Akkordsymbole verschiedene schreibweisen...

von musicmacher, 26.09.06.

  1. musicmacher

    musicmacher Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.09.06   #1
    Hallo zusammen, die tiefen der Musiktheorie verwirren mich mal wieder komplett.....

    Da ich ja der Musiktheorie nicht viel abgewinnen kann, lerne ich gerade das lesen von Akkordsymbolen nach Gehör, mit band in a box. Klappt auch schon ganz gut, die wichtigsten Akkorde kann ich inzwischen anhand von Symbolen spielen und identifizieren.

    Nur stoße ich immer wieder auf andere Schreibweisen und dann weis ich nicht mehr was sache ist :(

    manchmal steht m für moll, manchmal für major, manche leute schreiben auch mi oder mj,was man so schnell garnicht auseinanderhalten kann, in einigen schreibweisen kommen circonflex und grad zeichen vor (° ^ etc.) und ein C7#9 akkord kann auf einmal auch c7-9 oder C7 add#9 heißen... Das ganze treibt mich noch in den wahnsinn!

    Deshalb 2 Fragen:

    1. Welche Schreibweise ist im Jazz am meisten verbreitet und daher am sinnvollsten auch selber bei arrangements zu schreiben

    2.Kennt jemand eine gute seite im web wo alle schreibweisen als eine art "umrechnungstabelle" aufgeführt sind?

    Oder wäre jemand so nett kurz aufzuschreiben was was ist?

    Ich kann anleitungen die von intervallen etc. handeln leider nicht gebrauchen, da ich die akkorde wie gesagt nach gehör lerne alles andere ist für mich ein buch mit 7 siegeln (bin musiker und kein musikwissenschaftler)





    gruß

    musicmacher
     
  2. MathiasL

    MathiasL HCA Harmonielehre HCA

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    Erstellt: 27.09.06   #2
    HI!

    lies bitte meinen Artikel '' Akkordbennungen''hier in diesem Unterforum ,da steht alles
    drin.
    Ich werde übnrigens hierzu noch ein paar Ergänzungen machen,die kommen sobald ich
    kann.
    Mit den Widersprüchlichkeiten musst Du ,wie alle anderen leben.
    Wichtig ist ,dass Du weisst ,was unter dem Etikett firmiert.

    Und Deinen letzten Satz überleg Dir nochmals sehr genau.Er sagt nämlich nicht nur etwas über Deine Weigerung aus,sich mit Harmonielehre zu befassen,was Dir nat. selbstverständlich überlassen bleibt,obwohl Du ja mit dieser Frage genau Deine
    Hilflosigkeit dokumentierst.
    Im gleichen Atemzug diskreditierst Du alle anderen Menschen ,die sich Musiker nennen
    (dürfen!),und Ahnung davon haben als Musikwissenschaftler.
    Bin sicher ,dass hast Du nicht so gemeint,aber das ist ein Standardsatz vom Aufbau her,
    der einem so häufig unter kommt in allen Variationen .
    ZB.'' Ich spiel nach Gehör,Harm. macht irgendwo das feeling kaputt '',...oh Gott.......

    however,..hoffe mein Artikel kann Dir helfen....

    Grüße!
     
  3. musicmacher

    musicmacher Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.06   #3
    Hallo, also ich habe nichts gegen Musikwissenschaftler....Ich habe ja nur gesagt das ich keiner bin :)

    "' Ich spiel nach Gehör,Harm. macht irgendwo das feeling kaputt ''

    Nur weil ich kein experte in Musiktheorie bin heist das nicht das ich komplett bescheuert bin.
    Ich kann ja akkordsymbole lesen (wenn sie in der mit vertrauten schreibweise geschrieben sind, und die anderen schreibweisen will ich mir aneignen deshalb dieser thread)


    Und ja ich spiele zwar nach gehör, aber ich spiele auf die Harmonieren eben das was mir gerade einfällt.
    Das gefällt mir persöhnlich nunmal besser als nach dem Schema F vorzughehen und irgendwelche ominösen "skalen" abzuspulen weil die laut musiktheorie dazu passen.

    Eigentlich sehe ich den Sinn der Musiktheorie ein, und ich werde mich wohl später auch noch einmal ausführlich mit der Harmonielehre beschäftigen (müssen).
    Aber ich sehe das genauso wie mit dem erlernen einer Sprache: Man sollte erst die Sprache lernen, dann die grammatik - nicht umgekehrt. Das sehen heutzutage sogar die Pädagogen ein, und bringen den Kindern schon im Kindergarten das englisch sprechen bei und dann erst später die Grammatik wenn sie schon etwas sprechen können. Was passiert wenn man es andersrum macht wissen wir ja dank der Pisa studien.

    Genauso möchte ich es mit der Harmonielehre handhaben. Wenn ich weis wie die ganzen Akkorde heißen und klingen, dann kann ich mich damit beschäftigen wieso die so heißen und warum die so klingen, nicht anders rum.
    Denn ich kenne viele leute die zwar den ganzen kram verinnerlicht haben, aber trotzdem nicht improvisieren können. Das erinnert mich dann irgendwie immer an den Film die unendliche Geschichte wo Atréju den Elfengreis fragt ob der denn in dem Orakel, das er seit Jahrzenten erforscht überhauptschonmal gewesen sei und dieser antwortet:"Wo denkst du hin, ich arbeite Wissenschaftlich!"

    Dann wiederum gibt es leute die genausogut "taub" ihr Solo spielen könnten, ich kenne da ein paar experten, die schon seit 5 Jahren einmal pro woche mit der Band proben und die selben 10 stücke spielen und die auch mehrmals im Jahr aufführen und trotzdem wären sie völlig aufgeschmissen wenn man ihnen die Akkordsymbole nehmen würde, den sie verstehen die musik nicht sondern nur die Theorie, sie wissen welche Skala sie bei welcher Progression abspulen müssen, und welche sklaen zu welchen Akkorden passen, aber mit improvisioeren, oder gar kreativität hat das meiner Meinung nach nichts zu tun.
    Für mich ist die Information wie welcher Akkord klingt viel wertvoller als die welche skalen man dazu spielen kann, denn wenn ich weis wie der nächste Akkord klingt kann ich dazu eigene Ideen entwickeln, und muss mich nicht davon überraschen lassen wie meine skala zussamen mit dem Akkord klingen wird.

    Es gibt natürlich auch leute die die Praxis und die theorie gleichermaßen beherrschen, zu denen möchte ich auch eines tages gehören, aber zunächst möchte ich die Praxis kennenlernen,denn die ist das was auf der Bühne zählt.

    Bevor dieses Thema aber zu einer philosophischen diskussion ausartet zurück zur Kernfrage:

    Ich habe mir deinen thread Akkordbenennungen jetzt noch ein zweites mal angeschaut
    aber ich weiß z.B. immernochnicht was das dreieck bedeutet, und ich meine auch scon akkordbenennungen gesehen zu haben die in deinem Thread nicht auftauchen.
    Und die von dir aussenvor gelassenen "exoten" würde ich eigentlich auch ganz gerne kennen.

    Deshalb noch mals die Frage:
    Kennt jemand einen Link zu einer ähnlichen Ausführung wie der von Matthias wo noch mehr akkorde und deren unterschiedlich Schreibweisenaufgelistet sind (vielleicht sogar alle)?

    Und welche schreibeweise ist die am meisten verbreitete?

    gruß

    musicmacher
     
  4. MisterZ

    MisterZ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.06   #4
    Eine Lustige Vorstellung hast du von Harmonielehre *g*
    Wenn du dir nach Gehör überlegst welche Töne passen (und möglicherweise ziemlich lang rumprobierst) wirst du wesentlich länger brauchen als das bereits erfundenen "Rad" einfach zu verwenden. Aber das sei jetzt mal dir überlassen.

    Wenn du konkrete Beispiele für Akkorde bringst, die dir nicht geläufig sind könnte man dir wohl eher helfen:great:
    Das Dreieck ist ein in der Klassischen Akkordschreibweise gebräuchliches Symbol. Es bedeutet, dass du das große Intervall der dahinter befindlichen Zahl spielen sollst. (Also z.B. C (Dreieck) 7 = C maj7 .

    Nachtrag: Wenn du eine Liste suchst, auf der alle Akkordschreibweisen draufstehen, wirst du wohl nicht fündig werden. Viele verwenden ein Mischmasch aus Schreibweisen die manchmal auch gar nicht systematisch sind.
     
  5. MathiasL

    MathiasL HCA Harmonielehre HCA

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    Erstellt: 27.09.06   #5
    Hi Musikmaker

    Jau! ,..das Dreieck war genau einer von drei Punkten ,die ich noch ergänzen wollte.
    Ich hatte es schlichtweg vergessen,sorry for that,...

    ansonsten darfst Du beruhigt davon ausgehen,dass die Aufzählung ziemlich vollständig ist,
    und so in der gesamten Jazz und Popular Harmonielehre so verwendet wird ,bzw
    die allgemein gängige Schriftsprache ist.

    Ansonsten finde ich Deine Auführungen ,die Du philosophisch nennst, recht wichtig,und kann das teilweise auch voll unterschreiben.Ich habe einige eindringlich davon abhalten müssen,sich in die Theorie zu stürzen,weil sie eh schon gut und kreativ waren.
    Irgendwie waren sie aber der Meinung ,sie müssten wissen ,was sie da tun.
    Ich sage dann immer nur,..don't worry,..wenns gut klingt ,findet sich nachträglich immer eine passable Erklärung für die,dies interessiert.

    Das einzige was ich nur nicht überzeugend fand,war die TATSACHE ,dass Du dich augenscheinlich um IRGENDEIE Art Wissen bemühst,sonst hättest Du nicht gepostet,um im gleichen Atemzug quasi Beratungsresistenz zu zeigen, bzw die '' Buntediät'
    anzufordern:'' 30 Kilo in 10 Tagen,OHNE Sport,und Essen ist frei'' .

    Grüße!
     
  6. Wildcat$nake

    Wildcat$nake Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.09.06   #6
    Also, mal so ne Frage...
    Ich wende mich jetzt an euch da ich im Internet und auch in Büchern keine Informationen bekommen habe und Leistungskurs Musik beim Abitur habe.

    Könnte mir jemand sagen,

    1.woran erkenne ich den Grundton eines akkordes?
    2.Was genau ist der Baßton? und wo steht der in einem Akkord?
    3.Wie kann ich die Tonart eines Akkordes bestimmen?

    .. das wären zunächst meine Fragen, die sich jedoch nur auf die Akkorde des Dreiklangs beziehen...

    es wäre nett wenn jemand bald antwortet, ich brauche unbedingt eina antwort, danke!

    Könnt mir auch per ICQ schreiben... !

    Danke vielmals.. und tschuldigung das ich jez neue Fragen in den Thread reinschreibe aber hab nicht gefunden wo man selber Themen erstellen kann...
     
  7. Hans_3

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    Erstellt: 28.09.06   #7
  8. Wildcat$nake

    Wildcat$nake Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.09.06   #8
    Na mit null Grundlagen das stimmt aber vollkommen nicht ich weiß schon was aber Akkorde haben wir noch nie in der Schule behandelt gehabt und da ich keine Gitarre spiele hatte ich also noch nie was damit zu tun...

    ps.: nächstes halbjahr wechsel ich ja wahrscheinlich in den Geschichts LK..;).. aber solange ich noch in Musik bin muss ich da auch versuchen zu überleben..:p..;)
     
  9. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 28.09.06   #9
    Schlechte Schule (oder schläfrige Schüler :p;) ). Aber wenn schon Kommasetzung dort bis zur Oberstufe nicht gelernt wird, wundert mich nix :D . Übrigens: Akkorde haben nicht zwingend was mit Gitarre zu tun. Gleichzeitig klingende, verschiedene Töne bilden ja seit der Zeit nach dem Mittelalter die Grundlage unserer Musik.
     
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