[Amp] - Ashdown five fifteen

von out_of_exile, 09.05.08.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. out_of_exile

    out_of_exile Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.02.08
    Zuletzt hier:
    1.07.14
    Beiträge:
    205
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    381
    Erstellt: 09.05.08   #1
    Grüße,

    ist mein erstes Review, also bitte nicht zu kritisch sein. Ich habe die Combo nun seit 1,5 Jahren, könnte also behaupten dass die erste Euphorie verfolgen ist:D

    Erstmal zu den Fakten:

    knapp 27 kg "Kampfgewicht"
    65 W RMS, mit Zusatzbox (interner Speaker schaltet sich ab) 100W
    15' Speaker, kein HT-Horn
    3-Band-EQ, "Deep"-Schalter (Preshape)
    Kopfhörerausgang
    260 € UVP, Straßenpreis ca. 200€

    Verarbeitung

    Solide, sehr solide - Was sicher auch zum Gesamtgewicht beträgt.
    Jedoch sieht er trotz mehrfachen mit-Auto-transportieren-und-dabei-Kanten-ansetzen und teilweise hartem Aufsetzen fast wie neu aus. Der Bezugsteppich ist sehr strapazierfähig, sogar verschüttete Getränke ließen sich vergleichsweise gut entfernen.
    Durch das versenkte Bedienpanel brauch man sich auch nicht übermäßig Sorgen beim Transport machen.
    Der billig wirkende Griff tut immer noch seinen Dienst, obwohl es sicher optisch schönere Lösungen gibt...aber bitte den Preis im Auge behalten

    Sound

    Ihr kennt John Enwistles Sound? Dann habt ihr eine grobe Vorstellung...
    Sattes Fundament, wenn man will knurrende untere Mitten. Aber ein präsenter Hochtonbereich stand eindeutig nicht im Lastenheft. Also auf jeden Fall nix für Presence-süchtige Slapper.
    Solange man aber begleitet kann man sich über einen durchsetzungsfreudigen Ton freuen. Trotz der eher schmallen Leistung kann man mit einem leisen Drummer mithalten, auch mein Eierschneiderfreund (!Sorry!:rolleyes:) mit seinem 15 W-Cube war kein übermächtiger Gegner.

    Mit dem EQ lässt sich der Klang noch um Nuance anpassen, verbiegen lässt er sich damit nicht. Der "Deep"-Button (FKT erklärt sich sicher von selbst) sollte tunlichst nicht angerührt werden, der Speaker neigt dann zum Dröhnen.

    Zum Verzerren hab ich den Amp nicht wirklich bekommen, nur bei 100% Gain und festem Anschlag konnte man einen leichten Crunch hören. Aber nicht wirklich zu empfehlen...

    Fazit


    Auch wenn er mich in absehbarer Zeit verlassen wird, werd ich den Amp in guter Erinnerung behalten. Gerade für einen Anfänger oder sehr kleine Bühnen eine gute Wahl, solange man sich auf die eigentliche Bandaufgabe konzentriert. Dann bietet er für einen schmalen Kurs viel.

    PS: Schick find ich auch - aber das tut nix zur Sache
     
Die Seite wird geladen...

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
mapping