Akkorde der Akkordeonbässe als Einzelnoten notiert

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hela
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Also ich hab schon das ein oder andere stück bei dem ich ständig rätseln muss....wie ist das gemeint....oder doch Druckfehler? Siehe Beispiel, die obere note soll der akkord sein, zumindestens ist das sonst im ganzen Heft so. Ich lese da einen g akkord im bass. C moll ist auch sonst durchgängig als c notiert. Nur nicht in diesem stück. Freut mich wenn ihr damit auf Anhieb klar kommt, mir ist das sonst noch nicht begegnet.....
 

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Das ist ein Cm/Bb und somit korrekt notiert. Bitte hier beim Thema bleiben und für konkrete Notationsfragen ggf. einen separaten Thread eröffnen.
 
Grund: Passage durch Auslagerung obsolet
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Ich lese da einen g akkord im bass. C moll ist auch sonst durchgängig als c notiert. Nur nicht in diesem stück. Freut mich wenn ihr damit auf Anhieb klar kommt, mir ist das sonst noch nicht begegnet.....
Das sieht wie eine normale Akkordnotation aus, wie sie im Jazz-Rock-Pop üblich ist.
G ist G-Dur, Cm ist C-moll, Cm/Bb ist C-moll mit Bb im Bass. Einen Fehler sehe ich da nicht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wie ihr meint. Mich irritiert das wenn da eine g note steht obwohl c gemeint ist. Egal, ich werde mich jedenfalls auch nicht beim Verlag beschweren
 
Mich irritiert das wenn da eine g note steht obwohl c gemeint ist.
Liegt daran, dass Du eine Akkordeon-Notation erwartest, es ist aber keine. Kommt nun drauf an, ob irgendwo auf dem Cover was anderes angekündigt ist, als dann im Notenheft steht - das wäre dann vermutlich ein Grund zur Reklamation.

(Mir geht es übrigens immer umgekehrt, wenn ich mal Akkordeon-Noten mit den ungewohnten doppelt notierten Bassnoten (als Note und Buchstaben) vom Blatt spielen muss.)
 
Genau diese Widersprüchlichkeit ist für @hela nervig. Für mich auch.
Welcher Angabe soll man glauben?

Daher wollte ich früher wirklich immer nur Notenpunkte schreiben, keine Symbolschrift. In der Proxis merkst Du aber, dass 95% mit Symbolen viel schneller sind.
Doppelte Arbeit., mehr Platz auf dem Papier und manchmal erklärunsbedürftig.
Ist ein Symbol harmonisch gemeint, oder eine Giffkombination?
Es gibt da immer Interpretationsspielräume.

Ich wollte noch sagen, dass genaue Notation oft auch reifen muss. Sie legt so viel fest, was erst nach geraumer Zeit überhaupt klar wird.
Wieviele Töne braucht ein Akkord, wie viel Redundanz ist dabei?
Fingersätze, Akkordeontyp, individuelle Voraussetzungen.

Aus meiner Praxis weiß ich, dass eigentlich für jeden Spieler ein anderes Arrangement, andere Fingersätze und Vortragszeichen nötig wären.
Wie will man das vorher wissen?
Vor allem wenn es schnell gehen muss.

Und bevor der Faden verschoben wird, ich glaube schon, dass es da beim Akkordeon besonders viele Fälle von Missverständnissen in der Notation geben kann.

Wenn es wirklich nur um Druckfehler geht, kann das gerne in einen allgemeineren Faden geschoben werden.
 
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Die Deutung als cm/Bb würde mich nicht irritieren, wenn unter der Beschriftung cm bei der Note C im Bass noch die Akkordnote C stünde und nicht die G und dann bei /Bb der Bass wechselte von C(m) zu C(m) über B. Die Akkordnote bleibt aber durch den ganzen Takt auf dem G - das irritiert mich wie @hela durchaus. Nur nach den Noten würde ich G Akkord mit G Bass spielen, dann den G-Akkord liegen lassen und im Bass nach C und dann nach Bb wechseln. Also G - G/C - G/Bb und nicht wie die Buchstaben sagen G - Cm - Cm/Bb. Ich tippe also auf einen Druckfehler, dass bei den hinteren beiden Akkorden die obere Note ein C sein sollte.
 
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Zumal die Legende sagt:
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Genauso verwirrdend finde ich (im gleichen Heft)
Wenn da ne kleine fuss note wäre (dieses stück ist ausnahmsweise für Klavier notiert, akkordeonisten mit standardbass für die dieses Heft geschrieben wurde ignorieren bitte die noten und spielen stattdessen nach Buchstaben ......) fände ich es durchaus ok
 

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Warum? Da scheint alles richtig?
Die Legende stimmt auch.
In deinem ersten Beispiel ist das G falsch, wahrscheinlich von einem Klavierarrangement "übrig geblieben"
Musikalisch nicht falsch, aber akkordeonistisch ein Druckfehler und laut Legende falsch.
 
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Joo, falsch ist es nicht. Aber es verwirrt mich wenn mal einzel note statt akkord steht und dann wieder alle akkord töne ausnotierrt sind. Da muss ich innehalten und zweimal schauen. Das nervt

Aber lässt mal gut sein. Ist jetzt ja aich kein Drama
 
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Wie hättest Du es denn gern einheitlich? Und wie soll man das der ganzen Welt klar machen?

Es gibt in der modernen aktuellen Methodik durchaus wieder Ansätze, noch ganz neue alte Griffschriften zu etablieren. Sicherlich gut gemeint, weil es eine Brücke zum motorischen Denken baut, andererseits Kunden bindet, die das dann so lernen und auf die Schrift angewiesen sind.

Von Vereinheitlichung konnte gerade beim Akkordeon so selten die Rede sein.
 
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Einheitlich innerhalb eines Stückes wäre doch ok, oder? Aber hinter 12 takten einzelnotennotierung, 5 takten ausnotierten akkorden, dann wieder einzel noten vermute ich eine Botschaft. Was will mir der Autor hier sagen? Oder einen Intelligenztest (nicht bestanden).
 
Ob das G nun richtig oder falsch ist - da halte ich mich raus - denn da hab ich keine Ahnung von... Aber gemäß den Erläuterungen im Anhang sehe ich das so, dass in dem Takt G-Grundbass zusammen mit g (dur) Akkord gedrückt werden soll - weil gemäß Symbolik die tiefe Note normal für den Grundbass steht und dhe hohe Note vereinfacht den Akkordbass andeutet... dann steigt die Melodieline im Diskant ab bis zum C und dann hätte ich jetzt C-Grundbass zusammen mit c-Moll Akkord gespielt - und das geht dann über in den cm7 Akkord so dass dann zum C-Moll Akkord der Bb Grundbass noch gedrückt werden soll.
Keine Ahnung wie es im Stück weiter geht, aber normal haben diese 7-ener Akkorde eine Tendenz zur Überleitung ... Oder der Kompostineur wollte einen etwas "schrägeren " Klang zum Ende hin offen stehen lassen.

Ich würd das pragmatisch angehen und ausprobieren, wie s klingt und dann entscheiden in wie weit ich mich daran halte.
 
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@hela: Ich kopiere meine Antwort aus der PM, weil Du die Anfrage ja jetzt auch public gestellt hast.

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Diese "Slash"-Notation muss man kurz verdauen, dann passt es schon. Im Grunde ist es eine Vereinfachung für die Spieler.
In der Akkordnotation ist das erste immer der Akkord und falls ein Schrägstrich / da ist, dann ist das nach dem Schrägstrich der Basston, den man unter dem Akkord unabhängig davon spielt.

Das erste ist also ein G-Dur mit B (das englische B, also in deutsch H) im Bass. Im klassischen Chorsatz oder auf dem Klavier würde man dann oben meistens das H weglassen (Terzverdopplung vermeiden). Geht natürlich auf dem Akkordeon nicht, stört idR auch nicht. Am/C das gleiche - C im Bass, A-Moll Akkord dazu. Beides sind also Akkorde in Terzlage, dh Terz des akkords im Bass.

Das dritte ist eigentlich ein H-Moll-Septakkord, den man auf dem Akkordeon spielen kann, indem man das H in den Bass nimmt und die Terz-Quinte-Septime als D-Dur-Akkord spielt, also so wi? e rechts notiert.
Das H kann man ja in der Terzreihe (als Terz von G-Dur) greifen. Wenn es doof zu greifen ist, würde ich hier einfach H-Moll nehmen und sehen, dass die 7 (also der Ton a) in der rechten Hand vorkommt.

Der letzte Akkord ist ein D-Dur über E im Bass, das wäre in "theoretisch korrekter" ein E7sus, also ein E7 wo die Terz gis durch a ersetzt wird. In der Klassik meistens als Vorhalt (4 vor 3), im Jazz ab den 50ern als selbständiger Klang, im Pop bezeichnet man das auch als Pop-Dominante. Wenn man hier E7sus4 schreibt, wissen aber viele Akkordeonspieler vermutlich nicht, was sie spielen sollen, bzw müssen sich selbst erst ausklamüsern, wie man das greift - daher ist das gleich als D-Dur über E bezeichnet. Also alles richtig so "joué", würde ich sagen.

Für nicht so theoretisch bewanderte Kontrabass-Spieler und Co. ist das auch ganz vorteilhaft, weil sie einfach nur hinter dem Strich gucken müssen ;) und sich nicht eine 46 umrechnen müssen.

Da muss ich innehalten und zweimal schauen. Das nervt
Nur zweimal ... ? ;) Was meint Ihr, wie ich gucke, wenn da "re bemolle minor" und ähnliches steht? :eek2:🧐😲

--
Slash-Notation, also die mit dem Strich wird verwendet für eine andere Akkordlage als die Grundstellung des Akkords (wie oben das G/B), Akkorde, die man "zusammensetzen" kann wie zB Dm7b5 --> Fm/D, absteigende Basslinien wie Cm .. Cm/B .. Cm/Bb ... Cm/A, sus-Akkorde, oder auch selbständige "schrägere" Klänge im Jazz wie C#/C und ähnliches.

Bei den Umstellungen der Akkorde geht es nicht anders sinnvoll zu notieren (jedenfalls in der Jazz-Schreibweise; im Generalbass und Funktionsnotation schreibt man dafür Zahlen); anderes sind Vereinfachungen oder "anders gedacht", wie 7b5. Auch Barry Harris bezeichnet den 7b5 gern als "minor with the sixth in the bass".
 
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