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Wenn ein Geigenbauer einen Steg seriös anpasst, Höhe, Dicke, die Ausschnitte, die Stegfüße und die Wölbung, dann dauert das seine Zeit. Seriös ist das mit 45 Euro nicht zu machen. Ebenso verhält es sich mit dem Griffbrett. Man kann auch fast fertige Stege bei Thomann* bestellen. Es gibt auch einen Patentsteg mit beweglichen Füßen. Wenn das Setup, bestehend aus Steg, Stimmstock und Saitenwinkel nicht stimmt, spielt die Geige zwar trotzdem, es geht jedoch eine Menge an Klangqualität verloren.Es gibt auch günstigere Geigenbauer. Ich habe schon Rechnungen gesehen, wo ein neuer Steg mit 45 Euro drauf stand und Griffbrett abziehen 30 Euro plus Mehrwertsteuer.
Hätte der "Fälscher" dann nicht einen bekannten Namen bevorzugt, statt einen unbekannten zu erfinden? Das wurde früher ja nicht verfolgt, zumal, wenn der "Namensstifter" schon lange tot war.
Mich würde das "s" auf dem Zettel bei "Anspach" und "Christian" irritieren. Zu der Zeit wurde an diesen Stellen kein rundes "s" verwendet, sondern ein gerades (f ohne Querstrich)Der Zettel also allein dadurch schon nicht authentisch
Über den Zettel weiter nachzudenken ist müßig, denn er hat mit der Geige garantiert nichts zu tun.