Akustikgitarre für Anfänger: Kaufberatung

von RG-Jule, 08.09.07.

  1. RG-Jule

    RG-Jule Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.07   #1
    Hallo,

    erstmal kurz über mich: Ich spiele seit etwa 4 Monaten E-Gitarre, will mir jedoch noch eine AKustikgitarre zulegen, da ich auch gerne mal "Lagerfeuersongs" spiele.

    Mit Akustikgitarren habe ich mich noch nicht wirklich beschäftikgt und habe deswegen auch nicht wirklich Ahnung. Was genau ist erstmal der Unterschied zwischen einer Western- und einer Konzertgitarre?
    Die typischen Lagerfeuerklampfen sich (glaube ich) Westerngitarren. Deswegen soll es für mich auch eine Westerngitarre sein. Kriterien:

    - Farbe: schwarz oder Sunburst
    - möglichst schmales Griffbrett
    - sie sollte so eine "Delle" (keine Ahnung, wie das heißt :D) im Korpus haben, damit man auch an die höheren Bünde kommt
    - Preis: maximal 250€ (wenn möglich unter 200€)
    -ein möglichst "dünner" Korpus (keine Ahnung,obs da Unterschiede gibt)

    Ich habe schonmal etwas im Internet geschaut. Auf den ersten Blick würde mir diese Ibanez zusagen. Wie findet ihr die? Und welche Westerngitarren könntet ihr mir noch empfehlen?

    Wie laut sind die eigentlich? Ich muss nämlich bedenken, dass ich in einer Mietswohnung wohne und dadurch extrem auf die Lautstärke achten muss.

    EDIT: Ich habe noch diese Gitarre von Fender gefunden. Diese würde mir von Form und Farbe absolut zusagen. Eine A-Gitarre im E-Gitarrenstyle :) ! Die Frage ist: taugt die was?

    EDIT 2: Ok, ich habe gerade gelesen, dass dies eine Konzertgitarre ist und somit keine Lagerfeuerklampfe. Also fällt die Statacoustic wieder weg.
    Was mir auch noch gefallen würde, wäre eine Roundback Gitarre ... die haben nicht so einen "sperrigen" Korpus. Leider finde ich solche nur von diesen "Billigfirmen" wie Harley Benton. Gibts da welche, die man empfehlen könnte?
     
  2. Vueltas

    Vueltas Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.07   #2
    Die Ibanez würde mir alleine wegen des Agathis-Korpus nicht zusagen, ich denke, da gibt es Hochwertigeres in diesem Preissegment. Und der User-Kommentar mit schwerer Bespielbarkeit klingt ja auch nicht gerade gut....
    Typische Lagerfeuer-Gitarren sind Westerngitarren. Die "Delle" heißt übrigens Cutaway.. ;-)
     
  3. RG-Jule

    RG-Jule Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.07   #3
    Ich habe gerade ein sehr interessanten Review über die IBANEZ SGT 130 gelesen. Leider hat diese keinen Cutaway ( ;) ), gefällt mir optisch aber trotzdem ziemlich gut. Hat man irgendwelche Nachteile beim Spielen ohne Cutaway? denn so kommt man an die hohen Bünde ja nicht ran ..
     
  4. leechlife

    leechlife Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.07   #4
    HI

    die delle heist Cutaway. Konzert heisst nylon seiten, western heisst stahl, so grob umrissen ;-). Stahl seiten haben mehr hoehen, konzert gitarren klingen weicher und waemer. (ebenfalls grob umrissen).

    Die meisten deiner fragen liesen sich mit ein paar minuten wikipedia lesen klaeren.

    Was die Wahl der gitarren angeht: wie laut? naja geh mal in den laden und spiel mit, der relative unterschied von kleinen bis grossen korpus macht schon was aus, sollte aber vom nachbar aergern her nicht viel unterschied machen. Der abgegebene laermpegel haengt wohl viel von der spielweise ab.

    Dir zum einen oder andern modell zu raten is gerade im Akustik bereich sehr schwierig. naja, ne Delle nimmt immer etwas "klang" mit weg. Kleiner korpus klingt meisst weniger bassig. Ich habe seit ca 6 Jahren ne kleine morris mit cutaway, die klingt groesser als se is :-).

    Aber solange du nicht genau weisst, was du am klang willst, kann man keine empfehlen oder abraten. Kauf was das dir gefaellt - optisch, denn am anfang ist das meist der einzige punkt den man gut beurteilen kann.
    Sollten sich deine Ohren auf A gitarren einschiessen und wenn dein spiel anspruchvoller wird, wird in dem preisbereich keine langen. So gesehen meine ich fuer die erste gitarre nicht viel investieren, lieber mehr spielen.
    (ich habe meine erste e gitarre auch nur nach optik gekauft ;), was anders haette ich damals nicht ein schaetzen koennen, und am anfang wars eh wichtiger, das man mit der gitarre cool ausschaut, mehr ging halt nicht ;) ).

    cheers
    Florian
     
  5. Vueltas

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    Erstellt: 08.09.07   #5
    Naja, ganz so würde ich das nicht angehen. Ich würde mich schon ein bißchen über den Sound informieren und Meinungen einholen. Die Optik finde ich, ist zweitrangig. Mit einer "klassischen" Western macht man auch da nichts falsch. Aber vom Sound her sollte man schon wissen, ob man mehr einen kristallenen, höhenbetonten Sound oder einen eher volleren, warmen Sound haben will.
    P.S. Schau mal in meine Signatur... ;-) Und dann schau mal bei Musik-Schmidt und hier im Forum, was über die Redwood geschrieben wird. Meine wäre im Preislimit... ;-)
     
  6. I_am_not_Neo

    I_am_not_Neo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.07   #6
    Ich finde ein Cutaway ist an einer Akustikgitarre ist gar nicht so wichtig. Ich habe selbst lange gebraucht um das zu verstehen.
    Aber man spielt auf einer akustischen ohnehin nicht oft in den oberen Lagen und falls doch kommt man mit der richtigen Technik und ein wenig Verrenken auch ohne Cutaway in die höchsten Bünde.
     
  7. SkaRnickel

    SkaRnickel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.07   #7
    Habe ich auch gerade in einem anderen Thread erwähnt: Die Akustikgitarren der Firma Lag sind das Beste, was ich bisher an Unter- bis Mittelklasse Gitarren spielen durfte. Unheimlich schöner luftiger Klang, und obwohl sie nicht in deiner Wunschfarbe ;) hergestellt werden, kann ich diese Gitarren nur empfehlen :great:

    http://www.musik-service.de/lag-spring-100-prx395759961de.aspx
     
  8. ike clanton

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    Erstellt: 08.09.07   #8
    100% zustimmung!!
     
  9. leechlife

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    Erstellt: 08.09.07   #9
    Ha, naja zugeben wenn man weiss was man will und auch faehig ist die unterschiede zu hoeren , hast zum teil recht. Dann ist die optik nicht alles!!!

    Aber das gilt fuer gitarren und Frauen gleichermassen. Innere Werte sind unersetztlich, und klares ko kriterium. Aber die optik obendrauf ist nicht zweitrangig, sondern muss genauso wie das andere passen.
    Wuerde nie ne gitarre kaufen die mir nicht gefaellt, genauso wenig, wenn sie nicht gut klingt.

    Sage nur, das man als anfanger nunmal mehr probleme hat die inneren werte richtig zu bewerten, da fehlt nunmal die erfahrung. Als ich nach 6 monaten gitarre spielen beim thomann war, (damals noch etwas kleiner ... vor 10 jahren ) konnte ich nicht den unterschied zwischen ner 5000euro matrin und der 300euro irgendwas hoeren.
    naja jetzt ist das etwas anders.

    Wenn man die inneren werte nicht schaetzen kann, dann sollte zuimindest was kaufen womit man mit der optik zufrieden ist. Wenn ne gitarre gut ausschaut kann ich sie nie lang in der ecke stehen lassen, sondern muss sie immer mal wieder anfassen .. (gilt nicht nur fuer gitarren :-)... )
    Naja aber wenn sie dann scheisse klingt, liegt sie halt schnell wieder in der Ecke, ....

    cheers
     
  10. leechlife

    leechlife Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.07   #10
    50% zustimm,

    oft stimmt das, aber gerade wenn ich nicht allein spiel, dann finde ich mich doch oefter in der gegend wo der cutaway ist, und dann ist schon netter mit "delle".
    und richtige technik kann ich mir leider nicht leisten ...
     
  11. ike clanton

    ike clanton Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.07   #11
    ich weiss ja net mal obs da noch töne gibt, wo der cutaway ist/wäre... ...bei den 10 griffen die ich "spielen" kann.... :eek:
     
  12. Disgracer

    Disgracer A-Gitarren-Mod Moderator

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    Erstellt: 08.09.07   #12
    also nen cut macht dann sinn, wenn man auch mal in hohen lagen spielt.

    also ich komm schon manchmal in die verlegenheit nen barree im 14 bund zu spielen.
    das ist auf meiner klassischen schlicht und einfach nicht möglich.

    aber es braucht halt zeit (und geld) um "seine" gitarre zu finden, wenn man gewisse ansrüche stellt.

    für einen anfänger empfehle ich besonders wert darauf zu legen ob einem der hals gut in der hand liegt (evtl auch nen breiteres griffbrett). einfach mal gucken was dir gefällt und am besten nen kumpel mitnehmen der nen bissl erfahrung hat
     
  13. art4life

    art4life Custom Leder-Design

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    Erstellt: 11.09.07   #13
    Ich glaube schon, dass man auch als Anfänger, auch wenn man nur einen Akkord kann, Unterschiede im Sound(charakter), und Handling feststellen kann. Wenn man mehrere vergleicht, merkt man doch, ob das "Feeling" stimmt.
    Was einen konkreten Tipp angeht, würd ich Dir einige Takamine Modelle empfehlen (leider haben die keine massiven Decken, was aber nicht unbedingt tragisch ist), die Deinen Anforderungen gerecht würden. Die sind zwar geringfügig teurer, als Dein Budget ist, dafür wirst Du aber wahrscheinlich dann auch länger Spaß mit der Gitarre haben. Vielleicht hast Du ja Gelegenheit die mal zu testen:

    http://www.musik-service.de/takamine-eg-321-cbl-prx395752855de.aspx
    (das Modell hat mein Bruder und die find ich wirklich sehr schön. Kommt zwar aus China, aber die Verarbeitung stimmt. Schöner warmer und druckvoller Sound, angenehm zu spielen)

    http://www.musik-service.de/takamine-eg-260-cbl-prx395753795de.aspx

    http://www.musik-service.de/takamine-eg-260-cbsb-prx395753796de.aspx
     
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