accoustic anfänger hat 4 fragen zu seiner washburn

von Veeti, 27.11.08.

  1. Veeti

    Veeti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.08   #1
    hallo leute,

    ich besitze seit paar wochen eine washburn f32sce und habe nach einen auftritt ein paar fragen:

    1) mir hat ein gitarrentechniker gesagt das die eingebauten b-band eq mist sind und eines tages nicht mehr klingen werden. stimmt das? hat wer damit erfahrung? (er meinte ich soll mir einen fishman kaufen - ist da soviel unterschied?)

    2) da ich sonst auf der e-gitarre 10er saiten spiele, und eine zeit lang 12er auf eine a-gitarre versucht habe, bin ich jetzt auch auf 10er saiten auf meiner washburn umgestiegen. ich spiele mit einen 1.5mm plekturm, und letztens ist mir gleich die D saiten gerissen obwohl es ein neuer 10er satz war. liegt das an den "schwachen" 10er saiten? an den starken plektrum? oder einfach nur pech gehabt?

    3) kann ich statt stahlsaiten auch e-saiten aufspannen oder wäre das ein blödsinn?

    4) der volume regler klingt erst so ab 13 uhr einstellung, ist das normal? die washburn kommt mir verstärkt etwas zu leise vor, daher frage ich...


    danke euch für jeden rat!
     
  2. rancid

    rancid Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 27.11.08   #2
    Das ist wohl eher eine Glaubensfrage. Vermutlich verkauft er die Fishman zu besseren Konditionen. :D

    10er Saiten sind für eine Western schon hart an der Grenze. Meiner Meinung nach wird der Klang damit schon zu dünn.
    Ich würde für Fingerpicking nicht unter 11er und für Strumming und kräftigeres Plektrumspiel nicht unter 12er gehen. Eine Western ist halt keine E-Gitarre, da muss man auch mal kämpfen können. ;) :D

    Ist vielleicht die Batterie schwach?

    Gruß,
    Matthias
     
  3. Veeti

    Veeti Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.08   #3
    1) keine ahnung! ich weiß nicht wieviel unterschied zwischen einen b-band oder einen fishman ist?? ist der so groß? zahlt es sich aus den auszutauschen? weiß auch nicht wieviel sowas kosten wird...

    2) na glaubst das deswegen die saite gerissn ist weil sie eine 10er war? ich hab jetzt 2 möglichkeiten härtere saiten oder weicheres plektrum, oder?

    3) naja es ist so, dass ich auf meine EQ einen lampe hab wo drunter low-bat steht, die leuchtet aber noch nicht... nun...?!
     
  4. rancid

    rancid Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 27.11.08   #4
    Das sind einfach zwei verschiedene Hersteller, die auch ganz verschiedene Modelle haben. Deswegen ist so eine pauschale Aussage eh Quatsch. Das wäre, als würde man sagen: Tefal ist besser als Silit. ;)

    Kann auch einfach Zufall gewesen sein. Ich würde aber wie gesagt schon allein wegen des Klangs dickere Saiten nehmen.

    Es kann natürlich auch einfach sein, dass der nicht so viel Output hat. Aber wenn es ab 13 Uhr gut klingt, muss man sich da keine sorgen machen.

    Gruß,
    Matthias
     
  5. cikl

    cikl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.08   #5
    Das glaube ich kaum. Wenn du nicht gerade der Meinung bist, dass ein Fishman bei einer ähnlichen Gitarre viel besser klingt und die Gitarre ansonsten perfekt ist... B-Band ist ansich schon eine sehr gute Marke und steht Fishman nicht unbedingt nach. Im Einzelfall muss man sehen.
    Am besten beides. 10er Saiten ist auf der Akustikgitarre nix.
    Wahrscheinlicher ist dann, dass der Piezo unter der Brücke nicht optimal sitzt und somit die Schwingungen nur unzureichend übertragen kann. Wirf beim Saitenwechsel einen Blick unter die Stegeinlage und schau ob der Piezo dort vernünftig sitzt.
     
  6. toni12345

    toni12345 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 27.11.08   #6
    Was mich da vor allem stutzig machen würde ist das "eines Tages". Was soll denn das heißen? Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen oder was?
    Also entweder hat dieser Techniker Geheiminformationen, die wir alle nicht kennen, oder er wollte einfach dringend mal wieder einen Fishman verkaufen.

    Gruß,
    Toni
     
  7. Jiko

    Jiko Ex-Mod Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 27.11.08   #7
    "Akustik", englisch "acoustic", auch ohne Doppel-C, wie auf deutsch ohne Doppel-K, da hat mich schon ein Blind Guardian-Album geschockt, wo irgendwer "Accoustic" reingeschrieben hatte. Mir tut das in den Augen weh. :o



    Zu 2) Probiere das Mittelfeld - die schlichten 11er Saiten :D

    Zu 3) E-Gitarrensaiten kann man problemlos auf die Westerngitarre aufziehen - sind schließlich auch Stahlsaiten, nur anders beschichtet und die G-Saite ist nicht umwickelt - das ist dann auch der Punkt, warum ich bei Akustiksaiten bleiben würde, außer, es reißt mal eine (z.B. die E-Saite), dann kann man als Ersatz auch eine E-Gitarren-Saite aufziehen, wenn keine A-Gitarren-Saite mehr da ist.
     
  8. Richelle

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    Erstellt: 27.11.08   #8
    Über B-Band Tonabnehmer (UST) behaupten viele, dass dieser den verstärkten akustischen Klang betreffend, den Piezotonabnehmern weit überlegen ist und wenn es darum geht eine Akustikgitarre möglichst natürlich zu verstärken mit zu den besten Tonabnehmern gehört.

    Ich könnte mir vorstellen, dass der Gitarrentechniker ein Problem angesprochen hat, dass bei älteren Tonabnehmerstreifen (UST Elektretfilm - roter Streifen) manchmal vorgekommen ist - und zwar dass der Ton nur mehr sehr leise bzw. gar nicht mehr verstärkt wurde, weil angeblich nach längerer Zeit aus dem Tonabnehmerstreifen die "Luftbläschen" entwichen sind - die neuen Tonabnehmerstreifen von B-Band wurden verbessert (sind nun schwarz).

    Ich denke nicht, dass er die Verstärkereinheit mit den Tonreglern meinte bzw. wäre mir darüber auch nichts bekannt warum die eines Tages nicht mehr funktionieren sollen.

    Noch eine Problematik bei diesen UST-Tonabnehmern ist, dass die Stegeinlage der Gitarre genau passen muss (wenn sie zu locker ist kippt sie leicht unter der Saitenspannung und die Auflage am Tonabnehmerstreifen ist nicht mehr optimal und kann zur Folge eine niedrige Lautstärke bzw. ungleiche Lautstärke). Zu streng darf die Stegeinlage auch nicht sein und die Unterseite muss plan sein. Das heißt oft liegt das Problem an der Gitarre und nicht am Tonabnehmer.

    Was die Saitenstärke betrifft - würde ich auch nicht unter 011er gehen bzw. finde ich 012-053 die optimale Saitenstärke für Westerngitarren.

    E-Gitarrensaiten bewirken Klangergebnisse die mit dem Klang von Akustikgitarrensaiten bei weitem nicht mithalten können. Und bei den Akustiksaiten gibt es sogar große Unterschiede. Ich hatte auch schon Gitarrensaitensätze, die ich nach einem Tag wegen dem Klang, der mir überhaupt nicht gefallen hat, wieder entfernt habe.
     
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