[A-Gitarre] Andere Technik o. Saiten für besseres Sliden?

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Julian693

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Guten Abend,

ich benötige mal euren Rat.
Als Hobby spiele ich auf einer Yamaha F310 mit den Stahlsaiten, die ab Werk eingespannt sind. Was für welche genau das sind, weiß ich so jetzt nicht.

Soweit klingen die OK, aber Slides auf den tiefen Saiten E, A und D klingen echt grausam. Lerne gerade ein Lied, wo man den Zeige- und Mittelfinger vom C-Akk. zwei Bünde hochschiebt und das quietscht dann nur sehr komisch.

Fingerkraft usw. sind kein Problem. Auf den hohen Saiten geht das Sliden gut.

Gibt es da irgendwelche Tricks? Habe etwas von einem Schmiermittel gelesen. Bringt das was?
Oder brauche ich andere Saiten?

Gruß
Julian
 
Bassturmator

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Hallo Julian,

Yamaha verwendet übliecherweise eigene Saiten, die schon spezielle Eigenschaften haben. Schlecht sind sie nicht, aber ich würde Dir trotzdem empfehlen die Saiten mal zu wechseln bzw. wechseln zu lassen.

Ich selbst benutze Pyramid Saiten. Die werden in Deutschland hergestellt, sind von hoher Qualität und außerordentlich preiswert:

https://www.thomann.de/de/pyramid_western_strings_012_052.htm

"Schmiermittel" sind Bauernfängerei der Gitarrenzubehörindustrie, ausnahmslos überflüssig und allein aus ökologischen Gründen abzulehnen.

Im Laufe der Zeit wird sich Deine Technik verbessern und das Quitschen wird (fast) verschwinden...

Ich wünsche Dir viel Erfolg!
 
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Jakari

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Oder schau Dir mal flatwound Saiten an.
Technik kann man freilich immer ausfeilen... Aber für meinen pers. Geschmack finde ich flat Saiten fürs sliden (oder auch Bottleneck) usw ziemlich klasse.
Das nervige Fingerkratzen verschwindet auch.

Werkssaiten sind idR nie so wirklich dolle. Das ist meist nur OEM irgendwas Ware, hauptsache bespannt....

Seine Saiten (zumindest etwas) pflegen kann auch helfen. trocknen nach dem Spiel; ggf bissl GHS flat Zeug drauf, reicht eigentlich.
Wie @Bassturmator bereits schrieb, solche Schmiermittel (oder Tips von Tante Inge) sind sinnlos, bzw Geldmache.
Business halt :-D


viel Erfolg :-D
 
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RayBeeger

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Wie lange spielst Du denn schon? Mit der Zeit verändert man den Druck auf die Saiten und spielt "leichter", dann relativiert sich das.

Ich spiele Elixier-Saiten (Nanoweb 9 - 42), vielleicht sind die etwas für Dich.
Flatwounds wurden schon genannt, die helfen auch.

Das wird schon!
 
peter55

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9er auf einer Akustik?! das finde ich schon etwas außergewöhnlich ... ;)
 
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RayBeeger

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Das stimmt! Ich bin eingefleischter E-Gitarren-Spieler, da mache ich es mir so leicht wie möglich und das hilft auch bei Bendings in höheren Lagen. Billy Gibbons spielt auf der E-Gitarre 7er...
 
peter55

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Auf einer E-Gitarre ok ... aber nochmal: wir sind hier bei den AKUSTIKGITARREN!
Ich finde in deinem Profil nur E-Gitarren ... also diskutierst du hier „OT“ ;)
 
andiu

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Es quietscht oft ein wenig wenn man ein paar Bünde hoch oder runter slidet. Das gehört bei der Akustikgitarre dazu.
Man kann das Quietschen halbwegs in den Griff bekommen wenn man nur den wirklich nötigen Druck ausübt (herausfinden, üben...) und/oder seine Fingerhaltung überprüft.
Neue Saiten können auch weiterhelfen, wer weiss wie lange deine schon drauf sind und was für Zeug sich in den umwickelten Saiten(EADG) eingepflanzt hat, was das Sliden durchaus erschweren kann.
 
RayBeeger

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Ist eine Fender Newporter eine E-Gitarre????
Ist ein Ovation-Clone eine E-Gitarre????
Ist eine Yamaha APX eine E-Gitarre????
Ist eine Westerngitarre eine E-Gitarre????

Ist Nashville Tuning auf einer derartigen Gitarre erlaubt???? (Mischsatz) Stimmung: e, b - normal, G,D,A, E - eine Oktave höher
Ist die Open G-Stimmung auf einer derartigen Gitarre erlaubt???? (10er) Stimmung: D G D G H D
Ist die Normalstimmung auf einer derartigen Gitarre erlaubt???? (9er) Stimmung: bekannt

@peter55,

ich weiß nicht, warum man sich hier im Board so oft rechtfertigen muß...

Du kannst davon ausgehen, dass ich keine klassische Konzertgitarre spiele, weder mit Nylon- noch mit Darmsaiten.
Ansonsten spielt wohl jeder E-Gitarrist auch akustische Instrumente, ob in Standardstimmung oder anders.
Was man präferiert ist eine andere Sache und es ist auch üblich, dass Bands akustische Sets haben.

Ich spiele z.B. Change The World oder den San Francisco Bay Blues von "Clapton", einige Sachen von Andy Fairweather Low, Little Red Corvette von Mike Zito
und Titel von anderen Musikern auf einer akustischen Gitarre. Auf der Bühne kommt es darauf an. Im reinen akustischen Set natürlich mit entsprechendem Werkzeug,
ansonsten nehme ich die E-Gitarre mit einem Keystone Exchanger.

Und ja, ich nehme einen 9er Satz, weil es für mich angenehm ist und Bendigs bei der Single Cut damit in hohen Lagen funktionieren.

Falls Du Fotos der Gitarren haben möchtest, melde Dich bitte noch einmal.
 
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peter55

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Ist ja ok, wenn du für deine Spieltechnik mit so dünnen Saiten (wir reden hier von Normalstimmung ;) ) zurechtkommst. Du wirst aber wohl nicht in Abrede stellen, dass ein 9er Satz Saiten auf einer Akustik keine Standardempfehlung für jemanden ist, der noch am Anfang seiner Spieltechnik steht?

Und es geht hier auch nicht um Soli oder Bendings in hohen Lagen, sondern offensichtlich um Akkordspiel in den unteren Lagen ...
 
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RayBeeger

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Alles gut!

Ich stimme Dir bedingt zu, denn B. B. King hat schon Billy Gibbons gefragt, warum er es sich so schwer macht und so dicke Saiten spielt.

Wenn man relativ dünne Saiten spielt, muss man schon auf die Intonation achten und es ist vielleicht auch ungewöhnlich auf einer Akustik
einen so dünnen Satz zu spielen. Wenn Du höhere Stimmungen spielst sind die auch straffer (Nashville), bei Open G geht es etwas runter, deshalb der 10er Satz.
Aber ansonsten geht Probieren über Studieren und bei mir paßt es.

Darauf gekommen bin ich eigentlich aus gesundheitlichen Gründen, als ich einen Tennis- und Golfarm gleichzeitig links bekam.

Für die Frage des TE war eigentlich entscheidender, dass die Nano- und Optiweb-Saiten eine Umspannung haben, die nicht ganz so ausgeprägt "quietscht".
 
Jakari

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Ich glaube, jetzt eine Diskussion zu Saitenstärken VS Tuning VS Techniken zu starten, ist doch zuviel des Guten.
Ist ein ganz anderes Thema (und ggf nen eigenen Thread wert? ) und bringt nochmehr Verwirrung für den TE. ;-)

@TE:
Kauf neue Saiten, stimm ordentlich, schau mal die Saitenlage nach, das sollte schon viel bringen.
 
Frank-vt

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Mal abgesehen davon, je dünner die Saiten, desto dünner (Sch... :tongue:) der Klang. Und die APX und die Fender sind nun wahrlich nichts, was ich aus akustischen Gründen für empfehlenswert halte.
Man sollte auch bitte beachten, daß es sich beim Modell des TE um das unterste Einstiegslevel handelt und somit klang- spieltechnisch doch eher Grenzen gesetzt sind..
Würde erstmal die Saiten wechseln und die Saitenlage überprüfen und ggf einstellen (lassen).
Von irgendwelchen Schmiermitteln halte ich auch nichts.
 
mix4munich

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Nochmal zu weniger quietschenden Saiten: Auf dem Bass bin ich auf Elixir Nanoweb umgestiegen, seit ich festgestellt habe, dass diese nicht nur länger halten und bequemer zu spielen sind (insbesondere bei langen Slides fräst es Dir nicht gleich die Hornhaut von den Fingerkuppen wie manch andere Basssaiten), sondern dass sie auch weniger quietschen beim Sliden. Ich denke, das lässt sich auf Elixir Nanowebs für Akustikgitarren übertragen. Zumindest einen Test sollten sie wert sein. Sind zwar erstmal teurer, halten aber auch länger.
 
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Wenn du einen einfachen C-griff einfach zwei (oder mehr) bünde hochschieben willst, würde ich nur mit dem zeigefinger sliden und die anderen beiden finger hochnehmen und neu aufsetzen. Das dürfte einer der einfachsten griffe sein, bei dem sich diese technik einsetzen lässt. Damit wäre das fingergeräusch völlig eliminiert, egal welche saiten du einsetzt.
 
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saitentsauber

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Nebenbei - und für den Fall, dass es dem TE hilft: es gibt auch die Möglichkeit, solche Geräusche als Zeichen von Authentizität zu werten...

Soll aber kein Argument gegen neue Saiten oder spieltechnische Verbesserung sein - im Gegenteil ;)
 
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Vester

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Ich denke, das lässt sich auf Elixir Nanowebs für Akustikgitarren übertragen.

Finde ich auch:great:.
Ich nutze die jedenfalls ausschließlich und seit Ewigkeiten und finde die quietschtechnisch sehr hilfreich. Meine sind 12-53 Nanoweb 80/20 Brnze.
(Natürlich kann man auch mit anderen Saiten nicht quietschen)

Gibt ja verschiedene Ansichten zum Quietschen; ich mag es z.B. gar nicht. Jedenfalls kann ich mich nicht auf die Musik konzentrieren, wenn man alle paar Sekunden vor Schreck die Schultern in den Nacken drückt:D Oder wenn man etwas für andere einspielt; ohne kommt besser an.
 
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Julian693

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Hallo,

danke für die zahlreichen Antworten.

Dabei handelt es sich um dieses Lied. Dort macht der Typ den Slide bei 1:11:

Ich habe für euch mal einen kleinen Soundschnipsel erstellt, wo man den Slide
mit meiner Gitarre hört: https://www.dropbox.com/s/t97mzi85h3tefd0/scratch.m4a?dl=0

Klingt nicht so doll, weil dieses Quietschen lauter als der eigentliche Ton.
Mit der Druckkraft und Fingerstellung habe ich schon viel variiert. Ich komme nur zu
einem einigermaßen gut klingenden Slide, wenn ich die Saite richtig stark ans Griffbrett drücke,
was schon echt unnormal ist (für die tiefen Saiten).
Generell habe ich nichts dagegen, wenn es ab und zu mal etwas bei Akkord-Wechseln usw. quietscht oder
knarzt, da entsteht eine schöne Atmosphäre.

Ich werde mir mal neue Saiten besorgen. Nach 2 Jahren haben die wohl so wieso ihre besten Zeiten
hinter sich gelassen. :D
 
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BenChnobli

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Ich komme nur zu
einem einigermaßen gut klingenden Slide, wenn ich die Saite richtig stark ans Griffbrett drücke,
was schon echt unnormal ist.

Ich würde davon ausgehen, dass wenn du anfängst zu drücken wie ein ochs, dann stimmt was mit der spieltechnik, handhaltung o.ä. nicht. So viel kraft braucht das ding nicht.

Gruss, Ben
 

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