Kleiner, tragbarer Combo für Akustikbass

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ffb1

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Hat jemand Live-Erfahrung mit einer akustischen Bassgitarre und einem kleinen batteriebetriebenen Verstärker (etwas Leichtes, 1-3 kg)?

Konkret geht es darum, eine kleine Band zu gründen: Akkordeon, Rhythmusgitarre (akustisch) und vielleicht eine Cocktailtrommel oder Kahon. Mobilität und ein relativ guter Klang sind wichtig.

Ob im Freien oder in geschlossenen Räumen (private Feiern, Geburtstage, Taufen, Konfirmationen usw.)

Anzahl der Gäste unbekannt, 20-50??? Die meisten wollen Spaß haben, singen...

Ich habe bei großen T nachgesehen und festgestellt, dass sie kleine, leichte 10-Watt-Verstärker anbieten. Könnten diese für solche Zwecke verwendet werden?Danke für die Antworten und Ratschläge.
 

Ich habe bei der Kulturellen Landpartie im Wendland (in der Regel open air) und ähnlichen Veranstaltungen meine A-Bässe (Cort, Tacoma) über einen Roland RX-Cube, Batterie, 5W, aber knapp 7kg, gespielt. Nein, der ist nicht wirklich "laut", taugt nix für die "Kenwood-Manta-Generation", aber für eine Folkband auch gegen Akk und Cajon und Geige und ggf. auch Sax und Klarinetten hinreichend. Gibt es leider nur gebraucht. Taugt bei Proben auch gegen Dudelsäcke etc., aktuell spiele ich auf der Bühne live aber über PA/Aktivboxen (Bose S1, wiegt auch über 6kg).

Fazit: Grundsätzlich kann das gut funktionieren. Die Wattangaben sagen nur wenig über das Krachpotenzial aus. Also: Ausprobieren, ggf. zurücksenden. Oder etwas mehr Gewicht (und Preis) in Kauf nehmen.
 
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  • #3
In meinem Land, in vielen Teilen Kroatiens, erfreuen sich solche Bands immer größerer Beliebtheit, was bedeutet, dass sie zunehmend gefragt sind.
Es gibt einige Fachleute, die einen Verstärker und einen Lautsprecher (Autoradiolautsprecher 6x9 Zoll) einbauen. Preis: 1100 €
Hier ist ein Link, unter dem Sie mehr darüber erfahren können – ES HANDELT SICH NICHT UM WERBUNG.
Das Gewicht beträgt etwa 4-6 kg. Aber der Preis ist mir zu hoch.
 

Der Roland bietet, weil für Bass optimiert, mit Sicherheit den besseren Schalldruck im Vergleich zur Bose S1.
Die kann dafür mit Akku, Bluetooth und 3 Kanälen auftrumpfen ( 2 umschaltbar Gitarre oder Mic + Aux ). Kommt halt drauf an was ihr braucht.

1-3 kg halte ich für unrealistisch als Bassamp
 
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  • #5
Zur weiteren Erläuterung: Der Verstärker würde an einem Gitarrengurt über der Schulter getragen. Daher möchte ich weder einen Kleiderschrank noch einen Sack Zement mit mir herumtragen😀
 
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Aber der Preis ist mir zu hoch.
Preis zu hoch, Setup zu unflexibel.
Roland bietet, weil für Bass optimiert, mit Sicherheit den besseren Schalldruck im Vergleich zur Bose S1.
Meinen Mitmusikern reicht es, bzw. die finden die S1 besser, da sie halt insgesamt leistungsfähiger ist. Vielleicht würden sie es beim E-Bass anders sehen. Den A-Bass spiele ich ja auch nur in der flat-Einstellung.
1-3 kg halte ich für unrealistisch als Bassamp
Für 'nen richtigen Bassamp ja, für die Verstärkung eines A-Basses sehe ich das noch als möglich an (z.B. Roland Mobile AC... ) Hier zu hause habe ich zum Üben einen Positive Grid Spark Go. Vielleicht passt ja der Spark mini. Dass es "eigentlich" ein GitAmp ist, halte ich bei der A-Bassgitarre in akustischen Settings für unproblematisch.
 
Der Verstärker würde an einem Gitarrengurt über der Schulter getragen
aber doch hoffentlich nicht während des Gigs?

Was hältst du dann von JoJo BA 30
Der hat 2,7 kg und kostet bei T 89,-€
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Den Jammaster kannst du zur Probe bestellen, vermute aber dass der dir doch zu schwach ist

Wenn ich das mit den etwa gleich großen Gitarrenverstärkern vergleiche, dann ist das vielleicht zur Verstärkung eines E-Basses fürs musizieren im Stuhlkreis geeignet, aber mehr nicht.
 
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harley_benton_jamster_bass
Schon mal probiert? Der rauscht zerrt wie hulle, egal ab mit A- oder E-Bass... Eines der ganz wenigen Produkte, die ich jemals umgetauscht habe. Und dafür den Spark Go gekauft. (Aber eben nur für's Wohzimmer.)
 
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  • #10
Der Lautsprecher ist das Problem!
Um Tiefe Töne Abzugstrahlen benötigt man entweder viel elektrische Leistung oder Volumen Wirkungsgrad und Membran Fläche.
Der Kasten muss stabil genug sein,so das nichts mit vibriert. Groß genug um entweder lange Wege oder Resonanzvolumen zu haben.
Das wiegt! Und benötigt Platz.

Meine Bassanlage habe Ich noch, habe die Anfang der achtziger gebaut und nach einigen Fehlkäufen mit fanestudio15L200 bestückt, hatte dabei gleich aufgestockt und 4 Stück davon in vier Thiele Small Kisten gebaut.
Als AMP reichte ein 50W AMP für brachiale Lautstärke.
Die Boxen sind sowas von Universal einsetzbar, egal ob Gitarre,Bass, Tiefmitte in PA oder klein PA Part mit hochtonhornern für Party Beschallung
Ein EV 15L hat etwa die selben Parameter
Für deine Zwecke hätte eine mit 25W AMP gereicht.
Auch für große Bühne. Ich hatte immer 2 dabei manchmal alle 4.
Nur die schlepperei :bang:
 
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  • #11
Nur die schlepperei
Jepp, alles was für Bass was taugt wiegt.
Ich hab für meinen Bass einen Laney HCM 30B. Den halte ich für ausreichend für die vom TE geplanten Gigs. Für größeres braucht man eh ne PA. Aber auch der wiegt halt schon 12kg.
Aber wenn ich nicht schleppen will, dann würd ich mir eher den Laney oder nen kleinen Markbass auf nen Hackenporsche schrauben, als mit so einem Plastikspielzeug anzufangen
 
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  • #12
🦈 Ich kann den ROLAND Micro Cube Bass RX empfehlen. Habe ich selbst mit sowohl A- als auch E-Bass gespielt. Ich finde ihn auch schon laut genug. Funktioniert mit AA Batterien und lässt sich mit Gitarrengurt auch tragen.
Grüße El Cid
 
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  • #13
Danke, @El Cid
Leute, hier möchte jemand einen A-Bass in kleinen Settings mit bis 50 PAX spielen. Ein Upright würde sich da von alleine durchsetzen. Im klassischen Ensemble spiele ich da eine Kontrabassgitarre ohne Verstärkung. Gegen 10 klassische Gitarren. Und mit einem A-Bass reichen eben die Mini-Amps. Ist halt nur nicht der bassdominante Sound. - Schreibe ich aus ca. 12 Jahren Erfahrung im Zusammenspiel mit Akkordeon(s), Sax, Dudelsäcken, Klarinetten, Klapperkram etc. in irgendwelchen Folk- und Weltmusikensembles.

Und wenn's größer wird, dann kommt die "PA" oder die kleine Säule.
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Der Lautsprecher ist das Problem!
Nein. Sondern das Setting. Der TE will keine Straßenfestbühne mit 1000 Leuten beschallen, sondern einen kleinen Garten oder einen Innenraum. Natürlich kann man die Physik nicht überlisten, aber das gilt auch andersrum: Den Ampegkühlschrank braucht's in der Teestube der Gemeinde nicht nur nicht, sondern der dröhnt nur.
 
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  • #14
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Etwas wie Bilder oben
 
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  • #16
Natürlich ist es kein Rockkonzert. Das habe ich ja auch geschrieben. Ich habe es bei Thomann*'s gesehen, aber es gibt keine Live-Erfahrung vom Spielfeldrand.
Ich mache seit über 50 Jahren Musik (bin jetzt 66), spiele Keyboard und kenne mich mit Watt und Dezibel sehr gut aus.
Da es sich um ein neues Musikprojekt handelt – eine Akustikband –, würde ich Bassgitarre spielen (ich kann Gitarre und Klarinette spielen).
Ich hatte bereits erwähnt, dass es in Kroatien einige Meister gibt, die einen Verstärker und einen Lautsprecher in einen Akustikbass einbauen, aber das kostet 1100-1200 €. Ein bisschen teuer für ein experimentelles Projekt.
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Vielleicht etwas so;
Gerade bei #Kleinanzeigen gefunden. Wie findest du das?
 
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  • #17
Ah, wenn ich das recht verstehe, stehen also Investitionen sowohl für den Bass als auch für die Verstärkung an.
Wie sieht denn den finanzieller Rahmen aus?

Ich halte persönlich gar nichts von im Instrument integrierten Lautsprechern. Das ist - in meinen Augen und Ohren - immer ein Kompromiss.

Der verlinkte Ortega-Bass mit Monitorlautsprecher bietet vielleicht für dich als Spieler einen (mittelmäßigen, vertretbaren) Klang, jedoch nicht für die Zuhörer.
D.h. dort ist der Lautsprecher nur für den Spieler gedacht, daher die Bezeichnung Monitor...
 
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  • #18
Ich wollte mir mal einen akustischen Bass kaufen und hatte einen von Furch in der engeren Auswahl. Der war toll und ich hätte ihn gekauft, wenn er nicht dann doch leicht kopflastig gewesen wäre.

Kopflastigkeit war der eine Punkt, warum ich mich gegen eine Anschaffung entschieden hatte. Der andere Punkt:
Unverstärkt hätte ich den auch nicht spielen können mit zwei A-Gitarren dabei. Deshalb dachte ich mir dann: Dann kann ich ja gleich meinen Fretless-Bass mit Piezo-Pickup spielen, das taugt in der Akustik-Combo genauso.

Was ich mir aber mal ansehen werde, weil bei mir um die Ecke:

View: https://youtu.be/F4FtJjl_neU?t=291
 
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  • #19
Zbs.https://www.thomann.de/intl/harley_benton_jamster_bass.htm?i11l=de%3Aen_DE%3AHR.EUR
Von dem hat mir der Thomann*-Berater abgeraten. Verzerrt schneller als z.b. der fast baugleiche Joyo, den ich oben verlinkt habe.
 
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  • #20
Die Beispielvideos sind für E Bass und womöglich damit wenn nur wenig lauter als der Akustikbass unverstärkt.
Vielleicht käme auch mit einem Akustikbass über Schaller oder Pietzo weniger raus.
Ich habe einen Roland Mikro Cube ca 6,5 kg.
Natürlich ist auch das ein Kompromiss als Bassverstärker.
Ein Kontrabass wäre vielleicht die etwas sperrigere aber auch klanglich elegantere Lösung.
 
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