Aging a Les Paul (Gitarre patinieren)

  • #301
Ich hab es noch nie gemacht, würde aber mal folgendes probieren:
Billigsten Essig vom Diskontladen in einem Topf kochen und in einem Sieb darüber die Gitarrenteile hängen. Deckel drauf und warten.
Da fällt mir jetzt ein mögliches Problem bei Mechaniken ein: Die Hitze könnte für das Öl in den Mechaniken nicht ideal sein. Bei gekapselten vermutlich egal, vielleicht aber auch nicht.

Also bitte auf eigene Gefahr.
 

  • #302
..alles easy, die tuner werden nur "bedampft", aber danke trotzdem hoss !
 
  • #303
Da fällt mir jetzt ein mögliches Problem bei Mechaniken ein: Die Hitze könnte für das Öl in den Mechaniken nicht ideal sein. Bei gekapselten vermutlich egal, vielleicht aber auch nicht.

Also bitte auf eigene Gefahr.

Das Öl hält die Temperaturen leicht aus aber.....
Da entsteht Druck im Inneren und ich glaube nicht, daß die Tuner Druckdicht gekapselt sind. Es tritt dann also Öl aus, was noch nicht schlimm ist. Abkühlen sollten die Tuner unbedingt außerhalb des Dunstes. Denn beim Abkühlen bildet sich Unterdruck und dann könnte Wasser-Essigdampf eindringen. Das wäre nicht so gut.

Weinsäure ist in.........Essig.
 
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  • #304
Das Öl hält die Temperaturen leicht aus aber.....
Da entsteht Druck im Inneren und ich glaube nicht, daß die Tuner Druckdicht gekapselt sind. Es tritt dann also Öl aus, was noch nicht schlimm ist. Abkühlen sollten die Tuner unbedingt außerhalb des Dunstes. Denn beim Abkühlen bildet sich Unterdruck und dann könnte Wasser-Essigdampf eindringen. Das wäre nicht so gut.
Yup. Also mit Tunern bitte nicht machen.
 
  • #305
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  • #306
Man kann das aber doch auch bei 30-40°C machen. Das müßte genausogut gehen, dauert vielleicht ein wenig länger.
Was ist der Siedepunkt von Essigsäure? Sorry, schon alles zu lang her.
 
  • #307
Keine Ahnung.
Aber die verdunstet wohl auch bei Zimmertemperatur genügend. Im Zweifel mal den Gofel drüber halten.:D
In einem kleinen Schälchen mit 3 ccm ist nach zwei drei Tagen nur noch wenig Sediment da.
 
  • #308
Weinstein[zeug] kommt bei mir ins Baiser ;)
 
  • #309
Eine gut bespielte Gibson zeigt bald Gebrauchsspuren. Die gehen auch an den güldenen Beschlägen nicht vorrüber.
Besonders betroffen sind davon die Stellen, wo die Hand dauernd aufliegt. Handsäuren und Feuchtigkeit sorgen da für eine vorschnelle Verwitterung.
Oder?
Aginggold1.webpAginggold2.webpAginggold3.webp
Nagut, bei mir sind es Messingbeschläge und der Handschweiß war in Wirklichkeit Messing-Schwarzbeize von Saemann-Ätztechnik.
Aber was solls?:D
 
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  • #310
zum Thema Aging hab ich auch was zu präsentieren.). Ist zwar das Erste Mal,dass ich sowas mache , aber bisher gefällt mir das ganz gut.

1358091996848 (1).webp1358091984443.webp1358091995018.webp1358091999979.webp
 
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  • Ersteller
  • #311
Noch mehr Text bitte und Fotos. Bis jetzt sieht es recht vielversprechend aus. Super, weiter so.:)
 
  • #312
So, nochmal gerade etwas nachgearbetet:
Aginggold4.webpAginggold5.webp
 
  • Ersteller
  • #313
Nu musst du aber noch die Schrauben agen :)
 
  • #314
Welche Schrauben meinst Du? Auf der Decke sind alle fürchterlich vergammelt.
Die einzigen blanken sind die von E- und Toggelfachabdeckung und die der Mechaniken.:nix:

Siehe Post 273
 
  • Ersteller
  • #315
Jene des Pickgards ist noch absolut neu, wie noch gar nicht hergestellt:igitt:
 
  • #316
Die ist vergoldet und das gold ist teilweise abgenutzt. darunter ist die Nickelschicht. Die ist hell, deswegen sieht das so aus.

Aginggold6.webp
So neu ist die auch nicht mehr.
 
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  • #317
Nun hat sich nach einigen Tagen am einen Ende des Stoptail etwas Grünspan gebildet.
Wenigstens das ist echt.:D
Aginggold7.webp
 
  • Ersteller
  • #318
Aber das putzst du sicher wieder weg, ist ja nicht ganz ungiftig das Zeugs.:eek:
 
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  • #319
Und zudem sieht es auch noch extrem shice aus...
Und bitte nicht in's Abwasser... es ist stark umweltschädigend!
 
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  • #320
Nun ist dies kein echter Grünspan aus einer Verbindung mit Essigsäure, sondern eine Oxydverbindung des Kupfers (nicht wasserlösliches Cu(I)-oxid).
Und darum nicht giftig und darf bleiben.

Zu finden ist das übrigens bei alten Goldtops an den Rändern von Schrammen im Goldlack und unter den alten Potiknöpfen.
Dieser alte Goldlack enthielt früher Messingpulver und das hat einen Kupferanteil. Jahrzehntelange Feuchtigkeit und Säuren vom Handschweiß und Sauerstoff haben da gearbeitet.
 
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