• #1.781
Guitarra Artesanal - "La Granadina" 1993

Hallo,
nach langem Überlegen stehe ich vor der Entscheidung mich von meiner geliebten spanischen Gitarre zu trennen. Ich nutze sie einfach viel zu selten.
Gibt es hier eventuell jemanden, der ich mit solchen Gitarren auskennt und mir einen ungefähren Wert per Ferndiagnose geben kann?
Anno 1994 habe ich 2.500 DM für das gute Stück bezahlt, ein Bekannter hatte sie vorher direkt aus Spanien mitgebracht.
Es gibt natürlich schon einige Abnutzungserscheinungen, aber sie hat auch nur einen hauchdünnen Lack und wurde früher sehr, sehr viel
von mir gespielt. Leider hat sie auch schon einen kleinen Riss in der Decke (siehe Bild 06).
Sie klingt sehr voll und laut, hat ein recht breites Griffbrett (Sattel ca. 5.4 cm, 12. Bund ca. 6.4 cm) und ich würde sie eher in Richtung Flamenco einordnen.

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Also: Falls mir jemand einen Tipp geben kann oder weitere Infos benötigt einfach kurz melden.

Danke & Gruß,
Seppel
 

  • #1.782
Also ich habe vor ein paar Wochen angefangen Gitarre zu spielen, weil ich vor ein paar Jahren eine Gitarre geschenkt bekommen habe.
In der Gitarre steht: The mark of quality Cimar
Quality product under strict quality control by Ibanez
Model NO. 360

wenn ich Ibanez Cimar No. 360 bei Google eingebe kommt leider nichts oder für mich nichts brauchbares heraus....vielleicht kennt jemand eine solche Gitarre und kann mir genaueres dazu sagen....
 

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  • #1.784
ich sollte mir echt erst aml alle themen durchlesen :D
 
  • #1.786
The mark of quality Cimar
Quality product under strict quality control by Ibanez
Model NO. 360

Zumindest soviel kann ich Dir sagen:
Cimar produzierte in den Siebzigern und Achzigern für den Ibanez-Besitzer Hoshino Gakki Einsteigerinstrumente, die denen von Ibanez manchmal ähnlich sahen und in denselben Katalogen beworben wurden.
Hier eine Werbung für Deine Gitarre aus dem Jahr 1979. Da es sich um preiswerte Gitarren handelt, für die es keinen Sammlermarkt gibt, dürfte der Wiederverkaufswert nicht sehr hoch sein.
 
  • #1.787
Einsteigerinstrumente, die denen von Ibanez manchmal ähnlich sahen

... ich kenne Cimar eigentlich nur mit dem gleichen Designs, sowohl bei den E- als auch bei den akustischen Gitarren. Ich hatte selbst einmal die Cimar-Version der Ibanez V302, ein für den Preis recht ordentliches Instrument. Im Gegensatz dazu war bei den Tamas, der High-End-Serie von Ibanez, das Design eigenständiger.

Das Problem des Wiederverkaufswertes hat gidarr schon benannt; Nylonsaiteninstrumente aus der Zeit mit dem geringen Neuwert fallen heute aus dem Markt heraus. Ein paar Euro, nach dem Zufallsprinzip (unabhängig vom Gebrauchswert des Instrumentes).
 
  • #1.788
Ich habe vor einiger Zeit eine Alter Höfner Gitarre aus nem kalten feuchten Keller gerettet, in dem sie ohne Tasche an ner Wand angelehnt stand (min. ein Jahr).

Coole Art, Stahlsaiten zu befestigen. Aber ich persönlich würde die, wenn ich den Zustand so sehe, eher gegen Nylonsaiten tauschen 😉 Dürfte auch der Bespielbarkeit zuträglich sein.
 
  • #1.789
Coole Art, Stahlsaiten zu befestigen. Aber ich persönlich würde die, wenn ich den Zustand so sehe, eher gegen Nylonsaiten tauschen 😉 Dürfte auch der Bespielbarkeit zuträglich sein.

Danke für den Tip. Wie gesagt, habe ich ja wenig Erfahrung mit Akustikgitarren. Als ich sie fand, hatte sie Stahlsaiten drauf und der Gitarrenverkäufer um die Ecke meinte, ich solle wieder Stahlsaiten draufziehen. So kanns gehen...
Und ansonsten: Scherzbold! 😛
 
  • #1.790
Liebe Akustikgitarren-Experten,

ich hab mir vor etwa einem halben Jahr eine Furch D-61 aus der Bucht gefischt. Sie hat noch das alte Furch-Logo auf der Kopfplatte, der Preamp wurde anscheinend nachträglich eingebaut.
Da ich im Netz nichts über die D-61 finden kann, würde ich mich freuen, wenn mich jemand über Baujahr und verwendete Hölzer aufklären könnte.

Ich hab 362,- Euro für das Instrument bezahlt.
Müsste ich mit einer Preiseinbuße rechnen, falls ich die Gitarre wieder verkaufen wollte, weil ich Platz für eine "dulcister" :rofl: bräuchte?

Was meint ihr?

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Gruß

Günter
 
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  • #1.791
Im Internet habe ich folgendes gefunden:
Massive Zederndecke und Boden und Zarge sind aus massivem Mahagoni.
Baujahr müsste so um die 2000er Wende sein.

Für die Gitarre kannst du ruhig mehr als 362€ verlangen ;-)
 
  • #1.792
  • #1.793
@SasukeTheRipper
Die Kleinanzeige habe ich jetzt auch gelesen. Aber mir scheint die Decke der inserierten Furch irgendwie dunkler zu sein, eben wie eine Zederndecke. Immerhin will der gute Mann 650,- Euro für die Gitarre haben. Wenn man von dem Preis ausgeht, dann hätte ich ja ein richtiges Schnäppchen geschossen :great:

@gidarr
Ich tendiere auch mehr zu der Annahme, dass meine Furch eine massive Fichtendecke hat.

Vielen Dank für eure Einschätzung

Günter

Edit: Eben habe ich noch ein Inserat vom 26.07.2011 im Netz gefunden, wo jemand eine 11 Jahre alte Furch D-61 für 400,- Euro FP verkaufen wollte.
Leider waren keine Fotos angefügt und keine Angaben über Decke und Korpus dem Inserat zu entnehmen.

Außerdem dieses: https://www.musiker-board.de/kaufberatung-git/406856-braeuchte-hilfe-kennt-jemand-folgende-gitarren-yamaha-apx-4-12a-furch-d-61-a.html
Demnach hat die D-61 neu 1150,- DM gekostet
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #1.794
Ich tendiere auch mehr zu der Annahme, dass meine Furch eine massive Fichtendecke hat.

Auf der Furch-Seite sind auch einige gute Fotos der verwendeten Materialien zu sehen. Einen guten Anhaltspunkt könnten auch die Nachfolge-Modelle bilden. Allzuviel wird sich nicht verändert haben. 😉
 
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  • #1.795
@gidarr
Guter Tipp, danke:great:

Wenn ich mir auf der Furch-Seite die Materialien genau betrachte, komme ich zu folgendem Schluss:

Decke: Western Red Cedar
Korpus: Indian Rosewood

Furch-Logo Kopie.webp

1999 wurde das neue Furch-Logo auf der Kopfplatte eingeführt.
 
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  • #1.796
Hallo in die Runde,
ich habe vorhin auf dem Flohmarkt eine Hoyer Herr im Frack gekauft (der Preis war eher symbolisch). Trotz der Aufkleberreste und einem Riss im Holz und dem fehlenden Teil zwischen den F-Löchern (Steg? Brücke? ich bin kein Gitarrist, keine Ahnung, wie das Teil heisst
squint.png
) scheint sie ja doch einen gewissen Wert zu haben. Allerdings finde ich auf Google nur schwarze Modelle mit Tonabnehmern, aber nicht so ein Modell, wie ich es habe.
Kann jemand von Euch vielleicht was zu diesem Modell sagen? Was würde eine Reparatur kosten, was ist sie jetzt wert, wie alt etc. pp.
Hier gibt es doch bestimmt Spezialisten.

Danke im Voraus, Bilder hänge ich an.

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  • #1.798
Hallo dasatelier,

ich war bisher auch der Ansicht, daß der Herr im Frack ausschließlich in schwarz angeboten wurde, anders macht ja auch der Name wenig Sinn.:gruebel:
Dürfte ziemlich schwierig werden, einen Original Steg (oder Brücke, beides richtig😉) zu beschaffen, der war aus Metall.
Die Gitarre gehört zu den begehrtesten Sammlerstücken dieser Bauart. Gegenfrage, ist da ein Halsstab eingebaut?

Die beste Adresse in Sachen deutsche Archtops ist www.schlaggitarren.de , möglicherweise könnte dir auch Norbert Schnepel www.musikkeller.com
weiterhelfen (Ersatzteile).
 
  • #1.800
Schönen guten Tag zusammen,

Ich habe mir vor ein paar Wochen gebraucht meine ehemalige Traumgitarre entdeckt. Ich hatte die schon mal vor 25 Jahren besessen, musste sie aber wegen Geldmangel mit Tränen in den Augen verkaufen. Habe jetzt eine fast ungespielte entdeckt. Ist eine 84er Ovation Collectors. Wo liegt so ein Instrument preislich ? Hat da jemand Erfahrung ?
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musikalische Grüsse Kay
 
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