Akustische Drums für zuhause?

von Antares, 07.09.20.

  1. Antares

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    Erstellt: 07.09.20   #1
    Hey,

    Ich bin Reggae Produzent und spiele Gitarre, Bass, Melodica und Keyboard selbst. Drums habe ich bisher immer mit EZ Drummer programmiert. Langsam bin ich an dem Punkt angelangt an denen mich programmierte Drums einfach nicht mehr glücklich machen. Ich wäre also bereit noch ein weiteres Instrument zu lernen und gerade im Reggae gibt es ja nicht viele "must know" Beats Wenn ich den One Drop, Stepper und den Rockers Groove beherrsche wäre ich schon glücklich. Schätze der wird nicht so schwierig zu lernen sein wenn man sich dran hängt. Ein E-Drumset möchte ich nicht haben, weil ich später vorhabe die Drums mit mehreren Mikros in meinem Homestudio abzunehmen und es möglichst realistisch klingen sollte.

    Jetzt habe ich von echten Drums überhaupt keine Ahnung!

    Sollte ich mir ein Komplett-Set kaufen oder lieber alles einzeln? Für mich ist die Hihat, Snare und die Bassdrum am wichtigsten. Toms brauche ich erstmal nicht unbedingt. Soundtechnisch sollte es in die Roots Reggae Richtung gehen. Bob Marley und die Wailers ist schon mal ein guter Anhaltspunkt. Das Budget sollte um die 800 Euro sein. Ist das überhaupt realistisch oder sollte man von vornherein mehr ausgeben??

    Was würdet ihr mir vorschlagen? Ich freue mich über eure Antworten.
     
  2. MS-SPO

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    Erstellt: 07.09.20   #2
    Ich hab's so gemacht:
    • Komplettset gekauft (also alle Trommeln und etwas Gestänge)
    • Becken und HiHat nach eigenem Höreindruck (ändert sich auch mit der Zeit).
    Da reden wir dann schnell über eine Größeordnung von mind. 1.500 Euro, und da hast Du noch nicht einen Schlag richtig gelernt.

    Mein Vorschlag:
    • hier ein geeignetes gebrauchtes erstehen, inkl. Becken
    • alternativ (man möge mir verzeihen) im Drummerforum posten https://www.drummerforum.de/forum/index.php?page=Portal , einfach wengen der Mitgliederzahlen
    • zwischenzeitlich schon einmal ein Übungspad und ein paar Sticks besorgen, denn Handarbeit ist zwar nicht alles, aber eine Menge am Schlagzeug ;-)
     
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  3. Haensi

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    Erstellt: 07.09.20   #3
    Bei Neuware musst du mit mindestens 1200 € aufwärts rechnen, wenn es halbwegs vernünftig klingen soll. Bei 800 € ist eher Gebrauchtkauf angesagt.
    Wenn man allerdings keine Ahnung von der Materie hat, wird es schwierig. Ohne jemanden, der sich gut auskennt, wird man ohne Vorkenntnisse schnell mal über den Tisch gezogen.

    Reggae mag vermeintlich einfach klingen, ist es aber nicht. Das hat viel mit Feeling zu tun, dazu braucht man aber ein Grundgerüst. Für die ersten Beats solltest du dir einen Lehrer suchen. Das hat nebenbei noch den Vorteil, dass du jemanden hast, der dir buchstäblich auf die Finger schaut. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es sehr mühsam ist, schlechte Angewohnheiten wieder abzutrainieren. Lieber von Grund auf richtig.

    Schau mal bei den Thomann-Kleinanzeigen nach. Da wären z. B. ein Odery Fluence., ein Basix Custom, ein Rogers R-360, ein Premier Rock.


    Bei Neukauf könnte man mit folgendem Set gut leben:

    [​IMG]

    [​IMG]

    und einen guten Hocker - mindestens den hier, gerne besser.

    [​IMG]

    Alles in allem so bei ca. 1400 €.
     
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  4. MS-SPO

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    Erstellt: 07.09.20   #4
    Nachtrag: Beim Schlagzeug kommt noch das Stimmen der Felle hinzu. Das macht eine Menge im Sound aus. Und nach einiger Zeit möchte man auch von den Werksfellen weg ...
     
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  5. Ralphgue

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    Erstellt: 07.09.20   #5
    Provokativ andere Ansicht:
    Man kann, jenseits von nahezu perfekt klingenden virtuellen Drumsets (warum klingen die eigentlich alle so "gewöhnlich" langweilig und identifizierbar?) m.E, durchaus mit "Hasenequipment" höchst interessante Sounds erzeugen, sofern man nicht anstrebt ein Billig Drumset zu einem Edel Drumset zu machen (zumal man den dem "guten" Drumset auch noch "gute" Mikros, "guten" Raum usw. braucht.?
    Bei Musik, jenseits von Cover des ehemaligen Mainstreams ist dies (provokativ) u.U. eine klangliche Bereicherung, wenn man nicht versucht, Edelsounds zu produzieren, und ich behaupte, das, (und ich kenne nur alte "echten" Reggae a la Bob Marley) der "Natural" Sound des Reggae nicht von Edel Drums kommt (historisch zumindest.)
    Somit meine Essenz.
    Ein gebrauchtes Drumset jenseits der Billigmarken, aber durchaus in deinem Etat, sollte für deine Musik möglich sein.
     
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  6. Antares

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    Erstellt: 08.09.20   #6
    Erstmal Danke für eure Antworten. Ich muss zugeben, dass ich etwas überfordert bin mit allem, weil mir wahrscheinlich selbst der Unterschied bei einer guten und einer schlechten Snare nicht auffallen würde, ebenso bei einer Bassdrum oder Hihat. Leider muss ich auch hier Blind den Leuten vertrauen, weil ich niemanden habe der sich ernsthaft mit Drums auskennt und mir etwas unter die Arme greifen könnte. Am liebsten möchte ich mir auch von Vornherein ein "besseres" Schlagzeug kaufen, statt nach und nach "aufzurüsten". Muss man die Felle der Drums öfters stimmen wie z.B. bei einer Gitarre oder bleibt die Stimmung bestehen wenn man die Snare einmal stimmt ?

    Die Drums wie sie hier klingen finde ich toll. (in den ersten Sekunden des Videos bereits zu hören).

    Carlton Barrett (Drummer von Bob Marley) spielte die Snare auf einer Ludwig Supraphonic 402. Gibt's die auch als günstige Alternative oder ist der Preis völlig gerechtfertigt ?
     
  7. Ralphgue

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    Erstellt: 08.09.20   #7
    ja und nein....
    Ein zweifelloses "Edelteil", aber...
    Eine Snare, sagen wir, ab 200€, (gleiche Grösse, gleiches Kesselmaterial) mit ordentlichen Fellen, erzeugt eine nahezu identischen Sound (für dich und 99 Prozent der potentiellen Hörer) und es gehört, auch bei Trommlern, ein gehöriges Mass an Voodoo dazu, eine Snare blind anhand ihres Sounds zu erkennen.
    Betrachte es mal anders herum...
    Du willst einen "Sound", vermutlich ähnlich älterer Reggea Standards.
    Neben dem eigentlichen Instrument (Drums) ist maßgeblich die Aufnahmetechnik, scheiss Mikro, scheiss Raum, unfähiger Toni macht auch aus einer Ludwig Supraphonic 402 nur Müll.
    Anders herum, da du auch Bass spielst, wie viel muss ein Bass (und ggf. der Amp) kosten, um "deinen" Sound zu bringen....
     
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  8. MS-SPO

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    Erstellt: 08.09.20   #8
    Das ist so. Hab' das einmal live erleben dürfen von sehr geübten Stimmern: zwei preislich sehr unterschiedliche Snares klangen am Ende nahezu ununterscheidbar. Ist halt mehr Physik als Marke :)
    --- Beiträge zusammengefasst, 08.09.20, Datum Originalbeitrag: 08.09.20 ---
    Nein und Ja. Das hängt sehr von der Qualität der Trommeln ab (Schrauben, Gratung der Trommel, Spannring) sowie von der Spielweise: Bei einem wilden Muskelpaket am Schlagzeug muss man wohl öfter nachstimmen, denn dann lockert sich doch einmal etwas, oder die Felle geben hörbar nach. Ich muss eher selten nachstimmen.
    --- Beiträge zusammengefasst, 08.09.20 ---
    Dann wäre hier vielleicht eine Alternative für Dich: Statt sich mühsam am Drumset hochzuarbeiten, finde einfach ein paar fitte Drummer ... auf Wikiloops https://www.de.wikiloops.com/jam/Reggae.php . Fühlt sich 'eh an wie eine Studiosituation ;-) (interessant sind dabei die Remixe; hat nichts mit Wikipedia zu tun, ist kommerziell)
     
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  9. Haensi

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    Erstellt: 08.09.20   #9
    Halte ich auch für die beste Alternative. Auf alle Fälle die, die am schnellsten zum Ziel führen wird.
    Zu lernen, wie man Drums richtig aufnimmt, ist schon schwer genug. "Nebenbei" noch das Spielen zu lernen, ist evtl. zu viel des Guten.

    Das mit dem Equipment im Reggae stimmt wohl. Traditionell waren jamaikanische Musiker jetzt nicht wirklich so betucht um sich gute Instrumente zu kaufen. Da wurden bei den Drummern schon mal Felle mit Tape geflickt, wenn das Geld knapp war. Bei manch alten Aufnahmen waren, gerade die Tomsounds, schon (sagen wir vorsichtig) "speziell".

    Auch sonstiges Drum-Equipment war nicht immer "high-end".
    In diesem Video von LKJ spielt der Drummer (bei 7:11 sieht man es genau) eine Hihat Meinl Marathon M38. Das war ein Einsteigermodell aus Messing(!!!)

     
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  10. drumtheater736

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    Erstellt: 08.09.20   #10
    Hi,

    so einfach ist es dann auch nicht. ich habe Erfahrung mit Reggea, weil ich Aushilfsweise 1 1/2 bis 2 jahre als drummer ausgeholfen habe. Erstmal habe ich gemerkt, daß ich mit meiner Rockbude soundmäßig noch einiges zu tun hatte.
    ich habe mir dann die Snare von dem Schlagzeuger geliehen weil ich mit meiner 8" tone einfach dieser typischen hohen metallischklingenden sound nicht wirklich hinbekommern habe. also eine 5,5 oder 6,5 " Metalsnare
    ist gut und vielseitig. flacherere Snares würde ich nicht benutzen die sind wieder zu grell , du kannst ruhig beim Standart durchmesser von 14 " bleiben.

    Bassdrum muss jetzt nicht so übertreiben wummern eine 22" standart bass mit einem modernen bassdrumfell und mit einem Kissen gedämpft bringt dich schon sehr nah ran. die anderen trommeln sind meiner Meinung nach Geschmacksache

    barett hat ein ganz normales standart set der 80. hahre gespielt also standartgrößen mit ambasdorfellen rau. das klang sehr percusion mäßig und hat sich gut in den marley sound eingepasst.
    Dunbar von Black uhuru hatte sehr tiefe toms . die fand ich eher nicht so schön die klangen wie dash eimer.

    aber du siehst von normal jazzigen tom sounds bis tief bass lastigen sound ist da alles möglich. manch benutzen auch gerne roto toms oder timbales.

    Spieltechnisch hört sich one d stepper oder Rockers wirklich nicht schwer an aber das sind nur die basis groove. Der reggea lebt von den hihat figuren und den breaks. die hihat figuren gehen von 4tel noten bis hin zu 16tel triolen also 6 schläge pro takt
    und genau da fangt die herausforderung an.

    damit würde ich an deiner stelle auch anfangen. 6 schläge mit einer hand bei einem richtigen reggea tempo zu spielen das erfordert übung und deshalb würde ich damit anfangen. als taktkeeper würde ich dann one drop dazu spielen. schau mal bei youtube unter gil sharone das ist so mister reggea. klar gibtr es mehr, wie der drummer vom Gentleman etc aber die zeigen nix gil hat einiger erklär videos.

    ok dann viel spaß

    LG

    DT
     
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  11. Antares

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    Erstellt: 08.09.20   #11
    Am Raum und den Mikros sollte es nicht scheitern. Mein Homestudio ist bereits akustisch für das Recording und das Mixing optimiert und einige Mikrofone wie z.B. dass Shure SM-81 (gut für Percussions oder Hihats) oder SM-57 (Snare) habe ich bereits. Vermutlich weiß ich worauf du hinaus möchtest, denn bei meinem teuren Fender Twin Reverb wird hinterher auch keiner so schnell auf der Aufnahme den Amp identifizieren können.

    Eine Snare ab 200€ würde ich sogar bevorzugen, denn dann bleibt mehr Geld übrig für Hihat oder Bassdrum. Hättest du da ein konkretes Produkt (ab 200€) im Visier welches du mir empfehlen könntest ?



    Das wäre theoretisch eine Möglichkeit aber gerade weil ich motiviert bin alles selber zu machen, würde es für mich mehr Freude bedeuten alles selber zu machen. Andernfall könnte ich ja auch fertige Drumloops von richtigen Drummer verwenden aber das ist nicht das gleiche :D

    Also sollte ich mir vielleicht doch ein Einsteigerset zulegen statt Wert auf die einzelnen Komponente zu legen ?hmm. :D

    @drumtheater736

    Hey,

    Freut mich zu lesen, dass hier jemand explizit Erfahrung mit Reggae hat. Ich habe schon einige Videos zu dem One Drop Groove gesehen und in den Videos sieht der aufjedenfall für mich als nicht-Drummer machbar aus (ab 1.44 Minute) . Dass die Hihat den schwierigsten Teil einnehmen würde hatte ich mir bereits gedacht aber so banal es auch klingt ein ganz normaler Basisgroove wäre das was mir reichen würde. Die komplexeren Sachen spiele ich meist mit meinem Bass oder die Melodica ein.


    Ich habe mir jetzt selber mit den Informationen die ich hier rausgenommen habe aus dem Thread günstig selber etwas zusammengestellt:

    https://www.thomann.de/de/ludwig_lw6514sl_14x65_supralite.htm (Snare)

    https://www.thomann.de/de/paiste_pst7_14_hi_hat.htm (Hihat)

    https://www.thomann.de/de/millenium_22x14_mx200_serie_bass_drum.htm (Bassdrum)


    Geht das so klar ?
     
  12. Haensi

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    Erstellt: 08.09.20   #12
    Die Reggae-Grundrhythmen sind vermeintlich einfach. Die Variationen dazu machen es aber aus. Sonst kannst du gleich bei den gesampleten Grooves bleiben.

    Gil Sharone, ein Meister dieses Fachs, sagte mal so schön: The feel is KEY!!! Dazu muss man aber den Grundstock im Schlaf beherrschen.

    Würde ich auch so unterschreiben. Das macht aber den gewissen Kick.

     
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  13. MS-SPO

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    Erstellt: 08.09.20   #13
    Ja, könnte sein:
    • Snare: Stimmung bleibt Trumpf // richtig abgestimmt kann auch eine Hozsnare sehr metallisch klingen
    • HH: wenn Du mit diesem Sound zurechtkommst ... meiner wär's nicht ;-)
    • Kick Drum: hm, wie Du da die Felle spannen sollst, erschließt sich mir nicht.
    Nebenbei, ein paar Gedankenanstöße zum Gestänge:
    • die Snare nimnst Du auf den Schoß?
    • die HH hälst Du so?
    • und die Kickdrum kommt ohne Pedal aus?
    • wenn Du mit einem Hersteller anfängst, z.B. Millenium, wirst Du sehr wahrscheinlcih dabei bleiben müssen, denn so richtig kompatibel sind die Hersteller nicht; oft spielt's keine Rolle (Snare-Ständer), aber manchmal schon (Tom-Halterungen am KD)
    Also, ich kann nur meinen kostengünstigen Rat wiederholen, bevor Du Dich in größere Ausgaben stürzt:
    Als ...
    • ... Test: Kommst Du damit schon nicht klar, wird's am Drumset nicht besser
    • ... ständiger Begleiter: den wirst Du dann schätzen lernen ;-) , neben Dauerfreund Metronom :)
    Übungspads gibt's reichlich, in allen Größen, z.B. diesen hier: https://www.thomann.de/de/real_feel_rf12g_practice_pad.htm . Alles, was Du auf HH und/oder Snare schlagen würdest, kannst Du hier auch tun; Tonvarianten: Mitte, Außen, Kante, usw.; oder den von Drumeo https://www.thomann.de/de/drumeo_p4_pat_petrillo_practice_pad.htm ; gibt's auch für die Basstrommel usw.

    Und da Handarbeit und Stick-Control mindestens die halbe Miete am Schlagzeug sind: Mit diesem jungen Mann machst Du nichts falsch: https://www.thomann.de/de/hudson_music_tommy_igoes_great_hands.htm . Findest Du auch auf YT ... Ohren anlegen, Kinnlade wieder einfahren ;-) Jupp, hilft in jedem Genre, Reggae inklusive :)
     
  14. Korki

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    Erstellt: 08.09.20   #14
    Meine Empfehlung wäre: Kauf dir einfach ein anständiges, gebrauchtes Mittelklasse-Set in Standardgrößen.
    Damit kann man dann alle Musikrichtungen bedienen und man ist vollkommen flexibel. Ich würde mir da gar nicht so viele Gedanken machen. Fang auf dem Ding erstmal an zu üben. Und im zweiten Schritt merkst du dann, wie es für dich klingen soll und was du davon nicht durch dein Spiel alleine hinbekommst. Dann kannst du problemlos noch das Snarefell anknallen, die Bassdrum mit Bettwäsche vollstopfen und das Reso-Fell des Standtom abschrauben. ;-)

    Wenn du schon weißt, was du willst, ist der Ansatz, nur genau das zu kaufen, natürlich sehr effektiv. Rein übungstechnisch ist ein Beschränken auf Bassdrum, Snare und HiHat auch sehr zielführend. Da bekommst du mit deinem Budget natürlich schon feine Teile.
    Allerdings ist der Aufwand am Ende dann doch ein bisschen größer. Während du bei einem gebrauchten Komplettset oft eben alles schon komplett hast, musst du hier dann nach allem selbst suchen: Bassdrum, Bassdrumpedal, Snare, Snareständer, Hi-Hat-Becken, Hi-Hat-Ständer, Hocker. Da hast du dann natürlich genau das, was du möchtest. Im Umkehrschluss machst du dir am Ende aber auch über jedes Einzelteil 1000 Gedanken und vergleichst endlos, um auch ja das Beste für dich zu finden. Manchem macht das Spaß, andere starten lieber mit Spielen und Üben.


    Und ganz konkret und vollkommen subjektiv, was ich mir an deiner Stelle kaufen würde (alles gebraucht):

    - Ludwig Acrolite 14" x 5" Snare - 300€
    z.B. https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/ludwig-snare-acrolite-vintage-70s/1501579875-74-4805

    - Mapex Saturn 22" x 16" oder 18" Bassdrum - 300€
    z.B.https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s...spar-black-black-chrom-hw-/1477226096-74-4895

    - Sabian AAX X-Celerator Hi-Hat in 13" oder 14" - 150€
    z.B. https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/sabian-13-aax-x-celerator-hats/1492841374-74-4413

    - DW 7000 Bassdrumpedal - 50-90€
    z.B. https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s...ne-single-fuers-schlagzeug/1499506048-74-7362

    - Hocker - 50€

    - beliebiger Snareständer - 30€

    - beliebiger Hi-Hat Ständer - 50€


    _____
    Weil du damit aber über deinem Budget liegst, würde ich auf folgende Bassdrum ausweichen:
    https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s...n-elite-bassdrum-22-x-16-/1504455186-74-20567

    Mit ein wenig Verhandlungsgeschick liegst du dann für alles zusammen bei zwischen 750€ und 800€.
    Für mich wäre das die ideale Zusammenstellung und ich hätte sehr viel Spaß damit.


    Das hätte ich mit diesem Basix Custom Komplettset allerdings auch:
    https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/basix-custom-schlagzeug/1475119189-74-8197
    Dazu die Sabian HiHat und du hast ein tolles Set für den halben Preis. Wenn du mal Erfahrungen gesammelt hast, investierst du die restlichen 400€ dann in eine Snare und Fußmaschine.


    (Alle Anzeigen ohne Gewähr, bin weder verwandt oder verschwägert noch informiert. :-))



    Noch ein Link zum Abschluss, nicht zum Material-Kopieren sondern fürs reine Interesse: Diese Seite kennst du?
    https://carltonbarrett.weebly.com/
     
  15. drumtheater736

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    Erstellt: 08.09.20   #15
    Hi,

    sorry das wird nichts. für schrauben nimmst du einen schraubendreher für nägel einen hammer wenn das eine werkzeug das andere ersetzen soll kommt mist raus. du kannst mit bassläufen keine hihat figur ersetzen .

    die hihat ist das salz in der suppe. das kannst du auch nicht ersetzen

    nimm dir die zeit umso besser werden stücke. wenn marley alles in one drop gespielt hätte, wäre erwahrscheinlich nicht so erfolgreich gewesen. denk mal an deiene programmiereten drums . auch oder gerade reggea lebt von den kleinen sdpielereien .

    Lg

    DT
     
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