4 Konzertgitarre aufzutreiben und später dann wirklich eine Westenr kaufen?

    Edit: basslayer meint, die Intonationsprobleme sind nicht so gravierend, wenn das wirklich zu vernachlässigen ist (Mir wär's nicht egal, nacher hat er die falschen Töne im Gehör ;)), dann kannst du ruhig die 3/4 Stagggitarren nehmen. Verarbeitung ist so eine Sache bei Stagg, aber dein Kriterium, dass sie neutral aussehen soll, ist erfüllt.

    Blueburst!
    Natur!

    Lieber Gruß
     
  4. Malte@Guitar

    Malte@Guitar Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.11.08   #4
    fraglich ist wohl ob er überhaupt dabei bleibt und wie talentiert er sich zeigt. ich zweifel mal ganz stark an das er innerhalb der nächsten 4 jahre über den 5ten Bund hinaus spielen wird. Solis und etc würden mich schon sehr wundern;-)

    Vllt guck ich mir so eine einfach mal an. Meiner meinung nach gibt es im Bereich 100€ durchaus brauchbare Anfänger Gitarren... für meine Ex- Freundin habe ich damals eine Tenson(kommt das von Tanne:-)??) organisiert für 110€ die War mehr als okay. Super geiles Teil.

    Und ausserdem hat sein Paoa Geld;-) der wird schon was neues kaufen wenn was gebraucht wird. Nur muss er erstmal die chance zum starten haben. Die hat er so wie es jetzt aussieht nicht.

    ist die Auswahl der 3/4 Klampfen im Konzert/Nylon bereich größer?
     
  5. basslayer

    basslayer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.11.08   #5
    Joa, die Intonation ist wirklich nicht so extrem, ich mein, wann spielt man bei einer Konzertgitarre schon einmal über dem 12 Bund, v.a. ohne Cutaway :D
    Und das es ja doch die erste Gitarre ist, mit der man die ersten längeren Laufversuche macht, kann man das ja einfach mal ausprobieren.
     
  6. Malte@Guitar

    Malte@Guitar Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.11.08   #6
    das denk ich auch... wobei ich sie trotzdem vorher gern selbst mal antesten würde. von wegen Klang, Bespielbarkeit und so...
    Wieso finde ich sowas bei en großen Läden nich? Music store oder Thomann....
     
  7. teh_Q

    teh_Q Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.11.08   #7
    basslayer, gefragt war ja nach ner Western. ;) Da spiele ich persönlich auch schon gerne mal in der Gegend um den 12. Bund... ;)
    Nja, bei Konzertgitarren ist die Auswahl viel größer. Du findest da total viele unterschiedliche Größen, von 1/8-4/4 findest du da alles. Meine Schwester hat selbst eine 3/4 Konzertgitarre, total in Ordnung. mehr Auswahl gibts bei den Konzertgitarren im Bezug auf die Größe allemal.
    Der Grund ist, soweit ich weiß, dass es enfacher ist, eine kleine Nylonsaitengitarre gutklingen zu lassen als eine kleine Stahlsaitengitarre. Inwiefern da was dran ist, kann ich dir nicht sagen, mir war insofern aber auch nicht bewusst, dass es Westerngitarre unter 4/4-Größe gibt.

    LG
     
  8. Malte@Guitar

    Malte@Guitar Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.11.08   #8
    ja richtig... Ich hab bei Thomann die ein oder andere gefunden... ich denk so um die 100 is okay. vllt guck ich mir die stagg mal an.

    die is auf jeden fall besser als die "ganz tolle und damals so teure" aber trotzdem zu große Gitarre;-)
     
  9. teh_Q

    teh_Q Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.11.08   #9
    Hallo,

    Um die 100 Euro ist die Pro Arte ganz in Ordnung, meine Schwester hat die.

    Lieber Gruß
     
  10. learningtorock

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    Erstellt: 03.12.08   #10
    Ich bin hier etwas über den Vorschlag gestolpert, einen Achtjährigen gleich mit einer Westerngitarre anfangen zu lassen. Auch eine kleine Westerngitarre wird einen deutlich höheren Zug auf den Saiten haben als die 4/4-Konzertgitarre, die er jetzt hat, und außerdem schneiden die Saiten leichter in die Finger. Gerade Kindern sollte man es beim Erlernen eines Instruments nicht noch unnötig schwer machen, sonst dürfte die Motivation schnell leiden. Und wenn er nach ein paar Jahren auf Stahlsaiten wechseln will, dürfte ohnehin eine neue Gitarre fällig sein, weil er dann größer ist und auch mit einer "vollen" Gitarre zurechtkommt.

    Nur mal so als kleinen Gedankenanstoß gedacht :)
     
  11. Malte@Guitar

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    Erstellt: 04.12.08   #11
    Ja das ist vllt alles richtig... ich steh ja selbster noch vor dem Rätsel, was tun??
     
  12. learningtorock

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    Erstellt: 04.12.08   #12
    Kannst du ihn nicht mal in ein größeres Musikgeschäft mitnehmen, sodass er mal verschiedene Gitarren ausprobieren kann?
     
  13. Malte@Guitar

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    Erstellt: 05.12.08   #13
    das nächste größere geschäft is 200km entfernt... sonst hätt ich das getan. ich denk aber daran wirds nich scheitern. es kann eh nur besser werden;-) soweit ichw eiß konnte er auf meiner E Gitarre 10mal besser greifen... und die 3/4 wird nich größer sein.
     
  14. kooper

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    Erstellt: 07.12.08   #14
    Also ich stand vor einigen Woche vor dem gleichen Problem.
    Ich habe einen 8 Jährigen Gitarrenschüler, der eindeutig nicht mit einer 4/4 Konzertgitarre umgehen konnte, da diese viel zu groß war. Die Preisgrenze der Eltern lag bei 150€. Ich hab mich dann auf die Suche beim nächsten Musikgeschäft gemacht und ihm eine Yamaha CS 40 gekauft. Idealerweise hat die Gitarre auch einen guten wiederverkaufswert, falls der Schüler keine Lust mehr haben sollte. (Kommt in der Altersklasse leider relativ oft vor) Relativ gute Verarbeitung und einen akzeptablen Klang. Eine solide Einstiegsgitarre...

    Er ist zwar auch Linkshänder, aber ich habe ihm empfohlen auf rechts von Anfang an zu lernen, denn Linkshändergitarren sind wesentlich teurer als vergleichbare Modelle für rechts.

    Westergitarren kann ich für den Einstieg nicht empfehlen, da vor allem die Kraft in den Fingern fehlt und man als Anfänger mit einer Konzertgitarre schneller Erfolge erzielen kann und diese motivierend wirken.
     
  15. Jiko

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    Erstellt: 08.12.08   #15
    Ich habe praktisch mit zwei Gitarren gleichzeitig angefangen: Einer 3/4 Konzertgitarre und einer Yamaha FG Western von meiner Schwester. Um ehrlich zu sein: Ich fand die Western fast angenehmer. Dünne Saiten drauf (09er oder 10er), Saitenlage einstellen und schon hat sich die Sache - die Saitenstärke lässt sich ja noch hochschrauben.

    Für die Suche werfe ich mal noch den Begriff "Parlor" ein, das sind die kleinen Westerngitarren. Also an sich normale Größe, nur eben sehr kleiner Korpus.



    Ansonsten mal ansehen...: https://www.thomann.de/de/yamaha_jr1.htm
     
  16. armint

    armint Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.08   #16
  17. Malte@Guitar

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    Erstellt: 14.12.08   #17
    so,
    ich war mal zufällig wieder lokal im musik laden hier, der hat ne Johnson rumliegen gehabt... Stahlsaiten. Ich fand den Saitenzug überhaupt nicht stark. Im Gegenteil. MAn sagte mir noch das der bei Nylon höher wäre bei ner 3/4. Kostenpunkt 99€ Mal sehn. Zumindest hab ich sowas jetzt schonmal gesehen:-)
     
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