AHEAD Sticks - Erfahrungsbericht

von Giant Step, 03.01.09.

  1. Giant Step

    Giant Step Guest

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    Erstellt: 03.01.09   #1
    Hallo alle miteinander!

    Das ist jetzt mal für alle die sich für Ahead Sticks interessieren und mehr wissen wollen.

    Allgemein:

    Der Stick- 34,50€
    https://www.thomann.de/de/ahead_5b_rock_sticks.htm

    Die Hülsen- 4,40€
    https://www.thomann.de/de/ahead_lt.htm

    Die Tips- 1,20€
    https://www.thomann.de/de/ahead_tip_ersatz_fuer_5a_7a.htm


    Ich habe seit einem Monat Ahead Sticks, wollte mich selbst mal von diesen Teilen überzeugen.


    Ich Habe die 5B Light Rock sticks und das Joey Jordison Modell<-(Größe 7A).
    Ich spiele eigendlich immer 5B, bin außerdem noch Slipknot Fan und wollte eben dann noch das Signature Modell haben.

    Die Sticks an sich:
    Was mir sehr komisch an den 5B sticks erscheint ist, dass wenn man sie aneinander klopft, sie sich anhören wie... ach das ist schwer zu beschreiben, wie ne schrottsammlung. So alsob die Hülsen ein winziges stück zugroß für den Alukern wären.
    Ganz im gegensatz zum Joey Modell. Wenn man diese Sticks aneinander klopft wören sie sich richtig gut an, richtig stabil. Daher hört sich der Schlag auf die Bell mit den 5B Sticks GRAUSAM an.

    Der Griff:
    Ich mus sagen, ich liebe diesen Griff. Man hat einen klasse Grip, ohn Grip Tape, Drummer Gloves oder Sonstiges. Er ist etwas aufgeraut, macht aber auf keinen fall deswegen die Hände kaputt! Ist wirklich sehr angenehm in der Hand.

    Die Balance & Spielgefühl:
    Der Griff ist klar deffinirt. Direkt darüber ist ein kleiner Plastikring auf dem die Hülse sitzt. Man hat nur einige wenige Möglichkeiten den Stick zu halten. Entweder weiter hinten so dass man nur den Alugriff spürt, oder mit Daumen und zeigefinger direkt auf dem kleinen Plastikring (da hab ich meine Finge beim spielen immer).
    Der Hohle Alugriff wiegt praktisch nichts, also ist der Stick sehr stark kopflastig. Beim spielen ist er aber erstaunlich leicht, durch die kopflastigkeit hat er einen starken rebount. Daher ist das hohe gewicht des Sticks praktisch aufgehoben. In der Hand hat man kaum Gewicht und davor hebt sich alles durch en ebound auf, also spielt man praktisch mit Luft in den Händen (Ok, hört sich bischen schmalzig an, aber is halt grob meine erfahrung)

    Der Verschleiß:
    Die Hülsen hlten schon einiges aus, ungefähr 2x solang wie ein normaler Stick hällt (Bei meiner Spielweise zumindest. Kann bei jedem anders sein).
    Die Tips überleben schon einige Hülsen. Die muss man nicht so oft austauschen.

    Becken Vernichter?
    Also ich kann ja immer nur von mir ausgehen. Bei mir gibts keinen Unterschied bei den Becken, alle noch in top Form. Aber auch hier kommt es eben auf die spielweise an. Ich spiele eher Rock/Metal. Ich hau schon recht kräftig zu, aber es gibt eben Leute die kommen aus dem Becken dreschen garnichmehr raus. Man sollte denke ich aber auch mindestens Rock Cras Becken haben und keine Thin Crash Becken.

    Fazit:
    Ich spiele gerne mit diesen Sticks. Sie sind echt mal eine Abwechslung.

    DieseSticks sind nicht geeignet für:
    Feinst Cymbal Klang Fetischisten,
    Becken drescher,
    Dauer Rimshoter,
    Jazz Drummer.

    Geeignet für:
    Härtere Drum Richtungen,
    Experimentierfreudige Leute.

    [​IMG]


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  2. Puncher

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    Erstellt: 04.01.09   #2
    Schöner Einstieg ins Board!

    Zwei Fragen:
    Wieviel wiegen die Sticks (u.a. im Vergleich zu normalen Holzsticks)?
    Könnte man eigentlich die Hülsen alleine spielen? Oder sind die zu "wabbelig" ohne den Kern?
     
  3. Timá

    Timá Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.01.09   #3
    Hier z.B. gibts die JJ Signatur-Sticks für 30€ und irgendwo gibts die auch für 25€, da hab ich meine auch her.

    Ansonsten, klasse Review.
    Das die Hülle bei den 5B nciht ganz passt kann ja daran liegen, dass die Hülsen immer für mehrere Dicken sind. Beim JJ Modell passt halt super und bei dem 5B vielleicht nicht. Es gibt ja bloß 3 verschiedene Hüllengrößen.

    mfg
    Tim
     
  4. Limerick

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    Erstellt: 04.01.09   #4
    Nein, das ist nicht möglich. Erstens trennt sich der Alukern und der Griff von der Hülse wenn du sie abziehst (du hast also als Hülse lediglich den Schaft des Sticks), und zweitens wäre sie, um deine Worte zu benutzen, zu wabbelig.

    Alles Liebe,

    Limerick
     
  5. Drummer Ziesi

    Drummer Ziesi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.09   #5
    Ob dus glaubst oder nicht: Mein früherer Schlagzeuglehrer spielte die Ahead 7A's auch sehr gerne, und er spielt hauptsächlich Jazz ;)

    Was ist an Jazzdrummern eigentlich bitte so anders, dass sie immer extra aufgeführt werden? :rolleyes::D;)

    Nette Review, endlich kommt Licht in den Ahead-Dschungel aus Mythen und Sagen.

    Gruß, Ziesi.
     
  6. Giant Step

    Giant Step Threadersteller Guest

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    Erstellt: 05.01.09   #6
    Tut mir leid, ich hab keine Briefwaage. Aber um deine Frage grob zu beantworten habe ich einfach eine Küchenwaage genommen. Ich kann für die Zahlen nicht garantieren. (Weichen ja eh nur maximal um 2g ab ^^) Also ich hab mal ein Paar mehr gewogen um ein bisschen vergleichen zu können:

    --Carbon Stick (Gold) 5B = 28g
    (Für die die es nicht wissen: (Also so hab ich es erklärt bekommen) Carbon Sticks sind immer schwarz und da ist ein Aufdruck drauf. Der kann Bonze, Slber oder Gold sein. Gold ist meiner Meinung nach das leichteste.

    --AHEAD 5B = 29g

    --Vic Firth 5B = 29g

    --Tama 5B = 30g

    Ich mein Das nicht böse :D Ich hab nur nach beispielen gesucht. Und Jazz drummer spielen eben leicht und locker.
    Aber kann ich mir gut vorstellen dass er die 7A Aheads spielt. Sind ja Essstäbchen :p

    Und das mit dem Licht ins Dunkel bringen, genau dass habe ich beabsichtigt.


    Ansonsten noch:
    Kann mir jemand sagen ob und wenn ja, wie ich schon geschriebene Beiträge nochmal bearbeiten kann (Sachen hinzufügen, Rechtschreibfehler verbessern ect.).

    Edit/
    OK, ich hab grade den "Ändern" Button entdeckt ^^ ... Aber beim 1. Beitrag da oben geht das nicht...

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  7. 13bf13

    13bf13 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.09   #7
    ein gutes Review, allerdings halte ich ein Fazit zur Beckenhaltbarkeit nach einem Monat spielen für verfrüht ;)
    ansonsten aber wirklich gut geschrieben und alles an Infos drinnen :)
     
  8. Ahead Freak

    Ahead Freak Registrierter Benutzer

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  9. [sic6sic]

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    Erstellt: 05.01.09   #9
    Ich hab auch die JJ Sticks!!! Ich muss sagen die Aheadsticks sind nicht schlecht und die Hüllen halten auch länger als Holzsticks aber es geht einfach nix über schöne, gute Holzknüppel!!!! Meine Meinung!!
     
  10. Giant Step

    Giant Step Threadersteller Guest

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    Erstellt: 05.01.09   #10
    Ja, natürlich, ich werde mich bemühen auch meine weiteren Erfahrungen mit den Sticks hier rein zu schreiben. Aber bis jetzt denke ich, mein Becken ist ein Jahr alt und es wird auch noch sicher 1 oder 2 weitere Jahr halten und dann an Altersschwäche sterben :D
    _______________________________________________________
    (Hier endet meine Antwort, da unten ist noch anderes Zeug.)


    Ich merke schon, dass die Sticks etwas wuchtiger auf dei Becken crashen, eben durch die starke Kopflastigkeit, aber wenn man seine Spielweise darauf anpasst, also den starken rebound nutzt der durch das hohe Gewicht vorne entsteht, entwickelt mann ein völlig andere Spielweise.
    Mann/Frau muss nichtmehr soviel Kraft aufwenden, wobei einem dann
    auch die rolls leichter fallen.

    Und Leute die berichten, dass sie mit den Sticks schneller spielen oder etwar schneller wirbeln konnen, verstehe ich voll und ganz. Ich kann nicht genau sagen ob ich schneller spiele, aber aufjedenfall fällt es mir leichter.

    Achja,zu der Sache noch, dass Ahead Sticks die Handgelenke mehr schädigen sollen als Holz Sticks: Ich bin genau gegenteiliger Meinung.
    Ich habe das einige male ausprobiert an Becken, Rim oder an meinem Tisch. Meine Erfahrung war:
    -Dadurch, dass der Holz Stick sehr hart und massiv ist spürt man deutlich die starken Vibrationen in der Hand.
    -Beim Ahead Stick spürt man kaum (oder auf jeden Fall weniger) Vibrationen, da der Stick aus mehreren Teilen besteht und hauptsächlich mit einer Plastick Hülle überzogen ist.

    Das ist doch recht einleuchtend oder? Man kann ja mal den Selbstversuch sarten.
    (Ist jetzt nich das beste beispiel aber was besseres is mir gerade nicht eingefallen wei man ohne nen Ahead Stick zu haben das mal schnell grob nachvollziehen kann. Ich habs gerade eben selber ausprobiert und denke, dass es als grobe Demonstration reicht.)
    Man nehme:
    Einen seiner Holzsticks (Möglichst neu)
    Einen belibigen Kugelschreiber (Möglichst aus Plastik)

    Zubereitung:
    Man gehe zu einem Starren stück Stein, dass möglichst viele Vibrationen erzeugt, hierfür habe ich das Fensterbrett ausgewählt. Dann klopft man mit dem Schaft des Sticks (an der Stelle an der der Stick anfängt dünn zu werden nach vornehin) auf die Kante des Fensterbrettes, während man den Stick leicht hällt (mit 2 fingern). Das wiederholt man mit einem Kulli.

    Is kein super Test um das ganze zu verdeutlichen, aber auf die schnelle ...

    Die einzige Erklärung für mich, wieso manche über Handgelenkschmerzen oder sonstiges klagen ist, dass sie das Kopflastige Gewicht des sticks nicht gewohnt sind und Muskelkater bekommen. Ich weiß es nicht ...

    Aber ich berichte hier eben nur über MEINE erfahrungen und versuche so genau wie möglichst das alles was ich erzähle nachvollziehbar zu erklären.


    (Sorry dass es immer so viel ist was ich schreibe, für lesefaule is das nix (obwohl ich selbst dazu gehöre XP) aber ich denke es lhnt sich)


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  11. Red-Guitar

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    Erstellt: 05.01.09   #11
    Da sag ich was anderes. ;) Dünne Crashbecken haben die Fähigkeit den Schlag besser "einzustecken". Dickere sind dafür nicht "flexible" genug durch ihre hohe Masse. ;)
    Außerdem ist es völlig egal, was für Becken man hat. Mit der falschen Technik sind auch Holzsticks Beckenmörder. :)
     
  12. Giant Step

    Giant Step Threadersteller Guest

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    Erstellt: 05.01.09   #12
    ;) dem kann ich voll und ganz zustimmen.
    Ich bin eben Fan von Massieveren Becken, nicht diesen dünnen dingern :D
    Damit will ich mir jetzt keine Feinde machen :p Ich steh nun eben auf die härter Tour :cool:


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  13. Red-Guitar

    Red-Guitar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.09   #13
    Härter? Was hat hart mit der Beckendicke zu tun? :confused:
     
  14. Giant Step

    Giant Step Threadersteller Guest

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    Erstellt: 05.01.09   #14
    Ach komm...
    Das soll n Scherz gewesen sein :( ... soll n bissl doppeldeutig sein.
    Und außerdem-> dicke Becken = für Heavy Music, sprich ich mag harte musik (Hard Rock, Metal)... hmm vileicht is es so deutlicher:

    "Ich steh nun eben auf die/etwas härter Tour/Musik !! :rock:"
     
  15. Red-Guitar

    Red-Guitar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.09   #15
    Jaja, das verstand ich schon. :D
    Wollte nur wissen, warum dicke Becken so wichtig für "harte" Musik sind? ;) Ich weiß schon, dass es einfach böse, schwarz, dick und laut sein muss, damit es erst richtig "hart" ist. ;)
     
  16. Giant Step

    Giant Step Threadersteller Guest

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    Erstellt: 05.01.09   #16
    Jetzt stellen wir uns mal Joey Jordisnos Drumset vor...
    Dann ersetzten wir die dicken schwarzen Becken rings rum durch die jeweilige paper thin Variante...


    ...............Diese Vorstellung wirken lassen...............


    Jetzt spulen wir 2 Minuten auf einem Live Konzert vor ...

    ...Alle Becken müssen ersetzt werden...


    (BITTE DAS GRAD NICHT SOO ERNST NEHMEN ICH BIN MÜDE :D)
     
  17. Red-Guitar

    Red-Guitar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.09   #17
    Dann sag ich wieder, dass dünne Becken schläge besser absorbiren können als dicke. :) :D
     
  18. Giant Step

    Giant Step Threadersteller Guest

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    Erstellt: 05.01.09   #18
    OK, das is jetzt echt mein letzter Beitrag, dann geh ich ins Bettchen.

    Wenn du mir eins kaufst werd ich das höchstpersönlich genaustens austesten und ein Feedback schreiben über haltbarkeit und absoption von dünnen Becken :D

    (Wenn dashier ein Moderator liest ... Bitte die ganzen letzten sinnlosen Beiträge löschen...
    Is zwar lustig, aber passt überhaupt nich zum Thema)
     
  19. Puncher

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    Erstellt: 06.01.09   #19
    Das mag zwar stimmen ABER das Problem ergibt sich meist, wenn man zu viel aus einem Becken herausholen will (an Lautstärke). Ein dickes Becken kann lauter werden, daher wird es evtl. in einer lauten Situation länger leben. Denn die wenigsten haben 24" und größer Paperthin Crashes, die man statt der 19" Heavy Crashes bräuchte.
     
  20. Matthias

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    Erstellt: 06.01.09   #20
    Ein schönes Review und schön das es immer wieder Drummer gibt, die diese Sticks probieren und nicht den vielen Vorurteilen glauben schenken, sondern selbst testen und sich ein Bild machen.

    Eine winzige Anmerkung: Der von dir beschriebene Ring oberhalb des Griffs ist nicht aus Plastik, sondern ebenfalls Alu. Zumindest bei meinen ist es so. Hoffe nicht, dass Ahead das mittlerweile geändert hat.
    Ich habe früher auch die 5B gespielt und bei mir passen die Hüllen perfekt. Möglicherweise ein "Montagsmodell" erwischt?!
     
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