A-Gitarren Identifikation/Wertschätzung Sammelthread

von LennyNero, 03.04.05.

  1. Florian169

    Florian169 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.02.12   #1641
    Wieder was gelernt. Und es ist ärgerlich. Kann die mir jetzt einfach so brechen und was würde so eine Reperatur im jetzigen Zustand kosten?
     
  2. Jiko

    Jiko Ex-Mod Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 18.02.12   #1642
    Aber für ihn ist es einfacher auf englisch.
    Merke: Im ersten Bild steht "Konzertgitarre" als Dateiname drinnen... das ist keine. :D

    Von Gitarrenbauer zu Gitarrenbauer unterschiedlich - daher müsste man vor Ort nachfragen. Wenn man auf eine möglichst gute Optik verzichten kann, kann es allerdings günstiger werden.
     
  3. Florian169

    Florian169 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.02.12   #1643
    @Jiko: Jetzt haste du mein Edit übersehen ;)
     
  4. Corkonian

    Corkonian Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.02.12   #1644
    Bei den reltiv geringen Zugkräften einer Nylonsaiten-Gitarre halte ich ein abruptes Abreißen des geschäfteten Kopfes eher unwahrscheinlich, bei Stahlsaiten wäre das schon lange weggerissen. Dennoch wird das irgendwann mal reissen/brechen und der dann entstehende Kollateralschaden kann schlimmer sein als das, was jetzt schon kaputt ist.
    Ich würde die Saiten entspannen und die Gitarre zum Gitarren-/Geigen-/Zupfinstrumentenbauer geben. Die Repratur eines ähnlich gelagerten Risses an einer meine Western hat bei meinem zugegebenermassen sehr teuren Gitarrenbauer ca. €100 gekostet.
     
  5. Florian169

    Florian169 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.12   #1645
    Der Hals ist nicht geschaeftet, sondern geht bis in die erste Mechanik. Darunter sieht man die Leimung zum Rest des Kopfes, diagonal einaml quer bis zum letzten Drittel. Wird wohl mal einen Schlg auf den Kopf bekommen haben, und beim biegen nach unten ist das Griffbett abgehoben. Oder so.

    Weiß jemand was für ein Hersteller das ist?
     
  6. skatem0b

    skatem0b Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.12   #1646
    Hallo,

    Ich habe die Moeglichkeit guenstig an eine alte Hoefner 12-String ranzukommen. Ich wuesste nur gerne, um welches Modell es sich handelt. Meinen Recherchen nach ist sie der Hoefner Modell 499 am Aehnlichsten.

    Die Aehnlichkeiten sind:

    • Palisander Zargen
    • Ebenholz Griffbrett
    • Block Inlays

    Es gibt aber auch einige Unterschiede:

    • Unverzierte Kopfplatte
    • Schlicht verziertes Schallloch

    Gibt es jemanden, der sich mit alten Hoefner Gitarren auskennt? Ich wuerde echt gerne wissen, um welche Gitarre es sich dabei handelt.

    Schoenen Tag noch,

    skatem0b
     

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  7. rw

    rw Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.12   #1647
    .. es gibt noch ein paar andere Unterschiede: "Eckige" Bauform, nicht Rundschulter (bei der 499 scheint der Hals auch am 12. Bund am Korpus anzusetzen), anderes (weißes) Binding ...

    Allerdings hat wohl auch Höfner durchaus mal konstruktive Merkmale bei der gleichen Nummerierung geändert. Ist die Decke denn massiv?
     
  8. N0t

    N0t Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.12   #1648
    Welche Gitarre könnte denn die wunderbare Jenn Wasner in dem Video spielen? Den Sound find ich nämlich hervorrangend.



    Der Hals (2 Dots im 7. Bund) lässt ja auf Martin schließen, aber irgendwie passt da das Label im Schallloch und das Pickguard nicht richtig oder?

    Vielleicht hat ja einer / eine von euch eine Idee :)

    Wunderschönes Lied übrigens

    Edit: In einem anderen Video kann man noch einen Blick auf die Kopfplatte erhaschen, da steht aber auch nur ein großes A drauf
    http://www.youtube.com/watch?v=zIZuhd5YcXE&feature=like-suggest
     
  9. Jazzmany44

    Jazzmany44 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.02.12   #1649
    Eine Bekannte möchte gerne die Hanika 52 AF Gitarre ihres verstorbenen Mannes verkaufen, welche in einem noch sehr gutem Zustand ist. Sie wurde vor 10 Jahren für 939,00 € gekauft. Jetzt stellt sich die Frage für welchen Wert man die Gitarre noch verkaufen kann?? Freue mich über jede Meinung.

    LG jasmin
     
  10. rw

    rw Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.02.12   #1650
    .
    ... realistisch sind ca. 50%, +/- 10%, man kann es natürlich etwas höher ansetzen. Klassische Gitarren sind mit wenigen Ausnahmen nicht die großen "Bringer" im Gebrauchtgeschäft. Auf der Hanika-Webseite selbst steht eine ungespielte (!) 52AF mit 700 EUR gebraucht im Angebot.
     
  11. mistiger iltis

    mistiger iltis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.12   #1651
    Hallo allerseits,

    ich bin an einer Suzuki K-190 J interessiert, soll ca. 30-35 Jahre alt sein, der aktuelle Besitzer möchte für das gute Stück um die 300 Euro haben. Kann man das für die Gitarre zahlen? :gruebel: Im Netz habe ich nur eine Auktion von letztem Jahr August gefunden, in der das Modell in anderer Farbe für um die 150 Euro den Besitzer gewechselt hat. An sonsten findet man echt nichts. Die Inlays sollen aus Abalon sein das sind auch schon die einzigen Infos die ich habe. Kann mir jemand vielleicht irgendwas zu der Gitarre sagen.

    Danke
    Iltis
     

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  12. Corkonian

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    Erstellt: 01.03.12   #1652
    Tree of Life is' latürnich cool, aber ich stelle erstmal die wichtigeren Fragen:
    1) Halswinkel
    2) Halskruemmung
    3) Stegeinlagenhoehe
    4) Saitenlage
    5) Oktav-/Bundrein
    6) Risse, Dellen, Kratzer
    7) Bespielbarkeit und Klang?

    Alte Japonesen sind nicht wirklich selten. Selten werden für alte Japonesen aber hohe Preise aufgerufen.
    Es ist ein Käufermarkt, die Gitarre ist das Wert, was der nächste Käufer dafür bezahlt. Preise sind auch regional unterschiedlich. Meiner Erfahrung nach muß man die US-Gebrauchtpreise oft 1:1 in Euro umrechnen, aber auch nicht immer. In Japan gelten wieder ganz andere Regeln...
     
  13. rw

    rw Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.12   #1653
    ... und z.T. durch die Marke bedingt. Ich habe den Eindruck, dass die Suzukus und Teradas in den USA höher gehandelt werden, als hierzulande. Meiner - allerdings nicht systematischen - Beobachtung nach erzielen hier alte Tamas, Ibanez Concords und Ibanez Artists sowie Yamahas höhere Preise als beispielsweise Kasugas oder Yamakis mit früher identischem Neupreis. Das mag in anderen Ländern anders sein. Hinzu kommt der "Nostalgiefaktor" - also der Wunsch, ein Instrument zu kaufen, das man sich früher nicht leisten konnte oder es zwischendurch mal verkauft hat. Damit schwanken die Preise erheblich.
     
  14. skatem0b

    skatem0b Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.12   #1654
    Nein, anscheinend ist es eine dreischichtig laminierte/versperrte Decke.

    Edit: Die Gitarre ist identifiziert. Ich konnte dank einer Person, die auch die letzte Sauklaue lesen kann, herausfinden, dass auf dem Stück Papier im Schallloch "4990" steht und nicht 9990.
    Kurze Recherche ergab, dass es ein Modell diesen Namens gibt/gab.
    Weiß jemand, was man für so eine Gitarre verlangen kann? Die Informationen zu dem Modell sind recht rar.
     
  15. [Mo]

    [Mo] Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.03.12   #1655
    Hallo an die Experten des Identifikationsthreads,

    ich bin zu einer hübschen (Pearl?) Westerngitarre mit einem Wahnsinnsklang gekommen, habe jedoch leider nach einer ausgiebigen Internetrecherche nicht herausgefunden, um welches Modell es sich handelt.

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    Vielleicht hat ja jemand von euch eine Idee?

    Viele Grüße,
    Mo
     
  16. Gast 20755

    Gast 20755 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.12   #1656
    Hallo,
    mich würde mal interessieren, wie viel Dollars man für eine Gibson Hummingbird 1970 hinlegen musste. (Nicht für eine Custom, sondern ein ganz normales Model).
    Ich kann irgendwie nicht verstehen, warum die immer noch so wertvoll sind, obwohl sie in so hoher Stückzahl produziert wurden.
    Vielen Dank für Eure Hilfe,
    Andi
     
  17. pelle95

    pelle95 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.12   #1657
    Sorry Monsignores,
    bin mit der Threadstruktur etwas überfordert und habe eigentlich keine Antwort auf Mo`s Frage, sondern wollte selber eine loswerden, weiß aber nicht, wie ich in diesem Thread ein neues Thema anfange, also bitte Nachsicht.
    Mir ist kürzlich für günstig eine olle ramponierte 12 saitige Blueridge zugeflogen, bei der vor lauter Dongs kaum noch ebene Flächen vorhanden sind, also alles so, wie es sein sollte. Das Teil hat einen unglaublichen Sound und lässt alles stehen, was in meinem Gitarrenpark so rumhüpft, und da ist neben einer TW 15 auch ein 1200 Euro-Brummer vertreten. Logo ist leider verwischt, das Teil war wohl mal schwimmen .:D:D

    Die Decke ist in jedem Fall massiv, das kann ich klar erkennen, der Boden scheint auch massiv zu sein:gruebel:, hier bin ich unsicher, weil die alten Chinesen ihr Sperrholz optisch mittlerweile mit deutlichen Maserungen auffaken. Die Zargen weisen kaum Maserung auf und könnten schon eher gesperrt sein. Mechaniken sind ohne Logo, also eher die Billigfraktion. Super flacher Hals, sodass ich mit meinen kurzen Knackwurstpfoten gut mit dem 47 mm Hals zurecht komme, wobei ich allerdings kaum akrobatische Sachen wie Basssaiten mit dem Daumen usw. umsetzen kann und weitestgehend offene Akkorde schrammele. Wie schon hier in einem "was spiele ich mit einem 12-Saiter" erwähnt, öffnen sich bei den ollen Pink Floyd Hits mit diesem Teil neue klangliche Welten, jedenfalls für mein Laienohr.
    Für Meinungen ist wie immer dankbar und beste Grüße, Pelle

    Wo sind meine Anhänge geblieben????
     

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  18. frankpaush

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    Erstellt: 23.03.12   #1658
    ...hat gewisse Ähnlichkeit mit meiner Ibanez 750/12 : https://www.musiker-board.de/members/69820-albums2742-picture143662.html ... ist vielleicht das selbe Modell Vorbild gewesen? ...das "Beweisfoto"=>https://www.musiker-board.de/attachments/f3-musik-instrumente-knowhow//f43-akustikgitarren-forum//f411-westerngitarren-steelstrings-git//211637d1332527353-gitarren-identifikation-wertschaetzung-sammelthread-sdc11734.jpg für "die Zargen weisen kaum Maserung auf" finde ich nicht ganz so überzeugend ...;)
     
  19. pelle95

    pelle95 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.12   #1659
    Bedingt, bedingt!

    Mahlzeit frankpaush,

    neben den Äußerlichkeiten wie die Halsbindings, die bei meinem Trümmerteil fehlen, vermute ich einen substantiellen Unterschied: Die Ibanez scheint an der Kopfplatte eine Abdeckung für die Halsstellschraube zu haben, soweit ich das auf deinem Foto sehen kann, bei meinem Klangwunder ist die Halsverstelllung im Korpus.
    Gruß Pelle

    Achso: und wg. Maserungen, meine ich natürlich von INNEN betrachtet, von außen können die Jungs auf Sperrholz so schöne Maserungen zaubern, da kommt die Natur gar nicht mit. Früher hatten die gesperrten von INNEN am Boden kaum bis keine Maserung, heutzutage wird offensichtlich auch hier fürs Auge nachbearbeitet.
    Nochmal Gruß Pelle
     
  20. Laggy

    Laggy Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.12   #1660
    Hallo Pelle
    Ob Maserung oder nicht hat nichts mit Sperrholz oder Massiv zu tun.
    Sperrholz ist ja auch echtes Holz, besteht nur aus mehreren Schichten, hat also dementsprechend eine Maserung.

    Gruß TOM
     
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