6-String Bass MM5 OLP - Pickupfrage

von mnemo, 10.10.04.

  1. mnemo

    mnemo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.04   #1
    Ich wollts erst in den Gitarrentechnikthread schreiben, aber da ihr Basser davon besser Bescheid wisst.

    Hier erstmal das Bild:
    http://www.olpguitars.com/guitars/mm5_baritone_lg.jpg

    Wieso hat der "Bass" so dicke Polepieces? Wegen den dicken Saiten, aber die hohen Saiten sind doch gar nicht so dick, oder...?

    Klärt mich mal auf!
     
  2. EDE-WOLF

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    Erstellt: 10.10.04   #2
    was ist ein polepiece?

    EDIT: du weisst dass das kein bass ist, oder??
     
  3. LBB

    LBB Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.04   #3
    Polepieces dürften die kleinen metallischen "Punkte" auf den PU's sein.
     
  4. Step Down

    Step Down Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.04   #4
    Du weisst, dass das ein Bass ist, oder?? :D
    Das Original von MusicMan [​IMG] nennt sich "Silhouette 6-String Bass". Ganz leicht daran zu erkennen, dass die Saiten im Gegensatz zu den meisten Gitarren doch ziemlich weit ans hintere Ende des Korpus' reichen. Warum datt Dingen als OLP-Modell allerdings Baritone-Guitar heißt... :confused:
     
  5. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 11.10.04   #5
    weils eben ne baritone gitarre ist und kein bass.....
    au man :rolleyes: :)
     
  6. edel

    edel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.04   #6
    Also da das Thema ja "Pickup-Frage" heisst, nehme ich an, mit Pole-Pieces meint er die Pickups. Das Vorbild, die MM Silhouette, läuft bei denen tatsächlich unter Bass, nicht unter Gitarre. Und die beiden PU's sind halt die typischen MM Humbucker.
    Tscha, ich hab das Ding mal vor ein paar Jahren ausprobiert, ist ziemlich überflüssig, so weder Fisch noch Vogel. Und die Saiten sind definitiv VIEL zu dünn... ;)
    GreeZ
    edel
     
  7. thomas.h

    thomas.h Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.04   #7
    Soooo schnell geht das nicht! ;)
    Wir stellen fest 3 gitarrenartige Instrumente: Bassgitarre, Baritongitarre und normale Gitarre (müsste eigentlich dann eine Tenorgitarre sein). Somit ist die Baritongitarre genau ein Mittelding zwischen der "Tenorgitarre" und der Bassgitarre...
     
  8. edel

    edel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.04   #8
    Check on the MM site

    Es gibt allerdings auch ne Silhouette Gitarre, aber wenn man die PUs des OLP Teils auf dem Bild anschaut, muss das die Kopie des Silhouette BASSES sein...

    GreeZ
    edel
     
  9. mnemo

    mnemo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.04   #9
    Sag mal, wollt ihr mich verarschen nur weil ich Gitarrist bin?
    Es ist hier einer dabei, der aus lauter Zufall mir sagen kann, dass die Polepieces, die kleinen metallischen Punkte auf dem Pickup sind? Das weiß ich selbst, ich weiß auch für was die gut sind diese "kleinen metallischen Punkte", aber nicht wieso die bei Bässen so dick sind, zumindest kann ichs mir nicht zusammenreimen!
    Jungs wenn ich das ins Gitarrenforum poste, dann werden die Leute sich halb totlachen.

    Die Frage ist wirklich ernst!

    Übrigens ist das ein Six-String-Bass oder Bass-Gitarre im Deutschen auch genannt. Fender VI Bass, da sollte es bei einigen klingeln. 30" Mensur, 6 Saiten und eine Oktave tiefer gestimmt als ne normale Gitarre, nur mal so am Rande. Das Ding von OLP heißt deswegen Baritone, weil mans auf A getuned hat und nicht auf E. Das geht aber mit dem D'Addario-Saitensatz für Fender VI!!! Und da ich es als solches holen wollte, hab ich es Bass-Gitarre genannt. Es gibt den Fender VI zwar wieder, nur unter anderem Namen und mit nur einer Mensur von 28,5" und das ist zu wenig für E.

    Also jetzt nochmal, und wer es nicht beantworten kann, der schreibt einfach NICHT rein.
     
  10. AK

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    Erstellt: 11.10.04   #10
    Na komm.... :)

    Polepieces heisst es deswegen, weil es die Polflächen der aus dem PU herausschauenden Dauermagneten sind - ist abgeleitet von den Magentpolen.
    Der Durchmesser der polepieces ist gleichzeitig auch der Durchmesser der Dauermagneten des PU. Ein PU sind im Grunde die vier bis sechs Dauermagnete, die isoliert mit Draht umwickelt sind. Die Saitenschwingung induziert eine Spannung im PU. Je stärker die Magente und/oder je mehr Windungen die Spulenwicklung hat, umso grösser ist das Signal.

    Beim Bass sind die Magnete etwas grösser, weil die tiefen Frequenzen einen nicht so starken Effekt auf die Induktion haben und man damit das Signal angleicht.
    Besonders dicke Magnete sind in den MM-style Pickups drin. Da ist auch mit der Grund für den besonderen Sound dieser PUs.
     
  11. Bleecker Street Boogie

    Bleecker Street Boogie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.04   #11
    Die Polepieces sind nicht wirklich dick. Ein MM-Bass hat 9mm-Polstücke, das ist dick.

    Warum die an der Bariton-Gitarre größer sind als bei anderen Gitarren? Kann mehrere Ursachen haben. Zum einen könnte es sein, dass bei grober Behandlung bzw. bei großem Krafteinsatz die Saiten jenseits von gut und böse schwingen können, und wenn dies der Fall wäre, hättest du ab und zu eine Art Auslöschung des Tones, weil die Saite ab einer gewissen Schwingstärke nicht mehr vom kleinen Polstück erfasst werden kann. Zum anderen könnte es soundtechnische Gründe haben. Es gibt Tonabnehmer mit kleinen Polstücken, die klingen pauschal gesagt fein und weich, und es gibt Bässe mit großen Polstücken, die können das Gehänge schocken, weil sie mehr Druck machen können. Oder sie sind dran, weil es martialisch ausschaut.

    Und nein, ein Bass ist das wirklich nicht... eine Baritongitarre. Und die zielt nicht auf uns als Zielgruppe, eher auf ultra-low-tuning-Gitarristen.

    Und ich finde, im Gitarrenforum sind noch viel peinlichere Beiträge drin, auch ohne bassistische Beteiligung, komm, gib's zu!...
     
  12. mnemo

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    Erstellt: 12.10.04   #12
    @AK:
    Ich gebs ja zu, ich war grad vorhin schlecht gelaunt und hab meine Wut etas in den Post hineinprojeziert, weil es nicht sein kann, dass man sowas Grundlegendes nicht weiß, was Polepieces sind. Zudem bis auf die beiden letzten Posts rein gar niemand auf meine eigentliche Frage geantwortet hat.

    Danke für den 2 Teil deines Posts! Dadurch bin ich schlauer geworden. Wenn ich noch was beisteuern könnte, was Polepieces noch auf sich haben:
    Sind bei Gitarren meistens aus Weicheisen, Eisen oder Stahl ausgestattet, während unter oder zwischen ihnen Magnete aus Barrenform liegen. Bei dieser Konstruktion wird der magnetische Fluß über die Polstücke an die Saiten geleitet. Es gibt weniger Polepieces aus Magnetstiften, zumindest bei den Gitarren. Dieser Magnetfluß ist ebenfalls maßgeblich am Klangverhalten des Pickups beteiligt. Einige Tonabnehmer reagieren sehr sensibel, wenn die Polstücke in der Höhe verstellt werden.
    Nochmals Danke!

    @Milosz:
    Dank auch dir!

    Aber ich muß dich wirklich nochmal was klar stellen. Diese früheren Fenderbässe sind keine Baritones, da eine Oktave tiefer gestimmt, gleich wie ein Bass nur mit Terzstimmung und 6-Saiten, statt für gewöhnlich 4 oder 5.
    Diese Six-String-Bässe wurden sowohl als auch von Bassisten wie auch von Gitarristen gleich oft genutzt. Zum einen der Gitarrist, da er nun auch Slappen konnte und zum anderen der Bassist, der nun ein Spielgefühl einer Gitarre haben konnte...
    Tatsächlich muß ich demjenigen recht geben, der sagt, dass das eine Bariton ist, weil se auf A gestimmt ist. In meinem Fall aber, werd ich se auf E stimmen, also wie der Fender VI und das ist somit eine Bass-Gitarre.
    Für mich ist es somit eher ein Bass als eine Baritone.

    Ich geb nichts zu ohne meinen Anwalt! ;) :) Das sind möchtegern Gitarristen, die irgendwannmal einsehen werden, dass 6 Saiten zuviel für ihr Gehirn und ihre Hand ist und steigen dann meistens auf Bass um ;) :) . Sorry, den durfte ich nicht in der Versenkung lassen. Hoffentlich bist du mir nicht böse! War nur ein Scherz! Ich hab selbst einen Bass, wenn ich mal betrunken bin... :p
     
  13. AK

    AK HCA Bass/Elektronik HCA

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    Erstellt: 12.10.04   #13
    Stimmt...
    Vom Prinzip geht es darum ein magnetisches Gleichfeld zu erzeugen in welchem die Saite dann schwingt.
    Das Prinzip mit den Barrenmagenten ist auch bei Bässen schon umgesetzt worden. Z.B. der kleine Gibson-Bass-Tonabnehmer des EB3 hatte schon Stab-Ferritmagneten in die man einfach kleine Schrauben gedreht hat um damit die unterschiedlichen Lautstärken der Saiten auszugleichen.
    Bei irgendeinem neueren Bass habe ich auch schon sogenannte Lipstick-PUs gesehen (in meinem Alter kann man schon mal vergessen was das für einer war :D ) , bei denen liegt nur ein schmales Permanentmagnetblättchen drin.

    Ein grosser Bestandteil des Vintagesounds kommt gerade von den speziellen PUs, wo Wicklungsanzahl, Drahtstärke, Verguss der Wicklung, Magnetart (Alnico, Ferrit usw...) und vieles mehr den Sound beinflussen.
    Vom technischen Standpunkt her sind diese PUs einfach nur veraltet und nicht gerade state-of-the-art...
    aber sie produzieren eben den speziellen Sound der von Vielen (sicher zurecht) so geliebt und geschätzt wird.
     
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