Ablöse eines Marshall G50RCD gesucht: Kleiner, leichter und besser!?

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Ronito

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Hallo zusammen, ich habe schon oft hier herum gestöbert und mitgelesen (z.B. hier, hier oder hier). Aber Dank der Unweiten des Internets bin ich aktuell unentschlossener als zuvor und deshalb würde ich gern eure Meinungen einholen: Es geht um den Kauf eines neuen Verstärkers oder einer Combo. Kurz zu meinem Profil:
  • vor zig Jahren mit dem Spielen angefangen, um es danach zig Jahre schleifen zu lassen (= Anfänger)
  • durch vers. Leute neues Feuer entfacht und Bock bekommen frisches Equipment auszuprobieren :D
    • Hauptgebiet: Rock & Metal
    • Nachspielen von Lieblings-Songs (keine Band = Setup für Zuhause)
    • neuerdings Looper-Noodeling :D
Mein aktueller und sogar erster Verstärker ist ein Marshall G50RCD (Transe, 12", 50W) mit 2 Kanälen, Reverb und FX Loop. Was mich daran stört:
  • viel zu laut für aktuelle Wohnung
  • kein Kopfhörer-Ausgang (für spätes Üben)
Was ich mir wünsche:
  • ich hätte Lust mal den Röhren-Klang kennenzulernen
  • FX Loop für Modulation und Looper
  • Kein Problem mit OD-Pedalen (Metal Fuzz, OCD..)
    • dennoch gern auch eigene Zerre per Footswitch
  • idealerweise kann ich mein Setup verkleinern (kleines Arbeitszimmer, welches v.a. dank Corona ganztägig genutzt wird)
  • Budget um die 400€ einhalten
------------

Als erstes ist mir der Marshal DSL5CR ins Sichtfeld gekommen:
  • PRO
    • Voll-Röhre
    • kompakt, d.h. kleiner/leichter als der G50
    • Kopfhörer-Ausgang
    • Reduzierung auf 1W möglich
  • CONTRA
    • Hörbeispiele und Meinungen zum Kopfhörer-Ausgang nicht gut
    • Pedalboard + FX Loop + Footswitch ergeben 4 Kabel durchs Zimmer (etwas viel, wenn man nahezu täglich alles abbauen/verstauen möchte)
Als Alternative wurde mir dann immer wieder der Blackstar HT-5R MkII empfohlen.
  • PRO
    • Voll-Röhre
    • kompakt, d.h. kleiner/leichter als der G50
    • Kopfhörer-Ausgang (laut Tests/Meinungen mit Referenz-Klang)
    • Reduzierung auf 0.5W möglich
    • sehr viele Anschluss-Möglichkeiten
    • einfache Modelling-Optionen (American/British)
  • CONTRA
    • Pedalboard + FX Loop + Footswitch ergeben 4 Kabel durchs Zimmer (etwas viel, wenn man nahezu täglich alles abbauen/verstauen möchte)
    • Bedienfeld auf Oberseite + Anschlüsse "versteckt" auf Rückseite (stelle ich mir nervig vor auf einem Amp Stand v.a. wenn man nahezu täglich alles abbauen/verstauen möchte)
    • etwas teurer
Und dann bin ich noch über einzelne Mini-Heads gestoßen (z.B. den Joyo Jackman II). Sehr interessant finde ich aber vor allem den Orange Terror Stamp:
  • PRO
    • Röhre (Hybrid)
    • Mini-Format, passt aufs Pedalboard, braucht wenig Platz
    • Verstärker aufs Pedalboard = FX Loop wird direkt verkabelt + kein Footswitch = 3 Strippen weniger durchs Zimmer
  • CONTRA
    • 20W für Zuhause sicherlich zu laut = passiver Attenuator müsste her (z.B. Electro Harmonix Signal Pad)
    • Lautsprecher sollte dazu passen
      • Orange 8" klingt sicherlich nicht schön
      • Orange 12" größer als jetziger G50 (und insgesamt etwas über Budget)
      • viele günstige Standard 12er nicht sonderlich sexy :D
    • sehr minimalistische Einstellmöglichkeiten (nur 1 Tone-Regler)
    • nur 1 Kanal, kein Footswitch
      • also immer am Gain drehen oder alles über OD Pedale machen
------------

Jetzt qualmt mir der Kopf und mittlerweile habe ich schon alle Videos zu den Kandidaten gefühlt dreimal gesehen. Anspielen geht dank Covid auch nicht. Und alles bestellen und zurück schicken finde ich auch nervig.

Wie seht ihr das? Habt ihr welcher der Kandidaten schon mal im Vergleich genutzt? Ich würde mich riesig über Feedback freuen! :)
 
DH-42

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Ich hätte da schon ein paar Ideen. Aber wieviel darf es denn kosten?
 
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Ronito

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Ich hätte da schon ein paar Ideen. Aber wieviel darf es denn kosten?
Da bin ich aber gespannt! Wie gesagt: um die 400€ wären top, wobei Spielraum besteht (sonst wäre der Blackstar schon raus). :)
 
DH-42

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Da bin ich aber gespannt! Wie gesagt: um die 400€ wären top, wobei Spielraum besteht (sonst wäre der Blackstar schon raus). :)
Die 400 Euro hatte ich überlesen. Da wird es sehr schwer. Aber auch sonst: Ein paar deiner Wünsche passen nicht zusammen. Röhrenverstärker sind nichts für den Kopfhörer. Da müsste man ein IR-Loader Pedal mit Endstufen-Simulation (wie Mooer Radar, Nux Solid Studio) in die FX Loop hängen. Das Setup wird mit Röhrenverstärker selbst als Combo auch nie kompakt, du hast dann immer die vier Kabel. Das würde ich auf keinen Fall dauern auf- und abbauen wollen. Falls du doch gerne mal einen Röhrenverstärker haben möchtest, kämen bei dem Preis vor allem gebraucht ein ENGL Gigmaster 15 Combo oder ein Laboga The Beast 30W+ in Frage, die passen beide gut für Rock und ggf. mit Overdrive für Metal. Die diversen Marshall DSL oder Blackstar HT kommen natürlich auch in Frage. Beim Sound bist du mit dem Röhrencombo dann festgelegt, also unbedingt testen, welcher für dich passt.

Wenn du das Theme Röhre zurückstellst, dann geht da einiges mehr. Moderne Modelling-Verstärker klingen um Welten besser als deine Marshall Transe, deutlich mehr wie eine Röhre. Im Spielgefühl können evtl. die letzten paar Prozente fehlen - da gehen die Meinungen auseinander - aufgenommen kann kaum noch jemand erkennen, ob es Röhre oder Modelling ist. Zusätzliche Overdrive, Reverb, Delay Pedal brauchst du da auch nicht, das ist schon eingebaut. Da kommt dann z.B. ein Boss Katana 100 in Frage, der unheimlich günstig ist. Beim Thema Lautstärke schneidet Modelling auch besser als als ein Röhrenverstärker - so zumindest mein Testeindruck. Noch einmal leiser für die angrenzenden Räume wird es dann mit kleineren Lautsprechern, also 8" Combo (z.B. Mooer SD 30, der hat sogar einen Looper eingebaut) oder dann eben Kopfhörer - der klingt bei den meisten digitalen Modelling-Verstärkern auch recht ordentlich.
 
thorwin

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Muss an der Stelle auch mal wieder eine Lanze für den Katana brechen. Der ist klanglich schon ziemlich amtlich, aber eben keine Röhre (aber auch kein "typischer" Modelling-Amp)
 
OldRocker

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Hey,

PCL Vintage Amp Stage Master 30 Combo....warum?

-klingt leise mehr nach Röhre als die allermeisten Röhrenamps
-klingt laut immer noch besser als mindestens 50% der Röhrenamps
-kann alles von Blues bis Death Metal
-wiegt fast nix
-optimale Anschlussmöglichkeiten von "Peripherie" (Line Out, zumischbarer Effekt Loop...)
-sehr durchdachtes Bedienkonzept (3 Sounds per Fußschalter)
-liegt (gebraucht!) im Budget 250-400 Euro
-ist n richtiger Amp mit 12" Speaker (bandtauglich!) der auch sehr leise kann

Bin n riesen Fan von den Kisten und habe 2 davon (30Watt und 60Watt Combo).
Klanglich kommen die zu 95% an meinen modifizierten göttlichen Engl Blackmore ran...

Gruß,
Bernie
 
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Ronito

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Röhrenverstärker sind nichts für den Kopfhörer.
Ich hab zumindest nur Gutes über den Blackstar HT5 gelesen, deshalb steht er zur Auswahl. Irgendwie haben Sie da wohl was Benchmark-mäßiges geschafft.

Falls du doch gerne mal einen Röhrenverstärker haben möchtest, kämen bei dem Preis vor allem gebraucht ein ENGL Gigmaster 15 Combo oder ein Laboga The Beast 30W+ in Frage, die passen beide gut für Rock und ggf. mit Overdrive für Metal.
Interessante Alternativen, da muss ich nur schauen, wo man die für's Budget her bekäme.

Muss an der Stelle auch mal wieder eine Lanze für den Katana brechen. Der ist klanglich schon ziemlich amtlich, aber eben keine Röhre (aber auch kein "typischer" Modelling-Amp)
Ja, den hatte ich auch im Auge. Dem 50er fehlt der FX Loop (für einen Looper), der 100er scheint mir schon wieder zu groß. Ich bin mir unsicher, ob ich Modeling tatsächlich möchte. Würde sowas echt gern mal anspielen.

Hey,

PCL Vintage Amp Stage Master 30 Combo....
Noch nie gehört (was nichts heißt). :D Was ist eine gute Anlaufstelle für gebrauchte Modelle?
 
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