Alte Musik besser als Neue?

von Woody2879, 21.04.08.

  1. Woody2879

    Woody2879 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.04.08   #1
    Mich würde mal interessien ob alte Musik (speziell Rock) besser ist als neue?

    MFG


    Woody


    P.S. Ich hoffe den Thread gibt es noch nicht.
     
  2. SkaRnickel

    SkaRnickel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.08   #2
    Nein :)
     
  3. Wolf-107

    Wolf-107 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.08   #3
    Doch !!!

    Noch weitere Fragen die wir auch ausführlich beantworten sollen?
     
  4. Real-JJCale

    Real-JJCale Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.08   #4
    @ SkaRnickel

    Gegenthese:

    JA!

    Warum?
    weil es "früher" einfach viel mehr Bands gab, die ihren eigenen, unverkennbaren Stil hatten und das sowohl musikalisch, als auch als "Image". In der "Breite" war die Qualität früher besser.

    Fazit: es gibt auch heute viele, sehr gute Bands, insgesamt ist aber die Fülle der heutigen Bands qualitativ / kreativ / innovativ nicht mit der Fülle der früheren Bands vergleichbar.


    oder einfach ausgedrückt: Heute sind gute Bands die Ausnahme, früher war es umgekehrt.

    LG
    RJJC
     
  5. SkaRnickel

    SkaRnickel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.08   #5
    Gehen wir von Radio und Mainstream aus, oder auch von kleinen "Entdeckungen" die es nicht in die Charts schaffen?
     
  6. Stoner

    Stoner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.08   #6
    Ich hatte heute Abend eine ganz passende Diskussion darüber...

    Ich glaube, wir empfinden die damaligen Bands als so gut, gerade weil diese Bands die Creme de la Creme der damaligen Musik darstellen. Für uns ist die heutige gute Musik einfach nicht herrauszufiltern, weil es zu viel gibt, was uns ganz gut gefällt. Qualitativ hochwertige Bands gehen ja sehr in unserer schnelllebigen Zeit unter.

    In Zeiten von MTV und dem Internet wird man ja förmlich von Musik verschüttet, was damals einfach nicht der Fall war, da war man ja froh, wenn man eine neue, bahnbrechende Band gefunden hatte.

    Ich schaff es gerade nicht mehr meine Gedanken niederzuschreiben, werde morgen weitermachen, aber ich hoffe, ihr konntet meinen Ansatz verstehen:D
     
  7. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.08   #7
    Meine Antwort auf diese immer wiederkehrende Frage: Nein!

    Das liegt nur daran, dass die jungen Leute Musik von früher selektiver wahrnehmen. Da hört ihr nur das, was ihr wollt und nicht, was aus Radios und Discos quillt. Auch die Älteren erinnern sich nur noch an das, was Ihnen besonders gefallen hat. Außerdem werden Songs, ich kenne das bei mir selber, aus sehr persönlichen Gründen für "gut" empfunden (gut - das werden sie immer) aber in diesem Fall meine ich den ersten Kuss oder der erste Klammerblues. "Somethings gotten hold of my heart" als Cover von Marc Almond ist ein fieser Song, aber ich höre ihn gerne, denn da war ja dieses Mädchen im Sommerlager....


    Musik war früher gewaltig schlecht. In den 60ern hat Schlager die Charts dominiert, nicht der Beat. In den 70ern Disco und noch mehr Schlager, hier und da mal etwas Rock, aber gut war davon auch nur wenig. Die frischen Beat-Kapellen der 60er Jahre hatten sich in monströse Rock Monster aufgeblasen, die experimentellen Platten und Jam-Sessions veröffentlichten, die man sich nur auf genau so viel Droge anhören konnte, auf denen sie entstanden waren. Ende der 60er bis Mitte der 70er war Musik plötzlich "ein Happening" und "künstlerische Ausdruck des allgemeinen Protests". Da standen keine Musiker mehr auf der Bühne sondern Aktionskünstler mit Instrumenten.
    Ende der 70er bis in die 80er kam der Punk, endlich wieder haus- und handgemachte Musik, die aber so schnell in die Marketingmaschinen der geldverwöhnten Plattenriesen geraten ist, das man kaum hinterherschauen konnte.
    Hinzu kam, dass Punk ja auch kein Chartsphänomen, da sah es in den 80ern wirklich finster aus! Die Zeit meiner Jugend war musikalisch das Schlimmste, das mir je untergekommen ist. Peinlicher Syntieaufguss von Glam-Rock-Müll, Syntiemüll aus England und mehr Syntiemüll aus Deutschland, auch noch auf Deutsch! Die NDW war genau so schnell vermarktet wie alles auch, die Charts wurden dominiert von Modern Talking, Milli Vanilli und den ersten Boybands. Da war kein Rock, nicht ein bisschen.

    Für meine Black Flag und Damned Platten bin ich weit gefahren und habe eine Menge Kontakte bemüht, die waren nicht in den großen Plattenläden zu bekommen. Es lief nur Schrott im Radio und in den Discos.

    Das wurde erst Ende der 80er besser, als dank CD auch kleinere Bands für kleines Geld ihre Musik unters Volk bringen konnten und durch das erstarken der Indie-Labels. Heute bin ich sehr glücklich, da Internet findet man täglich spannende, neue Musik und muss sich nicht mehr den Chart-Kram antun. Die Musik ist viel verifizierter und die Geschmäcker viel verschiedener.

    Meine Meinung mal zusammengefasst. Es gab schon immer gute Musik - die musste man aber suchen. Und es gab immer eine Menge Müll, der einem ungefragt aus allen Ecken andudelte.
    Die Musik, die man suchen muss, ist heute besser den je. Der Chart-Kram hat mich nie interessiert.

    Wer behauptet, die Musik sei früher besser gewesen, hat nicht erlebt, dass "Hitparade mit Diether Thomas Heck" und "Disco mit Ilya Richter" die einzige Möglichkeit in Deutschland war, Musik kennenzulernen. Das war furchtbar!
     
  8. pitsieben

    pitsieben Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.08   #8
    Derjenige hatte aber BFBS noch nicht gefunden oder durfte noch nicht lange genug für den Rockpalast aufbleiben...

    ...aber Recht hast du.

    Gruß, P. ( Bj. 65 :) )

    Edit: Hab gestern noch eine Wiederholung von "Disco" geschaut. BTO waren das einzig brauchbare...schlechter Schnitt.
     
  9. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.08   #9
    Doch, aber war das Mainstream? Ich habe auch nachts Kassetten aufgenommen, mit Kopfhörern weil ich längst schlafen sollte. Oder mit Beta 2000 den Rockpalast aufnehmen wollen, nur kam dann gerade "Sipder Murphy Gang" oder "Status Quo"...

    Gruß, wil (Bj. 74)
     
  10. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 22.04.08   #10
    Früher war alles besser - sogar die Vergangenheit.

    Also der Blues war natürlich auch besser als der Rock.
    Und Rockoko-Musik war sehr einzigartig.

    Nee nee - wilbour hat schon Recht.
    Es gibt heute mindestens so viele sehr gute Gruppen wie früher und der Schnitt ist eher gestiegen (soundmäßig und handwerklich). Tool hat die Qualität wie sie früher Deep Purple oder Led Zeppelin hatte - der Geschmack ist natürlich eine ganz andere Sache.

    Natürlich kann man nur bedingt "wegweisende" Bands einholen - da ja wegweisend bedeutet, neue Pfade einzuschlagen. Die erkennt man aber eh oft erst im Nachhinein - so dass ich sagen würde, dass von jetzt ab in 30 Jahren etliche Bands ausgemacht werden, die für unsere heutige Zeit wegweisend waren.

    Ich glaube auch nicht unbedingt, dass die Musik heutiger Zeit "konformer" ist - wenn man die vielen Varianten und Fraktionen von Rock zählt, die es heute gibt, dann ist die Bandbreite eher größer.

    Es ist vielleicht nicht mehr so beweglich - gerade wegen der vielen Sparten. Aber das liegt eher daran, dass an der Quelle mehr Mischung stattfindet als in der breiten Mündung - und ist bei jeder Musikrichtung so. Beim Jazz und beim Blues war das genauso - viel Bewegung und Experiment und Ausprobieren und Miteinander machen am Anfang - viele Sparten und Fraktionen mit zunehmender Ausbreitung. Da ist aber eher die Frage, ob das Glas halb leer oder halb voll ist - also es liegt im Auge des Betrachters, ob er eher aus der Quelle trinkt oder sich an einem Seitenarm bedient, wo ihm diese spezielle Mischung besser schmeckt.

    Ich denke, dass die Professionalität zugenommen hat, dass es mehr von den Massenmedien beherrscht wird, dass Musik insgesamt als Medium zugelegt hat.
    Aber auch da wieder: romantisch sind die Zeiten sicherlich gewesen, als man mit dem Kassettenrekorder Radio Luxemburg gehört hat, um in zwei Stunden fünf songs mitzuschneiden, von denen man zwei weggeschmissen hat, weil sie dann doch doof waren, zwei gelassen hat, weil sie okay waren und sich über den einzig guten (Radar Love) letztlich doch ärgern musste, weil er Moderator wieder reinquatschen musste - entweder am Anfang oder am Ende. Und wenn ein song erst mal auf nem tape drauf ist - tja dann ... Da sind die digitalen Zeiten schon seliger - eindeutig.

    Also wie war jetzt noch mal die Frage?
    Also klar: Nein.
    Mit einem starken Ja.
    Also irgendwie halb voll, halb leer.

    Aber natürlich habt Ihr Pech, noch so jung zu sein, um das nicht selbst mit erleben zu dürfen (he he he).
    Aber wenn Ihr lang genug hier aushaltet, könnt Ihr in 30 Jahren solche statements hier posten (he he he).
    So einen thread gibt es übrigens immer wieder - und zwar in Bezug auf jede Richtung (Wo ist der gute alte metal geblieben? Was ist nur mit dem Blues passiert? Kennt noch einer Wacken?). Aber macht ja nix - fragen schadet ja nicht.

    x-Riff
     
  11. Woody2879

    Woody2879 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.08   #11
    Bis wie weit in die Vergangenheit schaust du denn?:D
     
  12. pitsieben

    pitsieben Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.08   #12
    @ wilbour-cobb:

    Hmmm...ist nach so vielen Jahren jetzt auch schwer zu beurteilen, zumal ich Bands, die ich Heute als Helden sehe, damals als Kind noch gar nicht so toll fand...Mothers Finest, Thin Lizzy, ZZ Top, J. Winter, Gallagher, Huey Lewis um nur einige zu nennen. Diese Rockpalastnächte waren trotzdem ein wichtiger Rettungsring in der allgegenwärtigen Chinn/Chapman - Flut.
    Ich gebe aber offen zu, auch die "Radiothek" mit Mel Sondock konsumiert zu haben (Mono-Radiorecorder mit Zeigefinger auf der Aufnahmetaste...versteht sich).
    Da gab's auch mal Queen-Songs.

    Nein...die Musik ist nicht schlechter geworden...man muß nur länger suchen, weil viel mehr davon da ist.

    Gruß, P.
     
  13. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 22.04.08   #13

    Na ja -als 74er hast du das doch nicht wirklich miterlebt........;)
    Und kennst du Manfred Sexauer?

    Sehr viele Songs haben heutzutage ihren Ursprung in den 60igern und 70igern.
    Die Darbietungsformen sind heute nur anders.
    Aber wenn ich mir heute Teile der Metal Szene anschaue, ist da in meinen Augen doch so einiges nur noch schlecht und emotionslos...........

    Ich glaube jedes Jahrzehnt hatte gute und schlechte Songs und Styls. Und was gut und schlecht ist, ist nun mal sehr subjektiv.


    Topo (BJ 63) :cool:
     
  14. Aussiedler

    Aussiedler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.08   #14
    Früher war alles Scheisse, heute ist alles geil, Basta!

    Jetzt mal im Ernst, ist ein ganz normales psychologisches Problem, das man "früher" alles besser findet, ist genauso wie mit den Toten, wenn sie Leben gehen sie einem aufn Sack, aber wenn sie erstmal weg sind, dann trauert man ihnen hinterher und vermisst sie und erinnert sich nur an die positiven Merkmale.

    Ihr wollt wirklich nicht zurück in die 80er versetzt werden, glaubt es mir! Das waren grausame Zeiten...
     
  15. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.08   #15
    Disco kenne ich im wesentlichen aus Wiederholungen.....;)

    Aber Manfred Sexauer kenne ich aus seinen ultra-peinlichen Songs mit Thomas Gottschalk und natürlich aus dem "Musikladen". Den gab es auch noch Mitte der 80er. Ich hätte auch noch "Formel Eins" oder "Live aus dem Alabama" ins Rennen werfen können....

    Aber die Musik war auch Käse. Und nur weil "Motörhead" einmal im Musikladen aufgetreten sind, macht das die Sendung noch nicht gut. Die sind auch bei "Top of the Pops" aufgetreten.
     
  16. pitsieben

    pitsieben Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.08   #16
    Vielleicht wird "besser" einfach oft mit "einzigartig" verwechselt. Die Musik ist, wie schon gesagt, Heute nicht schlechter.
    Es gibt einfach nur nichts mehr (oder kaum etwas) zu erfinden...das ist der Nachteil dieser Tage.
    Die vorhandenen Dinge können nur noch in's Extreme getrieben werden. Sabbath haben den Metal nun mal schon ende 60'ger erfunden, Eddie hat "Eruption" schon '78 gespielt und Hendrix riecht schon lange komisch...was soll's...
     
  17. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 22.04.08   #17
    Ich find es auch empörend, dass man seit mehreren Jahrhunderten immer noch mit 12 Tönen pro Oktave rumfrickeln muss. Die Tonleitern: gerade mal 7 Töne - und davon sind noch 2 Halbtöne! Zustände sind das!
    Mal im Vergleich die Automobilbranche:
    1870: 1 Takter
    1900: 2 Takter
    1925: 4 Takter
    1947: 6 Takter
    1968: 8 Takter
    1980: 12 Takter
    Das nenn ich mal ne Entwicklung! Das ist Fortschritt!

    Heulen könnte man, heulen und verzweifeln!
     
  18. pitsieben

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    Erstellt: 22.04.08   #18
    Den Blues würde ich früher ansetzen...tss, tss...
     
  19. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 22.04.08   #19

    Der Musikladen ist und war absolut Kult. Gerade durch die Bandbreite in den 70igern mit Ausflügen in die 60iger (Beat Club) ist diese Sendung (rückwirkend betrachtet) besonders musikalisch und kulturell wertvoll.

    Das ist eben nicht alles so emotionsloses und emotionskrankens Gekreische gewesen, wie heute in Songs in bestimmten Genres anzutreffen ist.

    Früher, in den letzten Jahrzehnten, gab es jedenfalls noch identifizierbare musikalische Richtungen (Disco, Punk, NDW, New Wave, Old School Hard Rock, Öko-Mucke, Techno usw. usxw.) gekoppelt mit kontroversen Lebenseinstellungen, die zu Mega Trends - ja zu Jugendbewegungen wurden.

    Und heute?
    Wacken???? Das ist doch unter dem Strich Käse.

    Topo :cool:
     
  20. Aussiedler

    Aussiedler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.08   #20
    naja, früher hat man sich immer gewünscht, dass es mehr Metal-Konzerte gibt, man hat sich gewünscht, Metal auch mal im Radio zu hören, man hat sich gewünscht, dass auch die Amerikanischen Bands mal ins Dorf kommen, man fand das doof, das man nicht hatte was man wollte und das man 300 Kilometer zum Konzert fahren muss usw...

    Heute hat man das alles und beschwert sich, dass es von allem viel zu viel gibt, und das nichts mehr so einzigartig ist wie früher. Die Einzigkartigkeit & Atmossphäre von früher hatte nicht nur Vorteile, sie hatte auch ne ganze Menge Nachteile, nur das haben wir schon vergessen.

    Das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite des Flusses.