AKG C5 oder Billig-Großmembran-Kondensator für Demoaufnahmen

RomanS
RomanS
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
18.04.13
Registriert
17.08.06
Beiträge
1.648
Kekse
11.603
Ort
Wien
Kurzform:
Hat ein Großmembran-Kondensator mikro der absoluten Einsteigerklasse (MXL 990, AKG Perception 120, Stuid Projects B1, Audio Technica AT2020, etc.) gegenüber einem Mittelklasse-Live-Kondensatormikro AKG C5 einen Vorteil bei Homerecording-Demo-Aufnahmen?

Langform:
Wir wollen mit unserer Band (Folk-/Country-Rock, Americana - Besetzung: 1x Stimme männl., 1x Stimme weibl. Akustikgit., E-Git., Cajon, Violine) endlich einmal ein halbwegs brauchbares Demo aufnehmen - muß keine CD-Qualität haben, soll aber besser klingen, als unsere bisherigen Proberaummitschnitte mit einem Zoom H4.

Vorhanden sind ein Computer mit Reaper und Cubase LE, besagtes Zoom H4 (das sich als USB-Interface mißbrauchen ließe...), Mischpult, Kompressor, Hallgerät, div. Live-Mikros (SM57, SM58, besagtes AKG C5 unserer Sängerin).
Nicht vorhanden sind Studiomonitore (ich hab allerdings an meinem Computer meine Stereoanlage mit recht guten Infinity-Boxen und NAD-Endstufe hängen), und "Studiomikros".
Aufnehmen würden wir im Proberaum und/oder bei mir zuhause im Wohnzimmer - ein "echtes" Studio ist also nicht vorhanden.

Macht es unter diesen Umständen Sinn, ein Großmembran-Kondensatormikro der absoluten Einsteigerklasse (also bis 100€ - allerhöchstens 150€; und bitte nicht die übliche Emprehlung fürs Rode NT1A bringen, das ist definitiv über dem Budget, selbst 150€ wär eigentlich schon mehr, als wir ausgeben wollen...) zu kaufen - oder bringt ein so billiges Mikro gegenüber dem vorhandenen Live-Kondensator AKG C5 keinerlei Vorteil bei der Aufnahme von Stimme, Akustikgitarre, Violine & evtl. Cajon?
 
Eigenschaft
 
Wenn Ihr live im Proberaum aufnehmt, macht das C5 mehr Sinn. Ihr habt ja sowieso keine Möglichkeit (Interface) alle Kanäle gleichzeitig aufzunehmen. Das Studiomikro macht nur dann Sinn, wenn Ihr den Gesang separat aufnehmen würdet oder in den Capitol Studios. Die wären groß genug!
 
Wir hatten eigentlich schon vor, die Instrumente und Stimmen Track für Track aufznehmen - zuerst das Cajon auf ein bis zwei Spuren, dann Akustikgitarre, E-Gitarre, Stimmen, etc.
Wenn wir "live" auf zwei Spuren aufnehmen, haben wir gegenüber den Mitschnitten mit dem H4 ja nix gewonnen, da lssen sich nachträglich die Lautstärkeverhältnisse der einzelnen Instrumente ja nicht mehr verändern.
 
Und welche Mikrofone habt Ihr für die Instrumente? Nur SM 57 und 58. Wie nehmt Ihr die E-Gitarre ab, SM 57? Wie die Geige? Da scheint ein vernünftges Großmembrankondensatormikro doch nicht ganz verkehrt zu sein. Allerdings würde ich dann nicht den H4 mißbrauchen, sondern ein einfaches Interface wie das Tascam 122 nehmen. Wenn Ihr mit zwei Kanälen gleichzeitig auskommt.
 
Hi,
Schlagzeug gibt's nicht, nur Cajon - würd ich, nach etwas Recherche, wahrscheinlich mit einem SM57 im Schalloch und einem zweiten Mikrofon davor (eben das AKG C5, oder ein zu kaufendes Großmembran-Kondensator) abnehmen.
Ja, SM57 für die E-Gitarre; Geige entweder mit dem C5 oder eben einem allfälligen Großmembran-Kondensator.

Bringt ein einfaches Interface gegenüber dem H4 (als Interface benutzt) klangliche Vorteile?

Ich hatte mir das so vorgestellt, dass wir im Proberaum zuerst einmal direkt auf's H4 das Cajon auf 2 Spuren aufnehmen (über die Mikrofoneingänge am H4, nicht mit den eingebautenm Mikrofonen); das H4 hat ja 4 Spuren, kann aber nur 2 gleichzeitig aufnehmen - wir könnten dann entweder im Proberaum noch 2 Spuren (z.B. E- & Akustikgitarre oder so) direkt am H4 dazu aufnehmen (während der Gitarrist die Cajon-Spur über Kopfhörer abhört).
Zuhause kopier ich dann die 4 Spuren vom H4 ins DAW-Programm (hätte, wie gesagt, Cubase LE, Audacity, und Reaper - letzterer ist mir von der Bedienoberfläche am sympathischsten).
Dann kann ich, mit dem H4 als USB-Interface, die weiteren Spuren (Gesang, Violine, etc.) zuhause zu den 4 vorhandenen Spuren dazu direkt in den Computer aufnehmen, und anschließend abmischen.
 
Vor allem bringt Dir ein Interface einfacheres Arbeiten mit mehr Spaß. Und besser als die Wandler und Premaps im H4 sind die auch. Das H4 ist was für einfache Mitschnitte. Das C5 ist als Instrumentenmikro nicht so geeignet, da als Gesangsmikro konzipiert. Da wärst Du mit einem Einstigerstudiomikro tatsächlich besser unterwegs. SM57 würde ich für Cajon auch nicht alleine geben. Es gibt Freaks, die haben mit dem S57 ganze Songs aufgenommen, die hatten aber auch das Know How.
 
Alles klar - Danke für die Hilfe!

Werde wohl vorläufig trotzdem das H4 als Interface benutzen, und zuerst ein Mikro besorgen - und dann, sobald wieder Geld übrig ist, auch ein USB-Interface...
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben