[Amp] - Ashwown - Perfect Ten

von richter666, 14.07.08.

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  1. richter666

    richter666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.08   #1
    Moin Leute, hier mein erstes richtiges Review zu nem kleinen "Brüllwürfel".

    Erstmal zu meinen Suchkriterien:

    - Es sollte ein kleiner Amp sein, nicht zu laut, für ne Mietwohnung(ergo unter 50 Watt)
    - Schöner Sound (ist ja immer relativ)
    - Bis 200 Euronen
    - 10" Speaker wegen 5 Saiter Bass


    Dann zu meinem Bass:

    ESP GrassRoots Forest 5 (Neck Through und AKTIV!), Ernie Balls 45 65 80 100 130 drauf. Die AMps habe ich immer, so wie meinen Bass auch bei neutralem EQ gespielt, um einen unverfälschten Klang zu haben.


    Zur Geschichte:

    Gut also Bass geschnappt in den Zug gesetzt zum nächst größten Musikladen MP. Ziel Amps anspielen.


    Im Laden angekommen, klar erstmal Kabel geholt, und vor den kleinen Ashdown Würfel gesetzt. Perfect Ten sollte der gute heißen, schon vorher im Internet gestöbert, schön und gut, aber real hat man ja doch etwas mehr Eindruck. Erster Eindruck im Laden, WOOOHOOO, für 30 Watt gut Bässe auch kein nachgeben auf der H-Saite, sehr schön. Schön gespielt, bischen DevilDriver bischen Amon Amarth(ja ich weiß nicht so Basser Musik, macht aber Spaß), dann weiter RATM(auch schöner Slapsound(Bombtrack, Take the power back) wie ich finde, ich mag den nicht soooo irrsinnig dumpf wie andere, sondern klarer) etwas RHCP, etwas Mudvayne, etwas Metallica.


    Erst Eindruck, NICHT SCHLECHT! schöner Klang, schöne Bässe, etwas weich aber trotzdem mit eigenem Charakter. Gitarrenabteilung war nebenan, aber ich konnte mich hören^^.

    So Vergleich gesucht, weil ein Produkt ist ja langweilig, Warwick Blue Cab 30.
    Okay irgendwie ein sehr direkter Klang, keinen eigenen Charakter, bei dem Ashdown ar schon fast Röhren Charakter, so wie ich ihn von meinem Hartke kenne zu spühren, beim Blue Cab, zwar nen auch guter Sound, aber nicht das wonach ich suchte, einen Verstärker der zwar leise ist, aber auch Charakter hat und Klangqualität, diese will ich dem Blue Cab aber nicht schlecht reden, die war auch gut, positiv empfand ich den Ständer auf der Rückseite, hat der Ashdoen leider nicht, aber es gibt schlimmeres.

    Gut weiter gesehen, mir wurde eine Peavey Combo mit 8,5" Speaker geraten, hmm ja was soll ich groß sagen, eingestöpselt, H-Saite angeschlagen, Zerrung bemerkt, Kabel raus, weiter geguckt.


    Tja Problem nichts weiter im Laden, Ashdown gefiel, Eden sollte Übungsamps rausbringen, seien auch auf dem Weg nach Deutschland per Schiff, tja. die sollten 25 Tacken mehr kosten, und waren nicht da..........(25 Euros sind nicht DAS Problem, aber Okay)

    Also was macht man, genau erstmal nen großen Eden anspielen, große Enttäuschung 1800 Euro 2x10er Combo und, ja es klang zwar nach Bass und auch ganz schön, aber irgendwie fand ich den Ashdown geiler.


    Überlegung: Ashdown, Warwick, warten auf Eden?

    (leichte Antwort wenn man den Würfel irgendwie toll findet XD)

    war gekauft, so zu Hause ausgepackt, gefreut, etwas gespielt.



    Zum Gerät in heimischer Umgebung:

    Da viel negativ ein leises Summen auf, kann auch von meinen billig Hummies(Humbuckern) kommen, die meinen Bass zieren aber naja, der Klang bleibt der gleiche, schön, in meinen Augen, ich würde ihn sogar schon eher so in Richtung(bitte nicht Kreuzigen) Ampeg beschreiben (hab ich da auch angespielt^^). EQ Spielerei: Bass etwas mehr reingedreht dank "DEEP" Schalter, schöner Basslastiger Sound, mit gut Höhen und Mitten.

    "That´s what I´m talkin´`bout"

    nun gut, dieser 3 Band EQ am Amp reist zwar nicht viel, aber wofür hat man einen Aktiven 3 Band Bass? Also ausreichend. Bei höherer Lautstärke machte sich auch eine Geräuschkulisse breit, die ich nur von meiner großen Combo kenne, sich bewegende Möbel/vibrierende Gegenstände im Raum, sehr gut^^, aber definitiv nicht Bandtauglich, das hört man schon an den Enden der Volumeregler. Ist ja auch nen Übungsamp....

    Verarbeitung:
    Ist ja leider auch eines der Produkte "Made in the P.R.C."(Peoples Republic China für die dies nicht erraten haben^^) aber okay, dieser Bezug, aus was er auch immer ist(ich hab von sowas keine große Ahnung), ist gut, keine Risse, alles bestens. Negativ fiel der Geruch von Container und China Ware auf, aber okay, der wird schon weggehen und ist nichts sooooooo schlimmes^^. Im Gehäuse Klappert nichts, bei tiefen tönen Scharrt nichts, schön, das freut, gibt Pluspunkte.



    Fazit:


    Positiv:
    + Guter Übungsverstärker für 160 Euro
    + Gute Verarbeitung
    + Guter Klangcharakter, ist aber meist Subjektiv...! ("Vintätschig" so sagte zumindest der Mitarbeiter meines Vertrauens. Ich finds so gut, egal wie es heisst)
    + Deep Schalter verändert den Klang Charakter, zwar nicht Wahnsinnig aber gut
    + Kann laut aber auch leise, danke zwei Volumeregler(Gain und Master, so was hatte der Warwick nicht) und leise soll er in ner Mietswohnung,

    Neutrale Punkte:
    o Eq ist nicht der Bringer, glaube ich aber generell bei kleineren Amps ist das der Fall
    o NICHT Bandtauglich, jeder Schlagzeuger killt den sofort, aber wenn man den sich mit dem Ziel "Übungsamp" kauft, hat man meist schon nen "großen" zu Hause

    Negatives:
    - Summen(kann auch am Bass liegen)
    - Geruch(JA, es gibt definitiv schlimmeres aber im Schlafzimmer will ich den so nicht neben meinem Bett stehen haben, man kann ihn ja noch auslüften lassen)



    Danke für eure Aufmerksamkeit! Und ich hoffe ich konnte wem helfen, wenn nicht habe ich nur meine Zeit verschwendet^^

    Und falls sich da noch nen Eindruck ändert, wird in den nächsten wochen hiernach noch etwas hinzugeschrieben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Richter666
     
  2. out_of_exile

    out_of_exile Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.08   #2
    schörn review, übersichtlich gestaltet

    Zum Thema Brummen:
    ICh habe den großen Bruder (5/15) und der brummt ebenfalls kräftig. Scheint ein Problem der Übungs-Ashdowns zu sein. Gibt es bei dir auch einen lauten Knall beim Ausschalten?
     
  3. richter666

    richter666 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.08   #3
    also der knall ist zwar da, aber nicht laut, wahrscheinlich weil er einfach kleiner ist^^
     
  4. Major Mess

    Major Mess Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.08   #4
    Tach

    Besitze den Perfect Ten ebenfalls seit letztem WoE und mir gefällt er ausgesprochen gut (auch wenn ich keine Ahnung habe....).
    Bei mir knallt er auch beim An- und Ausschalten.
    Ich mag außerdem, dass er so pelzig ist :D

    Ein Minus wäre vllt noch das hohe Gewicht. Dafür ist er definitiv stabil!

    Grüße
     
  5. Rheumakai

    Rheumakai Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.08   #5
    schon mal probiert den volume vorm ausschalten runter zu drehen?

    mein kleiner fame (jaja ich bin jung und hatte kein geld :D) knallt auch wenn ich ihn ausschalte, allerdings nicht wenn ich vorher den volume runterdrehe!

    (was bei mir auch geht: zwischen ausschalten und erlöschen des krontolllämpchens vergehen 2-3 sekunden bei mir und wenn ich in der zeit nochmal ordentlich in die saiten hau (das wird dann immer leiser) knallts auch nich!)
     
  6. d'Averc

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    Erstellt: 21.07.08   #6
    tja ... hauptsache es knallt ;) (nicht).
    es ist durchaus sinnvoll, den gain vor´m ausschalten ´rauszudrehen. ebenso (so möglichkeit vorhanden) den amp vor´m "heißen" aus-/umstöpseln zu muten.
     
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