Amp zuhause abnehmen

von kammschott, 02.02.07.

  1. kammschott

    kammschott Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.07   #1
    da viele sicher das problem haben, den amp zuhause nicht wirklich gross aufreissen zu können und damit nur ein relativ schwaches signal bei mirkofonabnahme zur verfügung steht, dachte ich mir folgendes:

    ware es nicht möglich eine kiste aus holz zu bauen, die unten offen ist und innen mit dämmmaterial ausgekleidet ist, so dass man diese über den amp stülpen kann. die kiste müßte etwas größer sein als der amp und noch eine kleine öfnung haben, um das mikro noch mit unterzubringen. als unwissender denke ich mir nun, dass man den amp so wesentlich lauter fahren könnte und somit auch mehr signal zum aufnehmen hat. so eine art schalldichte kabine in klein.........

    könnte das funktionieren oder was meinen die experten?

    (falls falsche rubrik bitte verschieben)
     
  2. beatzstruck

    beatzstruck Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.07   #2
    Nein könnte es nicht.

    Eine Anekdote von einem Schlagzeugfreund.
    Er hat sich vor kurzem ein Bassdrum Dummie zum üben geholt, der keine Geräusche macht. Jedoch überträgt er leider die ganze Kraft auf den Boden, weshalb die ganze Nachbarschaft am Ende doch wieder mithört ;)

    Das gleiche Problem dürftest du mit deiner Kostruktion haben. Es sei denn du wohnst in einem 1 Familienhaus und es geht dir nur um die Gartennachbarn. Da wäre es ein denkbare Lösung die Nachbarn ruhiger zu stellen. Dennoch darf man sich nicht zu viel versprechen.
     
  3. pat.lane

    pat.lane Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 02.02.07   #3
    für genau diese zwecke gibts sogenannte isolationsboxen
    allerdings kosten die halt n büschen...
    bringen aber genau den gewünschten effekt....
    aufreissen bis anschlag und trotzdem gut mikrofonierter sound...

    wenn man das mikro nicht unbedingt zum recorden braucht, bieten sich diverse di-boxen von H&K, rath oder behringer an, bzw. sogenannte load-boxen die alle das signal mit speakersimulation direkt vom amp ins mischpult bringen. durch diese geräte hat der amp den benötigten widerstand und somit geht auch nix kaputt
     
  4. kammschott

    kammschott Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.07   #4
    für's einfamilienhaus hat's bislang noch nicht gereicht ;)

    ich wohne aber im erdgeschoss und hab somit niemanden unter mir..........aber man könnte "die Kiste" ja auch unten zu machen mit 'nem schanier (scharnier?)

    die main question ist und bleibt aber, klingt das ganze in der kiste noch brauchbar? es geht auch nicht darum den amp nun anschlag rechts zu fahren, sondern nur etwas lauter als sonst........
     
  5. kammschott

    kammschott Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.07   #5
    isolationsboxen hab ich noch nie gehört. hast du da mal einen link bzw. was kostet sowas im gitarrenamp format?

    bei einer di box haste ja aber wieder nicht den speaker sound eines etwas weiter aufgedrehten amps oder? einen vamp hatte ich zb. auch schon und klang auch ok aber eben nicht wie ein amp speaker......
     
  6. beatzstruck

    beatzstruck Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.07   #6
    Also bei Homerecording führt kein Weg an einem ModellAMp vorbei. AM besten du gehst da mal im Laden antesten.

    Denn die angesprochenen Isolationsboxen hat bisher noch keinem in diesen Board so richtig zugesagt -> siehe Sufu

    Und wenn du deine bisherigen Box umhülst, ist das Ergebnis unbekannt. Fakt ist, dass mal eine dünne Wand von 5 cm-10cm dir nicht viel bringen würde. (denn die Bässe hast du wohl damit noch nicht im Griff. Wenn dann musst du schon richtig ran klotzen.
    Ausserdem hören selbst deine obrigen Nachbarn den Druck des Bodens, da sich die Schallwellen dann über den Beton verteilen.
    Jedoch hat man da schon paar Möglichkeiten, zum Beispiel Tennisbälle. -> siehe Sufu

    Klare Empfehlung: Leg dir ein ordentlichen ModellAmp zu!
     
  7. pat.lane

    pat.lane Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 02.02.07   #7
    die redbox von hughes & kettner zb. wird vom speakerausgang aus gefüttert und gibt das mit speakersim versehene signal ans mischpult weiter. auf anschlag kannste den amp dabei nicht reissen, aber ne gepflegte lautstärke (die ohne di-box zum rauswurf führen würde) ist damit schon zu erreichen (und somit auch ein gewisser grad an endstufenzerre)
     
  8. kammschott

    kammschott Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.07   #8
    ja die redbox hab ich auch grad im online shop erspäht. wäre mal einen versuch wert!!!
    aber wie funktioniert das dann? hab nen combo mit ext. speaker ausgang. wenn ich da die di ranhänge brüllt der ampspeaker doch aber mit? muss man den dann abklemmen?

    by the way.....SORRY.....soeben gesehen dass es schon mal jemanden mit dieser idee gab in einem älteren thread.......
     
  9. mrnouseforaname

    mrnouseforaname Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.07   #9
    ganz kurze frage 1 an kammschott: was hast du für nen amp?

    ganz kurze frage 2: diese speakersims, was machen die genau? frequenzen korrigieren/anpassen?

    edit: ganz kurze anmerkung: theorerisch möglich wäre natürlich auch der computeruntersütze ansatz einer gitarrenaufnahme. gitarre -> line in -> guitar rig o. diese freeware dinger, hab gerade den namen vergessen, aber das machen viele, die zu hause nur begrenzt aufnehmen können.
     
  10. kammschott

    kammschott Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.07   #10
    zu 1) crate gt 80 (röhrenvor- u. transistorendstufe)

    zu 2) weiß ich das :rolleyes:
     
  11. Lance85

    Lance85 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.07   #11
    Richtig, eine Gitarrenbox gibt nur einen Teil der Frequenzspektrums wieder. Ein Speakersim korrigiert die restlichen Frequenzen. Und ohne klingt es wirklich fies.
    Am stressfreisten ist es wohl wirklich, die Mikro-Idee über Board zu werfen und Dir etwas externes direkt fürs Pult zu holen.
    Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der J-Station von Johnson gemacht. Bezahlbar und sehr vernünftiger Sound meiner Meinung nach.
    Gruß
     
  12. Klartext

    Klartext Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.07   #12
    also ich hab vorgestern erst aufgenommenund ich spiele zu hause auch nicht laut.

    bevor man sich nen Modeller holt, sollte man sich n brauchbarens Mikrofon besorgen (hatte n T.Bone SC1100 von nem Freund) und das Ergebnis ist brauchbar.
    ich musste nichtmal was nachbearbeiten (Signal anpassen)...
    das T.Bone SC1100 kostet 159€ mit Koffer und Spinne, dann ne Phantomspeissung und ab damit in den Mixer (hab netmal nen Mixer genommen, sondern das Signal nach Phantomspeisung direkt in den ONBOARD-Soundkarteneingang gestöpdelt, also denkbar schlechte Vorraussetzungen sollte man meinen)

    [​IMG] [​IMG]

    [​IMG]

    hab nichtmal wirklich lange herumgetüftelt...
    hab nur kurtz gehört in welcher Charakteristik (Kugel, Niere, Achter) das Mikro am besten klingt (in meinem Fall Kugel und das Mikro in normaler "Gesangsposition" vor den bestklingendsten Speaker gestellt in ca 8cm Abstand)

    Ralf, den das Mikro gehört bevorzugt Nierenrichtcharakteristik und Mikro direckt an die Frontbespannung der Box,
    da gillt es zu experimentiren, aber eins ist SICHER, es wird besser klingen als mit nem Modeller !
    (die Box als Filter ist ein wichtiger Teil des Sounds und Boxensimulation, imitieren nur etwas was man als Gitarrist sowiso zu hause hat)


    Robi
     
  13. beatzstruck

    beatzstruck Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.07   #13
    Dann lass mal was hören ;)

    Aber wie gesagt, mich überzeugt das nicht. So ein Mikro ist schon was feines und ich besitze seit 19 Minuten ein MXL V69 Mikro und werde es demnächst ausprobieren. ABer mir wäre das ganze nicht Wert. Wozu gibt es denn Studios. Zu Hause soll halt nur vorproduziert werden. Und dafür reicht allemal Digital.
     
  14. Klartext

    Klartext Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.07   #14
    ich bin halt analogfreak und halte nicht viel von dieser gantzen simuliererei,
    das führt zu nix, nicht das nachher noch Gitaristen simuliert werden :D

    Earforce-Gitarrist gesucht!
    hab da aber wirklich alle sin ner halben Stunde reingehämmert um erstmal zu sehen obs das ist was Tim wollte als Soundsamples ...
    ist an einem Seventy80 Speaker abgenommen,
    werd das nochmal an nem G12T-75 machen, der weiterverbreitet ist
    und ma guggen was für speaker mir noch unter die Finger kommen :D

    wenn man sich anmeldet kann man noch n Deathtrashmetalding hören was ich
    n tag vorher aufgenommen hab, IM VOLLSUFF :D

    Robi
     
  15. KastellQuell

    KastellQuell Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.07   #15
    Hier gibts ne Recordingbox für 499€ das ist natürlich teuer, aber genau das was Du wolltest.

    + + + HiFi - REUßENZEHN - HiFi + + +


    Die Lautstärke soll wohl minimal sein, musst Du Dir mal durchlesen.

    Cheers;)
     
  16. akustikandy

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    Erstellt: 02.02.07   #16
    Schaut mal:
    AxeTrak - The ultimate guitar recording device for professional and home recording
    => ISOLATION / RECORDING CABINETS

    Samples unter: Sound Clips for the AxeTrak guitar recorder for professional and home recording

    The Factory Direct Price for either the AxeTrak®Professional recorder for guitar or the bass guitar version is just $399.00....For rush orders and orders shipped outside of the U.S. and Canada, please contact our office before placing your order.

    Nicht ganz billig der Spaß ;-)
     
  17. pat.lane

    pat.lane Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 02.02.07   #17
    genau sowas ist ne isolationsbox.wie gesagt, verhältnismäßig teuer, selbstbau eher nicht empfohlen. ich würde aber für homerecording ebenfalls eher zu nem modeller raten. solche geschichten wie Vamp, POD, Johnson J-Station oder irgendein beliebiges multieffekt mit speakersimulation und dann direkt ab ins pult.

    ne andere variante macht n alter bekannter von mir. er nimmt nen kleinen uralten squier übungscombo mit 10 watt transe, steckt den ins gekachelte klo, mikro rein und tür zu.
    man mags nich glauben, aber das klingt echt nicht schlecht:rolleyes:
    der spielt halt so shred-zeuchs ala malmsteen, jazziges ala gambale etc.
    ziemlich spartanisch, aber wenns funktioniert:cool:
     
  18. Klartext

    Klartext Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.07   #18
    ne isobox ist net billig...
    aber modeller nääääää warum soll ich was simmulieren was ich zuhause hab ?
    mit nem mikro kann man mit charakteristik und position experimentieren
    und nebenbei nicht nur gitarren aufnehmen ;-)

    weil zuhause aufnehmen und dann das übrige Geld lieber in professionelles mixing
    zu investieren halte ich für die bessere lösung, weil man sich da fürs aufnehmen die zeit nehmen kann die man braucht und nicht die zeit die man bezahlt hat ;-)

    ausserdem wie oft heisst es: "mach mal n Sample" versuch mal n Soundfile von deinem Amp zu machen mit nem Modeller :D zumal es auch preiswertere Mikros gibt um Gitarrensound abzunehmen :eek:

    Robi
     
  19. beatzstruck

    beatzstruck Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.07   #19
    OH da gibt es auch genug Modeller die genau das können ;)

    Na ja, wenn du meinst so schlecht zu sein, dass du imStudio aufeinkmal schlechter spielst als zu Hause.
    Zumal dein t-bone Mikro, der Horror für jeden Mischer der Welt ist. Unsauber unlinear, zerrt und hat nicht den so tollen Frequenzgant.

    Ich würde aber behaupten du hast keine Ahnung was gute Compute Modeller vermögen zu leisten.
    Denn wenn du dein Studio vormastern will brauchst du erstmal, mindestens zwei Eingänge in deinen Rechner. Mit zwei ehr schlechten als Rechten Preamps ca. 200€
    Dann brauichst du dazu entweder zwei mittelmäßige Mics der Karte entsprechend, meißtens ein Kondensater unnd die üblichen verdächtigen für Boxen.
    ca. 200€. Dann benötigst du noch Programm um das ganze abzumischen.
    Billigversion 200€.
    Dann benötigst du noch ein Audiophilen Raum zur Abnhame. Auch ca. 200€ für ein mittlermäßiges Ergebnis.
    Monitorboxen zum abmischen, Studiokopfhörer, Kabel und sonstiges Kreinkram. AUch mindestens und ich betone mindestens 200€.

    Somit würdest du mit 1000€ das minimal Equipment haben um die Möglichkeit zuu besitzen passable Aufnahmen zu machen. Dann steht dir aber noch im Wege dass die im Studio viel mehr Ahnung haben als du, und dein Equipment immernoch ein Scheiß ist, zudem im Studio.

    Und wohl auch das Ergebnis werden riesen Unterschiede sein.

    Da kann man beim Modeller vieles leichter und unkomplizierter haben. Kannst dir deine Cabs zusammen bauen, kannst dir 100 Mikrofone ran knallen. Kannst dir aussuchen zwischen einige geniale Sounds. Dass macht am Ende einen einfachen Inport Soundkarte. Da ist man ca. bei 100€ dabei + 200€ für das Modelling Programm, was verdammt gut und authentiscch ist. Ich hab gehört einige Zahlen dafür nichts. Nun kommt es noch drauf an, ob du gute Boxen bereits an deinem PC hast, wenn nicht legst du dir halt noch einen 5.1 System zu und dann knallt es wie die Hölle.
    Und damit kann man die geilsten AUfnahmen machen.

    Deine billig Lösung führen zu nix.
     
  20. Disgracer

    Disgracer A-Gitarren-Mod Moderator

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    Erstellt: 02.02.07   #20
    ich würd auch ganz klar nen modeller empfehlen, die qualität die man damit zuhause kriegt ist mMn duetlich besser als mit den mikros die sich ein vernünftiger mensch für zu hause leisten kann.

    klar hat man es dann schwer seinen ampsound rüberzubringen, aber das fällt auch mit mikros sehr schwer.

    wenn ich mir jetzt mal klartexts aufnahme als beispiel nehm: da hört man bei allen aufnahmen ein ziemlich deutliches grundrauschen (extrem gut bei den cleanen). klar kann man das durch filter jagen und vmtl irgendwie rausschneiden (ich hab da nicht so die wahnsinnsahnung), aber für den durchschnittsmusiker ist das doch erstmal eine extrem ärgerliche sache und die programme um sowas ernsthaft zu bearbeiten kosten zum einen sehr viel geld und zum andern braucht's viel erfahrung.

    für mich steht da das ergebnis in keinem verhältnis zum aufwand das ganze zu mikrofonieren etc. und richtig guten sound kriegt man zuhause eh nicht hin, da brauchts schon nen ordentlichen raum, wo man mal den amp aufdrehen kann.

    mal ganz ernsthaft: die aufnahmen sind ohne massive nachbearbeitung kaum für ne produktion geeignet. das würd mich schon fast ärgern, wenn das nur probeaufnahmen für mich zuhause wären.

    wenn mir jemand die möglichkeit gibt ein paar mp3s zu hosten (ich hab keine ahnung ob es noch seiten gibt wo man sowas uploaden kann? und nen eigenen server/webspace hab ich auch net), dann bin ich gerne bereit mich mal 10 min hinzusetzen und was einzuspielen (davon abgesehen, dass ich ein mieser gitarrist bin denke ich dann die soundqualität doch deutlich über dem liegen sollte, was klartext da produziert hat)

    und der aufwand ist viel geringer:
    GT-Pro in den laptop, garageband an fertig. (und ich kann da sogar meinen amp (zumindest den preamp) einbinden wenn ich mag)

    zudem mal so zur info: in vielen professionellen studios wird auch gemoddelt, pod etc sind da durchaus im einsatz)
     
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