Akustik (Western) gegen E-Gitarre

von vanelau, 08.04.08.

  1. vanelau

    vanelau Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.08   #1
    Ich habe mich entschieden den Thread hier zuschreiben, ich könnte ihn aber auch bei den Akustikern rein setzen, aber wer möchte schon zwei parallel Beiträge.
    Es geht mir um den Klangvergleich zwischen A-Gitarre und E-Gitarre bei einer ganz normalen Liedbegleitung.
    Warum empfinde ich es so, dass wenn man mit offenen Akkorden wie z.B. A-Dur bis zum G-Dur u.s.w. ein Lied begleitet das sich das in meinen Ohren harmonischer auf der Western-Gitarre anhört als auf der E-Gitarre. Besonders dann wenn man die Akkorde D, D7oder A7 spielt. Auf der E-Gitarre hört sich das alles sehr schräg an auf den dünnen Saiten (Diskantsaiten, so glaube ich heißen die), obwohl es gleichen Akkorde sind.
    Der Amp ist auf Clean-Sound eingestellt.
    Diese Frage quält mich schon Monate, kann man den überhaupt eine E-Gitarre als „normale Liedbegleitung“ benutzen ? :confused:
    Mal ganz abgesehen von dem Equipment was noch alles zur E-Gitarre gehört da ist die Western natürlich einfacher zu Handhaben.
    Die Gitarren beide richtig gestimmt.
    Meine Vergleichsgitarren wären:
    Gitarre: Western, Yamaha F 370 gegen E-Gitarre: LP Epiphone Les Paul Special II, Amp: Line6 Spider III 30
    Vielleicht kann mich jemand mal aufklären, Danke schon mal !
     
  2. Rosenfrfeund

    Rosenfrfeund Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.08   #2
    Hallo Vanelau,
    ich spiele zwar kaum Akorde - rein Solo - aber da ich auch aus dem Bereich Western komme, will ich dir mal schreiben.
    Ich habe hier eine alte Western, eine Western mit Tonabnehmer und eine E-Gitarre auf die ich vor ca. 3 Jahren umgestiegen bin. Klar, klingt eine E-Gitarre anders. Wie soll ich sagen, Äpfel und Birnen sind auch verschieden, obwohl beide Obst sind.
    Da du dich seit einiger Zeit mit dem Thema beschäftigst gehe ich mal davon aus, dass du mit dem Gedanken spielst auf eine E-Gitarre umzusteigen.
    Beim Umstieg auf die E-Gitarre, da mußt ich mich schon ein wenig umstellen da, wie du trefflich schreibst, die Töne "anders" klingen. Ich bin trotzdem bei der E geblieben, weil die (wenigstens für mich) erheblich vielseitiger ist. Naxch der Eingewöhnung (was sehr schnell bei mir ging), da habe ich festgestellt, mit einer E-Gitarre, da kann man im Vergleich zur Akustig richtiggehend "zaubern". Habe mir ein Multieffektgerät (Digitech GNX 3000) angeschafft. Man, was man damit alles machen kann, da kommt eine A-Gitarre bei weitem nicht mit.
    Das muß aber nun nicht zwingend auch für dich gelten. Es kommt halt darauf an, was willst DU - was für Musik machst DU. Da können dir tausend Leute was erzählen, ob A oder E, das kannst nur du für dich entscheiden.
    Ich hoffe, ich konnte dir mit dem geschriebenen ein wenig helfen.
    Gruß Rosenfrfeund
     
  3. Localgroover

    Localgroover Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.08   #3
    Kannst Du evt. jeweils ein Sample posten? Man könnte da ansonsten viel nonsens mutmaßen.

    lg
     
  4. bemymonkey

    bemymonkey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.08   #4
    Das klingt ehrlich gesagt eher danach, als waer' die Intonation der Epi einfach ein klein Wenig unsauber eingestellt. Oder krumme Buende oder so ;)...

    Konntest Du das denn auch bei anderen E-Klampfen beobachten?
     
  5. vanelau

    vanelau Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.08   #5
    Bei einer Ibanez ARX die ich mal zum Test hatte war es das gleiche, kann sein das mein Gehöhr besonders empfindlich auf die honen Töne reagiert, spiele ich auf der tiefen E bis G Saite empfinde ich die Akkorde für gut. Wie ich schon gepostet habe das Gefühl ist nur auf den hohen Saiten. Besonders auf der dünnen e-Saite, die klingt beim Anschlag immer sehr heraus.
    Ich könnte ja die Höhen runter drehen, probiere ich mal. Vielleicht sollte ich auch meinen Anschlag änderen mit etwas mehr Gefühl ins Plek legen;-)
    Ach so, da fällt mir ein ich habe hier noch so ein Akkustik-Simulator von Boss, wenn ich die Epi damit verbinde ist es eigentlich ganz in Ordnung aber kann man den den Simulator über mehrere Stunden in Betrieb lassen, mir wurde gesagt das der eigentlich nur für kurzen Einsatz gedacht ist um einpaar Passagen zu spielen.
     
  6. Yberion

    Yberion Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.08   #6
    Ich will deine Frage mal viel simpler beantworten, als es die anderen bisher getan habe. Wenn eine E-Gitarre einer Westerngitarre in allen Punkten überlegen wäre, dann gäbe es vermutlich keine Westerngitarren mehr. Du hast jetzt bemerkt, dass Akkordbegleitungen auf der Westerngitarre viel schöner klingen, als auf einer cleanen E-Gitarre, was übrigens auch meiner Meinung entspricht. Klar ist das natürlich Geschmackssache. Es mag auch Leute geben, die das vielleicht andersrum sehen. Aber Fakt ist ja nunmal, dass eine Westerngitarre nunmal anders klingt als eine E-Gitarre. Und da ist es dann naheliegend, dass man für einige Dinge eben den Klang einer Westerngitarre bevorzugt. Was wäre auch schon Lagerfeuergeklimper mit einer E-Gitarre und 'nem Amp, abgesehen davon, dass man an Lagerfeuern für gewöhnlich gar keinen Strom hat? ;)
     
  7. BenChnobli

    BenChnobli Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 08.04.08   #7
    Mal abgesehen davon, dass die Epi vielleicht besser eingestellt werden könnte, ist es auch denkbar, dass du einfach zu viel Kraft aufwendest. Viele E-Gitarren (bei der Epi weiss ich es nicht) haben etwas höhere Bundstäbchen als Western-Gitarren (Jumbo-Bünde). Wenn du da bei einem Akkord mit so viel Kraft zudrückst, wie du es von der Westerngitarre her gewohnt bist, überziehst du die Töne, sie klingen zu hoch. Bei E-Gitarren allgemein sollte man immer nur gerade mit so viel Kraft auf die Saiten drücken, dass der Ton sauber klingt, mehr nicht.

    Veruchs mal, vielleicht wird es ja dann besser.

    Und der Akustik-Simulator wird nicht heiss oder geht kaputt, wenn du ihn länger im Einsatz hast. Er ist einfach nicht dazu gedacht, eine Westerngitarre zu ersetzen, sondern eher dazu, dem Publikum für einen kurzen Moment die Illusion einer A-Gitarre zu vermitteln. Und so klingt es dann halt auch.

    Gruss, Ben
     
  8. Localgroover

    Localgroover Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.08   #8
    Genau, und über Geschmack lässt sich nicht streiten... sehr wohl aber ob ein Ton sauber oder "schräg" klingt.

    Soweit ich das Posting richtig verstanden habe geht es darum. Oder nicht?

    Meisstens sind an so 'nem Lagerfeuer eh' die Leute zu besoffen um genau hinhören zu können :D

    lg
     
  9. vanelau

    vanelau Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.08   #9
    Hat sich doch gelohnt mal hier zu posten.
    Ich denke Benchnobli hat des Rätsels Lösung gefunden und ist so einfach. Mit weniger Kraft gehts, es stimmt ich war es immer gewohnt bei der Western mit mehr Kraft zu spielen, aber es geht auch ohne muß ich feststellen, die Töne sind alle sauber und die Tonhöhe passt auch !!!!
    Daher auch bei der Ibanez diese unstimmige Tonhöhe. War einfach mein Fehler. Klasse wieder was gelernt. Aber zum "Lagerfeuer am See" geht weiterhin die Western. Genau Dein Geschmack Yberion.

    Danke an Alle!
     
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