[Amp] Mesa Boogie Mark V - The Holy Grail

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MESA Boogie Mark V.
Seit Jahren eiere ich um diesen Amp herum. Er war mir einfach immer zu teuer. Nachdem ich vor vielen Jahren beste Erfahrungen mit dem Caliber 50 gemacht habe, später dann einen Mark IV mein Eigen nennen konnte und vor kurzem den Mesa Express 24 gespielt habe, hat mich der Sound immer wieder überzeugt: Jetzt habe ich bei Session die 0% FInanzierung genutzt und mir das Ding in den Proberaum gestellt. Und? Supergeil.

Dieser Amp ist wirklich die Krönung. Clean von glasig über fett glockig bis angezerrt. Fender Blackface geht aber auch Fender Tweed. Im 2. Kanal dann schöne Blues und Crunch Sounds und mit dem Mark 1 Mode Santana pur (remember Abraxas). Wirklich toll.
In Kanal 3 haben wir dann entweder für Metaller den Mark IIC oder für Toto Liebhaber den Mark IV und für die ganz harten den Mark IV in Extreme.
Mit dem Mark IV und wenig Gain habe ich meinen ultimativen Crunch Sound gefunden. Für Soli nehme ich den Mark 1 und für Clean den Fat Modus auf Kanal 1.
Ich weiß nicht wie die Jungs das machen. Der Amp hat über all wunderschöne Obertöne, drückt unglaublich, Er ist so direkt wie ein handverdrahteter Amp und unglaublich schnell in der Ansprache. Dazu blüht der Ton total auf und selbst mit ganz wenig Gain singt jeder Ton. Unglaublich viel Sustain.

Die Einstellmöglichkeiten sind groß mit 9 Sound Varianten, die jeweils noch unterschiedlich gevoiced werden können. Die einzelnen Modes kommen den Originalen sehr sehr nahe.
Man muss sich ein wenig Zeit nehmen, denn die EQs sind sehr empfindlich und interaktiv. Dazu noch der 5 Band EQ, mit dem man den Sound nochmal komplett verbiegen kann. Man kann viel Mist bauen aber auch den Zucker aus den Speakern locken.
In der Band setzt sich der Amp wunderbar durch und bringt den Charakter jeder Gitarre wunderbar zur Geltung. Er hat definitiv einen eigenen Sound, der eher trocken, direkt und mittig ist. Aber mit der Option, ihn auch auf Triode zu fahren oder aber die Wattzahlen 90, 45 oder 10 zu wählen hat man so viele Möglichkeiten, dass man so ziemlich jeden Signature Sound herstellen kann. Marshall vielleicht nur ansatzweise aber alles in allem habe ich noch keinen flexibleren Amp erlebt, der so viele High End Sounds in sich vereint.

Ich spiele ihn mit einer 2x12 Box mit Celestion G12- 65 und G12 H(75). Er klingt aber auch gut mit einem Eminence Texas Heat, nur etwas gepresster in den Mitten. Ein WGS ET90 ist zu direkt und brilliant für den Amp. Ein Jensen NEO 12 dagegen funktioniert sehr gut.
 

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twostring

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Hi,

das deckt sich genau mit meinen Erfahrungen:great: Hatte zwei Amps in der engeren Wahl – den Diezel Hagen und den MarkV.
Der Diezel ist ein geiler Amp und hätte für das was ich in der meiner Band(Metal) mache dicke ausgereicht. Aber wenn man sich
mit dem Mark ein bisschen beschäftigt ist es wirklich fantastisch was für Sounds der Amp abliefern kann. Und da ich gern auch mal
anderes Zeugs spiele, war die Entscheidung eine leichte:D
Ich mag auch für Rhythmusgeschichten dieses furztrockene Brett vom MarkV. Über die Cleansounds braucht man gar nix groß
schreiben – die sind wirklich on Top. Was ich auch geil finde – zu den Sound-Optionen die der Amp von Haus aus bietet, reagiert
er auch sehr feinfühlig auf Spielereien mit den Potis und PUs. Jedesmal wenn ich ein bisschen mit dem Amp rumspiele finde
neue und andere Sounds. Also bis jetzt – habe ihn ca. ein Jahr – bin ich hochzufrieden:D

Greetz
twostring
 
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Zak McKracken

Zak McKracken

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Ich hatte den Amp knapp einen Monat zuhause und ihn dann kurz vor Ablauf der Money Back Frist an den Händler zurückgegeben...
Den "legendären" Mark I- Modus empfand ich klanglich als "Fremdkörper", der hatte für mich ein total indirektes Voicing im Vergleich zu den anderen Modi bzw. Kanälen, was sich auch unter massivstem Einsatz der Klangregelung und des graphischen EQ für mich nicht zur Zufriedenheit beheben ließ ...
Im Gegensatz dazu war/ist der Sound meines alten Marshall JTM 60 im direkten Vergleich total direkt bzw. "vorne" im räumlichen Sinne, aber das ist wohl der Unterschied zwischen dem "amerikanischen Voicing" und dem "britischen"...
Diese Geschichte ist aber mittlerweile schon fast 3 Jahre her und mein Gehör bzw. die klanglichen Vorlieben haben sich etwas geändert, so dass es fast schon wieder interessant wäre, den Amp nochmals zu testen...
In Anbetracht des Neupreises, der ja seit Ende 2013 nochmal hochgegangen ist (dem schwachen Euro sei Dank !) kommt das für mich aber eher nicht in Betracht...
 

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